UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

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Zontes 703 RR vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Motard-Fans

Wenn es um Motard-Feeling geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Zontes 703 RR steht für einen modernen, straßenorientierten Ansatz mit klarer Performance-Ausrichtung, während die Suzuki DR-Z 4SM eher den Charakter eines bewährten, robusten Allrounders mit Fokus auf Agilität und Geländetauglichkeit mitbringt. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee im Vergleich: Straßennähe vs. Abenteuerlust

Beide Modelle zielen auf Fahrspaß ab, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt, wenn die Straße ruft: dynamisches Ansprechverhalten, sportliche Linien und ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen fühlt sich wie ein Motorrad an, das auch dann Spaß macht, wenn der Asphalt endet oder zumindest unruhiger wird. Das zeigt sich vor allem im Charakter: eher „direkt“, eher „handlich“ und mit einem gewissen Nutzwert.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem darin, wie die Kraft nutzbar wird. Die Zontes 703 RR spielt ihre Stärken typischerweise dann aus, wenn man zügig beschleunigt, das Tempo hält und das Motorrad dynamisch durch Kurven bewegt. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt „straffer“ und sportlicher, was besonders auf kurvigen Strecken auffällt.

Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, kontrollierbares Ansprechverhalten. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Fahrbahn uneben ist oder man mal abseits der perfekten Linie fährt – kann das den Unterschied machen. Die DR-Z 4SM wirkt dabei weniger wie ein reines Tempo-Tool, sondern mehr wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: Gas dosieren, Linie halten, Schwung mitnehmen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen straßenorientiertem Motard und dem eher alltagstauglichen, robusten Konzept. Die Zontes 703 RR wirkt tendenziell so, als sei sie auf präzises Fahren ausgelegt: Sie unterstützt sportliche Kurvenwechsel und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei zügigem Tempo. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn man häufig auf Straßen unterwegs ist, die man wirklich „fahren“ möchte.

Die Suzuki DR-Z 4SM punktet häufig mit Agilität und einem gewissen „Durchhaltegefühl“. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, kann die Abstimmung dazu beitragen, dass das Motorrad nicht sofort nervös wird. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die nicht nur auf glattem Asphalt unterwegs sind, sondern auch mal über schlechte Straßen, Schotter-Abschnitte oder unebene Wege rollen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle, weil Motards oft mit sportlichem Anspruch gefahren werden. Im Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 RR wirkt darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise standfest zu bleiben und das Tempo kontrolliert zu reduzieren. Das gibt Sicherheit, wenn man häufig stark verzögert oder in engen Kurven bremst.

Die Suzuki DR-Z 4SM kann im Alltag besonders dann überzeugen, wenn man mit wechselnden Bedingungen rechnet. Das Bremsverhalten wirkt dabei oft „berechenbar“, was gerade bei unruhiger Fahrbahn oder beim Wechsel zwischen Straße und weniger glattem Untergrund wichtig ist. Wer häufig in realen Stadt- und Landstraßen-Situationen unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Kontrolle.

Komfort und Alltag: Wie gut passt das Motorrad in den Alltag?

Im Alltag entscheidet nicht nur die Performance, sondern auch die Frage, wie entspannt sich das Motorrad nutzen lässt. Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für sportliche Fahrten nutzt, aber auch für regelmäßige Touren. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind dabei tendenziell auf aktives Fahren ausgelegt: Man sitzt nicht „nur“, man ist Teil der Bewegung.

Die Suzuki DR-Z 4SM kann im Alltag besonders dann punkten, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht zu empfindlich wirkt. Sie ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die pragmatisch unterwegs sind: kurze Wege, wechselnde Strecken, gelegentlich auch mal abseits der üblichen Route. Der Komfort ist dabei nicht „Tourer-Soft“, aber häufig ausreichend, um das Motorrad regelmäßig zu bewegen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zontes 703 RR – typische Stärken

  • Sportlicher Charakter: Unterstützt dynamisches Fahren auf der Straße.
  • Kurven- und Tempo-Fokus: Wirkt wie ein Motorrad, das gern zügig bewegt wird.
  • Moderne Ausrichtung: Gesamtpaket wirkt auf Performance und Alltagstauglichkeit abgestimmt.

Zontes 703 RR – mögliche Schwächen

  • Anspruch an die Umgebung: Auf sehr unruhigen Strecken kann der straßenorientierte Charakter weniger „gelassen“ wirken.
  • Fahrprofil: Wer primär Gelände oder sehr grobe Strecken plant, findet bei der DR-Z 4SM oft den passenderen Ansatz.

Suzuki DR-Z 4SM – typische Stärken

  • Robuster Allround-Charakter: Macht auch außerhalb perfekter Straßen Spaß.
  • Agiles Handling: Unterstützt kontrolliertes Fahren und schnelle Richtungswechsel.
  • Praxisnutzen: Passt gut zu wechselnden Strecken und realen Bedingungen.

Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen

  • Sportlicher Anspruch: Wer maximale „Straßen-Performance“ sucht, kann sich bei der DR-Z 4SM stärker auf den Charakter statt auf reines Tempo verlassen müssen.
  • Stilfrage: Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein reiner Sportler an, sondern eher wie ein vielseitiger Motard.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Zontes 703 RR ist besonders interessant für Fahrer, die Motard fahren wollen, aber den Schwerpunkt klar auf Straße und dynamische Touren legen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich sportlich und präzise anfühlt, findet hier einen starken Kandidaten.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist die passendere Wahl, wenn der Alltag mehr Varianz bietet: schlechte Straßen, wechselnde Untergründe, gelegentliche Ausflüge abseits des Asphalts oder einfach ein Motorrad, das sich pragmatisch und robust anfühlt. Wer ein agiles, kontrollierbares Motard sucht, das nicht nur auf dem perfekten Asphalt glänzt, wird mit der DR-Z 4SM oft glücklicher.

Fazit:

Wer vor allem auf der Straße unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich sportlich, präzise und dynamisch fahren lässt, liegt mit der Zontes 703 RR näher am Ziel. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo, Kurvengefühl und ein straßenorientiertes Setup im Vordergrund stehen. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motard mit mehr Praxisnutzen möchten: kontrolliertes Handling, ein robuster Charakter und Spaß auch bei wechselnden Bedingungen. Kurz gesagt: Zontes 703 RR für den straßenbetonten Fahrstil, Suzuki DR-Z 4SM für den vielseitigen Alltag mit gelegentlichen Ausflügen abseits des perfekten Asphalts.

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