UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Zontes 703 RR vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht selten nur um Zahlen. Beim Vergleich Zontes 703 RR und Honda NTV 650 Revere treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die eine Seite steht für einen moderner wirkenden Auftritt und ein sportlicheres Gesamtgefühl, die andere für einen klassischen Charakter, der sich besonders im entspannten Alltag und auf längeren Strecken wohlfühlt. Im Folgenden werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter im Vergleich: moderner Drive vs. klassischer Cruiser-Vibe

Wie sich der Zontes 703 RR anfühlt

Der Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das auf Dynamik ausgelegt ist. Schon die Ausrichtung der Werte deutet darauf hin, dass das Bike eher „nach vorn“ denkt: Motor und Fahrwerkskonzept zielen auf ein zügiges Ansprechverhalten und ein sportliches Handling. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern Kurven und wechselnde Geschwindigkeiten mitbringt.

Wie sich die Honda NTV 650 Revere anfühlt

Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für einen ruhigen, souveränen Charakter. Die Werte und die typische Auslegung sprechen für ein Motorrad, das Komfort priorisiert und sich weniger über „Spitzen“ definiert, sondern über gleichmäßige Fahrbarkeit. Gerade im Stadtverkehr und auf Touren mit entspannterem Tempo spielt die Revere ihre Stärken aus.

Motor und Leistungsentfaltung: Unterschiedliche Schwerpunkte

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied: Der Zontes 703 RR ist stärker auf ein lebendiges, sportlich orientiertes Fahrgefühl ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: mehr „Druck“ beim Beschleunigen und ein Antrieb, der sich gut für zügige Manöver eignet. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motor, der auf gleichmäßige Kraftübertragung setzt. Das ist besonders angenehm, wenn konstant gefahren wird oder wenn die Route eher nach entspanntem Gleiten als nach sportlichem Herausbeschleunigen aussieht.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Zontes 703 RR: Stärke ist die dynamische Auslegung – Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter nicht jedem liegt, der vor allem Komfort und Ruhe sucht.
  • Honda NTV 650 Revere: Stärke ist die souveräne, gut dosierbare Fahrbarkeit – Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick im Vergleich weniger im Vordergrund steht.

Fahrwerk und Handling: Kurvenfreude vs. entspannte Stabilität

Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Geometrie zeigen, wie unterschiedlich beide Motorräder „arbeiten“. Der Zontes 703 RR ist tendenziell auf ein agiles Handling ausgelegt. Das macht sich bemerkbar, wenn die Linie in Kurven gehalten werden soll oder wenn Richtungswechsel häufig vorkommen. Die Honda NTV 650 Revere wirkt hingegen auf Stabilität und gutmütiges Rollen abgestimmt. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleiben soll.

Was das im Alltag bedeutet

  • Zontes 703 RR: Vorteil bei sportlicher Fahrweise und wenn schnelle Entscheidungen gefragt sind. Nachteil: Wer sehr viel „Comfort Cruising“ sucht, empfindet die sportlichere Auslegung manchmal als weniger gelassen.
  • Honda NTV 650 Revere: Vorteil bei entspanntem Fahren und bei längeren Fahrten. Nachteil: Wer maximale Agilität im sportlichen Sinn erwartet, könnte weniger „Biss“ spüren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung

Auch bei den Bremswerten und der Auslegung zeigt sich eine unterschiedliche Priorität. Der Zontes 703 RR zielt mit seiner sportlichen Ausrichtung darauf, dass Verzögerung und Kontrolle auch bei zügigerem Fahren gut zusammenpassen. Die Honda NTV 650 Revere setzt stärker auf ein berechenbares, alltagstaugliches Bremsgefühl. Das ist besonders dann wertvoll, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn die Fahrten eher gleichmäßig verlaufen.

Stärken und Schwächen

  • Zontes 703 RR: Stärke ist die sportliche Bremsperformance im Rahmen der Auslegung. Schwäche: weniger „entspannt“ im Gefühl, wenn man bewusst maximalen Komfort sucht.
  • Honda NTV 650 Revere: Stärke ist das gut dosierbare, ruhige Bremsverhalten. Schwäche: bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Erwartung an „Biss“ höher sein als das, was die Auslegung liefert.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet

Bei Komfort und Ergonomie sind die Unterschiede oft spürbarer als man denkt. Die Zontes 703 RR wirkt durch die sportlichere Ausrichtung tendenziell wie ein Motorrad, das eine aktivere Haltung unterstützt. Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für eine entspanntere Sitzposition und ein Fahrgefühl, das auf längere Strecken ausgelegt ist, ohne dass man ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss.

Für wen Komfort besonders wichtig ist

  • Zontes 703 RR: passt gut, wenn Fahrten auch mal dynamischer sein dürfen und die aktive Haltung gewünscht ist.
  • Honda NTV 650 Revere: passt besonders, wenn der Fokus auf entspanntem Sitzen, ruhigem Rollen und Tourenkomfort liegt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kleine Touren

Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt und wie unkompliziert es sich im Alltag nutzen lässt. Der Zontes 703 RR spielt seine Stärken aus, wenn häufig beschleunigt, eingeordnet und zügig gefahren wird. Die Honda NTV 650 Revere punktet eher dort, wo gleichmäßiges Fahren und ein souveränes Auftreten wichtiger sind als maximale Dynamik.

Stärken und Schwächen im täglichen Einsatz

  • Zontes 703 RR: Stärke: lebendiger Charakter für Pendler und kurze, sportlichere Strecken. Schwäche: wer sehr viel Stop-and-go mit maximaler Ruhe sucht, könnte die sportlichere Auslegung als weniger „weich“ empfinden.
  • Honda NTV 650 Revere: Stärke: entspannter Fahrstil, der im Stadtverkehr angenehm bleibt. Schwäche: wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Sportgerät anfühlt, wird möglicherweise nicht den gewünschten Fokus treffen.

Reisetauglichkeit: Langstrecke vs. „schnell mal weg“

Für Reisen ist nicht nur die Motorleistung entscheidend, sondern auch das Zusammenspiel aus Komfort, Stabilität und Fahrbarkeit. Die Honda NTV 650 Revere wirkt durch ihre Auslegung wie ein Motorrad, das für längere Strecken besonders angenehm ist: ruhiges Fahrverhalten, entspannte Haltung und ein Charakter, der nicht ständig nach „mehr“ ruft. Der Zontes 703 RR kann ebenfalls Touren, wirkt aber eher wie die Wahl für Fahrer, die unterwegs gerne zügig fahren und Kurven aktiv mitnehmen.

Welche Werte hier besonders zählen

Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich: Die Revere ist stärker auf gleichmäßiges, komfortorientiertes Fahren ausgelegt, während der Zontes eher die sportliche Seite priorisiert. Das zeigt sich in der Praxis vor allem im Fahrgefühl bei längeren Abschnitten und in der Art, wie das Motorrad auf Tempoänderungen reagiert.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Die Zontes 703 RR ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch anfühlt, Kurven und zügige Fahrten mag und insgesamt einen moderner-sportlichen Charakter mitbringt. Wer häufig unterwegs ist, auch mal schneller fährt und ein agiles Handling schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen ideal, wenn Komfort, entspanntes Fahren und ein klassischer, souveräner Auftritt im Vordergrund stehen. Für Touren, ruhige Alltagsfahrten und Fahrer, die gleichmäßige Fahrbarkeit wichtiger finden als sportliche Spitzen, wirkt die Revere besonders passend.

Kurz gesagt: Zontes 703 RR für Dynamik und aktives Fahren, Honda NTV 650 Revere für Gelassenheit, Komfort und klassische Langstreckenfreude.

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