| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Zontes 703 RR vs. Kawasaki Z 650 – welcher Naked-Bike-Klassiker passt besser?
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Daten auf dem Papier. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, und darum, wie gut es sich für unterschiedliche Fahrstile eignet. Genau das steht beim Vergleich Zontes 703 RR gegen Kawasaki Z 650 im Fokus: zwei Modelle, die beide auf Alltagstauglichkeit und Fahrspaß setzen, aber auf unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Zahlen
Die Zontes 703 RR zielt mit ihrem Konzept klar auf einen modernen, kraftbetonten Auftritt. Die Kawasaki Z 650 ist dagegen der bewährte Allrounder im Naked-Segment: ausgewogen, leicht zugänglich und mit einem Motor, der sich sowohl entspannt als auch dynamisch fahren lässt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, merkt schnell: Es geht um den persönlichen Schwerpunkt – mehr „Punch“ und Präsenz oder mehr „Klarheit“ und Alltagstauglichkeit.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 RR wirkt insgesamt spritziger und „größer“ im Antritt. Das liegt nicht nur an der Motorisierung, sondern auch daran, wie das Motorrad die Leistung in Vortrieb umsetzt. Wer häufig Stadtverkehr hat oder beim Beschleunigen zügig reagieren möchte, profitiert von dem Eindruck, dass die Zontes schneller „nach vorne“ geht.
Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt harmonisch und lässt sich sehr gut dosieren. Gerade wenn gleichmäßiges Fahren, flüssige Beschleunigungsphasen und ein gutmütiger Charakter gefragt sind, fühlt sich die Z 650 oft wie die unkompliziertere Wahl an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten, sondern auch für längere Strecken genutzt wird.
Getriebe und Fahrbarkeit: Alltagstempo vs. sportliche Nutzung
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb gemacht, aber die Art der Nutzung unterscheidet sich. Die Zontes 703 RR lädt eher dazu ein, das Gas öfter zu öffnen und die Reserven zu nutzen. Die Kawasaki Z 650 unterstützt dagegen eine ruhige, kontrollierte Fahrweise. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Wer häufig pendelt oder in wechselnden Situationen unterwegs ist, schätzt oft genau diese „leicht zu beherrschende“ Art.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert und wie sicher es sich in Kurven anfühlt. Die Zontes 703 RR wirkt tendenziell sportlicher abgestimmt. Dadurch kann sie in zügigen Passagen mehr Dynamik vermitteln und vermittelt das Gefühl, dass sie aktiv gefahren werden möchte.
Die Kawasaki Z 650 ist im Vergleich oft die „ausbalanciertere“ Option. Sie bietet ein Handling, das sich schnell vertraut anfühlt und auch bei wechselnden Straßenverhältnissen stabil bleibt. Wer nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern ein Motorrad sucht, das zuverlässig mitmacht, liegt mit der Z 650 häufig richtig.
Lenkung und Ergonomie im Fahralltag
Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad auf den Fahrer einstellt, sind entscheidend. Die Zontes 703 RR wirkt tendenziell auf sportlichere Haltung ausgelegt. Das kann sich bei sportlicherem Fahren positiv auswirken, während bei langen Strecken Komfort und Haltung stärker ins Gewicht fallen.
Die Kawasaki Z 650 punktet oft mit einer ergonomischen Gesamtwirkung, die sich für viele Fahrer gut anfühlt. Gerade wenn das Motorrad täglich genutzt wird, ist diese „einfach passend“-Wirkung ein echtes Argument.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag wichtiger als viele denken. Im Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 RR vermittelt beim Verzögern ein sportliches Sicherheitsgefühl, besonders wenn zügig aus höheren Geschwindigkeiten gebremst werden soll. Das kann gerade bei dynamischer Fahrweise überzeugen.
Die Kawasaki Z 650 setzt eher auf kontrollierbare Dosierbarkeit. Das ist im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein Vorteil, weil sich das Motorrad sehr fein anfühlen lässt. Wer häufig stop-and-go fährt oder viel in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert oft von genau dieser gutmütigen Bremscharakteristik.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den praktischen Nutzen. Die Zontes 703 RR wirkt in ihrem Gesamtpaket darauf ausgelegt, einen modernen Eindruck zu machen und das Motorrad optisch wie funktional aufzuwerten. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn das Motorrad auch im Alltag „mehr Präsenz“ haben soll.
Die Kawasaki Z 650 steht dagegen für ein bewährtes Konzept: solide Basis, sinnvolle Details und ein Gesamtpaket, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: weniger Experimente, mehr Verlässlichkeit.
Wartung, Alltag und Langzeitgefühl
Auch wenn man nicht jeden Tag daran denkt, spielt das Langzeitgefühl eine Rolle. Die Kawasaki Z 650 profitiert häufig von der bekannten Marken- und Modelllogik, die viele Fahrer aus dem Alltag kennen. Die Zontes 703 RR kann dagegen mit ihrem modernen Ansatz und dem Anspruch, ein stärkeres Gesamtpaket zu liefern, punkten. Welche Seite stärker überzeugt, hängt davon ab, ob eher „bewährte Routine“ oder „neueres Konzept“ im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Zontes 703 RR – Stärken und mögliche Schwächen
- Stärken: kraftvoller Eindruck beim Anfahren und Beschleunigen, sportlichere Auslegung, mehr Dynamik für zügige Fahrten.
- Mögliche Schwächen: wer sehr lange Strecken entspannt fahren möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger „entspannt“ empfinden als bei der Z 650.
Kawasaki Z 650 – Stärken und mögliche Schwächen
- Stärken: harmonische Fahrbarkeit, sehr gut dosierbares Fahrgefühl, alltagstauglicher Charakter und ausgewogene Gesamtwirkung.
- Mögliche Schwächen: wer vor allem maximale „Wucht“ beim Beschleunigen sucht, fühlt sich mit der Z 650 möglicherweise weniger „überlegen“ als mit der Zontes.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Zontes 703 RR passt besonders gut, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Beschleunigung und Dynamik im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad auch optisch und vom Gesamtgefühl her „mehr“ ausstrahlen soll. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als sportlichen Begleiter im Alltag nutzt, findet in der Zontes oft die passendere Richtung.
Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, sich sehr gut dosieren lässt und bei unterschiedlichen Strecken zuverlässig funktioniert. Wer Pendeln, Wochenendtouren und entspanntes Cruisen kombinieren möchte, profitiert von der ausgewogenen Art der Z 650.
Fazit:
Wer vor allem Dynamik, einen kräftigen Vortrieb und einen sportlicheren Gesamteindruck sucht, liegt mit der Zontes 703 RR meist richtig. Sie wirkt wie das Motorrad, das schneller „nach vorne“ geht und sich besonders dann lohnt, wenn zügige Fahrten und aktives Fahren häufiger vorkommen. Wer dagegen ein Naked Bike bevorzugt, das sich harmonisch dosieren lässt, im Alltag souverän bleibt und auch auf längeren Strecken angenehm zu fahren ist, findet in der Kawasaki Z 650 die stimmigere Wahl. Kurz gesagt: Die Zontes ist die Option für mehr Temperament, die Kawasaki die Option für mehr Ausgewogenheit und unkomplizierten Fahrspaß.