| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs Yamaha R7: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen der BMW R 1300 R und der Yamaha R7 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier geht es nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um zwei grundverschiedene Philosophien. Die BMW R 1300 R setzt auf souveräne Allround-Fähigkeiten, Komfort und einen erwachsenen, entspannten Charakter. Die Yamaha R7 dagegen ist deutlich sportlicher ausgerichtet und zielt auf agiles Handling, knackige Dynamik und viel Fahrspaß – besonders dort, wo es kurvig wird oder das Tempo hoch sein darf.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt. Dabei lohnt sich der Blick auf das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Sitzposition und dem, was sich im Alltag wirklich bemerkbar macht.
Grundcharakter: souveränes Allround-Bike vs. sportliche Leichtfüßigkeit
BMW R 1300 R: entspannter Druck und Reise-Feeling
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gebaut ist. Der Motor und die Abstimmung sind so gewählt, dass sich das Bike auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Touren liegt oder wenn im Alltag häufig längere Anfahrten und Autobahnabschnitte vorkommen.
Yamaha R7: direktes Ansprechverhalten und Kurvenfokus
Die Yamaha R7 steht dagegen für ein spürbar sportlicheres Fahrgefühl. Das Motorrad reagiert zügig auf Gasbefehle und lädt dazu ein, die Linie im Kurvenverlauf aktiv zu gestalten. Wer gern dynamisch fährt, wird schnell merken, dass die R7 nicht „nur mitfährt“, sondern förmlich zum Mitdenken und Mitfahren auffordert.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag unterscheidet
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Durchziehen aus. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, selbst wenn die Strecke nicht planbar ist – etwa bei wechselndem Verkehr oder unterschiedlichen Straßenbelägen.
Die Yamaha R7 setzt stärker auf das direkte, sportliche Ansprechverhalten. Das bedeutet: Während die BMW eher „entspannt trägt“, fühlt sich die R7 „wach und bereit“ an. In der Praxis ist das besonders in Kurven und beim zügigen Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten spürbar. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern die Dynamik sucht, wird die R7 als lebendiger empfinden.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW R 1300 R: ruhige Linie und Gelassenheit
Die BMW R 1300 R vermittelt beim Fahren ein Gefühl von Stabilität. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden und das Motorrad auch bei flotterem Tempo kontrolliert bleibt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten ist das ein klarer Vorteil.
Yamaha R7: leichtes Einlenken und sportliche Präzision
Die Yamaha R7 ist spürbar agiler. Das Einlenken wirkt direkter, und das Motorrad unterstützt das aktive Fahren in Kurven. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und die Linie bis zum Ausgang hält, findet in der R7 eine Maschine, die das belohnt. Gleichzeitig kann diese Agilität im Alltag auch bedeuten, dass man das Bike bewusster „führen“ möchte – weniger wie ein komfortables Reisegerät, mehr wie ein sportlicher Begleiter.
Bremsen & Sicherheit: Unterschiede im Gefühl beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich der typische Unterschied zwischen einem tourenorientierten Konzept und einem sportlicheren Setup. Die BMW R 1300 R wirkt in der Verzögerung eher auf Stabilität und Dosierbarkeit ausgelegt. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus dem Verkehr heraus gebremst werden muss oder wenn die Situation schnell wechselt.
Die Yamaha R7 bringt beim Bremsen ein sportlicheres Feedback. Das kann in dynamischen Situationen ein Plus sein, weil sich die Verzögerung klar anfühlt und das Bike beim Einlenken unterstützt. Wer allerdings vor allem entspannt cruisen möchte, wird die BMW als „stressfreier“ empfinden, weil sie das Tempo oft souveräner in eine ruhige Fahrweise überführt.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort für lange Strecken vs. sportliche Haltung
Die BMW R 1300 R ist tendenziell auf eine bequemere, alltagstaugliche Sitzhaltung ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn der Fokus auf angenehmem Handling im Stadtverkehr liegt. Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, ohne dass das Motorrad dabei komplett „zahm“ wirkt.
Die Yamaha R7 bringt dagegen eine sportlichere Sitzposition mit. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt ohnehin dynamisch geplant ist und das Motorrad in Kurven aktiv genutzt werden soll. Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gefühl kommen – vor allem dann, wenn Pausen selten sind oder wenn die Fahrt überwiegend auf Autobahn-Tempo ausgelegt ist.
Ausstattung & Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die reine Fahrleistung, sondern das Gesamtpaket: Übersicht, Bedienbarkeit, Komfort und die Art, wie sich das Motorrad im Verkehr anfühlt. Die BMW R 1300 R wirkt hier wie ein Motorrad, das auf „einfach fahren“ optimiert ist. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich in den Alltag einfügt: ruhiger, berechenbarer und weniger „auf Kante“.
Die Yamaha R7 ist dagegen stärker auf Fahrspaß ausgelegt. Das bedeutet: Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, wird die R7 als besonders motivierend erleben. Im Stadtverkehr kann das Handling Spaß machen, während auf längeren Strecken eher die Frage im Vordergrund steht, wie gut die sportliche Ausrichtung zur eigenen Komfortvorstellung passt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken
- Souveräner Allround-Charakter: eignet sich besonders für Touren und gemischte Strecken.
- Ruhiges Fahrgefühl: Stabilität und Dosierbarkeit wirken im Alltag angenehm.
- Komfort-orientierte Ergonomie: unterstützt längere Fahrten und entspanntes Cruisen.
BMW R 1300 R – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Sinne: Wer maximale Agilität sucht, fühlt die BMW eher als souveränen Reisebegleiter.
- Sportliche Dynamik nicht im Vordergrund: Die R7 wirkt in kurvigen Passagen oft unmittelbarer.
Yamaha R7 – Stärken
- Agiles Handling: unterstützt aktives Fahren und präzises Einlenken.
- Direktes Ansprechverhalten: macht Beschleunigung und Kurvenausgänge besonders lebendig.
- Fahrspaß-Fokus: motiviert zu dynamischer Fahrweise.
Yamaha R7 – Schwächen
- Sportliche Haltung kann fordern: für sehr lange Strecken ist Komfort weniger im Mittelpunkt.
- Allround-Ruhe weniger ausgeprägt: im entspannten Cruisen wirkt die BMW oft „gelassener“.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 R und Yamaha R7 lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil treffen.
BMW R 1300 R: die richtige Wahl für…
- Fahrten, bei denen Touren und längere Strecken im Vordergrund stehen.
- Menschen, die komfortorientiertes, souveränes Fahren bevorzugen.
- Alltag und Wochenendfahrten, die gemischt sind und bei denen das Motorrad „einfach funktionieren“ soll.
Yamaha R7: die richtige Wahl für…
- Kurvenstrecken, bei denen Agilität und sportliches Handling wichtiger sind als maximale Reise-Ruhe.
- Fahrstile, die direktes Ansprechverhalten und dynamische Beschleunigung suchen.
- Wer gern mit dem Motorrad arbeitet und Fahrspaß als Hauptziel sieht.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag wie auf Touren souverän bleibt: ruhiges Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie und eine Art von Gelassenheit, die lange Strecken angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei nicht ständig „auf Sportmodus“ sein möchte, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Die Yamaha R7 spielt ihre Stärken dort aus, wo es sportlich wird: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurven und dynamische Beschleunigung besonders belohnend macht. Für Menschen, die Fahrspaß priorisieren und das Motorrad aktiv bewegen wollen, ist die R7 die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Touren & Komfort sprechen eher für die BMW, Kurven & Agilität eher für die Yamaha.