| UVP | 22.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort ohne Ende
- Platz ohne Ende
- Leistung ohne Ende
- gute Serien-Ausstattung
- fluffiges Fahrverhalten
- gute Bremsen und gute Reifen
- Blinker beim Bremsen kaum zu sehen
- schweres Bike, nur bedingt geländetauglich
- Quickshifter etwas rupfig
- nix für Anfänger!
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 269 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.588 | mm |
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 612 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue GSA ist ganz sicher kein Bike für Jedermann. Sie polarisiert bei Optik, Leistung, Preis und Gewicht. Gut so, finden wir, denn Einheitsbrei Motorräder gibt es schon genug. Anfänger werden sich mit diesem Motorrad sicherlich schon nach ein paar Metern auf die Seite legen, gestandene Biker finden hier aber das ultimative Schiff für die richtig lange Tour. Nachmittags einmal kurz zum Nordkap und zurück ist mit der Adventure kein Problem. Und tanken muss man unterwegs auch nicht.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort steht die GSA als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer das ASA ausprobieren will, kommt ebenfalls in Neumünster auf seine Kosten: B&S hat nämlich auch eine Standard GS mit dem neuen automatisierten Schalt-Assistenten. Also zwei Probefahrten anmelden, dann die GSA mit ASA ordern und sich auf Weihnachten freuen!
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 GS Adventure vs. Zontes 703 F: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl auf langen Strecken überzeugt als auch im Alltag nicht untergeht, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der BMW R 1300 GS Adventure und der Zontes 703 F. Beide Modelle haben ihren eigenen Charakter. Die BMW steht für große Reiseenduro-Ansprüche, viel Komfort und eine sehr ausgeprägte „Alles-kann-ich“-Mentalität. Die Zontes 703 F dagegen wirkt wie ein cleverer Allrounder: modern, pragmatisch und mit dem Anspruch, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit in ein stimmiges Gesamtpaket zu bringen.
Im folgenden Vergleich geht es nicht darum, das eine Modell pauschal über das andere zu stellen. Stattdessen lohnt der Blick auf die typischen Unterschiede in den aufgelisteten Werten und darauf, wie sich diese im Fahralltag bemerkbar machen: beim Handling, bei der Ausstattung, beim Komfort und bei der Frage, wie gut das Motorrad zu unterschiedlichen Fahrprofilen passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportlich-pragmatischer Allrounder
Die BMW R 1300 GS Adventure ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann noch souverän bleibt, wenn die Tour länger wird, das Wetter wechselt oder die Strecke nicht ganz so „planbar“ ist. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Die Adventure-Variante zielt auf Komfort, Schutz und eine hohe Alltagstauglichkeit für lange Etappen.
Die Zontes 703 F ist dagegen eher die Kategorie „Fahren statt Grübeln“. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert wirkt, sich gut im Alltag bewegen lässt und gleichzeitig genug Dynamik für Ausfahrten bietet. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Reise-„Bühne“, sondern mehr auf einem stimmigen Gesamtgefühl.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Werte in der Praxis auswirken
Bei der Gegenüberstellung der Motor- und Leistungswerte zeigt sich ein klares Bild: Die BMW ist stärker auf „entspanntes Dahingleiten“ und gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Dadurch fühlt sich die Fahrt auf der Autobahn und auf langen Landstraßen oft besonders stressfrei an. Gerade wenn das Tempo konstant bleiben soll, spielt die BMW ihre Reiseenduro-Stärken aus.
Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen dafür, dass sie besonders dann Spaß macht, wenn man die Gänge nutzt und die Beschleunigung dynamisch abruft. Das ist ideal für kurvige Strecken, für Tagesausflüge und für Situationen, in denen man öfter „mit dem Motorrad arbeitet“ statt nur zu cruisen.
Stärken & Schwächen beim Fahrgefühl
- BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist die souveräne, ruhige Kraftentfaltung für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seinen Reiseenduro-Ansatz weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr enge, hektische Stadtpassagen bevorzugt.
- Zontes 703 F: Stärke ist das lebendige, unkomplizierte Fahrgefühl für Alltag und Ausfahrten. Schwäche ist, dass sie bei maximalen Reiseansprüchen (z. B. sehr lange Etappen mit viel Gepäck) nicht ganz die gleiche „Reiseenduro-Komfortlogik“ ausspielt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Ein großer Unterschied zeigt sich in den Fahrwerks- und Geometrie- bzw. Setup-Werten. Die BMW ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt – besonders bei höheren Geschwindigkeiten, bei wechselnden Untergründen und wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Das Ergebnis ist ein Fahrstil, der Vertrauen gibt: Man kann die Linie halten, ohne ständig nachkorrigieren zu müssen.
Die Zontes 703 F zielt stärker auf Agilität und ein handliches Handling. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass sie sich in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen leichter anfühlt. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig stop-and-go fährt oder wenn die Strecke eher aus kurzen Abschnitten besteht.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert bei der BMW meist von der Ruhe im Fahrwerk und dem stabilen Gefühl. Wer dagegen oft zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Touren pendelt, wird die Zontes als deutlich „einfacher“ im Handling erleben. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Ausstattung & Elektronik: Komfort-Features vs. pragmatische Modernität
Bei der Ausstattung ist die BMW R 1300 GS Adventure typischerweise die „große“ Lösung. Die aufgelisteten Elektronik- und Komfortwerte sprechen für ein sehr umfassendes Paket, das das Motorrad im Alltag entlastet. Gerade auf Reisen ist das spürbar: Assistenz- und Komfortfunktionen helfen dabei, die Fahrt entspannter zu gestalten und Müdigkeit zu reduzieren.
Die Zontes 703 F setzt eher auf das, was im Alltag wirklich gebraucht wird. Die aufgelisteten Ausstattungswerte wirken weniger „maximal“, dafür oft stimmig im Verhältnis zum Gesamtpaket. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das modern ist, ohne dass man sich durch zu viele Systeme „durchklicken“ muss.
Stärken & Schwächen bei Ausstattung
- BMW R 1300 GS Adventure: Stärke ist der hohe Komfort- und Elektronikanspruch für lange Touren. Schwäche kann sein, dass man für den Alltag nicht jede Funktion zwingend braucht.
- Zontes 703 F: Stärke ist die pragmatische Modernität: Ausstattung, die das Fahren erleichtert, ohne zu überladen. Schwäche ist, dass bei maximalen Reise-„Premiumansprüchen“ nicht jedes Detail auf dem gleichen Niveau wie bei der BMW liegt.
Reisetauglichkeit: Schutz, Ergonomie und Langstrecken-Logik
Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur in der Motorleistung, sondern in vielen kleinen Dingen: Windschutz, Sitzkomfort, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Die aufgelisteten Werte der BMW R 1300 GS Adventure sprechen klar für eine Reiseenduro-Philosophie: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch „frisch“ ankommt.
Die Zontes 703 F ist ebenfalls für Touren gemacht, aber eher im Stil „Tagesausflug bis mittlere Etappe“. Die aufgelisteten Ergonomie- und Komfortwerte deuten darauf hin, dass sie für viele Fahrprofile sehr gut passt – vor allem, wenn man nicht jeden Kilometer als Marathon betrachtet.
Wirtschaftlichkeit & Praxis: Kosten, Wartung und Alltag
Auch wenn die Fahrfreude im Vordergrund steht, spielt die Praxis eine große Rolle: Wartung, Ersatzteilversorgung und der generelle Umgang mit dem Motorrad im Alltag. Bei der Gegenüberstellung der aufgelisteten Praxiswerte zeigt sich meist ein typisches Muster: Die BMW ist in der Regel die Premium-Schiene, während die Zontes oft als wirtschaftlichere Alternative wahrgenommen wird.
Das heißt nicht, dass die BMW „schlecht“ ist – im Gegenteil: Wer viel fährt und den Komfort sowie die Reise-Qualitäten wirklich nutzt, bekommt oft genau dafür den Gegenwert. Die Zontes kann dagegen besonders attraktiv sein, wenn das Budget eine Rolle spielt und ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig und modern ist, ohne dass man sich finanziell zu stark festlegt.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW R 1300 GS Adventure – ideal für…
Die BMW R 1300 GS Adventure ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, viel Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, gerne entspannt reist und die Vorteile einer sehr umfangreichen Elektronik wirklich nutzen will, findet in der BMW eine sehr stimmige Lösung.
Zontes 703 F – ideal für…
Die Zontes 703 F passt vor allem zu Menschen, die ein Motorrad suchen, das alltagstauglich ist, sich agil anfühlt und für Ausfahrten genauso taugt wie für den Weg zur Arbeit. Wer ein modernes Gesamtpaket möchte, ohne sich auf eine reine Reiseenduro-Logik festzulegen, wird mit der Zontes sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS Adventure gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo es um Langstreckenkomfort, Stabilität und ein sehr umfassendes Ausstattungs- sowie Elektronikpaket geht. Wer häufig große Distanzen fährt, Wert auf entspanntes Reisen legt und ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, bekommt mit der BMW die passendere Reiseenduro-Basis.
Die Zontes 703 F ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein pragmatisches, modernes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für kürzere bis mittlere Touren, für kurvige Strecken und für den täglichen Einsatz wirkt sie oft „einfacher“ und dadurch besonders attraktiv. Kurz gesagt: BMW für die große Reise, Zontes für den vielseitigen Alltag – beide machen Spaß, aber auf unterschiedlichen Wegen.