UVP 19.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Ist der neue Alleskönner von BMW wirklich so gut?
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Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
  • gutmütiges und präzises Fahrverhalten
  • wendige und leicht handlebare Maschine
  • sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
  • spitzenmässige Voll-Integral Bremse
  • sehr gute Serienausstattung
  • sehr guter Windschutz
Kontra:
  • QuickShifter und Getriebe etwas hart
  • weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
  • Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht237kg
Radstand1.518mm
Länge2.212mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.406mm
Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - prüft Euren Kontostand.

Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich  sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.100 €
  • Verfügbarkeit: seit  11/2023
  • Farben: weiß, schwarz, grün, blau

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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BMW R 1300 GS vs Yamaha Tracer 7 GT – Motorradvergleich für Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 GS steht wie gewohnt für die große Adventure-Idee: viel Komfort, starke Langstreckenfähigkeiten und eine Technik, die auf Alltagstauglichkeit und Fernreise ausgelegt ist. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist eher die pragmatische Touring-Option: sportlich genug für flotte Ausfahrten, gleichzeitig alltagstauglich und mit einem Fokus auf moderne Features, die das Fahren leichter machen.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Fahrgefühl und im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen – damit klar wird, welches Motorrad für welchen Einsatzzweck die bessere Wahl ist.

Motor und Charakter: Boxer-Feeling vs. sportliche Allround-Performance

Die BMW R 1300 GS setzt auf den typischen Boxer-Charakter. In den Vergleichsdaten zeigt sich das vor allem über die Art der Kraftentfaltung: Der Motor wirkt in der Regel besonders souverän bei gleichmäßigem Tempo und beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller. Das passt hervorragend zu langen Etappen, weil das Motorrad auch ohne ständiges „Nacharbeiten“ am Gas entspannt bleibt.

Die Yamaha Tracer 7 GT spielt dagegen stärker die Karte „agiler Allrounder“. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Motor hin, der sich dynamisch anfühlt und bei Bedarf zügig nach vorne geht. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das oft wie ein Vorteil: Gasannahme und Antriebskontrolle lassen sich gefühlt direkter dosieren.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW R 1300 GS: Stärke ist die ruhige, souveräne Art – besonders bei konstantem Fahren und auf langen Strecken. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „leichtfüßig und schnell um die Ecke“ liegt, sondern eher auf Stabilität und Komfort.
  • Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist die lebendige Fahrbarkeit und das sportlichere Gefühl im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen oder bei schwerem Gepäck der Charakter stärker „gefordert“ wird als bei einem großen Reise-Setup.

Fahrwerk und Handling: Stabilität für Reisen vs. Wendigkeit im Alltag

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 GS ist in den Vergleichswerten klar auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das merkt man typischerweise daran, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert und wie sicher es sich bei Tempo und wechselnden Fahrbahnbedingungen anfühlt. Gerade auf langen Strecken mit wechselnder Qualität der Straße ist das ein echter Pluspunkt.

Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dagegen in den Vergleichsdaten oft als „Allround-Werkzeug“: Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass das Motorrad dabei zu kompromisslos wirkt. In engen Kurven und bei häufigen Richtungswechseln spielt die Wendigkeit ihre Stärken aus.

Was bedeutet das für den Alltag?

Wer viel in der Stadt fährt, häufig stop-and-go hat oder regelmäßig kurvige Strecken nutzt, profitiert meist von der handlichen Abstimmung der Tracer. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Kurvenagilität, findet in der GS häufig die passendere Basis.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung – aber mit unterschiedlichem Fokus

In den Vergleichsdaten beider Modelle tauchen moderne Elektronik-Features auf, die das Fahren angenehmer und sicherer machen. Die BMW R 1300 GS ist dabei typischerweise stark in Richtung „Reise-Assistenz“: Systeme, die Stabilität, Traktion und Fahrmodi so unterstützen, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt.

Die Yamaha Tracer 7 GT setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, wirkt aber oft als „intelligenter Begleiter“ für den Alltag. Das kann bedeuten: weniger „Alles-auf-einmal“-Gefühl, dafür eine Elektronik, die sich schnell verstehen lässt und im täglichen Einsatz zuverlässig funktioniert.

Stärken und Schwächen

  • BMW R 1300 GS: Stärke ist die umfassende Unterstützung für lange Touren und wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass die Vielzahl an Möglichkeiten mehr Einarbeitung verlangt, wenn selten mit Fahrmodi und Einstellungen gearbeitet wird.
  • Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit moderner Features. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Reise-Szenarien die „maximale“ Assistenzwirkung nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der GS.

Ergonomie, Sitzposition und Windschutz: Komfort entscheidet über die Tourlänge

Ein großer Teil des Tourenkomforts entsteht nicht nur durch das Fahrwerk, sondern auch durch Sitzposition und Windschutz. In den Vergleichsdaten zeigt sich, dass die BMW R 1300 GS auf entspannte Langstreckenhaltung ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig leidet.

Die Yamaha Tracer 7 GT zielt ebenfalls auf Komfort, bleibt aber im Charakter näher am sportlich-tourenden Einsatz. Der Windschutz und die Ergonomie sind so gedacht, dass sich die Maschine sowohl für kürzere Ausfahrten als auch für längere Strecken gut nutzen lässt.

Praktische Konsequenz

Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ in Haltung und Körperhaltung investieren möchte, findet in der GS meist die entspanntere Basis. Wer dagegen regelmäßig zwischen Alltag, Feierabendrunde und Wochenendtour wechselt, profitiert oft von der Tracer, weil sie sich schneller „zur Hand“ anfühlt.

Gepäck und Touring-Setup: Reise-Optionen im Vergleich

Beim Thema Gepäck spielen die Konzepte eine große Rolle. Die BMW R 1300 GS ist als Reiseenduro gedacht, entsprechend ist das Motorrad in den Vergleichsdaten häufig auf Touring-Setups ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Gesamtsystem „passt“: Stabilität, Ergonomie und die typischen Touring-Optionen greifen zusammen.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist ebenfalls touringfähig, aber eher als „smartes Reise-Motorrad“ für Menschen, die nicht zwingend das maximale Adventure-Setup brauchen. In den Vergleichswerten wirkt sie oft wie die Maschine für Touren mit sinnvoller Zuladung, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen

  • BMW R 1300 GS: Stärke ist das stimmige Reise-Gesamtpaket – besonders, wenn Gepäck, lange Etappen und wechselnde Bedingungen zusammenkommen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr leichte Alltagsfahrten oder spontane Kurzstrecken „zu viel“ sein kann.
  • Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist die flexible Touring-Nutzung ohne den schweren Reise-Fokus. Schwäche kann sein, dass bei maximalem Gepäck und sehr langen Autobahnphasen die Prioritäten eher Richtung „komfortabler Allrounder“ statt „große Reiseenduro“ gehen.

Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?

Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und souveräner Kontrolle liegt. Die aufgelisteten Werte und das daraus resultierende Fahrgefühl sprechen besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig weite Strecken planen, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt unterwegs sein möchten und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässliches Reisewerkzeug anfühlt. Stärken zeigt die GS vor allem in Stabilität, Reiseergonomie und der Art, wie Elektronik und Fahrwerk zusammenarbeiten. Wer dagegen eher selten lange Etappen fährt oder ein leichtes, spontanes Handling im Vordergrund hat, könnte die GS als etwas „großer“ empfinden.

Die Yamaha Tracer 7 GT passt am besten, wenn Alltagstauglichkeit und sportlich-tourierendes Fahren im Mittelpunkt stehen. Die Vergleichswerte deuten auf ein Motorrad hin, das sich im Alltag lebendig anfühlt und auf kurvigen Strecken schnell Spaß macht. Für Wochenendtouren und längere Fahrten mit moderatem Gepäck ist die Tracer eine sehr stimmige Option. Wer jedoch maximale Reise-Komfortreserven und ein stark auf Fernreise ausgelegtes Gesamtpaket sucht, wird mit der GS meist zufriedener.

Kurz gesagt: GS für große Reisen und maximalen Komfort, Tracer 7 GT für flexible Touren, Alltag und eine agilere Allround-Charakteristik.

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