| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 1300 RS vs Honda WN7: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei moderne Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Daten. Entscheidend ist, wie sich der Charakter im Alltag anfühlt und wie souverän das Motorrad auf längeren Strecken bleibt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW R 1300 RS und der Honda WN7: Welche Stärken bringen die beiden Modelle mit, wo liegen typische Schwächen – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Überblick: Zwei unterschiedliche Philosophien
Die BMW R 1300 RS steht für eine ausgewogene Mischung aus sportlicher Dynamik und Reise-Komfort. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen nicht anstrengend wird. Die Honda WN7 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Handhabung ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders dort, wo es im Stadtverkehr, bei wechselnden Geschwindigkeiten oder auf kurvigen Landstraßen auf Agilität und intuitive Bedienbarkeit ankommt.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem im Motorcharakter. Die BMW R 1300 RS zielt auf ein souveränes, gleichmäßiges Ansprechverhalten. Das hilft besonders beim entspannten Fahren: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt auch bei moderaten Geschwindigkeiten stabil. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher in der direkten Reaktion und im agilen Vortrieb aus. Das Motorrad wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn es häufiger beschleunigt, wieder auf Tempo kommt und auf kurvigen Strecken zügig umgesetzt werden soll. In Situationen, in denen man schnell reagieren möchte – etwa beim Überholen oder beim Wechsel von Tempo und Linie – kann das Fahrgefühl der Honda als Vorteil wirken.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 1300 RS: Stärke ist die ruhige, planbare Kraftentfaltung – Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger spontan wirkt als bei sehr reaktionsfreudigen Motoren.
- Honda WN7: Stärke ist die spürbare Direktheit beim Gaswechsel – Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl je nach Fahrstil weniger „tourig entspannt“ wirkt, wenn man vor allem gleichmäßiges Gleiten sucht.
Fahrwerk und Handling: Wie beide Motorräder Kurven lesen
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „komfortorientiert“ und „agil-orientiert“. Die BMW R 1300 RS vermittelt häufig ein sehr stabiles Gefühl. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhig wird, bleibt die Linie oft sauber. Das ist ein Plus, wenn man viel Autobahn fährt oder lange Touren plant.
Die Honda WN7 punktet dagegen mit einem handlichen Eindruck. Das Motorrad lässt sich im Alltag oft leichter „umschalten“: vom Geradeausfahren in die Kurve, vom Kurveneingang in die Beschleunigungsphase. Wer gern dynamisch fährt oder häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurvigen Strecken wechselt, kann das als Vorteil sehen.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich eine klare Tendenz: Die BMW R 1300 RS wirkt häufig wie ein Motorrad, das beim Verzögern sehr berechenbar bleibt und dabei ein sicheres Gefühl vermittelt. Die Honda WN7 kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber im Gesamtpaket oft etwas „leichter“ im Handling. Das ist besonders dann spürbar, wenn man häufiger bremst, etwa in der Stadt oder in engen Kurvenfolgen.
Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei einem Touren- oder Sporttourer-Vergleich nicht nur eine Frage der Sitzbank, sondern auch von Sitzposition, Windschutz und dem Gefühl, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunruhe wegfiltert.
Die BMW R 1300 RS ist in dieser Hinsicht meist auf entspannte Langstrecke ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt oft so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Der Windschutz unterstützt dabei, den Fahrtwind nicht zu dominant werden zu lassen – besonders bei längeren Autobahnabschnitten.
Die Honda WN7 spielt den Komfort eher über Alltagstauglichkeit aus: leichtes Ein- und Aussteigen, unkomplizierte Bedienung und ein Fahrgefühl, das im Stop-and-Go oder auf kurzen Strecken nicht „zu groß“ wirkt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kürzere Touren fährt, kann hier schneller „warm werden“.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- BMW R 1300 RS: Stärke ist der Langstrecken-Komfort – Schwäche kann sein, dass die Auslegung stärker auf Touren als auf enge Innenstadtmanöver zielt.
- Honda WN7: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung im Alltag – Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen der Fokus weniger auf maximalem Windkomfort liegt als bei der BMW.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber der Nutzen zeigt sich im Alltag unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS wirkt häufig wie ein Motorrad, das viele Funktionen so integriert, dass sie das Fahren „glatter“ machen: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad je nach Situation passend zu temperieren. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.
Die Honda WN7 kann ebenfalls mit Assistenz und Fahrmodi überzeugen, wirkt aber oft besonders dann stark, wenn die Bedienung intuitiv bleibt und die Elektronik nicht vom Fahren ablenkt. Wer gern spontan fährt und nicht ständig an Einstellungen drehen möchte, profitiert häufig von dieser Art der Abstimmung.
Praxisnutzen statt Theorie
Wichtig ist: Elektronik ist nur dann ein echter Vorteil, wenn sie im richtigen Moment hilft. In der Praxis kann die BMW vor allem bei wechselnden Bedingungen und längeren Strecken punkten, während die Honda häufig bei „einfach losfahren“ und unkomplizierten Fahrten überzeugt.
Verbrauch und Reichweite: Kosten im Blick
Beim Thema Verbrauch und Reichweite entscheidet am Ende der Fahrstil. Beide Motorräder können je nach Tempo und Fahrweise effizient sein. Die BMW R 1300 RS wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und die Drehzahl nicht unnötig hoch hält. Die Honda WN7 kann ebenfalls sparsam sein, zeigt aber im Alltag häufig ihre Stärke, wenn man dynamisch fährt und dabei trotzdem ein kontrolliertes Ansprechverhalten behält.
Für die Tourenplanung bedeutet das: Wer häufig lange Strecken am Stück fährt, achtet besonders auf die Kombination aus Reichweite und Tankstrategie. Wer dagegen viele kurze Abschnitte fährt, profitiert eher von einem Motor, der im Stadt- und Landstraßenbetrieb angenehm dosierbar bleibt.
Wartung, Alltagsthemen und Kaufentscheidung
Auch wenn der Vergleich im Fokus auf Fahrgefühl und Technik liegt, spielt die Praxis beim Kauf eine große Rolle: Wartungsintervalle, Servicefreundlichkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt.
Die BMW R 1300 RS wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf ein durchdachtes Gesamtkonzept setzt: von der Abstimmung bis zur Ausstattung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Wert auf ein rundes Paket legt und das Motorrad über Jahre nutzen möchte.
Die Honda WN7 kann dagegen besonders interessant sein, wenn man ein Motorrad sucht, das schnell zugänglich ist, sich unkompliziert fahren lässt und im Alltag nicht „zu viel Motorrad“ ist. Gerade für Fahrer, die häufig zwischen verschiedenen Streckenprofilen wechseln, kann das ein starkes Argument sein.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden:
BMW R 1300 RS – ideal für…
- Fahrer, die lange Touren planen und dabei Komfort und Stabilität priorisieren
- Menschen, die bei wechselnden Bedingungen ein berechenbares Fahrgefühl möchten
- Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Elektronik, Windschutz und ruhiger Kraftentfaltung legt
Honda WN7 – ideal für…
- Fahrer, die Alltag und Landstraße kombinieren und ein agiles Handling suchen
- Menschen, die auf direktes Ansprechverhalten und unkomplizierte Bedienung achten
- Wer gern dynamisch fährt, aber trotzdem ein Motorrad möchte, das nicht kompliziert wirkt
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Stabilität und einem sehr kontrollierten Fahrgefühl liegt. Besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt die BMW ihre Stärken aus: ruhige Kraftentfaltung, ein souveränes Fahrwerk und eine Elektronik, die das Motorrad „glatter“ macht. Wer häufig Touren fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Die Honda WN7 punktet eher dort, wo es im Alltag zählt: agiles Handling, intuitive Bedienung und ein Motor, der auf Gaswechsel spürbar reagiert. Für Fahrer, die oft zwischen Stadt, Landstraße und kurvigen Abschnitten wechseln und ein Motorrad suchen, das schnell „zur Hand“ ist, kann die Honda die passendere Entscheidung sein. Kurz gesagt: BMW für die große Reise mit maximalem Komfort, Honda für den dynamischen Alltag mit leichtem Handling.