UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 4.499 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
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Was kann die China-Enduro mit 29 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • leicht
  • einfache Bedienung
  • Sturzbügel Serie
  • ABS abschaltbar
  • geringer Verbrauch
  • günstig
Kontra:
  • Bremsen vorne schwach
  • Getriebe hakelig
  • für hartes Gelände etwas weich
  • aufgrund der Sitzhöhe nichts für kleine Leute

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht158kg
Radstand1.430mm
Länge2.107mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 915 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder-Viertaktmotor
Hubraum292ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung28 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment25 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.125km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
RahmenbauartRahmen mit geteiltem Unterzug.
Federung vorne 41-mm USD Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 205)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

Fazit

Die Voge 300 Rally ist ein sehr günstige Enduro, die Ihrem Namenszusatz "Rally" durchaus gerecht wird. Man kann mit ihr über Stock und Stein fahren und braucht die Reise nicht unterbrechen, wenn die Straße mal zu Ende sein sollte. Bei diesem Preis darf man sich allerdings nicht wundern, wenn im Detail kleinere Probleme gibt. Die Bremsen und das etwas zu weiche Fahrwerk sind hier an erster Stelle zu nennen.
 
Auf der Habenseite steht das geringe Gewicht und die angenehme Sitzposition, die auch ein Fahren im Stehen für längere Zeit ermöglicht. Wir sind gespannt auf die Verkaufszahlen der Voge 300 Rally, die in dieser Preisklasse quasi gar keine Wettbewerbe befürchten muss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.599€ inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: seit 05/2023
  • Farben: Weiß-Blau, Grau-Gelb

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Zontes 703 RR vs. Voge 300 Rally – der Vergleich für Straße und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich der genaue Blick: Die Zontes 703 RR zielt klar auf sportliches Fahren und dynamische Ausfahrten, während die Voge 300 Rally eher den Charakter eines leichten, reisefreudigen Abenteuerbikes mitbringt. Beide Modelle können Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes in der Praxis, wo punkten sie, und wo liegen die Grenzen?

Grundcharakter: sportlich vs. rally-orientiert

Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das man gern „ausdreht“: Der Fokus liegt auf zügigem Vorankommen, einem lebendigen Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das sich nach sportlicher Straße anfühlt. Wer gern Kurven fährt, dynamisch beschleunigt und das Motorrad als sportliches Werkzeug sieht, wird hier schnell warm.

Die Voge 300 Rally ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Name „Rally“ steht nicht nur für Optik, sondern für die Idee, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu haben. Das Bike ist darauf ausgelegt, Alltag, Tour und gelegentlichen Schotter pragmatisch zu verbinden – ohne dabei den Anspruch zu verlieren, dass sich das Motorrad auch im Alltag leicht bewegen lässt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Zontes 703 RR bringt mehr „Biss“ für zügiges Fahren. Das merkt man besonders bei Überholmanövern, beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich und auf Strecken, auf denen man konstant zügig unterwegs sein möchte. Die größere Motorisierung sorgt dafür, dass das Motorrad oft weniger „gezwungen“ wirkt, wenn es um Tempo geht.

Die Voge 300 Rally spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt agiler im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten, weil sie sich leichter in den Fahrfluss integrieren lässt. Auf Landstraßen ist sie dann besonders angenehm, wenn man nicht nur auf maximale Beschleunigung schaut, sondern auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehzahl, Schaltgefühl und Fahrbarkeit. Wer eher entspannt unterwegs ist oder häufig in Situationen kommt, in denen man öfter beschleunigt und wieder abbremst, profitiert von diesem Charakter.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Zontes 703 RR: Stärken liegen in dynamischem Vorankommen und souveräner Performance bei zügiger Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr entspannte, langsame Fahrten weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein kleineres Adventure-Bike.
  • Voge 300 Rally: Stärken liegen in Alltagstauglichkeit, Agilität und dem „einfach draufsetzen“-Gefühl für gemischte Strecken. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder langen Autobahnphasen der Fokus stärker auf Effizienz und Fahrbarkeit liegt als auf maximaler Durchzugskraft.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu oft schnell: Die Zontes 703 RR ist spürbar auf sportliches Handling ausgelegt. Das bedeutet: Sie liegt tendenziell stabiler in zügigen Kurven, vermittelt mehr „Grip-Gefühl“ und wirkt wie ein Motorrad, das man gern dynamisch bewegt. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Abstimmung auf Fahrspaß getrimmt ist.

Die Voge 300 Rally ist dagegen so gedacht, dass sie Unebenheiten und wechselnde Untergründe besser „wegsteckt“. Das Handling wirkt oft leichter und intuitiver, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf Schotter oder schlechterem Asphalt fühlt sich das Motorrad häufig weniger wie ein Kompromiss an, sondern eher wie die passende Wahl.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil: Die Zontes 703 RR ist eher auf sportliche Verzögerung ausgelegt, also auf Situationen, in denen man zügig aus höheren Geschwindigkeiten in die Kurve oder in den Verkehr hinein bremsen muss. Die Voge 300 Rally setzt stärker auf kontrollierbares Bremsen im gemischten Terrain – wichtig, wenn Untergrund und Grip variieren.

Beide Bikes können im Alltag sicher funktionieren, aber die „Art“ der Bremsleistung passt jeweils zur Philosophie: sportlich präzise bei der RR, kontrolliert und alltagstauglich bei der Rally.

Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Reichweite

Für viele Käufer ist nicht nur die erste Ausfahrt entscheidend, sondern wie sich das Motorrad nach einer Weile anfühlt. Hier spielt die Ergonomie eine große Rolle: Die Zontes 703 RR bietet eine Sitzposition, die sportliches Fahren unterstützt. Das ist super, wenn man Kurven mag und das Motorrad aktiv bewegt. Für lange, sehr entspannte Touren kann das aber je nach Fahrstil und Körpergröße weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker auf Touring ausgelegten Bike.

Die Voge 300 Rally ist eher auf eine aufrechte, tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlich Schotter zusammenkommen. Außerdem ist das Motorrad oft dann im Vorteil, wenn man nicht nur „schnell“ fahren möchte, sondern auch gern mal absteigt, um die Strecke zu erkunden oder Pausen unkompliziert zu gestalten.

Verbrauch und Reichweite als Entscheidungsfaktor

Im Vergleich der Verbrauchs- und Reichweitenwerte zeigt sich ein typisches Bild: Die Voge 300 Rally wirkt durch ihre Auslegung auf Effizienz und Alltagstauglichkeit oft besonders praktisch, wenn Tankstopps nicht zu häufig geplant werden sollen. Die Zontes 703 RR kann dagegen bei sportlicher Fahrweise mehr „Gier“ entwickeln, liefert dafür aber auch mehr Reserven, wenn man zügig unterwegs sein will. Wer häufig lange Strecken fährt, sollte daher besonders auf das Zusammenspiel aus Fahrstil und Reichweite achten.

Ausstattung und Elektronik: was hilft wirklich?

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Ausrichtung: Die Zontes 703 RR wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf sportliche Kontrolle legt. Das kann sich in der Art der Fahrmodi, der Unterstützung beim Anfahren und in der allgemeinen „Fahrbarkeit“ bemerkbar machen.

Die Voge 300 Rally bringt dagegen eine Ausstattung mit, die zum Abenteuer-Ansatz passt: Sie soll das Motorrad auch dann gut beherrschbar machen, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das ist besonders relevant, wenn man gelegentlich auf Schotter, Feldwege oder unebene Abschnitte trifft.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Zontes 703 RR: Stärken liegen in sportorientierter Unterstützung und einem Setup, das dynamisches Fahren erleichtert. Schwäche kann sein, dass der „Adventure“-Mehrwert weniger im Vordergrund steht.
  • Voge 300 Rally: Stärken liegen in der alltagstauglichen und tourenorientierten Auslegung. Schwäche kann sein, dass bei maximal sportlichen Ansprüchen die Prioritäten stärker auf Fahrbarkeit als auf Höchstperformance liegen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das persönliche Fahrprofil entscheiden. Die Zontes 703 RR ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahren liegt: Kurven, zügige Landstraßen und das Gefühl, dass das Motorrad Reserven hat, wenn man sie braucht. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird hier viel Freude haben.

Die Voge 300 Rally ist die bessere Wahl, wenn der Alltag gemischt ist und die Strecken oft nicht perfekt sind: Stadt, Landstraße, gelegentlicher Schotter und Touren, bei denen man flexibel bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert zu fahren ist und auch abseits der Standardstrecken Spaß macht, trifft mit der Rally häufig den richtigen Ton.

Fazit:

Die Zontes 703 RR ist die stärkere Wahl für alle, die vor allem sportlich unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auf zügige Fahrweise ausgelegt ist. Der Fokus auf dynamisches Vorankommen, sportliches Handling und eine Performance, die bei Bedarf Reserven bietet, macht sie besonders attraktiv für Kurvenfans und Fahrer, die gern mehr Tempo mitnehmen.

Die Voge 300 Rally passt besser, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecken wechselhaft sind: Alltag, Touren und gelegentlicher Schotter. Durch die eher touren- und rallyorientierte Auslegung wirkt sie oft entspannter im gemischten Einsatz und kann dadurch genau die richtige Wahl für Fahrer sein, die nicht nur „schnell“, sondern vor allem „flexibel“ unterwegs sein möchten.

Kurz gesagt: RR für sportliche Straße, Rally für gemischte Abenteuer.

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