| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RS vs Yamaha R7 – Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RS und die Yamaha R7, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine steht für souveräne Tourenqualitäten, die andere für agiles Handling und spürbaren Fahrspaß. Beide Modelle können begeistern – aber auf sehr verschiedene Art. Im Folgenden geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen und worauf man beim Kauf achten sollte.
Grundcharakter: Tourenorientiert vs. sportlich-leicht
Die BMW R 1300 RS ist klar in Richtung komfortabler Allrounder mit Reiseambitionen gedacht. Das merkt man daran, wie das Motorrad auf Tempo und längere Strecken ausgelegt ist: stabil, ruhig und mit dem Anspruch, auch nach vielen Kilometern noch entspannt zu bleiben. Die Yamaha R7 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aus der Garage holt“, um Kurven zu jagen. Sie steht für Leichtigkeit im Handling und ein direktes Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen und in dynamischen Passagen Spaß macht.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Im Vergleich fällt auf: Die BMW vermittelt eher das Gefühl von Kontrolle und Gelassenheit. Die Yamaha fühlt sich dagegen oft lebendiger und unmittelbarer an – als würde sie schneller auf kleine Impulse reagieren. Wer häufig lange Strecken fährt oder Wert auf Komfort legt, wird die BMW eher als „Basis für alles“ sehen. Wer dagegen gern sportlich unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt, wird die R7 stärker im Fokus haben.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Durchzugskraft
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS zielt auf kraftvollen Vortrieb über einen breiten Bereich ab. Dadurch wirkt sie besonders dann stark, wenn man nicht ständig nach Drehzahl sucht, sondern einfach zügig beschleunigen und das Tempo halten möchte. Das macht sie auf Touren und bei Überholmanövern angenehm, weil das Motorrad nicht „gezwungen“ wirkt.
Die Yamaha R7 ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo man das Motorrad aktiv bewegt: in Kurven, beim Herausbeschleunigen und beim Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Leistung aufbaut, sorgen dafür, dass man sich schnell „im Flow“ fühlt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der BMW liegen vor allem in der ruhigen Leistungsentfaltung und dem souveränen Charakter bei längeren Fahrten. Schwächen können sich eher dort zeigen, wo man maximale Leichtigkeit sucht oder sehr enge, langsame Manöver häufig fährt – hier wirkt die BMW im Vergleich weniger „spielerisch“.
Stärken der Yamaha sind die direkte Reaktion und das agile Gefühl, das gerade auf kurvigen Strecken schnell zu Fahrspaß führt. Schwächen können sich ergeben, wenn man sehr lange Strecken mit hohem Komfortanspruch plant oder wenn man eher entspannt statt sportlich fährt. Dann ist die BMW im Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die BMW R 1300 RS ist auf Stabilität und präzises Geradeaus- sowie Kurvenverhalten ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen wirkt sie dadurch sehr „aufgeräumt“. Man hat das Gefühl, dass das Motorrad die Linie hält und man sich auf das Fahren konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
Die Yamaha R7 spielt ihre Stärken besonders in der Agilität aus. Sie lässt sich zügig in die Kurve bringen und vermittelt ein Gefühl von „leichtem Arbeiten“. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern dynamisch fahren und das Motorrad als aktives Element im Fahrprozess sehen.
Kurven und Tempo: Wer fühlt sich wohler?
Auf kurvigen Landstraßen kann die Yamaha sehr schnell „Spaß machen“, weil sie das Wechselspiel aus Einlenken, Schräglage und Beschleunigen besonders direkt unterstützt. Die BMW ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Strecke nicht nur kurvig, sondern auch lang ist – oder wenn man zügig fährt und dabei Ruhe im Fahrgefühl möchte. Beide können sportlich, aber die BMW wirkt eher wie ein sportlicher Reisebegleiter, während die Yamaha eher wie ein sportliches Kurvenwerkzeug funktioniert.
Sitzposition und Komfort: Tourentauglichkeit vs. sportliche Haltung
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die BMW R 1300 RS ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleiben kann. Das macht sie besonders interessant für Pendler mit längeren Strecken, für Wochenendtouren und für alle, die nicht nach kurzer Zeit „umsteigen“ wollen.
Die Yamaha R7 setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es ist klar auf aktives Fahren ausgerichtet. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird die Position als passend empfinden. Wer dagegen viel im Alltag unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, könnte die BMW als angenehmer erleben.
Windschutz und Alltag
Auch der Umgang mit Wind und der Gesamteindruck auf dem Motorrad spielen eine Rolle. Die BMW wirkt hier meist „touriger“: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten weniger ermüdet. Die Yamaha kann im Alltag trotzdem Spaß machen, aber sie ist eher die Wahl für kürzere Ausfahrten oder für Fahrer, die den sportlichen Charakter bewusst suchen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf Fahrgefühl
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Konzepte. Die BMW R 1300 RS bringt typischerweise eine moderne Ausstattung mit, die das Fahren in vielen Situationen unterstützt. Das kann helfen, das Motorrad leichter kontrollierbar zu machen, besonders wenn Bedingungen wechseln oder wenn man nicht jedes Detail „hart“ einstellen möchte. Die BMW wirkt dadurch oft wie ein Motorrad, das man auch dann gern fährt, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist.
Die Yamaha R7 ist stärker auf direktes Fahrerlebnis ausgerichtet. Elektronik ist vorhanden, aber der Eindruck bleibt: Das Motorrad soll vor allem durch sein Fahrverhalten überzeugen. Das ist ein Plus für alle, die das Motorrad als „ehrlich“ erleben wollen.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
BMW-Stärken liegen in der Unterstützung und im Gefühl von Sicherheit und Komfort. Schwächen können sich eher bei Fahrern zeigen, die maximale „Unmittelbarkeit“ suchen und weniger Assistenz im Vordergrund sehen möchten.
Yamaha-Stärken sind das direkte Feedback und die sportliche Ausrichtung. Schwächen können sich ergeben, wenn man besonders viel Wert auf umfassende Assistenz und „Entlastung“ auf langen Strecken legt.
Bremsen und Reifen: Vertrauen beim Verzögern und Grip in der Kurve
Beim Bremsen und beim Grip geht es im Vergleich um das Zusammenspiel aus Gefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW R 1300 RS wirkt in der Regel darauf ausgelegt, dass man auch bei zügiger Fahrweise sicher verzögern kann und das Motorrad dabei stabil bleibt. Das ist besonders auf Touren ein Vorteil, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder Ortschaften hinein bremst.
Die Yamaha R7 punktet häufig mit einem sportlichen Setup, das sich dynamisch anfühlt. In der Kurve kann das sehr viel Vertrauen geben, wenn Fahrbahn und Reifen passen. Wer gern „spät“ bremst und das Motorrad aktiv führt, wird den Charakter der Yamaha meist als passend empfinden.
Was man daraus ableiten kann
Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn man ein gleichmäßiges, tourentaugliches Sicherheitsgefühl sucht. Die Yamaha ist oft die bessere Wahl, wenn man sportliche Dynamik und ein unmittelbares Kurvengefühl priorisiert.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich BMW R 1300 RS vs. Yamaha R7 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder sind keine „falsche“ Wahl – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
BMW R 1300 RS: Die passende Wahl für…
Die BMW R 1300 RS passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Ruhe legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant, gerne zügig unterwegs ist, aber nicht ständig „arbeiten“ will, wird die BMW als sehr stimmig erleben. Auch für Fahrer, die moderne Elektronik und ein insgesamt entspanntes Gesamtpaket schätzen, ist die BMW eine starke Option.
Yamaha R7: Die passende Wahl für…
Die Yamaha R7 passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven lieben, das Motorrad gern aktiv bewegen und ein direktes, sportliches Fahrgefühl suchen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern dynamisch beschleunigt und das Handling als Hauptargument sieht, wird mit der R7 schnell Freude haben. Auch für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht in die nächste Szene „hineinziehen“ lässt, ist die Yamaha eine sehr attraktive Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich – kompakt
- BMW R 1300 RS: Stärken in Komfort, Stabilität und souveräner Leistungsentfaltung; Schwächen eher dort, wo maximale Leichtigkeit und „Spielbarkeit“ im Vordergrund stehen.
- Yamaha R7: Stärken in Agilität, direktem Fahrgefühl und sportlicher Dynamik; Schwächen eher dort, wo maximaler Langstreckenkomfort und Entlastung wichtiger sind.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für längere Touren, entspanntes Tempo und ein insgesamt ruhiges, sicheres Fahrgefühl gesucht wird. Wer Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung schätzt, findet in der BMW einen starken Allrounder, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Yamaha R7 ist dagegen die richtige Wahl, wenn Fahrspaß vor allem aus Agilität, direkter Reaktion und sportlicher Dynamik entsteht. Auf kurvigen Strecken und bei aktiver Fahrweise wirkt die R7 besonders lebendig und macht Lust auf die nächste Runde.
Kurz gesagt: Tourenorientiert und komfortabel spricht eher für die BMW. Sportlich, leicht und kurvenfokussiert spricht eher für die Yamaha. Wer den eigenen Schwerpunkt kennt, trifft mit diesem Vergleich meist schnell die passende Entscheidung.