| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 F vs Triumph Tiger 1200 XCA: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um „wer ist schneller“. Vielmehr entscheidet sich, welches Motorrad im Alltag besser passt: Wie fühlt sich der Motor an, wie souverän arbeitet das Fahrwerk, wie gut schützt die Verkleidung, und wie sinnvoll ist die Elektronik im echten Fahrbetrieb? Genau darum geht es im Vergleich zwischen Zontes 703 F und Triumph Tiger 1200 XCA. Beide Bikes stehen für Adventure, aber sie verfolgen dabei unterschiedliche Philosophien – und genau das macht den Vergleich spannend.
Grundidee der beiden Motorräder: Preis-Leistung vs. Premium-Adventure
Die Zontes 703 F ist als Reiseenduro mit klarer Ausrichtung auf alltagstaugliche Touren gedacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: solide Basis, angenehmer Komfort und ein Motor, der sich für Landstraße und längere Strecken gut nutzen lässt. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen ist deutlich stärker im Premium-Segment verankert. Hier steht die Kombination aus hoher Leistung, umfangreicher Ausstattung und moderner Elektronik im Vordergrund. Das zeigt sich besonders dort, wo Komfort, Assistenzsysteme und Fahrwerksabstimmung im Alltag wirklich Zeit und Nerven sparen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter im Alltag bemerkbar machen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Tiger 1200 XCA wirkt beim Beschleunigen und beim Durchzug oft „präsenter“. Der Motor liefert eine souveräne Performance, die gerade bei zügigem Fahren oder beim Überholen ein gutes Gefühl gibt. Gleichzeitig ist der Charakter typisch Adventure: nicht nur laut und aggressiv, sondern eher kraftvoll und kontrollierbar.
Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt im Alltag häufig harmonischer, wenn es um gleichmäßiges Cruisen geht. Der Motor passt gut zu Tourenrhythmus und lässt sich ohne ständiges „Nachdenken“ fahren. Wer vor allem lange Strecken entspannt abspulen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich leicht in den Tagesablauf einfügt.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke im kräftigen Vortrieb und im souveränen Gefühl bei Tempo und Last. Schwäche kann sein, dass der Premium-Anspruch auch mehr „Anspruch“ an Ausstattung und Budget mitbringt.
- Zontes 703 F: Stärke in der unkomplizierten, tourentauglichen Fahrbarkeit. Schwäche im Vergleich zur Triumph: Bei sehr sportlicher Gangart oder maximalem Leistungsbedarf wirkt die Triumph oft überlegen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist spürbar auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselndem Untergrund bleibt das Motorrad ruhig und vermittelt Sicherheit. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Gepäck dabei ist oder wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die Zontes 703 F zeigt sich im Vergleich oft agiler im Handling. Das macht sie interessant für Fahrer, die gerne kurvige Strecken fahren oder in Alltagssituationen unkompliziert manövrieren möchten. Auf der anderen Seite kann bei sehr anspruchsvollen Bedingungen der Premium-Fokus der Triumph deutlicher werden: Die Tiger wirkt dann oft „aufgeräumter“ in der Abstimmung.
Handling im Alltag: Wer fühlt sich wohler?
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke bei Stabilität, Komfort und Kontrolle über längere Zeit. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ als die Zontes, wenn es um enge Passagen und spontanes Umlegen geht.
- Zontes 703 F: Stärke bei Agilität und unkomplizierter Fahrweise. Schwäche: Bei maximaler Belastung und sehr anspruchsvollem Untergrund kann die Premium-Abstimmung der Triumph einen spürbaren Vorsprung haben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Tiger 1200 XCA punktet hier typischerweise mit einem sehr kontrollierten Ansprechverhalten. Das hilft besonders in Situationen, in denen die Straße uneben ist oder sich die Haftung verändert. Die Zontes 703 F bietet ebenfalls ein gutes Bremsgefühl und lässt sich in der Praxis gut dosieren. Im direkten Vergleich wirkt die Triumph jedoch oft einen Tick souveräner, wenn es um hohe Ansprüche geht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt in der Elektronik. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist deutlich stärker auf Assistenz und moderne Funktionen ausgelegt. Das zeigt sich im Alltag vor allem dann, wenn wechselnde Bedingungen herrschen: Nässe, Schotter, wechselnde Beladung oder einfach lange Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.
Die Zontes 703 F ist ebenfalls modern, aber eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist kein Nachteil: Wer lieber eine klare, direkte Verbindung zwischen Hand und Maschine möchte, bekommt hier ein Motorrad, das nicht überladen wirkt. Gleichzeitig kann die Triumph in Situationen profitieren, in denen Assistenzsysteme wirklich Komfort und Sicherheit erhöhen.
Elektronik: Wo liegen die Unterschiede?
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke bei umfangreicher Unterstützung und „Premium“-Komfort. Schwäche: mehr Komplexität und damit potenziell mehr „Einarbeitungsbedarf“.
- Zontes 703 F: Stärke in der klaren, alltagstauglichen Bedienbarkeit. Schwäche: weniger Assistenz-„Tiefe“ als bei der Tiger.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: So fühlt sich die Tour an
Auf langen Strecken entscheidet sich viel über Sitzposition, Windschutz und das Gesamtgefühl. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist hier klar auf Touring ausgelegt. Der Windschutz und die Abstimmung zielen darauf, dass Fahrer und Maschine auch nach vielen Stunden noch entspannt wirken. Dazu kommt, dass die Triumph in der Regel ein sehr „rundes“ Gesamtpaket liefert: Man sitzt gut, das Motorrad arbeitet ruhig, und die Ergonomie unterstützt den Tourenrhythmus.
Die Zontes 703 F bietet ebenfalls einen angenehmen Komfortansatz. Sie wirkt besonders dann passend, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße und wechselnden Abschnitten. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man nicht das Gefühl hat, ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeiten zu müssen. Im Vergleich zur Triumph kann der Premium-Komfort der Tiger jedoch stärker ausspielen, vor allem bei sehr langen Tagen oder bei hoher Geschwindigkeit.
Gepäck, Alltagstauglichkeit und Nutzung: Für welche Touren passt welches Bike?
Adventure bedeutet: Gepäck, Planung und Flexibilität. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dafür gemacht, große Touren mit viel Ausstattung zu begleiten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch mit Gepäck souverän bewegt und das dabei nicht „zu viel“ wird. Die Zontes 703 F ist ebenfalls tourentauglich, aber eher als pragmatische Lösung: Wer eine Reiseenduro sucht, die sich gut in den Alltag integrieren lässt und dabei solide Touren kann, findet hier eine stimmige Basis.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke bei Langstrecken-Komfort, Ausstattung und dem Gefühl von Premium-Souveränität. Schwäche: höherer Anschaffungsaufwand und tendenziell mehr „Motorrad“ im Sinne von Gewicht und Premium-Anspruch.
- Zontes 703 F: Stärke bei einem ausgewogenen Gesamtpaket und unkomplizierter Nutzung. Schwäche: bei maximaler Premium-Ausstattung und sehr anspruchsvollen Langstrecken kann die Tiger den Komfortvorsprung ausspielen.
Für wen lohnt sich die Zontes 703 F?
Die Zontes 703 F ist besonders interessant für Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt und trotzdem für Touren gemacht ist. Wer gerne abwechslungsreich fährt – Landstraße, längere Strecken, gelegentlich auch Schotter – und dabei Wert auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis legt, bekommt hier ein Motorrad, das Spaß macht, ohne sich wie ein „Projekt“ anzufühlen.
Für wen lohnt sich die Triumph Tiger 1200 XCA?
Die Triumph Tiger 1200 XCA passt am besten zu Fahrern, die Premium-Ausstattung wirklich nutzen möchten: umfangreiche Elektronik, hoher Komfort und ein Fahrgefühl, das auch bei langen Tagen und wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Wer häufig große Touren plant, gerne zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das in vielen Situationen aktiv unterstützt, findet in der Tiger einen starken Begleiter.
Direktes Fazit: Welches Bike ist die bessere Wahl?
Fazit: Die Zontes 703 F ist die passende Wahl, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das unkompliziert funktioniert, im Alltag angenehm bleibt und auf Touren eine gute Balance aus Fahrspaß und Komfort bietet. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man nicht ständig maximale Premium-Unterstützung braucht, sondern ein stimmiges Gesamtpaket zu einem vernünftigen Anspruch. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Premium-Adventure wollen: souveräner Vortrieb, sehr kontrolliertes Fahrverhalten, starker Touring-Komfort und eine Elektronik, die in vielen Situationen spürbar entlastet. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf umfangreiche Assistenz legt und bereit ist, in das Premium-Paket zu investieren, bekommt mit der Tiger das rundere Gesamtgefühl. Kurz gesagt: Zontes für pragmatische Touren und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Triumph für maximale Premium-Souveränität und Komfort auf großen Reisen.