UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.349 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Der günstige Italo Retro-Klassiker für nur 4.199 Euro
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Test des Italo A2-Cruisers für unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse
Pro:
  • sehr zugängliches Fahrverhalten
  • kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
  • kernige Optik mit vielen, schönen Details
  • TFT-Farbdisplay
  • hohe Reichweite
  • viel Motorrad für wenig Geld
Kontra:
  • sehr straff gefedert
  • Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm
Gewicht220kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 770 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

Fazit

Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.
 
Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz (matt)

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Benelli Imperiale 400 vs Benelli 502 C – Vergleich & Unterschiede

Wenn es um moderne Motorräder mit klassischem Look geht, stehen bei vielen Fahrern zwei Namen schnell im Raum: die Benelli Imperiale 400 und die Benelli 502 C. Beide Modelle setzen auf einen Retro-Charakter, beide sind für den Alltag gedacht – aber sie fühlen sich auf der Straße unterschiedlich an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken haben die beiden Bikes, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Design und Charakter: Retro-Vibe trifft auf unterschiedliche Ausrichtung

Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein klassischer Cruiser im modernen Gewand. Der Fokus liegt spürbar auf einem entspannten Auftritt: Rundliche Formen, stimmige Proportionen und ein Gesamtbild, das vor allem auf „cool und unkompliziert“ abzielt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders passend für alle, die gern entspannt fahren und Wert auf einen stimmigen Retro-Look legen.

Die Benelli 502 C bleibt ebenfalls im Retro-Segment, zeigt aber eine etwas andere Handschrift. Sie wirkt insgesamt „präsenter“ und zielt stärker auf ein Motorrad ab, das nicht nur in der Stadt Spaß macht, sondern auch auf längeren Strecken souverän bleiben soll. Wer also ein Bike sucht, das optisch ähnlich klassisch ist, aber vom Gesamtgefühl her etwas mehr „Biss“ mitbringt, schaut hier genauer hin.

Motor und Fahrgefühl: 400er-Entspannung vs 500er-Dynamik

Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu relativ schnell. Die Benelli Imperiale 400 steht für einen eher ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es im Alltag leicht zu handeln ist: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, das Ansprechverhalten wirkt auf entspannte Weise direkt. In der Stadt und auf kurzen Landstraßenabschnitten spielt sie ihre Stärken aus, weil sie nicht nach „Sport“ verlangt, sondern nach flüssigem Fahren.

Die Benelli 502 C bringt dagegen spürbar mehr Reserven mit. Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich, dass das größere Hubraumkonzept in der Praxis vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen hilft. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „auf Kante“ gefahren werden zu müssen. Gerade wenn öfter zügig gefahren wird oder wenn Strecken mit mehr Tempoanteil anstehen, wirkt die 502 C im Gesamtbild souveräner.

Vergleich der Motorwerte: Was bedeutet das im Alltag?

Wenn man die aufgelisteten Werte beider Modelle gegenüberstellt, fällt auf: Die Imperiale 400 ist die klarere Wahl für ein entspanntes Fahrprofil. Die 502 C liegt bei den Kennzahlen typischerweise höher und macht sich vor allem in Situationen bemerkbar, in denen man nicht ständig „runterschalten und neu aufbauen“ möchte. Beide Bikes können im Stadtverkehr funktionieren – aber die 502 C nimmt dem Fahrer häufiger das Gefühl, im falschen Drehzahlbereich zu sein.

Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind so positioniert, dass sie nicht nur für erfahrene Fahrer interessant sind. Im Vergleich der Getriebecharakteristik zeigt sich: Die Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern im harmonischen Bereich bewegt. Das Schalten fühlt sich dabei eher „komfortorientiert“ an – ideal, wenn der Fokus auf entspannten Touren und Stadtfahrten liegt.

Die 502 C profitiert von der stärkeren Motorbasis. Dadurch wirkt das Motorrad oft weniger abhängig von exakten Drehzahlfenstern. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: weniger Stress beim Anfahren, mehr Gelassenheit beim Beschleunigen und ein insgesamt „runderes“ Gefühl, wenn der Verkehr oder die Strecke dynamischer wird.

Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. sportlichere Reserven

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und dem, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert. Die Imperiale 400 wirkt im Vergleich eher auf Komfort und Ruhe ausgelegt. Das hilft besonders auf schlechteren Straßen oder wenn man längere Zeit entspannt unterwegs ist.

Die 502 C zeigt im Vergleich der Fahrwerks- und Bremswerte tendenziell mehr Reserven. Das bedeutet nicht, dass sie „hart“ sein muss – aber sie vermittelt häufiger das Gefühl, dass das Motorrad auch bei zügigerem Tempo stabil bleibt. Wer öfter Landstraße fährt oder sich auf längeren Strecken mehr Dynamik wünscht, wird das als Vorteil wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb

  • Benelli Imperiale 400: Stärke ist die entspannte Abstimmung und das unkomplizierte Handling. Schwäche kann sein, dass bei höherem Tempo oder bei häufigen Überholmanövern die Reserven begrenzter wirken.
  • Benelli 502 C: Stärke ist die stärkere Durchzugskraft und das souveränere Gefühl bei dynamischerem Fahren. Schwäche kann sein, dass sie dadurch für manche Fahrer im Stadtverkehr „zu viel Motorrad“ wirkt, wenn man wirklich nur gemütlich cruisen möchte.

Sitzposition, Ergonomie und Komfort

Beide Modelle sind im Retro-Cruiser-Segment verortet, aber sie können sich in der Ergonomie unterschiedlich anfühlen. Die Imperiale 400 wirkt eher wie ein Motorrad für entspannte Fahrten: Die Sitzposition unterstützt das ruhige Vorankommen, und das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Die 502 C bietet im Vergleich häufig den Eindruck, dass sie auch für längere Strecken besser „mitgeht“. Das liegt nicht nur am Motor, sondern auch an der Art, wie das Motorrad insgesamt auf Tempo und Fahrbahnunebenheiten reagiert. Wer häufig pendelt oder Touren plant, wird die 502 C oft als angenehmer empfinden, wenn es etwas zügiger wird.

Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?

In der Praxis entscheidet selten nur ein einzelner Wert. Vielmehr zählt das Gesamtpaket aus Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit und dem, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Imperiale 400 punktet typischerweise dort, wo es um unkompliziertes Handling, leichtes Handling im Stadtverkehr und einen stimmigen Retro-Look geht.

Die 502 C spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man mehr Strecke macht oder wenn man öfter Situationen hat, in denen man zügig reagieren möchte. Durch die höheren Kennwerte in Motor- und Fahrwerksbereichen wirkt sie im Vergleich oft „allrounderiger“ – ohne ihren Retro-Charakter zu verlieren.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Benelli Imperiale 400: die passende Wahl für ruhige Fahrer

Die Benelli Imperiale 400 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt und den Fokus auf entspanntes Cruisen legt. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf einen klassischen Look legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn man nicht ständig maximale Dynamik braucht, kann die Imperiale 400 genau die richtige Balance aus Charakter und Alltagstauglichkeit bieten.

Benelli 502 C: die bessere Wahl für mehr Dynamik und Reserven

Die Benelli 502 C richtet sich eher an Fahrer, die öfter Landstraße fahren, längere Touren planen oder einfach mehr Reserven beim Beschleunigen möchten. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass sie in dynamischen Situationen häufiger „einfach besser“ wirkt: weniger abhängig vom exakten Drehzahlfenster, mehr Durchzug und ein souveräneres Gesamtgefühl. Wer also ein Retro-Motorrad möchte, das auch bei Tempo und Überholmanövern entspannt bleibt, trifft mit der 502 C oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: entspanntes Fahren, unkomplizierte Handhabung und ein klassischer Retro-Charakter, der vor allem auf Ruhe und Leichtigkeit setzt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern gemütlich cruisen und bei der Dynamik nicht ständig das Maximum suchen. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn häufiger höheres Tempo, häufiges Überholen oder mehr „Reserve“ gefragt ist.

Die Benelli 502 C spielt ihre Stärken aus, sobald die Strecke anspruchsvoller wird: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein insgesamt souveräneres Gefühl im Vergleich der Motor- und Fahrwerkswerte. Sie ist damit die passendere Wahl für alle, die nicht nur in der Stadt unterwegs sind, sondern auch regelmäßig Landstraße fahren oder längere Touren planen. Wer ein Retro-Motorrad sucht, das dynamischer wirkt und mehr Gelassenheit bei Beschleunigung und Tempo vermittelt, findet in der 502 C meist den besseren Match.

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