| UVP | 8.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- Triple-Motor mit ordentlich Leistung
- sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
- viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
- QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
- gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
- auch als A2 verfügbar
- fehlendes Feintuning beim Motormapping
- Lastwechsel-Reaktionen
- fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
- kurze Service-Intervalle
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 257 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55 – 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
MotorradTest.de auf YouTube
Zontes 703 RR vs. Moto Guzzi V7 Stone: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Der Zontes 703 RR steht für einen modernen, sportlich orientierten Ansatz, während die Moto Guzzi V7 Stone deutlich den Retro-Charakter betont und mit eigenständigem Fahrgefühl punktet. Genau darum lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Modelle im Alltag wirklich ein, wo liegen die Schwächen, und für welchen Fahrertyp passt welches Bike?
Grundcharakter: Sportlich-modern vs. klassisch-eigenständig
Der Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das auf Dynamik und ein klares, sportliches Gesamtpaket ausgelegt ist. Das zeigt sich im Gesamteindruck: kompaktere Optik, sportliche Haltung und ein Setup, das eher nach „Fahren“ als nach „Schauen“ ruft. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und sich an einem direkten Ansprechverhalten erfreut, fühlt sich hier schnell zu Hause.
Die Moto Guzzi V7 Stone dagegen spielt die Karte der Tradition. Der Charakter ist ruhiger, die Linie klassischer, und das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von „entspanntem Kilometerfressen“ mit einem unverwechselbaren Stil. Das bedeutet nicht, dass es träge ist – aber die Prioritäten liegen spürbar anders: weniger auf maximale Sportlichkeit, mehr auf Fahrkultur, Komfort und ein stimmiges Gesamtgefühl.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter anfühlen
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Der Zontes 703 RR zielt auf ein sportliches, lebendiges Ansprechverhalten. Dadurch wirkt das Motorrad im Stadtverkehr und auf Landstraßen oft „wach“, weil es bei Bedarf schnell reagiert. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus dem Stand heraus gefahren wird.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen auf einen eigenen Rhythmus. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sportwerkzeug“, sondern mehr wie ein Motor, der zu einem gleichmäßigen Fahrstil einlädt. Wer gern mit Gefühl fährt, Drehzahlen sauber ausnutzt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, bekommt hier eine sehr stimmige Kombination aus Ruhe und Kraftentfaltung.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Zontes 703 RR: Stärken liegen im dynamischen Ansprechverhalten und im sportlichen Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf zügiges Fahren liegt und weniger auf „entspanntes Gleiten“.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken liegen im charaktervollen Fahrgefühl und in der Fahrkultur. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht wie beim Zontes.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im Vergleich
Beim Zontes 703 RR ist das Handling klar auf aktives Fahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein sportliches Gefühl, bei dem man Kurven zügig ansteuern kann. Die Abstimmung wirkt darauf hin, dass das Bike bei dynamischer Gangart stabil bleibt und das Tempo nicht „bestraft“. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass der Fokus auf Fahrspaß liegt.
Die Moto Guzzi V7 Stone fährt sich dagegen eher souverän und gelassen. Das Handling ist nicht weniger präzise, aber die Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten und wechselnden Straßenverhältnissen umgeht, wirkt komfortorientierter. Wer lange Strecken fährt oder öfter auf schlechteren Straßen unterwegs ist, profitiert häufig von diesem ruhigeren Setup.
Komfort vs. Sportlichkeit
Im direkten Vergleich wird deutlich: Der Zontes 703 RR belohnt eine sportliche Fahrweise, während die Moto Guzzi V7 Stone eher die entspannte Tour im Blick hat. Wer häufig „spät bremst, früh einlenkt“ möchte, findet beim Zontes mehr Spielraum. Wer dagegen Wert auf eine harmonische, entspannte Fahrt legt, wird mit der Guzzi zufriedener.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf Alltag und Tour ausgelegt, aber die Art des Bremsens kann sich unterscheiden. Der Zontes 703 RR wirkt tendenziell so, als sei das System auf zügiges Fahren und kontrollierte Verzögerung ausgelegt. Das gibt gerade bei sportlicherem Tempo ein gutes Gefühl, weil das Motorrad beim Bremsen stabil bleibt und die Dosierung leicht wirkt.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt stärker auf ein berechenbares, ruhiges Bremsverhalten. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil man sich schnell auf die Charakteristik einstellen kann. In Situationen mit häufigem Stop-and-Go zählt vor allem, dass das Motorrad nicht „unruhig“ wirkt und die Bremsleistung gleichmäßig abrufbar ist.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für Stadt, Landstraße und Tour
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Der Zontes 703 RR bietet tendenziell eine sportlichere Haltung. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil die Kontrolle hoch wirkt. Auf längeren Touren hängt es jedoch stark davon ab, wie empfindlich man auf eine sportlichere Sitzposition reagiert.
Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt ergonomisch eher auf entspanntes Fahren abgestimmt. Das unterstützt längere Fahrten, weil der Körper weniger „gegen“ die Position arbeiten muss. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bekommt hier oft ein harmonischeres Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Zontes 703 RR: Stärken: sportliche Kontrolle, dynamisches Fahrgefühl. Schwächen: auf sehr langen Strecken kann die sportlichere Haltung weniger komfortabel sein.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken: entspannteres Sitzgefühl, tourorientierter Komfort. Schwächen: wer maximal sportliche Position sucht, könnte weniger „Motorrad-Feeling“ im Rennstreckenstil erwarten.
Ausstattung und Alltag: Was im Betrieb wirklich zählt
Im Alltag entscheidet nicht nur der erste Eindruck, sondern auch die praktische Ausstattung und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Der Zontes 703 RR wirkt wie ein Bike, das auf moderne Ansprüche ausgelegt ist: klare Orientierung, ein Setup, das sich schnell anfühlt, und ein Gesamtpaket, das für viele Fahrprofile funktioniert.
Die Moto Guzzi V7 Stone punktet vor allem mit dem stimmigen Retro-Konzept. Das bedeutet: weniger „Tech-Show“, mehr Motorrad-Charakter. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil das Motorrad sich nicht wie ein Gadget anfühlt, sondern wie ein echtes Kultobjekt.
Design und Stil: Nicht nur Optik, sondern Identität
Beim Zontes 703 RR ist das Design klar auf moderne Sportlichkeit getrimmt. Das Motorrad wirkt aggressiver, kantiger und „zielgerichteter“. Es zieht Blicke auf sich, ohne sich zu sehr in Details zu verlieren.
Die Moto Guzzi V7 Stone dagegen ist ein Statement im klassischen Stil. Die Optik ist bewusst geerdet und wirkt zeitlos. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch im Stand eine Geschichte erzählt, findet in der V7 Stone eine starke Wahl.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Worauf beim Vergleich achten?
Bei der Kaufentscheidung spielen mehrere Faktoren zusammen: Anschaffung, Nutzung, Wartungsgefühl und der persönliche Anspruch an das Motorrad. Der Zontes 703 RR ist häufig dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag vielseitig ist und sportliche Momente liefert. Die Moto Guzzi V7 Stone ist oft die richtige Wahl, wenn Fahrkultur, Stil und ein entspannteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Wichtig ist auch, wie das eigene Fahrprofil aussieht: Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert oft von einem Motorrad, das schnell reagiert und sich leicht bewegen lässt. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt, achtet stärker auf Komfort, Harmonie und das Gefühl, lange Strecken entspannt zu überstehen.
Fazit:
Der Zontes 703 RR ist die passendere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: dynamisches Ansprechverhalten, aktives Handling und ein Setup, das zügiges Fahren unterstützt. Wer Kurven gern mit Tempo angeht und im Alltag häufig beschleunigt oder zügig unterwegs ist, bekommt hier mehr „Sport-Drive“ als bei einer klassisch orientierten Alternative.
Die Moto Guzzi V7 Stone passt besser zu Fahrern, die Motorradkultur und entspanntes Tourenfahren priorisieren: ein eigenständiger Motorcharakter, ein ruhigeres Fahrgefühl und eine Ergonomie, die längere Strecken angenehmer macht. Wer Wert auf Stil legt und das Motorrad als Erlebnis versteht, findet in der V7 Stone eine sehr stimmige Wahl.
Kurz gesagt: Zontes für sportliche Vielseitigkeit, Guzzi für Charakter, Komfort und zeitlosen Stil.