| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 RR vs KTM 390 Adventure: Vergleich für Alltag, Touren und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Adventure“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich spannend. Die Zontes 703 RR steht eher für sportlich-dynamische Auslegung mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu wirken. Die KTM 390 Adventure dagegen ist klar im Adventure-Universum zuhause: leicht, agil und darauf ausgelegt, sowohl im Alltag als auch auf unbefestigten Wegen Spaß zu machen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern wie sich die Bikes im Alltag anfühlen und welche Prioritäten sie setzen.
Grundidee der beiden Motorräder: sportlich vs. adventure-orientiert
Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrgefühl und Dynamik legt. Sie ist damit besonders interessant, wenn Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern wenn Kurven, Beschleunigung und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die KTM 390 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das die Abenteuerseite betont: leicht zu bewegen, schnell in der Reaktion und mit einer Ausrichtung, die auch abseits der perfekten Straße Spaß machen soll.
Motor und Charakter: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle zielen auf Fahrspaß, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Zontes 703 RR spielt ihre Stärken eher über die Art der Kraftentfaltung aus. Das Motorrad wirkt dabei oft „durchgezogen“ und unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man ständig im Drehzahlbereich jonglieren muss. Wer gerne flüssig beschleunigt und auch auf Landstraßen entspannt mit Tempo arbeitet, bekommt hier ein stimmiges Gefühl.
Die KTM 390 Adventure setzt stärker auf Agilität. Der Motor unterstützt eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv bewegt: zügig anfahren, schnell reagieren, in Kurven früh wieder aufbauen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken macht sich dieser Charakter bemerkbar. Auf längeren Etappen kann das je nach Fahrstil ebenfalls sehr angenehm sein – allerdings hängt das Wohlgefühl stärker davon ab, wie man die Drehzahl nutzt und ob man lieber „sportlich“ oder „entspannt“ fährt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Zontes 703 RR zielt auf ein ruhigeres, sportlich abgestimmtes Fahrverhalten. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Strecke schneller wird oder wenn man auch bei längeren Touren ein sicheres Gefühl sucht. Die Maschine wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man „trägt“: man kann zügig fahren, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die KTM 390 Adventure ist im Handling sehr direkt. Sie lässt sich leicht positionieren, reagiert schnell und wirkt dadurch besonders geeignet, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegpassagen. Gerade wenn es eng wird oder wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt die KTM ihre Vorteile aus. Der Fokus liegt klar auf Kontrolle und Beweglichkeit.
Kurven, Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen Bremsen mit, die im Alltag zuverlässig funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Zontes 703 RR wirkt tendenziell wie das Motorrad, das bei sportlicherem Tempo mehr „Ruhe“ vermittelt. Die KTM 390 Adventure punktet dagegen mit dem Gefühl, schnell wieder in die richtige Linie zu kommen – besonders dann, wenn die Fahrbahn unruhig ist oder wenn man dynamisch fährt, aber nicht zwingend „auf Anschlag“.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Ergonomie ist bei einem Vergleich oft der entscheidende Faktor, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmacht. Die Zontes 703 RR ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das kann für Fahrerinnen und Fahrer ideal sein, die gerne etwas mehr „Blick nach vorne“ und eine aktive Sitzhaltung mögen. Für längere Touren ist das angenehm, solange man die eigene Fahrweise darauf abstimmt.
Die KTM 390 Adventure bietet eine Sitzposition, die stärker auf Übersicht und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zwischen verschiedenen Situationen gewechselt wird: kurze Wege in der Stadt, längere Ausfahrten am Wochenende und gelegentlich auch Strecken, die nicht komplett asphaltiert sind. Wer auf eine entspannte Kontrolle Wert legt, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Ausstattung und Elektronik: was im Alltag wirklich zählt
Elektronik ist nicht nur „nice to have“, sondern beeinflusst direkt das Sicherheitsgefühl. Im Vergleich fällt auf, dass beide Modelle moderne Ansätze verfolgen, aber die Ausrichtung unterschiedlich ist. Die Zontes 703 RR wirkt eher wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen unterstützt: die Abstimmung soll ein dynamisches Fahren erleichtern und dabei helfen, das Motorrad berechenbar zu halten.
Die KTM 390 Adventure setzt stärker auf die Anforderungen eines Adventure-Alltags. Das bedeutet: Traktion, Kontrolle und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen gibt. Gerade wenn die Strecke mal rutschiger oder unruhiger wird, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Für den Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegt und wie gut es sich in unterschiedlichen Situationen fahren lässt. Die KTM 390 Adventure ist hier häufig im Vorteil, weil sie sich sehr handlich anfühlt und das Handling auch bei niedrigen Geschwindigkeiten angenehm bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler oder für alle, die oft in der Stadt unterwegs sind und trotzdem nicht nur „Straße“ fahren möchten.
Die Zontes 703 RR kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem wenn der Fokus auf zügigen Strecken liegt. Wer gerne Landstraße fährt, Kurven mag und das Motorrad als sportlichen Begleiter sieht, wird mit der Zontes oft sehr glücklich. In Situationen, in denen maximale Wendigkeit gefragt ist, kann die KTM jedoch den besseren Eindruck machen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zontes 703 RR – Stärken
- Dynamischer Charakter: unterstützt sportliches Fahren und zügige Beschleunigung.
- Sportlich abgestimmtes Fahrgefühl: vermittelt oft mehr Ruhe bei höherem Tempo.
- Tourenorientierter Anspruch: wirkt wie ein Motorrad, das auch längere Strecken gut „mitmacht“.
Zontes 703 RR – mögliche Schwächen
- Adventure-Fokus weniger ausgeprägt: wer viel abseits der Straße plant, könnte sich bei der KTM wohler fühlen.
- Sportliche Auslegung: nicht jede Fahrerin und jeder Fahrer mag die aktivere Haltung auf sehr langen Etappen.
KTM 390 Adventure – Stärken
- Agiles Handling: leicht zu bewegen, schnell in der Reaktion.
- Adventure-Feeling: passt gut zu wechselnden Bedingungen und unbefestigten Strecken.
- Alltagstauglichkeit: besonders stark, wenn häufig zwischen Stadt und Tour gewechselt wird.
KTM 390 Adventure – mögliche Schwächen
- Fahrstilabhängig: für entspanntes Cruisen muss man die eigene Fahrweise ggf. anpassen.
- Sportlicher Anspruch: wer vor allem „sportlich schnell“ sucht, fühlt sich mit der Zontes möglicherweise passender.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Zontes 703 RR und KTM 390 Adventure hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer ein Motorrad sucht, das sich vor allem auf der Straße dynamisch anfühlt, Kurven liebt und auch auf längeren Touren ein stimmiges Gesamtpaket bietet, findet in der Zontes 703 RR oft die passendere Wahl. Sie wirkt wie ein sportlicher Begleiter, der nicht nur kurze Ausfahrten, sondern auch längere Strecken angenehm unterstützt.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag leicht zu kontrollieren ist, schnell reagiert und auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht, liegt mit der KTM 390 Adventure häufig richtig. Besonders interessant ist sie für alle, die nicht nur asphaltierte Strecken fahren, sondern gelegentlich auch abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchten – ohne dabei auf ein handliches Handling zu verzichten.
Fazit:
Die Zontes 703 RR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahrgefühl, dynamischer Kraftentfaltung und einem souveränen Eindruck auf der Straße liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, zügiges Tempo und ein tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die KTM 390 Adventure ist dagegen die stärkere Option, wenn Wendigkeit, Adventure-Charakter und Alltagstauglichkeit wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für gemischte Strecken aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Momenten, bei denen ein direktes Handling und ein kontrolliertes Fahrgefühl entscheidend sind.
Kurz gesagt: Wer „Straße zuerst“ denkt, trifft mit der Zontes oft den besseren Nerv. Wer „Abwechslung und Kontrolle“ sucht, findet in der KTM 390 Adventure meist den passenderen Begleiter.