GUINNESS-E-Weltrekord für Zero Motorcycles

Neuer GUINNESS-Weltrekord: Zero Motorcycles fährt 436,5 Kilometer mit einer einzigen Batterieladung

GUINNESS-E-Weltrekord für Zero Motorcycles Foto: ZERO

Serienmäßige Zero DS legt in Südfrankreich 436,5 Kilometer zurück

436,5 Kilometer mit nur einer Batterieladung: Mit einer serienmäßigen Zero DS hat Zero Motorcycles einen neuen GUINNESS-Weltrekord aufgestellt. Die Tour führte auf öffentlichen Straßen von der französisch-italienischen Alpenregion bis ans Mittelmeer – und toppte den bisherigen Rekord um mehr als 40 Prozent.

Amsterdam, Niederlande (13.10.2026) – Eine serienmäßige Zero DS hat sich den GUINNESS-Weltrekord für die längste Strecke mit einem Elektromotorrad und nur einer Batterieladung geschnappt. Mit 436,5 Kilometern lag sie 125,8 Kilometer über der bisherigen Bestmarke von 310,689 Kilometern – ein Plus von mehr als 40 Prozent. Die Tour führte von der französisch-italienischen Alpenregion bis an die Mittelmeerküste, über Bergpässe und Landstraßen sowie durch Städte und Dörfer. Auf den letzten 100 Kilometern schüttete es wie aus Eimern. Die komplette Fahrt wurde per GPS aufgezeichnet und von GUINNESS WORLD RECORDS unabhängig geprüft und bestätigt. 

Foto oben von links nach rechts: Andy Asco (Videograf), Jenny Brookes (Zero Marketing), Louis Renaud (Zeuge und Zero-Fahrer), Jelle Verstaen (Fahrer, Motorrad-Enthusiast und Motorradjournalist), Yasemin Ener (Zero PR), Anouk de Timary (Jurorin von GUINNESS WORLD RECORDS), Xanti Bilbao (Zero Quality Engineering Manager) und Manu de Soomer (Fotograf). 

Am Lenker saß der Motorradfahrer und -enthusiast Jelle Verstaen. Gefahren ist er eine serienmäßige Zero DS mit dem optionalen, ganz normal erhältlichen Power Tank. Ab Werk steckt in der DS eine 15,6-kWh-Batterie, die im Stadtverkehr bis zu 249 Kilometer Reichweite schafft. Der Power Tank packt noch einmal 3,6 kWh drauf und bringt die Gesamtkapazität auf 19,2 kWh. 

Damit liegt die gefahrene Strecke deutlich über der offiziellen Reichweitenangabe. Der Rekord zeigt, wie viel sich mit vorausschauendem Fahren und effizienten Motorradkomponenten aus einer Batterieladung herausholen lässt. 

Seit 20 Jahren vorne mit dabei

Zero Motorcycles wurde 2006 gegründet und feiert 2026 sein 20-jähriges Jubiläum. Seit zwei Jahrzehnten zeigt das Unternehmen, dass Elektromotorräder eine echte Alternative zu Verbrennern sind – und lotet weiter aus, was technisch drin ist. Der neue Weltrekord passt perfekt zu diesem Anspruch. 

Die Zero DS ist ein unkompliziertes Dual-Sport-Motorrad für die Führerscheinklasse A1. In einigen Märkten darf sie sogar mit dem Pkw-Führerschein der Klasse B gefahren werden. Als leichtere Schwester der DSR/X ist sie alltagstauglich und bringt gleichzeitig die Z-Force-Antriebstechnologie der gesamten Zero-Modellpalette mit. Dazu zählen eine integrierte Batterie mit hoher Energiedichte, ein passiv gekühlter Innenläufer-Permanentmagnetmotor und eine Rekuperation, die sich nahtlos ins Fahrerlebnis einfügt. 

Genau diese Technik war bei der Rekordfahrt entscheidend. Abgesehen vom optionalen Power Tank gab es weder zusätzliche Batterien außerhalb der Serie noch technische Umbauten. Auch Reifen und Reifendruck entsprachen dem Serienstandard. Den Unterschied machten vor allem die hohe Energiedichte der Z-Force-Batterie, die geringen Verluste im Antriebsstrang und die Rekuperation, die unter passenden Strecken- und Fahrbedingungen Energie zurück in die Batterie speist. 

„Seit 20 Jahren verschieben wir die Grenzen der Elektromotorrad-Technologie. Unsere Community hat Millionen von Kilometern zurückgelegt und damit gezeigt, was diese Technologie leisten kann. Der neue Rekord beweist, dass unser Fokus auf Performance ungebrochen ist. Die Sorge um die Reichweite stellt für viele potenzielle Fahrerinnen und Fahrer nach wie vor eine Hürde dar. Mit einer unter realen Bedingungen erzielten Reichweite von mehr als 400 Kilometern mit einer einzigen Batterieladung zeigen wir, was möglich ist, und möchten die nächste Generation für Zero Motorcycles begeistern“, sagte Jarno Middelbosch, Senior Director Global Marketing bei Zero Motorcycles. 

So lief die Rekordfahrt 

Die Rekordfahrt fand nicht auf einer abgesperrten Teststrecke statt, sondern komplett auf öffentlichen Straßen. Gefahren wurde über Nebenstraßen und französische Départementstraßen – Autobahnen blieben außen vor. Damit bot die Route genau die Mischung, die Motorradfahrer aus dem Alltag kennen: Höhenunterschiede, Bergpässe, Ortsdurchfahrten, Dörfer und offene Landstraßen. 

Auch das Wetter machte es dem Team nicht gerade leicht. Bis zur Camargue war es trocken und angenehm, dann zog ein heftiges Unwetter auf – und blieb bis zum Schluss. Die letzten 100 Kilometer ging es durch strömenden Regen. 

Die Route war so geplant, dass hohe Energieeffizienz und realistische Fahrbedingungen zusammenpassten. Sie führte von der französisch-italienischen Alpenregion Richtung Mittelmeerküste und sollte ein möglichst gleichmäßiges Tempo ermöglichen. Energiehungriges Anfahren an Ampeln und Kreuzungen wurde, wann immer möglich, vermieden. 

Bergab setzte der Fahrer die Rekuperation gezielt ein, holte Energie zurück und speiste sie wieder in die Batterie. Auf den offeneren Straßen Richtung Küste half ein gleichmäßiges Reisetempo dabei, den Verbrauch niedrig zu halten – denn der steigt bei höherer Geschwindigkeit deutlich an. 

Der Rekord war außerdem echte Teamarbeit. Drei Fahrer gingen gemeinsam auf Motorrädern von Zero Motorcycles an den Start – und alle drei knackten die bisherige Bestmarke von 310,689 Kilometern deutlich. 

Zero-Motorcycles-Kunde Louis Renaud war zunächst als unabhängiger Zeuge dabei, entschied sich dann aber spontan, mit seiner eigenen serienmäßigen SR/S ebenfalls mitzufahren. Er schaffte 350 Kilometer und hatte am Ende noch vier Prozent Restladung. Jenny Brookes, Senior Global Brand Manager bei Zero Motorcycles, kam mit einer serienmäßigen DSR/X auf 384 Kilometer, bevor die Batterie leer war. Am weitesten fuhr Jelle Verstaen: Seine Zero DS mit Power Tank brachte es auf 436,5 Kilometer. 

Alle drei waren dabei deutlich schneller unterwegs als beim bisherigen Rekordversuch. Wo Straßenverhältnisse und Tempolimits es erlaubten, hielt die Gruppe ein durchschnittliches Reisetempo von rund 52 km/h.

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