| UVP | 12.300 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Verarbeitung
- Reisetauglichkeit
- Komfort
- Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.320 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 369 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | 170 (Federweg 172)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
BMW F 900 XR vs. Voge R 625: Vergleich für Touren, Alltag und den nächsten Kilometer
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Preisklassen und Philosophien kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell BMW F 900 XR gegen Voge R 625. Beide Modelle sind auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die BMW wirkt wie die „ausgereifte Allround-Lösung“, während die Voge eher den Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket zu einem attraktiven Einstieg legt. Im Folgenden geht es darum, die typischen Stärken und Schwächen der beiden Kandidaten gegeneinander abzuwägen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen.
Grundidee und Charakter: XR als Premium-Allrounder, R 625 als pragmatischer Tourer
Die BMW F 900 XR steht für einen modernen, komfortorientierten Charakter. Sie fühlt sich auf längeren Strecken besonders „rund“ an: Motor und Fahrwerk greifen gut ineinander, die Ergonomie ist auf entspanntes Fahren ausgelegt und die Ausstattung zielt klar auf Alltag und Reise. Die XR ist damit häufig die Wahl, wenn ein Motorrad nicht nur von A nach B bringen soll, sondern auch auf dem Weg dorthin Ruhe, Stabilität und ein gutes Gefühl vermitteln soll.
Die Voge R 625 verfolgt eine ähnliche Richtung, aber mit anderer Handschrift. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt: solide Basis, angenehme Alltagseigenschaften und ein Setup, das sich für Touren genauso eignet wie für die regelmäßige Nutzung. Wer Wert auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis legt, findet in der R 625 häufig einen überzeugenden Ansatz.
Motor und Antrieb: Fahrbarkeit im Alltag vs. souveräne Tourenwirkung
Beim Vergleich des Antriebs zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 900 XR zielt stärker auf eine gleichmäßige, souveräne Leistungsentfaltung. Das bedeutet in der Praxis: Gangwechsel und Beschleunigungsphasen wirken oft „harmonisch“, und das Motorrad lässt sich auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm dosieren. Gerade auf Landstraßen und bei wechselndem Tempo ist das ein Vorteil, weil es das Fahren entspannter macht.
Die Voge R 625 kann ebenfalls mit einer alltagstauglichen Abstimmung überzeugen. Sie ist häufig so ausgelegt, dass sie sich leichtfüßig anfühlt und nicht zwingend nach Drehzahl „gerufen“ werden muss. Gleichzeitig kann die BMW in Situationen, in denen es um besonders ruhige Langstreckenperformance geht, den Eindruck von mehr „Premium-Souveränität“ vermitteln.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW F 900 XR: Tendenziell souveräner Gesamteindruck bei gleichmäßigem Fahren und auf längeren Etappen; wirkt oft besonders fein abgestimmt.
- Voge R 625: Pragmatischer, direkter Charakter; häufig sehr angenehm für den Alltag und für Touren ohne „Show“ – dafür mit guter Substanz.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt. Die BMW F 900 XR vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Strecke länger wird. Die XR bleibt dabei oft ruhig und berechenbar, was das Vertrauen erhöht.
Die Voge R 625 spielt ihre Stärken eher im „Alltagstempo“ aus. Sie kann sich dadurch in der Stadt und auf kurvigen Strecken sehr handlich anfühlen. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Touren pendelt, profitiert von einem Motorrad, das sich leicht bewegen lässt und nicht unnötig „schwer“ wirkt.
Was das in der Praxis bedeutet
Im direkten Vergleich ist die BMW oft die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort und ruhiger Linienführung liegt. Die Voge kann dagegen punkten, wenn Agilität und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximaler Premium-Komfort.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit als entscheidende Faktoren
Bei Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern vor allem um Kontrolle. Die BMW F 900 XR wirkt in vielen Situationen besonders gutmütig, weil sich der Druck am Hebel oft fein dosieren lässt. Das macht das Motorrad im Alltag und bei wechselnden Bedingungen angenehm, weil man sich auf die Reaktion verlassen kann.
Die Voge R 625 kann ebenfalls mit einer soliden Bremsperformance überzeugen. Im Vergleich zur BMW steht häufig weniger das „feinste“ Gefühl im Vordergrund, sondern eher die insgesamt stimmige Bremswirkung für den Alltag. Wer nicht ständig sportlich am Limit fährt, bekommt in der Regel ein gutes Sicherheitsgefühl.
Elektronik und Assistenz: Premium-Ausstattung vs. sinnvoller Funktionsumfang
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein großer Unterschied zwischen den Markenphilosophien. Die BMW F 900 XR bringt typischerweise einen stärkeren Fokus auf Assistenz und eine moderne Bedienlogik mit. Das kann sich im Alltag bemerkbar machen: Fahrmodi, Regelungssysteme und die Art, wie sich das Motorrad „anfühlt“, sind oft besonders stimmig integriert.
Die Voge R 625 setzt eher auf einen funktionalen Ansatz. Das bedeutet: Die Elektronik ist in der Regel so gewählt, dass sie den Alltag unterstützt, ohne dass man das Gefühl hat, man müsse sich durch ein „System-Dickicht“ arbeiten. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil – weniger Komplexität, mehr Fokus auf das Fahren.
Stärken und Schwächen
- BMW F 900 XR: Tendenziell mehr „Premium-Integration“ bei Assistenz und Bedienkomfort; kann das Fahren besonders entspannt machen.
- Voge R 625: Oft sehr pragmatisch; Elektronik wirkt eher als Unterstützung statt als „Show“.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Langstreckenkomfort
Gerade bei XR- und Tourenkonzepten entscheidet die Ergonomie über den Spaßfaktor. Die BMW F 900 XR ist häufig so ausgelegt, dass sie eine komfortable Sitzhaltung ermöglicht und die Belastung über längere Zeit reduziert. Das ist besonders relevant, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch für Pendelwege genutzt wird.
Die Voge R 625 kann ebenfalls mit einer alltagstauglichen Sitzposition überzeugen. Im Vergleich zur BMW kann sie sich je nach Fahrertyp etwas direkter oder kompakter anfühlen. Wer gerne „nah am Motorrad“ fährt und kurze Wege bevorzugt, wird das oft als angenehm empfinden.
Wirtschaftlichkeit: Anschaffung, Unterhalt und der Blick auf das Gesamtpaket
Beim Kostenfaktor geht es nicht nur um den Kaufpreis. Es zählt auch, wie gut das Motorrad im Alltag genutzt wird und wie stimmig das Gesamtpaket ist. Die BMW F 900 XR steht häufig für eine hohe Verarbeitungs- und Qualitätsanmutung sowie für ein Gesamtpaket, das sich langfristig bewährt. Das kann sich in Form von Werterhalt und einem „runderen“ Gefühl bemerkbar machen.
Die Voge R 625 spielt ihre Stärke oft im Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Wer ein Motorrad sucht, das Touren und Alltag abdeckt, ohne das Budget zu sprengen, findet in der R 625 häufig einen attraktiven Einstieg. Gerade wenn das Motorrad nicht als „Sammlerstück“, sondern als täglicher Begleiter gedacht ist, kann das besonders sinnvoll sein.
Vergleich der Kostenlogik
Im direkten Vergleich gilt: Die BMW ist eher die Wahl, wenn man bereit ist, mehr für das Premium-Gesamtgefühl zu investieren. Die Voge ist oft die bessere Option, wenn man ein solides, modernes Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern wie eine clevere Entscheidung.
Für wen passt welches Motorrad?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich der Blick auf typische Fahrprofile. Die BMW F 900 XR passt besonders gut zu Fahrern, die häufig unterwegs sind, längere Strecken planen und Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtpaket legen. Wer Komfort, souveräne Fahrbarkeit und eine moderne, integrierte Elektronik schätzt, wird mit der XR sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Voge R 625 ist ideal für alle, die ein tourentaugliches Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und dabei ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wer gerne flexibel fährt, nicht zwingend das „maximal Premium“-Gefühl sucht und trotzdem ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert, findet in der R 625 eine passende Lösung.
Fazit:
Die BMW F 900 XR ist im Vergleich die rundere Premium-Option: Sie wirkt besonders souverän auf längeren Strecken, bietet häufig ein sehr gutes Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik und vermittelt ein hohes Maß an Komfort und Kontrolle. Wer viel fährt, Touren plant und ein stimmiges Gesamtgefühl priorisiert, bekommt mit der XR meist die „weniger nachdenken, mehr genießen“-Erfahrung.
Die Voge R 625 ist dagegen die clevere Wahl für alle, die ein modernes, tourentaugliches Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und dabei wirtschaftlich attraktiv ist. Sie kann mit pragmatischer Ausstattung, angenehmer Fahrbarkeit und einem insgesamt stimmigen Setup überzeugen – besonders dann, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und der Fokus auf einem guten Gesamtpaket statt auf maximaler Premium-Integration liegt.
Kurz gesagt: BMW für Komfort, Premium-Gefühl und Langstreckenfokus – Voge für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Tourenspaß.