| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 1300 R vs Honda WN7: Vergleich & Unterschiede im Alltag
Wenn zwei aktuelle Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim zügigen Überholen auf Landstraßen oder auf längeren Touren, wenn der Körper irgendwann mehr Komfort als Show erwartet. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen BMW R 1300 R und Honda WN7. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die eine sportliche, aber alltagstaugliche Basis suchen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee der beiden Naked Bikes
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein konsequent weitergedachtes Konzept: kraftvoller Charakter, moderne Technik und ein Fahrgefühl, das auf Kontrolle und souveräne Performance setzt. Die Honda WN7 steht dagegen für einen etwas direkteren, lebendigeren Ansatz. Das merkt man vor allem daran, wie beide Motorräder mit Gasbefehlen, Lastwechseln und der täglichen „Stop-and-go“-Realität umgehen.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren fällt auf: Beide Maschinen liefern spürbare Reserven, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärke besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Vorankommen gefragt ist. Der Antrieb wirkt dabei eher „durchgezogen“ – also so, dass man auch ohne ständiges Hochdrehen zügig vorankommt. Das ist angenehm, weil es den Fokus auf die Straße lenkt und weniger auf das ständige Nachregeln des Drehzahlbereichs.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft etwas agiler im Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Wechsel zwischen entspanntem Cruisen und sportlicherem Fahren zeigt sich ein direkterer Charakter. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein Motorrad, das sich leichter in den Rhythmus bringen lässt.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- BMW R 1300 R: Stärke in der souveränen, gleichmäßigen Kraftentfaltung; Schwäche eher dort, wo maximal „spontanes“ Ansprechen im Vordergrund steht.
- Honda WN7: Stärke in der lebendigen Reaktion und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen; Schwäche eher bei Fahrstilen, die kompromisslos auf ruhiges, gleichförmiges Dahingleiten ohne viel Dynamik setzen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar. Die BMW R 1300 R vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und auf weniger perfekten Straßen bleibt das Motorrad berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf Komfort und Kontrolle liegt – etwa auf längeren Strecken oder wenn die Straße nicht durchgehend glatt ist.
Die Honda WN7 wirkt dagegen häufig „wacher“ im Einlenken. In flotten Passagen und bei häufigen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad oft leichter an, als würde es schneller auf die Eingaben reagieren. Das macht Spaß, kann aber auch dazu führen, dass man bei sehr entspanntem Fahren etwas mehr Aufmerksamkeit auf die eigene Linie legen möchte, weil das Bike stärker „mitarbeitet“.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigen beide Modelle moderne Ansätze. Entscheidend ist weniger, wie stark sie theoretisch verzögern, sondern wie gut sie dosierbar sind. Die BMW R 1300 R punktet dabei häufig mit einem sehr kontrollierten Druckaufbau: Man kann die Verzögerung fein dosieren, ohne dass sich das Gefühl „sprunghaft“ anfühlt. Die Honda WN7 bietet ebenfalls eine starke Bremsleistung, wirkt in vielen Situationen aber etwas direkter im Feedback – was sportlich Fahrenden entgegenkommt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedlicher Fokus
Beide Motorräder setzen auf zeitgemäße Elektronik. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Systeme das Fahrgefühl unterstützen. Die BMW R 1300 R wirkt in der Abstimmung häufig darauf ausgelegt, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „ruhig“ zu halten: Traktion, Ansprechverhalten und Stabilität greifen so ineinander, dass man sich schnell sicher fühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter oder Straßenbelag wechseln.
Die Honda WN7 kann sich dagegen in vielen Situationen als etwas „sportlicher“ in der Grundcharakteristik anfühlen. Assistenzsysteme greifen zwar ebenfalls ein, aber das Motorrad bleibt oft stärker im direkten Fahrmodus. Wer gern selbst steuert und die Elektronik als Unterstützung statt als Bremse empfindet, wird das mögen.
Fahrmodi & Abstimmung
Im Vergleich der Fahrmodi zeigt sich: Die BMW R 1300 R bietet eine Abstufung, die häufig auf Komfort und kontrollierte Performance abzielt. Die Honda WN7 wirkt dagegen so, als würde sie eher die Bandbreite zwischen entspannt und dynamisch betonen – mit einem spürbaren Unterschied, wenn man von „Alltag“ auf „Fahrspaß“ umschaltet.
Ergonomie & Sitzposition: Für wen passt welche Haltung?
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man nach einer Tour noch Lust auf die nächste hat. Die BMW R 1300 R wirkt in der Sitzposition tendenziell so, dass sie lange Strecken gut unterstützt: Die Haltung bleibt sportlich, ohne sofort in eine „zu aggressive“ Position zu kippen. Das ist besonders dann ein Plus, wenn regelmäßig gefahren wird und nicht nur kurze Runden geplant sind.
Die Honda WN7 kann sich je nach Fahrstil etwas unmittelbarer anfühlen. Wer gern „aktiv“ sitzt und das Motorrad spürt, bekommt oft ein sehr direktes Feedback. Für sehr lange Fahrten kann es aber darauf ankommen, wie die persönliche Körpergröße und die gewünschte Arm-/Rückenhaltung zusammenpassen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht das Motorrad zu kontrollieren ist: Anfahren, Rangieren, langsames Rollen und das Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die BMW R 1300 R spielt hier häufig ihre Stärke in der gutmütigen Beherrschbarkeit aus. Die Honda WN7 wirkt ebenfalls alltagstauglich, kann aber durch den lebendigeren Charakter schneller „nach vorn“ drängen – was nicht schlecht ist, aber zu einem anderen Fahrgefühl führt.
Auf der Landstraße zeigen beide Bikes ihre Qualitäten. Die BMW R 1300 R wirkt dabei oft wie ein „Tourenwerkzeug“: stabil, kontrolliert, mit viel Reserven. Die Honda WN7 macht auf kurvigen Strecken besonders dann Spaß, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad als dynamischen Partner nutzt.
Verbrauch & Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Vergleich
Beim Thema Verbrauch ist es wichtig, nicht nur auf einzelne Messwerte zu schauen, sondern auf das Gesamtgefühl. Die BMW R 1300 R wirkt häufig dann besonders effizient, wenn man gleichmäßig fährt und den Motor im passenden Bereich nutzt. Die Honda WN7 kann ebenfalls wirtschaftlich sein, aber der lebendigere Charakter lädt schneller zu mehr Dynamik ein – und damit steigt der Verbrauch im Alltag oft stärker mit dem Fahrstil.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt und auf langen Strecken Komfort sowie Kontrolle in den Vordergrund stellt. Der Antrieb wirkt gleichmäßig, das Handling vermittelt Ruhe, und die Elektronik unterstützt so, dass man sich schnell auf die Straße konzentrieren kann. Wer häufig fährt, Touren plant oder einfach ein „verlässliches“ Gesamtpaket möchte, findet hier einen starken Kandidaten.
Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn Fahrspaß und ein direkteres, lebendiges Ansprechverhalten wichtiger sind. Das Motorrad fühlt sich oft agiler an, reagiert dynamischer auf Gas und Eingaben und macht vor allem dann Freude, wenn Kurven und zügiges Fahren im Mittelpunkt stehen. Wer ein Naked Bike sucht, das sich wie ein aktiver Partner anfühlt, wird mit der WN7 sehr wahrscheinlich glücklich.
Kurz gesagt: BMW R 1300 R für Souveränität und Tourenkomfort, Honda WN7 für Agilität und dynamischen Charakter.