| UVP | 19.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
- gutmütiges und präzises Fahrverhalten
- wendige und leicht handlebare Maschine
- sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
- spitzenmässige Voll-Integral Bremse
- sehr gute Serienausstattung
- sehr guter Windschutz
- QuickShifter und Getriebe etwas hart
- weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
- Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.212 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.406 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - prüft Euren Kontostand.
Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 1300 GS vs. Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Tour und Kurven
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die BMW R 1300 GS und die Honda CB 500 Hornet, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW steht für große Reiseambitionen, Komfort und ein sehr breites Einsatzspektrum – während die Honda als agiles Naked Bike für unkomplizierten Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und ein leichtes Handling bekannt ist. Beide Modelle können begeistern, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Reiseenduro gegen agiles Naked Bike
Die BMW R 1300 GS ist klar auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, einem souveränen Fahrgefühl und einer Ausstattung, die das Motorrad auch auf Touren „einfach“ wirken lässt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Komfort legt und auch mal abseits der klassischen Route denkt, findet hier eine passende Basis.
Die Honda CB 500 Hornet wirkt dagegen wie ein Motorrad, das schnell in den Alltag passt: übersichtlich, leicht zu bewegen und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurze Ausfahrten macht. Das Naked-Format sorgt für direkte Rückmeldung, und die Maschine bleibt dabei handlich. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen spielt die Honda ihre Vorteile aus.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Spritzigkeit
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 1300 GS setzt auf einen Charakter, der auch bei längeren Etappen entspannt trägt. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten, bei Gegenwind oder wenn Gepäck und Mitfahrer im Spiel sind, ein echter Pluspunkt.
Die Honda CB 500 Hornet ist hingegen stärker auf unmittelbare Reaktion ausgelegt. Die Leistungsentfaltung wirkt lebendig und lädt dazu ein, die Gänge passend zu wählen und die Drehzahl zu nutzen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich dynamisch anfühlt – ideal für Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, bremst und wieder in den Rhythmus kommt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- BMW R 1300 GS: Stärken liegen in der souveränen Kraftreserve und dem entspannten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr kurze, spontane Fahrten „zu viel“ sein kann – vor allem, wenn man maximale Leichtigkeit sucht.
- Honda CB 500 Hornet: Stärken liegen in der Spritzigkeit und dem unkomplizierten Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnfahrten oder hoher Zuladung der Fokus eher auf Effizienz und Agilität liegt als auf maximaler Reise-Souveränität.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die BMW R 1300 GS vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es auch bei wechselnden Untergründen und längeren Tagesetappen überzeugt. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, zeigt die GS ihre Stärke: Sie bleibt berechenbar, und das Motorrad wirkt auch bei höheren Belastungen stabil.
Die Honda CB 500 Hornet spielt dagegen ihre Wendigkeit aus. Das Naked Bike lässt sich im Alltag leichter „ums Eck“ bewegen, und das Fahrgefühl bleibt direkt. Auf kurvigen Straßen kann das besonders Spaß machen, weil man schnell das Tempo anpassen und das Motorrad zügig in die Linie bringen kann.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die BMW R 1300 GS wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das für wiederholtes, kontrolliertes Verzögern auf längeren Strecken ausgelegt ist – mit einem Gesamtpaket, das Stabilität in den Vordergrund stellt. Die Honda CB 500 Hornet punktet mit einem sportlicheren, direkteren Gefühl beim Verzögern, was auf Landstraßen besonders angenehm ist.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke vs. Alltag
Komfort ist bei der BMW R 1300 GS ein zentrales Thema. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad Wind und Strecke „mitnimmt“: Die GS wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man Kilometer sammelt.
Die Honda CB 500 Hornet bietet eine Sitzposition, die eher auf Beweglichkeit und unmittelbaren Kontakt ausgelegt ist. Das ist im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken ein Vorteil, weil man sich schnell anpassen kann und das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt, merkt eher, dass der Komfortanspruch bei der Honda anders priorisiert ist als bei einer großen Reiseenduro.
Elektronik und Assistenz: Tour-Paket vs. Fokus auf Fahrspaß
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die BMW R 1300 GS bringt typischerweise ein umfangreiches Paket mit, das das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Bedingungen variieren: unterschiedliche Fahrmodi, unterstützende Systeme und eine Abstimmung, die das Motorrad „ruhig“ wirken lässt. Für Touren und wechselnde Wetterlagen ist das ein klarer Vorteil.
Die Honda CB 500 Hornet setzt eher auf ein Motorradgefühl, das den Fahrer nicht übermäßig „leitet“. Das kann man als Stärke sehen, wenn man das Motorrad gern direkt und ohne viele Eingriffe steuert. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Assistenz und ein sehr breites Elektronik-Setup erwartet, wird bei der Honda weniger „Reise-Overkill“ finden.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 GS: Stärken sind die Unterstützung in unterschiedlichen Situationen und das sehr runde Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass man die Systeme nicht immer nutzt und das Motorrad dadurch „komplizierter“ wirkt als nötig.
- Honda CB 500 Hornet: Stärken sind die direkte Fahrcharakteristik und die unkomplizierte Bedienung. Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Bedingungen weniger Komfort-Assistenz im Vordergrund steht.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtgefühl
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt. Die BMW R 1300 GS ist zwar für Touren gemacht, kann aber im Stadtbetrieb auch dann überzeugen, wenn man mit der Größe und dem Gewicht umgehen kann. Durch die moderne Abstimmung und die Art, wie sich das Motorrad kontrollieren lässt, wirkt die GS nicht „unfahrbar“, aber sie bleibt ein großes Motorrad.
Die Honda CB 500 Hornet ist im Vergleich deutlich einfacher im Handling. Sie wirkt wendig, lässt sich leichter rangieren und passt gut in den Alltag. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird die Honda deshalb oft als entspannter empfinden.
Typische Einsatzszenarien: Wo beide Motorräder glänzen
Für lange Touren und wechselnde Strecken
Die BMW R 1300 GS ist hier klar im Vorteil. Die Kombination aus Komfort, Stabilität und Elektronik macht sie besonders geeignet, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße, Baustellen, wechselnde Fahrbahnqualität und unterschiedliche Wetterlagen umfasst. Die GS fühlt sich dabei wie ein „Alleskönner“ an, der auch mit Gepäck souverän bleibt.
Für Stadt, Feierabend und kurvige Landstraßen
Die Honda CB 500 Hornet ist ideal, wenn der Fokus auf unkompliziertem Fahrspaß liegt. Auf kurzen Strecken, bei häufigen Beschleunigungs- und Bremsvorgängen und auf Straßen mit vielen Kurven wirkt die Honda besonders lebendig. Das Naked-Format unterstützt dabei das direkte Fahrgefühl.
Preis-/Leistungsgefühl und Kaufentscheidung
Beim Kauf geht es selten nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um das passende Motorrad für den eigenen Alltag. Die BMW R 1300 GS ist eher die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das viele Anforderungen abdeckt: Komfort, Reichweite im Kopf, Tourenorientierung und ein sehr breites Setup. Die Honda CB 500 Hornet ist eher die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das leicht zu handhaben ist, schnell Spaß macht und im Alltag nicht zu viel „Maschine“ ist.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS ist das bessere Motorrad für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort und Stabilität priorisieren und ein sehr umfangreiches Elektronik- und Fahrpaket schätzen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Bedingungen variieren oder wenn Touren mit Gepäck und höheren Ansprüchen anstehen. Wer ein Reiseenduro sucht, das sich wie ein souveräner Begleiter anfühlt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.
Die Honda CB 500 Hornet passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem im Alltag unterwegs sind, kurze Ausfahrten lieben und ein direktes, agiles Fahrgefühl möchten. Auf kurvigen Landstraßen und in der Stadt wirkt die Hornet leichter, lebendiger und unkomplizierter. Wer weniger „Tour-Setup“ und mehr spontane Fahrfreude sucht, trifft mit der Honda die passendere Wahl.