| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Zontes 703 RR vs. Kawasaki Vulcan S – Vergleich für Alltag, Landstraße und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Der Zontes 703 RR steht für einen sportlicheren, dynamischeren Ansatz, während die Kawasaki Vulcan S mit cruiser-typischer Ruhe und einer sehr zugänglichen Ergonomie punktet. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Konzept zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Strecken passt.
Grundcharakter: Dynamik vs. entspannter Cruiser-Vibe
Der Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Die Abstimmung zielt auf spürbare Dynamik ab: Gasannahme, Antriebspuls und das Gesamtgefühl vermitteln eher „sportlich“ als „gemütlich“. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder Kurven nicht nur durchrollen möchte, bekommt hier einen klaren Fokus.
Die Kawasaki Vulcan S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist auf entspanntes Gleiten ausgelegt und fühlt sich im Alltag oft unkompliziert an. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass sich längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren, statt ständig die nächste Beschleunigung zu suchen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich: Der Zontes 703 RR spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn mehr Drehzahl und mehr „Biss“ gefragt sind. Das Motorrad wirkt dann lebendig und vermittelt das Gefühl, dass es für zügige Zwischenspurts gemacht ist. Gerade beim Überholen oder beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven kommt der sportliche Charakter deutlicher durch.
Die Kawasaki Vulcan S setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn die Fahrten eher „entspannt“ als „sportlich“ geplant sind. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig in den Drehzahlkeller oder in extreme Bereiche wechseln muss, um zügig voranzukommen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sich wohler fühlt, fährt entspannter
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Der Zontes 703 RR orientiert sich stärker an einer sportlichen Haltung. Das kann für Fahrerinnen und Fahrer mit dem Wunsch nach direktem Fahrgefühl und aktiverer Beteiligung am Handling sehr passend sein. Gleichzeitig bedeutet das: Wer lange Strecken eher im „entspannten Modus“ fährt, könnte die sportlichere Haltung als weniger locker empfinden.
Die Kawasaki Vulcan S punktet mit cruiser-typischer Ergonomie. Die Sitzposition wirkt zugänglicher und unterstützt ein ruhigeres Fahrgefühl. Besonders im Alltag, bei Stop-and-Go oder auf längeren Touren, kann das den Unterschied machen: weniger „angespannt sitzen“, mehr „einfach fahren“.
Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Der Zontes 703 RR ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten dynamisch zu unterstützen. Das Motorrad vermittelt ein klareres, sportlicheres Handling, das sich vor allem dann lohnt, wenn die Strecke abwechslungsreich ist. Wer gerne präzise Linien fährt, wird das Fahrverhalten als „direkt“ wahrnehmen.
Die Kawasaki Vulcan S wirkt dagegen eher auf Souveränität getrimmt. Das Motorrad liegt ruhig, lässt sich kontrolliert bewegen und fühlt sich auf gleichmäßigen Strecken sehr stimmig an. In engen Passagen kann das Handling dennoch Spaß machen, aber der Fokus liegt stärker auf Komfort und Stabilität als auf maximaler Agilität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsleistung geht es vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Der Zontes 703 RR wirkt so, als sei er für sportlichere Situationen ausgelegt: Beim stärkeren Verzögern unterstützt das Setup ein zügiges, kontrolliertes Anhalten. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in Verkehrssituationen gebremst werden muss.
Die Kawasaki Vulcan S setzt ebenfalls auf sicheres Verzögern, legt aber den Schwerpunkt auf gut beherrschbare Bremsmomente im Alltag. Gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Bedingungen ist das angenehm, weil sich das Motorrad auch ohne „sportliche“ Fahrweise sicher anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege
Für den Alltag zählt mehr als nur die reine Leistung. Dazu gehören Übersicht, Handlichkeit, Komfort und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Verkehr bewegt.
Der Zontes 703 RR spielt seine Stärken dort aus, wo zügiges Vorankommen und ein aktives Fahrgefühl gefragt sind. Wer gerne „mitdenkt“ und das Motorrad spürbar in die Fahrt einbindet, wird im Stadtverkehr schnell warm damit. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung bedeuten, dass man bei sehr langen Stop-and-Go-Phasen mehr auf die eigene Haltung achten muss.
Die Kawasaki Vulcan S ist im Alltag oft die entspanntere Wahl. Die cruiser-typische Ergonomie und das insgesamt ruhigere Fahrgefühl helfen dabei, auch bei längeren Pendelstrecken nicht zu „verkrampfen“. Wer vor allem kurze Wege fährt, häufig an Ampeln steht und das Motorrad einfach unkompliziert bewegen möchte, findet hier einen sehr passenden Charakter.
Reisetauglichkeit: Komfort, Windgefühl und Langstreckenfaktor
Auf längeren Strecken entscheidet sich, wie gut ein Motorrad den Fahrer „trägt“. Der Zontes 703 RR kann auf Touren überzeugen, wenn die sportliche Haltung als angenehm empfunden wird und man gerne zügig unterwegs ist. Das Motorrad wirkt dann wie gemacht für abwechslungsreiche Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, bremst und Kurven dynamisch angeht.
Die Kawasaki Vulcan S ist besonders dann im Vorteil, wenn die Tour eher auf Entspannung ausgelegt ist. Das Fahrgefühl bleibt gleichmäßig, die Sitzposition unterstützt längeres Fahren und das Motorrad wirkt weniger „fordernd“. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau der Punkt, der eine Tour von „anstrengend“ zu „genießbar“ macht.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie sich im Alltag anfühlen. Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im normalen Betrieb zuverlässig funktionieren. Im Vergleich zeigt sich: Der Zontes 703 RR wirkt eher wie ein Motorrad, das den sportlichen Anspruch auch über die Bedienung und das Gesamtpaket unterstützt. Die Kawasaki Vulcan S setzt stärker auf ein unkompliziertes, alltagstaugliches Setup, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zontes 703 RR
- Stärken: sportlicher Charakter, dynamisches Fahrgefühl, macht Spaß auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise.
- Schwächen: sportlichere Ergonomie kann auf sehr langen, entspannten Touren weniger komfortabel wirken als bei cruiser-orientierten Konzepten.
Kawasaki Vulcan S
- Stärken: entspannter Cruiser-Vibe, zugängliche Sitzposition, souveränes Handling im Alltag und auf längeren Fahrten.
- Schwächen: wer maximale Dynamik und „sportliches Drücken“ sucht, empfindet den Charakter möglicherweise weniger fordernd als beim sportlicher ausgelegten Vergleichspartner.
Welche Wahl passt? Einfache Entscheidung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich dynamisch anfühlt, wird mit dem Zontes 703 RR sehr wahrscheinlich mehr „Kick“ im Alltag erleben. Es ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad gerne spüren und die Fahrt bewusst gestalten.
Wer dagegen vor allem pendelt, viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder Touren eher als entspannte Zeit auf zwei Rädern betrachtet, findet in der Kawasaki Vulcan S oft die passendere Lösung. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein verlässlicher Begleiter, der Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt.
Fazit:
Das Zontes 703 RR ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: dynamisches Fahrgefühl, mehr Lust auf zügige Passagen und ein Handling, das Kurvenfahrten unterstützt. Wer gerne aktiv fährt und auf abwechslungsreichen Strecken den Spaßfaktor priorisiert, wird hier deutlich mehr Begeisterung finden.
Die Kawasaki Vulcan S passt dagegen besonders gut zu einem entspannten Fahrstil: zugängliche Ergonomie, ruhigerer Cruiser-Vibe und ein souveränes Gesamtgefühl, das im Alltag und auf längeren Touren entlastet. Wer Pendeln, Stadtverkehr und genussorientierte Fahrten in den Mittelpunkt stellt, bekommt mit der Vulcan S ein Motorrad, das sich unkompliziert und angenehm anfühlt.
Kurz gesagt: Sportliche Dynamik führt eher zum Zontes 703 RR, komfortorientierte Souveränität eher zur Kawasaki Vulcan S.