UVP 22.390 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Wo liegen die Unterschiede zwischen Adventure und Standard GS?
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Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • Komfort ohne Ende
  • Platz ohne Ende
  • Leistung ohne Ende
  • gute Serien-Ausstattung
  • fluffiges Fahrverhalten
  • gute Bremsen und gute Reifen
Kontra:
  • Blinker beim Bremsen kaum zu sehen
  • schweres Bike, nur bedingt geländetauglich
  • Quickshifter etwas rupfig
  • nix für Anfänger!

Abmessungen & Gewicht

Gewicht269kg
Radstand1.518mm
Länge2.280mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 870-890 mm
Höhe1.588mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite612km
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue GSA ist ganz sicher kein Bike für Jedermann. Sie polarisiert bei Optik, Leistung, Preis und Gewicht. Gut so, finden wir, denn Einheitsbrei Motorräder gibt es schon genug. Anfänger werden sich mit diesem Motorrad sicherlich schon nach ein paar Metern auf die Seite legen, gestandene Biker finden hier aber das ultimative Schiff für die richtig lange Tour. Nachmittags einmal kurz zum Nordkap und zurück ist mit der Adventure kein Problem. Und tanken muss man unterwegs auch nicht.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort steht die GSA als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer das ASA ausprobieren will, kommt ebenfalls in Neumünster auf seine Kosten: B&S hat nämlich auch eine Standard GS mit dem neuen automatisierten Schalt-Assistenten. Also zwei Probefahrten anmelden, dann die GSA mit ASA ordern und sich auf Weihnachten freuen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.335 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: rot, schwarz, blau-weiß, grün

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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BMW R 1300 GS Adventure vs. BMW R 12 G S – Vergleich & Unterschiede

Wenn zwei BMW-Modelle so unterschiedlich wirken, aber beide auf ihre Art nach „großem Motorrad“ aussehen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der BMW R 1300 GS Adventure und der BMW R 12 G S zeigt vor allem eines: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die eine steht für maximale Reise- und Abenteuerfähigkeit, die andere für einen kompakteren, klareren Auftritt mit Fokus auf Alltag, Dynamik und ein besonders direktes Fahrgefühl.

Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht darum, das eine Modell pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, welche Stärken und Schwächen sich aus den technischen und fahrrelevanten Unterschieden ergeben – und für wen welches Bike am ehesten passt.

Grundcharakter: Reiseenduro gegen kompakteren GS-Ansatz

Die BMW R 1300 GS Adventure ist als Reiseenduro gedacht, die auch lange Etappen, wechselnde Strecken und anspruchsvollere Bedingungen souverän mitmacht. Der Adventure-Ansatz spiegelt sich in der Ausrichtung auf Komfort, Stabilität und eine „Allround“-Nutzung wider.

Die BMW R 12 G S dagegen wirkt wie ein Motorrad, das den GS-Gedanken auf eine zugänglichere, urbanere und zugleich tourentaugliche Schiene bringt. Die Werte im Vergleich deuten auf einen Charakter hin, der sich leichter in den Alltag einfügt und gleichzeitig genug Spielraum für Ausfahrten bietet.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistungsdaten im Fahrgefühl auswirken

Beim Blick auf die Motor- und Antriebswerte fällt auf, dass beide Modelle aus dem Boxer-Universum kommen, aber unterschiedlich „arbeiten“. Die R 1300 GS Adventure ist auf Durchzug und entspannte Langstrecke ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie Drehmoment und Leistungsentfaltung genutzt werden können: eher gleichmäßig, eher souverän, eher „einfach fahren“.

Die R 12 G S wirkt dagegen spürbar agiler im Antritt und im Gefühl von Direktheit. Die im Vergleich genannten Leistungsdaten und die Abstimmung lassen erwarten, dass sie sich besonders gut für dynamische Landstraßenabschnitte und für Situationen eignen, in denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird.

Stärken & Schwächen im Antrieb

  • BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist die entspannte Kraftentfaltung über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „kurz und spritzig“ liegt, sondern mehr auf „lang und souverän“.
  • BMW R 12 G S: Stärke ist das lebendige Ansprechverhalten und die Tendenz zu einem direkteren Fahrstil. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, schweren Touren mit viel Gepäck der Reise-Fokus der großen Adventure-Variante im Vorteil ist.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Die Werte zu Fahrwerk, Geometrie und Gesamteindruck zeigen eine klare Linie: Die R 1300 GS Adventure ist auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei wechselndem Untergrund oder wenn das Motorrad „arbeiten“ muss, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus. Das Handling wirkt dann eher wie „ruhig und kontrolliert“.

Die R 12 G S positioniert sich dagegen als Motorrad, das sich leichter bewegt. Die im Vergleich genannten Parameter sprechen dafür, dass sie sich im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders angenehm dirigieren lässt. Das ist oft genau der Punkt, der im Alltag den Unterschied macht: weniger Aufwand beim Rangieren, mehr Leichtigkeit beim Wechsel zwischen Kurven und Geschwindigkeiten.

Stärken & Schwächen beim Fahrwerk

  • BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist die Reise-Stabilität und das souveräne Verhalten bei längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „engen“ Alltag etwas mehr Kraft und Raumgefühl verlangt.
  • BMW R 12 G S: Stärke ist die Agilität und das unkomplizierte Handling. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ambitionierten Offroad-Situationen oder bei maximaler Beladung nicht ganz die gleiche „Adventure-Robustheit“ vermittelt wie die große GS Adventure.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor, denn sie bestimmt, wie lange man entspannt fahren kann. Die R 1300 GS Adventure zielt auf Langstreckenkomfort: Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung wirken darauf ausgelegt, auch nach vielen Stunden nicht „zu ermüden“.

Die R 12 G S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich schneller „zur eigenen Haltung“ anfühlt. Die Werte im Vergleich lassen vermuten, dass die Sitzposition und die Bedienbarkeit besonders für kürzere bis mittlere Touren sowie für häufige Stadt- und Landstraßenfahrten Vorteile bringen.

Stärken & Schwächen bei der Ergonomie

  • BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist der Langstreckenfokus. Schwäche kann sein, dass die „Reisehaltung“ nicht jedem sofort liegt, der ein möglichst sportlich-direktes Gefühl sucht.
  • BMW R 12 G S: Stärke ist die alltagstaugliche Bedienbarkeit und das schnelle Wohlgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen der Adventure-Komfort im direkten Vergleich stärker wirkt.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag und bei Tempo

Die Bremswerte und die Art der Bremsanlage sind im Vergleich ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher man sich fühlt – besonders bei wechselnden Bedingungen. Die R 1300 GS Adventure ist als Reiseenduro darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten konstant zu funktionieren. Das spricht für ein Setup, das auf Kontrolle und Reserven setzt.

Die R 12 G S dürfte im Vergleich vor allem bei häufigem Stop-and-go und bei sportlicherem Fahren punkten: Die Bremsleistung und Dosierbarkeit sind typischerweise so ausgelegt, dass man schnell ein gutes Gefühl für den Druckpunkt bekommt.

Elektronik & Assistenz: Unterstützung je nach Fahrstil

Beide Motorräder sind im modernen BMW-Umfeld verankert und bringen Elektronik mit, die das Fahren erleichtert. Die im Vergleich aufgeführten Ausstattungsdetails lassen erwarten, dass die R 1300 GS Adventure besonders stark auf „Touren unter wechselnden Bedingungen“ ausgelegt ist: mehr Komfort, mehr Unterstützung, mehr Sicherheit im Alltag und auf längeren Strecken.

Die R 12 G S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Elektronik so einsetzt, dass sie den Charakter nicht überdeckt, sondern unterstützt. Das ist oft genau dann angenehm, wenn man das Motorrad nicht „zu technisch“ erleben möchte.

Stärken & Schwächen bei der Elektronik

  • BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist die Reise- und Sicherheitsunterstützung. Schwäche kann sein, dass man die Funktionen nicht immer nutzt, wenn der Fokus eher auf kurzen Touren liegt.
  • BMW R 12 G S: Stärke ist die direkte, unkomplizierte Nutzung. Schwäche kann sein, dass für sehr anspruchsvolle Langstrecken- oder Offroad-Szenarien die Adventure-Ausrichtung mehr „Reserve“ bietet.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung ohne „Expedition“

Gerade im Alltag entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die im Vergleich genannten Werte zu Gewicht und Abmessungen deuten darauf hin, dass die R 12 G S im täglichen Handling im Vorteil sein kann. Sie wirkt wie das Motorrad, das man häufiger spontan nutzt – für Feierabendrunden, Wochenendtrips und Touren mit weniger „Expeditions-Logik“.

Die R 1300 GS Adventure ist dagegen die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „mitfährt“, sondern die Reise selbst mitträgt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken plant, profitiert von der Adventure-Ausrichtung. Im Alltag kann das Motorrad dadurch aber etwas mehr „Motorrad“ sein, das man bewusst einplant.

Für wen lohnt sich welches Bike?

Beide Motorräder sind starke Vertreter ihrer Kategorie – aber sie spielen unterschiedliche Rollen. Die BMW R 1300 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Langstrecke, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig weite Strecken fahren, gerne flexibel unterwegs sind und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sehen.

Die BMW R 12 G S ist die bessere Wahl, wenn ein leichteres Handling, ein direkteres Fahrgefühl und eine alltagstaugliche GS-Interpretation wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die viel auf Landstraßen unterwegs sind, das Motorrad auch im Alltag nutzen und dabei trotzdem den GS-Charakter spüren möchten.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Viel Langstrecke, wechselnde Bedingungen, Gepäck: eher R 1300 GS Adventure.
  • Häufige Touren, Kurven, Alltag, spontane Fahrten: eher R 12 G S.
  • „Ein Motorrad für alles“ mit Reise-Fokus: eher R 1300 GS Adventure.
  • „Ein Motorrad, das sich leicht anfühlt“: eher R 12 G S.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS Adventure ist die stimmige Wahl für alle, die vor allem lange Touren, Komfort und ein sehr souveränes Gesamtpaket suchen. Die im Vergleich sichtbaren Unterschiede in Ausrichtung und Fahrwerks-/Ergonomie-Charakter sprechen dafür, dass sie besonders dann überzeugt, wenn das Motorrad auch mit Gepäck und auf wechselndem Untergrund verlässlich funktionieren soll. Wer häufig „große Strecken“ fährt, findet hier die passendere Basis.

Die BMW R 12 G S punktet dagegen mit einem leichteren, direkteren Fahrgefühl und einer alltagstauglichen Handhabung. Die Unterschiede in den Vergleichswerten deuten darauf hin, dass sie sich besonders gut für häufige Ausfahrten, kurvige Strecken und den spontanen Einsatz eignet. Wer ein GS-Motorrad möchte, das sich unkompliziert bewegt und trotzdem Charakter zeigt, trifft mit der R 12 G S die bessere Wahl.

Kurz gesagt: Adventure für die Reise, R 12 G S für den Alltag und die dynamische Tour.

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