UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
Weiter zum Testbericht
Es lebe der Sport!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Zontes 703 RR vs Kawasaki Z 1000 SX – welcher Sporttourer passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sporttourer“ klingen, aber im Detail sehr unterschiedlich ausgelegt sind, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen Zontes 703 RR und Kawasaki Z 1000 SX zeigt genau das: Beide Maschinen wollen sportlich wirken und gleichzeitig für längere Strecken taugen. Doch die Schwerpunkte liegen spürbar anders – beim Fahrgefühl, bei der Elektronik, beim Komfort und auch bei der Art, wie sich Leistung im Alltag anfühlt.

Im Folgenden werden die im Vergleich gelisteten Werte beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur darum, wer „mehr“ hat, sondern darum, wie sich diese Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, auf der Autobahn und auf Touren mit wechselndem Tempo.

Überblick: Zwei Konzepte, ein Ziel

Die Zontes 703 RR steht für ein modernes, sportlich orientiertes Gesamtpaket. Die Maschine wirkt aufgeräumt, dynamisch und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auf Touren nicht langweilig wird. Die Kawasaki Z 1000 SX verfolgt ebenfalls den Touring-Gedanken, setzt aber stärker auf die typische Kawasaki-Charakteristik: kräftig, souverän und mit einem Fokus auf Fahrstabilität sowie Ausstattung.

Schon die Gegenüberstellung der Eckdaten macht klar: Beide Motorräder können sportlich, aber sie interpretieren „Sporttouring“ unterschiedlich. Während die Zontes eher als agiles, leicht zu bewegendes Motorrad wirkt, spielt die Kawasaki ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um ruhiges Dahingleiten bei Tempo, um Reserven und um ein rundes Gesamtpaket geht.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki Z 1000 SX zielt mit ihrer Motorisierung klar auf kräftige Durchzugskraft und eine souveräne Leistungsentfaltung. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen und beim Überholen auf der Landstraße oder Autobahn. Die Maschine wirkt dabei weniger „nervös“, sondern eher wie ein Antrieb, der konstant zieht.

Die Zontes 703 RR bringt ebenfalls spürbare Dynamik mit, wirkt aber im Vergleich oft „direkter“ im Gefühl. Die Maschine eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig aus Kurven heraus beschleunigen und das Motorrad aktiv bewegen. In der Praxis kann das bedeuten: Während die Kawasaki bei hoher Last und Tempo mit Reserven punktet, spielt die Zontes ihre Stärken eher in der agilen Fahrweise aus.

Wichtig ist: Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Zahl, sondern wie schnell das Motorrad die gewünschte Beschleunigung liefert. Genau hier zeigt der Vergleich, dass die Kawasaki tendenziell mehr „Leistungsruhe“ vermittelt, während die Zontes eher über ein sportliches Ansprechverhalten überzeugt.

Fahrwerk und Handling: Agil vs. stabil

Beim Thema Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie mit der Straße umgehen. Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich leicht in die Linie bringen lässt. Die Kombination aus sportlicher Auslegung und dem Gesamtgewicht bzw. der Fahrwerksanmutung sorgt dafür, dass Kurvenfahrten oft unkompliziert wirken. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „mitarbeitet“.

Die Kawasaki Z 1000 SX setzt dagegen stärker auf Stabilität. Das zeigt sich im Vergleich der fahrdynamischen Werte und im Gesamteindruck: Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten fühlt sich die Maschine oft souveräner an. Wer häufig weite Strecken fährt, profitiert davon, dass das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr Ruhe ausstrahlt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Zontes ist tendenziell die bessere Wahl für dynamische Landstraßenfahrten und für alle, die gern aktiv fahren. Die Kawasaki ist tendenziell die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort und Stabilität über lange Distanzen priorisieren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremswerte und der Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder können sportlich verzögern, aber sie vermitteln unterschiedlich viel „Sicherheitsgefühl“ je nach Situation. Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt dabei oft wie das Motorrad, das auch bei wiederholtem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten konstant bleibt. Das ist besonders auf Touren relevant, wenn die Strecke nicht nur aus einer einzigen starken Verzögerung besteht, sondern aus vielen Bremsimpulsen.

Die Zontes 703 RR kann ebenfalls kräftig bremsen und wirkt dabei oft gut dosierbar. Für Fahrer, die gern zügig in Kurven einlenken und das Motorrad kontrolliert abbremsen, kann das sehr angenehm sein. Die Schwäche liegt eher nicht in der Bremsleistung selbst, sondern in der Art, wie sich das Motorrad bei sehr anspruchsvollen Bedingungen „anfühlt“: Die Kawasaki wirkt in solchen Momenten meist einen Tick souveräner.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Elektronik ist bei Sporttourern ein entscheidender Faktor, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht entspannt“ ausmachen kann. Im Vergleich der gelisteten Elektronikdaten wird deutlich, dass die Kawasaki Z 1000 SX hier tendenziell stärker auf ein umfassendes Paket setzt. Das kann sich in einer feineren Abstimmung von Traktions- und Fahrmodi bemerkbar machen, vor allem wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei kühleren Temperaturen, Nässe oder wechselndem Grip.

Die Zontes 703 RR bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber im Gesamtpaket eher als „funktional und ausreichend“, während die Kawasaki eher „komfortabel und fein abgestimmt“ wirkt. Das heißt nicht, dass die Zontes weniger kann – aber die Kawasaki liefert im Vergleich häufig das Gefühl, dass die Elektronik stärker auf Langstrecken und unterschiedliche Situationen ausgelegt ist.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag

Gerade beim Sporttourer entscheidet der Komfort darüber, ob eine Tour nach 200 Kilometern noch Spaß macht oder ob der Rücken meldet. Im Vergleich der relevanten Werte und der Auslegung wird klar: Die Kawasaki Z 1000 SX ist stärker auf längere Strecken ausgelegt. Der Windschutz, die Sitzposition und das Gesamtgefühl bei konstantem Tempo wirken oft „touriger“. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, die auch am Wochenende lange Strecken fahren, oder für alle, die regelmäßig Autobahnanteile haben.

Die Zontes 703 RR kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man auch im Alltag gern bewegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder gern mal spontan eine Runde dreht, profitiert von der sportlicheren Auslegung. Auf langen Etappen kann die Kawasaki jedoch den größeren Komfortvorteil ausspielen.

Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, was im Alltag hilft. Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt im Vergleich als das Motorrad, das stärker auf das komplette Touring-Erlebnis setzt: mehr Reserven, oft ein stimmigeres Gesamtpaket und eine Auslegung, die sich für längere Fahrten besonders gut anfühlt.

Die Zontes 703 RR punktet dagegen häufig über ein attraktives Gesamtverhältnis aus moderner Technik, sportlichem Look und einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die Schwäche liegt eher darin, dass sie im Vergleich bei „Touring-Feinschliff“ nicht immer ganz so souverän wirkt wie die Kawasaki.

Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Preis-Leistungs-Gefühl

Auch wenn die Zahlen im Vergleich nicht alles sind, beeinflusst das Preis-Leistungs-Gefühl die Entscheidung stark. Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die für viele Fahrerinnen und Fahrer ein besonders gutes Paket bietet, wenn der Fokus auf Fahrspaß und moderner Auslegung liegt. Die Kawasaki Z 1000 SX ist tendenziell die Wahl für alle, die ein Premium-Gesamtgefühl suchen: mehr Reserven, mehr Touring-Komfort und häufig ein „runderes“ Elektronik- und Fahrwerksbild.

Unterm Strich zeigt der Vergleich: Wer vor allem sportlich unterwegs ist und dabei Wert auf ein agiles Motorrad legt, findet in der Zontes oft den besseren Einstieg. Wer regelmäßig lange Strecken fährt und möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit der Kawasaki sehr wahrscheinlicher glücklich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Zontes 703 RR: Stärken liegen eher in Agilität, sportlicher Auslegung und dem direkten Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher beim Touring-Feinschliff und im Vergleich zur Kawasaki bei sehr langen, hohen Belastungen.
  • Kawasaki Z 1000 SX: Stärken liegen eher in Stabilität, souveränem Durchzug und einem umfassenderen Touring-Gesamtpaket. Schwächen liegen eher darin, dass sie für sehr kurvenbetonte, spontane Fahrten manchmal „zu groß“ im Gefühl wirken kann – je nach Fahrstil.

Fazit:

Die Zontes 703 RR ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht: Kurven, zügiges Vorankommen und ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt. Wer ein sportlich orientiertes Gesamtpaket sucht, das im Alltag nicht kompliziert wirkt und auf Touren trotzdem Freude macht, findet in der Zontes eine überzeugende Option. Die Schwäche liegt eher im Vergleich zur Kawasaki beim Touring-Feinschliff – vor allem dann, wenn lange Strecken, konstantes Tempo und maximale Souveränität im Vordergrund stehen.

Die Kawasaki Z 1000 SX passt am besten zu Fahrern, die regelmäßig weitere Distanzen fahren und dabei Komfort, Stabilität und kräftige Reserven schätzen. Der Vergleich zeigt: Die Kawasaki spielt ihre Stärken besonders bei Autobahnanteilen, bei wechselnden Bedingungen und bei einem entspannten, souveränen Fahrgefühl aus. Wer also ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt und bei Bedarf sportlich bleibt, trifft mit der Z 1000 SX meist die passendere Wahl.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙