| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 RR vs Ducati Multistrada 1260: Vergleich für Touren, Alltag und echtes Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Zontes 703 RR steht für moderne, sportlich orientierte Adventure-Optik und ein Konzept, das vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen will. Die Ducati Multistrada 1260 dagegen ist ein etablierter Vertreter der großen Reiseenduros: technisch anspruchsvoll, mit viel Elektronik und einem Charakter, der auf Dynamik und Langstreckenkomfort ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis auswirken: von der Motorleistung über das Fahrwerk bis hin zu Komfort, Bremsen und Elektronik. So wird klar, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Anspruch Abstriche machen muss.
Motor und Fahrgefühl: Sportlich vs. souverän
Beide Motorräder sind für ambitionierte Touren gedacht, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich eher wie ein Bike, das den Fokus auf Agilität und ein direktes Ansprechverhalten legt. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen für einen Motor, der zügig in Fahrt kommt und sich gut für dynamische Landstraßenabschnitte eignet.
Die Ducati Multistrada 1260 setzt dagegen auf den typischen Ducati-Ansatz: mehr „Souveränität“ im gesamten Drehzahlbereich. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass die Multistrada in der Charakteristik stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt ist. Das merkt man besonders dann, wenn es nicht nur um kurzes Beschleunigen geht, sondern um gleichmäßiges Tempo über längere Strecken – auch mit Gepäck oder bei wechselnden Bedingungen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Zontes 703 RR: Stärken liegen in der sportlichen, lebendigen Art und dem unkomplizierten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass die „große“ Reserve einer großen Reiseenduro nicht in jedem Moment so präsent ist wie bei der Ducati.
- Ducati Multistrada 1260: Stärken liegen in Durchzug, Charakter und dem Gefühl, dass Tempo jederzeit abrufbar bleibt. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Auslegung und Ausstattung stärker nach „Tourenmodus“ verlangt und weniger als leichtfüßiges Alltags-Schnellbike wirkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Komfort
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad mit Unebenheiten, Beladung und wechselnder Fahrbahn umgeht. Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich wie ein Modell, das auf sportliches Handling ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte zum Fahrwerkskonzept und zur Geometrie deuten darauf hin, dass sie Kurvenwechsel und zügiges Fahren unterstützt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht und das Motorrad „mitspielen“ soll.
Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen klar auf Langstrecke getrimmt. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die Ausrichtung auf Komfort zeigen, dass sie Unebenheiten besser „wegfiltert“ und auch bei längeren Etappen stabil bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht, sondern wenn es auch mal holprig wird oder wenn das Motorrad häufiger mit Gepäck unterwegs ist.
Was bedeutet das für die Praxis?
- Zontes 703 RR: Vorteil bei Kurvenfahrten und wenn schnelle Richtungswechsel im Vordergrund stehen. Nachteil kann sein, dass bei sehr langen Etappen oder stark wechselnder Beladung der Komfort nicht ganz so „groß“ wirkt wie bei der Ducati.
- Ducati Multistrada 1260: Vorteil bei Komfort, Stabilität und entspanntem Reisen. Nachteil kann sein, dass das Handling weniger „leicht“ wirkt, wenn man vor allem kurze, sportliche Fahrten sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus der Bremsleistung
Bremsen sind der Teil, der im Alltag und auf Touren am meisten Vertrauen schafft. Die aufgelisteten Bremswerte zeigen, dass beide Motorräder auf solide Verzögerung ausgelegt sind. Die Zontes 703 RR wirkt dabei wie ein Bike, das sportliche Bremsmanöver gut unterstützt und sich für dynamische Fahrten eignet.
Die Ducati Multistrada 1260 bringt im Vergleich den Eindruck mit, dass sie besonders für hohe Geschwindigkeiten und längere Bremsphasen ausgelegt ist. Die Kombination aus Bremskomponenten und dem Gesamtkonzept der Multistrada sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei wiederholtem Bremsen kontrolliert anfühlt.
Stärken und Schwächen
- Zontes 703 RR: Stärken in direkter Rückmeldung und sportlicher Bremsperformance. Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Touren mit häufigen harten Bremsungen das „Reiseenduro-Gefühl“ nicht ganz so souverän ausfällt wie bei der Ducati.
- Ducati Multistrada 1260: Stärken in Stabilität und kontrollierter Verzögerung über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad insgesamt mehr „System“ braucht, um sein Potenzial optimal auszuspielen.
Elektronik und Assistenz: Mehr Möglichkeiten bei der Ducati
Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes ein entscheidender Punkt. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails zeigen, dass die Ducati Multistrada 1260 in diesem Bereich deutlich stärker auf Assistenz und Fahrmodi setzt. Das macht sie besonders interessant, wenn unterschiedliche Streckenbedingungen anstehen: Nässe, wechselnde Beläge oder einfach der Wunsch, das Motorrad je nach Stimmung anzupassen.
Die Zontes 703 RR bietet ebenfalls moderne Technik, wirkt im Vergleich aber eher als „funktional und zielgerichtet“. Das ist ein Plus, wenn man nicht zu viele Einstellungen braucht oder wenn das Motorrad vor allem über das Fahrgefühl überzeugen soll.
Welche Elektronik passt zu welchem Fahrstil?
- Zontes 703 RR: Vorteil bei einem unkomplizierten Setup und einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass die Tiefe der elektronischen Anpassungsmöglichkeiten nicht so umfangreich ist wie bei der Ducati.
- Ducati Multistrada 1260: Vorteil bei maximaler Anpassbarkeit und Komfort durch Assistenzsysteme. Schwäche kann sein, dass man sich mit den Optionen beschäftigen möchte, um alles sinnvoll zu nutzen.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Tourentauglichkeit im Vergleich
Gerade bei Reiseenduros entscheidet sich die Alltagstauglichkeit nicht nur an der Sitzposition, sondern auch an Faktoren wie Windschutz, Ergonomie und dem Gefühl, wie entspannt man nach vielen Kilometern ankommt. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Ducati Multistrada 1260 stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt ist. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Motorrad die Fahrt „glättet“ und wie gut es sich für längere Etappen anfühlt.
Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich sportlicher positioniert. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn man häufig kurze Strecken fährt oder wenn man das Motorrad auch mal „aggressiver“ bewegen möchte. Auf langen Etappen kann der Komfort jedoch stärker vom individuellen Empfinden abhängen als bei der Ducati.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
- Zontes 703 RR: Stärken in sportlicher Sitzhaltung und einem lebendigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren der Komfort nicht ganz so „reiseenduro-typisch“ ausfällt.
- Ducati Multistrada 1260: Stärken in entspanntem Reisen und einem insgesamt tourorientierten Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag etwas „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem leichtes Handling und maximale Einfachheit sucht.
Reichweite und Praxis: Tank und Einsatzprofil
Für viele Fahrer ist die Frage nach Reichweite und Tankstrategie entscheidend. Die aufgelisteten Werte zu Tankvolumen und Verbrauch geben Hinweise darauf, wie häufig man auf Touren anhalten muss. Die Ducati Multistrada 1260 wirkt im Vergleich als Reiseoption, bei der man längere Strecken ohne ständiges Nachfüllen planen kann. Die Zontes 703 RR ist ebenfalls tourentauglich, wirkt aber eher wie ein Bike, das man flexibel einsetzt: für Tagesausflüge, Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, wenn die Planung zur Fahrweise passt.
Preis-Leistungs-Gefühl und Kaufentscheidung
Auch wenn die Zahlen nicht alles sind: Der Vergleich zeigt, dass die Zontes 703 RR vor allem dann überzeugt, wenn ein modernes, sportlich orientiertes Motorrad gesucht wird, das ein stimmiges Gesamtpaket bietet. Die Ducati Multistrada 1260 spielt ihre Stärken besonders aus, wenn eine hochwertige Reiseenduro mit viel Elektronik, starkem Durchzug und Komfort im Vordergrund steht.
Wer sich fragt, welches Motorrad „mehr Motorrad“ liefert, landet oft bei der Ducati – wer dagegen ein gutes Setup für Fahrspaß und Touren sucht, findet in der Zontes eine sehr interessante Alternative.
Typische Käuferprofile
- Zontes 703 RR: ideal für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, Wert auf ein agiles Handling legen und ein modernes Bike suchen, das sich nicht zu kompliziert anfühlt.
- Ducati Multistrada 1260: ideal für Fahrer, die lange Strecken planen, Elektronik und Komfort schätzen und ein Motorrad möchten, das in vielen Situationen souverän bleibt.
Fazit:
Die Zontes 703 RR ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem sportlichen, lebendigen Fahrgefühl liegt und das Motorrad vor allem auf Kurvenfahrten, dynamische Tagesetappen und ein unkompliziertes Handling ausgelegt sein soll. Die aufgelisteten Werte unterstützen dieses Bild: Motorcharakter, Agilität und ein stimmiges Gesamtpaket passen besonders gut zu Fahrern, die gern selbst „arbeiten“ und das Motorrad direkt erleben möchten.
Die Ducati Multistrada 1260 empfiehlt sich, wenn Komfort, Reserven und Elektronik im Alltag und auf langen Touren eine große Rolle spielen. Die aufgelisteten Werte deuten auf mehr souveränen Durchzug, ein reiseenduro-typisches Fahrverhalten und eine Ausstattung, die sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Multistrada das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Zontes für sportliche Vielseitigkeit, Ducati für maximalen Reiseanspruch.