| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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BMW R 1300 RT vs Yamaha XSR 900 GP – Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die BMW R 1300 RT und die Yamaha XSR 900 GP, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für souveräne Langstrecken-Performance, viel Komfort und eine moderne Reiseausstattung. Die andere setzt auf den Charme eines sportlich-eleganten Heritage-Designs und ein agiles Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte vor allem darauf achten, wie sich die Stärken im Alltag anfühlen: auf der Autobahn, auf Landstraßen oder in der Stadt.
Grundcharakter: Reisekomfort vs. agiles Fahrvergnügen
Die BMW R 1300 RT ist klar auf Touren ausgelegt. Schon das Gesamtpaket wirkt wie ein durchdachtes System: Windschutz, Ergonomie und Elektronik greifen zusammen, damit lange Strecken entspannt bleiben. Die Yamaha XSR 900 GP dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man gerne öfter aus der Garage holt – nicht nur für große Touren, sondern auch für spontane Ausfahrten. Der Fokus liegt stärker auf dem direkten Kontakt zur Straße und auf einem Fahrstil, der sich dynamisch anfühlt.
Wie sich das in der Praxis auswirkt
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo konstant bleibt und der Fahrer möglichst wenig „arbeiten“ muss. Die Yamaha punktet eher dort, wo sich das Tempo und die Linie häufiger ändern – also auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen. Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise: BMW über Ruhe und Stabilität, Yamaha über Wendigkeit und Spontanität.
Motor & Antrieb: Kraftentfaltung mit unterschiedlicher Philosophie
Bei der Motorcharakteristik trennen sich die Wege deutlich. Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu beschleunigen und auch bei längeren Autobahnabschnitten souverän zu bleiben. Die Kraft wirkt dabei eher „durchgehend“ und unterstützt einen entspannten Fahrstil. Die Yamaha XSR 900 GP hingegen steht für eine lebendigere, direktere Ansprechcharakteristik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man das Motorrad spüren möchte – beim Beschleunigen aus Kurven, beim Wechsel zwischen Gasstellung und Last oder beim sportlichen Fahren auf der Landstraße.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der BMW: gleichmäßige Zugkraft und ein Gefühl von Kontrolle über weite Strecken.
Schwäche der BMW: wer maximale „Unmittelbarkeit“ sucht, empfindet den Reisecharakter manchmal als weniger verspielt.
Stärke der Yamaha: agiles Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Dynamik macht.
Schwäche der Yamaha: für sehr lange, entspannte Autobahnphasen kann der Fokus auf Agilität weniger „komfortorientiert“ wirken als bei der RT.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein Schlüssel zum Charakter. Die BMW R 1300 RT vermittelt vor allem Stabilität. Das Motorrad liegt ruhig, reagiert berechenbar und unterstützt den Fahrer dabei, auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen zu bleiben. Die Yamaha XSR 900 GP setzt stärker auf Beweglichkeit. In engen Kurven und bei häufigen Richtungswechseln fühlt sie sich leichter an, was das Fahren „von Kurve zu Kurve“ besonders angenehm macht.
Kurvenverhalten und Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW ist besonders stark, wenn die Strecke fließt und man lange Abschnitte mit gleichmäßigem Tempo fährt. Die Yamaha ist besonders stark, wenn man die Straße aktiv liest und das Motorrad gerne zügig umsetzt. Beide können sportlich, aber die BMW bleibt dabei eher „tourentauglich-souverän“, während die Yamaha eher „sportlich-reaktiv“ wirkt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl. Die BMW R 1300 RT zielt auf ein sicheres, gut dosierbares Bremsverhalten ab, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Die Yamaha XSR 900 GP bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber im Handling oft unmittelbarer – was das Gefühl vermittelt, schneller auf Situationen reagieren zu können.
In Kombination mit der jeweiligen Elektronik ergibt sich ein unterschiedlicher Sicherheitsansatz: Die BMW wirkt wie ein Paket, das den Fahrer entlastet, während die Yamaha eher das direkte Zusammenspiel zwischen Fahrer und Maschine betont.
Elektronik & Assistenz: Komfortpaket vs. Fahrspaß-Fokus
Die BMW R 1300 RT ist im Elektronikbereich klar auf „moderne Reise“ getrimmt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, den Alltag zu erleichtern: Assistenzfunktionen, Fahrmodi und eine insgesamt sehr durchdachte Bedienlogik sorgen dafür, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Die Yamaha XSR 900 GP setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, aber der Schwerpunkt wirkt stärker auf dem Fahrgefühl und auf einer sportlichen, unkomplizierten Nutzung.
Bedienung und Wirkung
Im Vergleich fällt auf: Die BMW fühlt sich wie ein Motorrad an, das man „mit System“ fährt. Die Yamaha fühlt sich wie ein Motorrad an, das man „einfach fährt“ und dabei trotzdem moderne Unterstützung bekommt. Wer viel unterwegs ist und sich über Komfortfunktionen freut, wird bei der RT schneller zuhause sein. Wer Technik eher als Ergänzung betrachtet und das Motorrad als Spielwiese sieht, wird die Yamaha oft passender finden.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke entspannt, Stadt dynamisch
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein großer Unterschied. Die BMW R 1300 RT ist auf Komfort und eine entspannte Haltung ausgelegt. Windschutz und Verkleidung unterstützen dabei, dass der Körper weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine sportlichere, aktivere Sitzhaltung, die das Motorrad lebendiger wirken lässt – besonders bei kürzeren Strecken oder wenn man häufiger anhalten und rangieren muss.
Stärken und Schwächen
BMW-Stärke: spürbar entspannteres Fahren über längere Zeit, weniger Ermüdung durch Wind- und Komfortfaktoren.
BMW-Schwäche: wer eine sehr „sportliche“ Haltung sucht, empfindet die RT möglicherweise als zu komfortorientiert.
Yamaha-Stärke: aktive Sitzposition und ein direkteres Gefühl für die Straße.
Yamaha-Schwäche: für sehr lange Strecken kann die sportlichere Auslegung schneller als „anstrengender“ empfunden werden.
Design & Alltag: Wiedererkennung vs. Reise-Inszenierung
Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch die Wahrnehmung. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Reisegerät mit klarer Funktion: Verkleidung, Windschutz und eine insgesamt „tourige“ Präsenz. Die Yamaha XSR 900 GP spielt mit dem Heritage-Look und einer sportlichen Optik, die Lust auf Ausfahrten macht – auch wenn die Strecke kurz ist.
Im Alltag zeigt sich: Die BMW wirkt wie die Maschine, die man für „wegfahren“ auswählt. Die Yamaha wirkt wie die Maschine, die man für „rausfahren“ auswählt – oft spontan und mit dem Wunsch nach Kurven und Dynamik.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
BMW R 1300 RT: ideal für Tourenmenschen
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend, wenn lange Strecken, Autobahnabschnitte und ein hoher Komfortanspruch im Vordergrund stehen. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf eine moderne Reiseausstattung legt und ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Laufleistung souverän bleibt, wird mit der RT sehr glücklich. Die Stärken liegen in der Kombination aus Stabilität, Windschutz, Elektronik und einer insgesamt entspannten Fahrweise.
Yamaha XSR 900 GP: ideal für Kurven, Stadt und spontane Fahrten
Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für kürzere Strecken, kurvige Landstraßen und ein lebendiges Fahrgefühl genutzt wird. Wer das Motorrad gerne „spürt“, schnell zwischen Alltag und sportlicher Fahrt wechseln möchte und dabei eine sportlichere Sitzposition bevorzugt, findet in der Yamaha einen starken Partner. Die Stärken liegen in der Agilität, der direkten Motoranmutung und dem unkomplizierten Fahrspaß.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Reisekomfort, Stabilität und moderne Entlastung suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken länger werden, der Wind eine Rolle spielt und man möglichst entspannt ankommen möchte. Wer viel unterwegs ist, gerne zügig fährt, aber dabei Ruhe und Kontrolle bevorzugt, wird die RT als sehr stimmiges Gesamtpaket erleben.
Die Yamaha XSR 900 GP ist dagegen die passendere Option für alle, die Agilität, direktes Ansprechverhalten und sportlichen Charakter in den Vordergrund stellen. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, spontane Ausfahrten und Fahrten, bei denen das Motorrad spürbar mitarbeitet. Wer weniger „Reise“ und mehr „Fahrspaß“ sucht, findet in der Yamaha den besseren Match.
Kurz gesagt: RT für Langstrecke und Komfort, XSR für Dynamik und Kurvenlust. Beide sind stark – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.