UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.250 €
Baujahr von 2016 bis 2021
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
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Katze für die lange Tour
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • Leistung und Drehmoment
  • Leichte Bedienung
  • Verarbeitung
  • Tourentauglichkeit
Kontra:
  • Preis
  • Nicht sonderlich handlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht241kg
Radstand1.540mm
Länge2.150mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.050ccm
Hub71mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung126 PS bei 9.475 U/Min
Drehmoment106 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
RahmenbauartDoppelrohr-Brückenrahmen
Federung vorne43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm
Federung hintenShowa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneSchwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger. 
Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln. 
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.600 Euro
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 9.500 Euro 
  • Baujahre: seit 2007 (Tiger 1050)
  • Farben: Matt-Schwarz, Aluminium-Silber

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Zontes 703 RR vs. Triumph Tiger Sport 1050: Vergleich für Touren, Alltag und Kurven

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber am Ende ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Zontes 703 RR und der Triumph Tiger Sport 1050 zeigt genau das: Beide Maschinen sind für sportliche Fahrer gedacht, die auch auf längeren Strecken nicht nur „von A nach B“ wollen. Doch während die Zontes eher den Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket mit moderner Ausrichtung legt, steht bei der Triumph die typische britische Mischung aus Charakter, Fahrgefühl und Ausstattung im Vordergrund.

Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, was sich daraus im Alltag und auf Touren praktisch ergibt.

Grundidee und Einsatzprofil

Zontes 703 RR: sportlich, modern, alltagstauglich

Die Zontes 703 RR ist als sportlich orientierte Maschine gedacht, die sich auch im Alltag gut bewegen lässt. Das Konzept wirkt darauf ausgelegt, dass man schnell in einen dynamischen Fahrstil findet, ohne dass das Motorrad sofort „zu viel“ wird. Gerade für Fahrer, die eine sportliche Optik und ein agiles Handling suchen, ohne sich in komplizierte Spezialbereiche zu verlieren, passt die Richtung.

Triumph Tiger Sport 1050: Touring mit sportlichem Anspruch

Die Triumph Tiger Sport 1050 zielt stärker auf das klassische Sport-Touring ab: sportlich genug für zügige Ausfahrten, komfortabel genug für längere Etappen. Die Tiger Sport ist dabei weniger „leichtfüßig“ im Sinne einer reinen Straßenmaschine, sondern eher eine Maschine, die Stabilität, Fahrkomfort und eine souveräne Gesamtbalance in den Vordergrund stellt.

Motor und Fahrcharakter: Wie fühlt sich die Leistung an?

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bieten einen spürbaren Vortrieb, aber die Art, wie dieser anliegt, unterscheidet sich. Die Zontes 703 RR wirkt tendenziell darauf ausgelegt, dass man zügig beschleunigen kann und der Motor dabei gut „mitarbeitet“. Das macht sie interessant für Fahrer, die häufig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigen oder auf Landstraßen schnell reagieren möchten.

Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Nutzbereich aus. Gerade auf Touren profitiert man davon, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert anfühlt. Der Motorcharakter wirkt dabei oft „tourentauglicher“, weil er nicht nur bei hohen Drehzahlen Spaß macht, sondern auch in mittleren Bereichen souverän bleibt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität

Beim Fahrwerk zeigt der Vergleich eine klare Tendenz: Die Zontes 703 RR wirkt eher wie ein Motorrad, das man gerne aktiv bewegt. Das spricht für eine sportliche Linie in Kurven, bei der man das Bike spürbar mit dem Körper „führt“. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dynamisch durch die Kurve trägt, findet hier schnell einen Zugang.

Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt dagegen stärker auf Stabilität und Kontrolle. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad oft ruhiger an. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, welligen Straßen oder wechselnden Belägen.

Komfort und Ergonomie: Wie gut bleibt man nach Stunden?

Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Zontes 703 RR bietet eine sportliche Sitzposition, die nicht automatisch „tourig“ wirkt. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Für kürzere Ausfahrten oder für Fahrer, die gerne sportlich sitzen, kann das genau richtig sein. Wer jedoch sehr lange am Stück fährt, achtet stärker darauf, wie gut Windschutz, Sitzhaltung und Armhaltung zusammenpassen.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist in der Tendenz stärker auf längere Strecken ausgelegt. Im Vergleich wird deutlich, dass Komfortaspekte wie Windschutz und die insgesamt entspanntere Auslegung der Ergonomie stärker in Richtung „Tour“ gehen. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die regelmäßig mehrere Stunden unterwegs sind und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, das Motorrad sei „zu sportlich“ für die Distanz.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt, weil sie nicht nur Sicherheit, sondern auch Fahrbarkeit beeinflusst. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bringen moderne Grundlagen mit, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Zontes 703 RR wirkt dabei wie ein Motorrad, das die wichtigsten Funktionen sinnvoll integriert, sodass man sich auf das Fahren konzentrieren kann.

Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt zusätzlich auf das typische Triumph-Gefühl von „rundem Gesamtpaket“. Gerade wenn man Wert auf fein abgestimmte Regelung und ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik legt, kann die Tiger Sport im Alltag überzeugen. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei wechselndem Grip oder bei unterschiedlichen Fahrstilen.

Bremsen und Fahrsicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen und Fahrsicherheit ist der Vergleich vor allem eine Frage der Abstimmung. Die Zontes 703 RR zielt auf ein direktes Ansprechverhalten, das sportliches Fahren unterstützt. Das ist gut, wenn man gerne zügig unterwegs ist und Bremsmanöver kontrolliert einleitet.

Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt in der Tendenz darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei längeren Etappen und wiederholtem Bremsen stabil und berechenbar anfühlt. Wer häufig Touren fährt oder auch mal bei Regen und wechselndem Wetter unterwegs ist, profitiert oft von dieser „Souveränität“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Zontes 703 RR wirkt dabei wie die Maschine, die man gerne im Alltag nutzt: Sie ist sportlich genug, um auch kurze Strecken interessant zu machen, und gleichzeitig so ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher in dem Sinne, dass sie sich auch dann gut anfühlt, wenn der Tag mehr als nur eine kurze Runde beinhaltet. Wer Pendeln mit gelegentlichen längeren Fahrten kombiniert, findet hier eine stimmige Lösung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Zontes 703 RR

  • Sportliche Auslegung, die sich schnell dynamisch anfühlt
  • Agiles Handling für kurvige Strecken und aktives Fahren
  • Moderne Gesamtanmutung und ein stimmiges Paket für den Alltag

Schwächen bzw. Grenzen der Zontes 703 RR

  • Komfort und Ergonomie wirken stärker „sportlich“ als „tourig“
  • Für sehr lange Etappen kann die Abstimmung je nach Fahrertyp weniger entspannend wirken

Stärken der Triumph Tiger Sport 1050

  • Tour-orientierte Souveränität für längere Strecken
  • Ausgewogenes Fahrgefühl mit ruhigerem Gesamtcharakter
  • Stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik

Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Tiger Sport 1050

  • Wer maximale Agilität wie bei einer reinen Sportmaschine erwartet, fühlt sich möglicherweise weniger „leicht“
  • Je nach Nutzung kann der Fokus stärker auf Touring liegen als auf reinem Stadt- oder Kurven-„Attack“-Fahren

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem aktiv bewegt werden oder eher komfortabel getragen werden?

Die Zontes 703 RR ist besonders interessant für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv anfahren und ein Motorrad suchen, das sich schnell in den sportlichen Modus bringen lässt. Auch für Einsteiger in das Segment oder für alle, die ein modernes Sportpaket suchen, kann sie eine sehr passende Wahl sein.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen die bessere Option, wenn der Schwerpunkt auf längeren Touren, ruhiger Stabilität und einem komfortorientierten Sport-Touring liegt. Wer häufig weitere Strecken fährt, Wert auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl legt und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bewegen möchte, wird hier eher glücklich.

Fazit:

Die Zontes 703 RR ist die Wahl für alle, die ein sportlich agiles Motorrad suchen, das sich auf kurvigen Strecken dynamisch anfühlt und auch im Alltag schnell Spaß macht. Ihre Stärken liegen in der aktiven Fahrweise und dem modernen, unkomplizierten Gesamteindruck. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt und dabei vor allem Komfort, ruhige Stabilität und ein tourentaugliches Fahrgefühl priorisiert, trifft mit der Triumph Tiger Sport 1050 die passendere Entscheidung. Die Tiger Sport spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten, sondern für echte Touren genutzt wird. Kurz gesagt: Zontes für sportliche Dynamik, Triumph für souveränes Sport-Touring.

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