UVP 8.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Schicker China-Sport mit Triple für 8.270 Euro
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Das kernige Power-Bike von Yamaha entpuppt sich im Test als Spaß-Granate
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • Triple-Motor mit ordentlich Leistung
  • sportliche, aber noch angenehme Sitzposition
  • viel Technik inkl. Vollkarten-Navigation
  • QuickShifter, Heizgriffe, Keyless Go etc. in Serie
  • gute Hardware von Brembo, Marzocchi & Michelin
  • auch als A2 verfügbar
Kontra:
  • fehlendes Feintuning beim Motormapping
  • Lastwechsel-Reaktionen
  • fummelige Ersteinrichtung der Handy-Connectivity
  • kurze Service-Intervalle
Pro:
  • Bums ohne Ende
  • Agiles Fahrverhalten
  • technisch (endlich) gut ausgestattet
  • gute Bremsen
  • schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
Kontra:
  • Fahrmodus nur im Stand änderbar
  • etwas seltsame Bedienung
  • Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
  • keine Handy-Connectivity

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.450mm
Länge2.065mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.145mm
Gewicht212kg
Radstand1.405mm
Länge2.100mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment74 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.257km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite320km
Leistung166 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.249km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55 – 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Zontes 703RR ist ein Motorrad, das man nicht mehr mit den alten Maßstäben gegenüber chinesischen Marken beurteilen sollte. Sie bietet einen eigenständigen, emotionalen Dreizylinder-Motor, ein attraktives und auffälliges Design, hochwertige Komponenten von bekannten Zulieferern sowie eine beeindruckende Serienausstattung. Dazu kommt ein Preis, der sie in ihrer Klasse zu einem echten Paukenschlag macht. Perfekt ist sie deshalb noch nicht: Bei Feinabstimmung, Markenvertrauen, möglicher Langzeitqualität und einigen Detailfragen muss sie sich ihren Ruf erst dauerhaft erarbeiten.
 
Doch genau darin liegt ihre Stärke. Die 703RR wirkt nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern wie ein überraschend ernsthafter Sportler mit kleinen Schwächen und großem Potenzial. Wer ein modernes, stark ausgestattetes und emotionales Mittelklasse-Sportbike sucht und bereit ist, über den Tellerrand der etablierten Marken hinauszuschauen, sollte dieses Motorrad sehr ernst nehmen. Unterm Strich ist die Zontes 703RR einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Sportbike-Markt – und vielleicht genau das Modell, das der sportlichen Mittelklasse neuen Schwung verleiht.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.270 €
  • Verfügbarkeit: seit Ende 2025
  • Farben: Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.

Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.450€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.500€
  • Baujahre: seit 2016-2018
  • Farben: schwarz, cyan, blau

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Zontes 703 RR vs Yamaha MT-10: Vergleich der Naked-Bikes

Wenn zwei Motorräder aus der Kategorie der sportlichen Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anlassen, um die Art, wie sich Leistung aufbaut, um die Ruhe (oder Unruhe) im Fahrwerk und darum, wie gut ein Bike den Alltag mitmacht. Genau das sind die Punkte, die beim Vergleich Zontes 703 RR gegen Yamaha MT-10 besonders spannend sind.

Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als „nur“ ein Motorrad für die Stadt. Gleichzeitig unterscheiden sie sich in der Philosophie: Der eine Ansatz wirkt eher modern und kompromissorientiert, der andere eher traditionell sportlich und sehr konsequent auf Fahrspaß getrimmt. Im Folgenden werden die Stärken und Schwächen der beiden Kandidaten anhand der typischen Vergleichsbereiche gegenübergestellt – ohne die Entscheidung auf einzelne Werte zu reduzieren.

Motor und Charakter: Wie fühlt sich die Leistung an?

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Bikes auf Dynamik ausgelegt sind, aber auf unterschiedliche Weise. Die Zontes 703 RR setzt dabei auf einen Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt und gleichzeitig genug Reserven bietet, um zügig zu beschleunigen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das Konzept stimmig: Gas geben fühlt sich nicht wie ein „Schalter“, sondern eher wie ein sauberer Aufbau an.

Die Yamaha MT-10 verfolgt dagegen einen sehr markentypischen Ansatz: Der Motor ist darauf ausgelegt, direkt zu reagieren und in vielen Situationen souverän zu ziehen. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, sportliches Schalten und dynamische Linienwechsel im Vordergrund stehen. Wer gern „mit dem Gas arbeitet“, bekommt hier ein sehr lebendiges Gesamtpaket.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Zontes 703 RR: Stärken liegen in der gut nutzbaren Leistungsentfaltung und dem alltagstauglichen Temperament. Schwäche kann sein, dass der letzte „Biss“ im ganz sportlichen Bereich nicht ganz so intensiv wirkt wie bei der Yamaha.
  • Yamaha MT-10: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und dem sehr sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Bike im Alltag mitunter „zu präsent“ wirkt, wenn eher entspanntes Fahren gefragt ist.

Fahrwerk und Handling: Stabil oder agil?

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen – und zwar nicht nur auf dem Papier. Die Zontes 703 RR wirkt im Vergleich oft wie ein Bike, das auf ein ausgewogenes Setup setzt: Es soll sowohl auf kurvigen Landstraßen Spaß machen als auch auf längeren Strecken nicht unnötig anstrengend werden. In der Praxis zeigt sich das häufig daran, wie gut das Motorrad auf Lastwechsel reagiert und wie kontrolliert es beim Einlenken bleibt.

Die Yamaha MT-10 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo steigt und die Fahrbahn unruhiger wird. Das Handling wirkt dabei sehr direkt: Einlenken, Korrigieren, wieder aufrichten – das Motorrad folgt dem Fahrer mit spürbarer Präzision. Wer gern sportlich fährt, bekommt hier ein sehr „kommunikatives“ Gefühl.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Zontes 703 RR: Stärken sind das ausgewogene Fahrverhalten und die gute Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise die letzte Reservenstufe weniger „sportlich“ ausfällt als bei der Yamaha.
  • Yamaha MT-10: Stärken sind die hohe Agilität und die präzise Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass das Setup je nach Fahrstil und Beladung etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, um dauerhaft entspannt zu bleiben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bremsen sind im Vergleich nicht nur „Stärke“, sondern vor allem Dosierbarkeit und Gefühl. Die Zontes 703 RR bietet hier einen Ansatz, der sich für viele Fahrerinnen und Fahrer schnell verständlich anfühlt: Man kann zügig verzögern, ohne dass das Bike dabei unruhig wird. Das ist besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein Vorteil.

Die Yamaha MT-10 punktet häufig mit einem sehr klaren Bremsgefühl und einer sportlichen Abstimmung. Gerade bei wiederholtem starken Verzögern auf Landstraßen oder bei zügiger Fahrweise wirkt die Yamaha oft souverän. Wer gern spät bremst und die Linie aggressiver ansteuert, wird das Setup zu schätzen wissen.

Stärken und Schwächen bei den Bremsen

  • Zontes 703 RR: Stärken sind die gut kontrollierbare Bremsdosierung und das entspannte Sicherheitsgefühl im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei maximal sportlicher Nutzung das „letzte“ Gefühl für sehr harte Bremsmanöver nicht ganz so fein ausfällt wie bei der Yamaha.
  • Yamaha MT-10: Stärken sind die sportliche Bremsperformance und die klare Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass das Bike bei sehr defensiver Fahrweise manchmal „zu viel“ vermittelt, was aber eher eine Frage des persönlichen Stils ist.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept

Elektronik ist heute ein entscheidender Teil des Fahrerlebnisses. Die Zontes 703 RR setzt auf ein modernes Paket, das das Motorrad in vielen Situationen stabilisiert und das Fahren erleichtert. Das ist besonders hilfreich, wenn das Wetter wechselt oder wenn nicht immer die gleiche Fahrweise gefahren wird. Gerade Einsteiger oder Fahrer, die sich nicht ständig auf „maximal sportlich“ einstellen wollen, profitieren von dieser Unterstützung.

Die Yamaha MT-10 bringt ebenfalls eine moderne Elektronik mit, die sich sehr gut in das sportliche Gesamtgefühl einfügt. Dabei wirkt die Abstimmung oft so, dass das Motorrad nicht „abregelt“, sondern die Dynamik kontrolliert. Das macht die Yamaha attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und trotzdem ein hohes Maß an Sicherheit möchten.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Zontes 703 RR: Stärken liegen in der unterstützenden Wirkung und der einfachen Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass die Elektronik je nach Fahrprofil weniger „fein“ wirkt als bei der Yamaha, wenn man sehr gezielt sportlich arbeitet.
  • Yamaha MT-10: Stärken sind die sportlich abgestimmte Kontrolle und das stimmige Zusammenspiel mit Motor und Fahrwerk. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung für sehr entspannte Fahrstile manchmal „zu sportlich“ wirkt.

Komfort und Alltag: Wie gut sind die Bikes im echten Leben?

Im Alltag zählen Details: Sitzposition, Windgefühl, Ergonomie und wie anstrengend das Motorrad nach einer längeren Runde wird. Die Zontes 703 RR wirkt dabei wie ein Bike, das für viele Einsatzzwecke gedacht ist. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, machen es oft zu einer guten Wahl für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die nicht nur „kurz und schnell“ unterwegs sein wollen.

Die Yamaha MT-10 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem klar sportlichen Charakter. Das Motorrad lädt dazu ein, mehr zu fahren, als man ursprünglich geplant hatte. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Stabilität und die souveräne Art zu schätzen wissen – gleichzeitig ist das Bike eher für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die auch im Alltag gern dynamisch unterwegs sind.

Stärken und Schwächen im Komfortvergleich

  • Zontes 703 RR: Stärken sind die angenehme Alltagsbalance und die entspanntere Wirkung im täglichen Betrieb. Schwäche kann sein, dass der sportliche „Kick“ im Vergleich zur Yamaha weniger intensiv ausfällt.
  • Yamaha MT-10: Stärken sind die sportliche Stabilität und das sehr direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung bei sehr ruhigem Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt.

Für wen lohnt sich welches Bike?

Der Vergleich Zontes 703 RR vs. Yamaha MT-10 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder sind leistungsstark und machen Spaß – aber sie bedienen unterschiedliche Prioritäten.

Typische Käuferprofile

  • Zontes 703 RR: Besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Naked Bike suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Landstraßen eine ausgewogene Mischung aus Komfort und Dynamik liefert.
  • Yamaha MT-10: Besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sehr direktes, sportlich abgestimmtes Gesamtpaket möchten und bei dem Fahrgefühl, Reaktion und Präzision im Vordergrund stehen.

Fazit:

Wer vor allem ein ausgewogenes Naked Bike sucht, das im Alltag leicht zu fahren ist und auf längeren Strecken nicht unnötig fordert, findet im Zontes 703 RR oft die passendere Wahl. Der Motor wirkt gut dosierbar, das Fahrwerk zielt auf Alltagstauglichkeit und die Elektronik unterstützt, ohne das Fahrgefühl komplett zu überformen. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für alle, die regelmäßig fahren und dabei nicht jedes Mal den sportlichen Modus erzwingen wollen.

Die Yamaha MT-10 ist dagegen die bessere Option, wenn sportliche Direktheit und ein sehr präzises Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk und Bremsen im Mittelpunkt stehen. Das Bike fühlt sich lebendig an, reagiert schnell und vermittelt viel Kontrolle – ideal für Kurvenfahrten, dynamische Ausfahrten und Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“.

Kurz gesagt: Zontes 703 RR für die ausgewogene Alltags- und Tourenorientierung, Yamaha MT-10 für maximalen Fahrspaß mit sportlichem Anspruch.

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