| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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BMW R 18 Classic vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für Cruiser- und Tour-Fans
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 Classic steht für massiven Cruiser-Charakter, entspanntes Dahingleiten und eine klassische Optik, die man nicht übersehen kann. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist auf vielseitiges Touren ausgelegt: sportlich genug für zügiges Fahren, komfortabel genug für längere Strecken und mit einer Ausstattung, die im Alltag wie auf Reisen hilft. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Ansprüchen?
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Tourer-Universum
BMW R 18 Classic: schwer, ruhig, präsent
Die BMW R 18 Classic wirkt wie ein Statement. Der Fokus liegt auf einem souveränen, entspannten Fahrgefühl. Das Motorrad vermittelt Stabilität und Gelassenheit, besonders bei gleichmäßigem Tempo. Wer gern mit Gefühl fährt, statt ständig ans Limit zu denken, findet hier eine stimmige Basis. Die Optik und die Anmutung sind bewusst klassisch – das zeigt sich auch im Fahrstil: weniger „Sport“, mehr „Cruiser“.
Yamaha Tracer 7 GT: dynamisch, flexibel, alltagstauglich
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Sie fühlt sich im Stadtverkehr lebendig an und bleibt auf der Landstraße und auf Touren handlich. Der Charakter ist weniger „schwer und majestätisch“, sondern eher „bereit für den nächsten Abschnitt“. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen spielt die Tracer ihre Vielseitigkeit aus.
Sitzposition und Ergonomie: entspanntes Cruisen vs. aktive Tour
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 18 Classic setzt auf eine Sitzposition, die das lange Fahren angenehm macht, ohne dass ständig eine sportliche Haltung gesucht wird. Das Motorrad lädt dazu ein, die Strecke zu genießen. Schwächen entstehen vor allem dann, wenn sehr dynamisches Fahren oder häufiges Rangieren auf engem Raum im Vordergrund steht – das Gewicht und die Bauart verlangen mehr Aufmerksamkeit.
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine Sitzposition, die für Touren ausgelegt ist: nicht zu „gestreckt“, nicht zu „buckelig“, sondern so, dass auch längere Abschnitte gut machbar bleiben. Im direkten Vergleich wirkt sie dadurch oft universeller – besonders, wenn sowohl Alltag als auch Wochenendtrip geplant sind. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der aktive Tour-Charakter nicht jedem Cruiser-Fan liegt, der eine möglichst entspannte, „aufrecht-ruhige“ Haltung bevorzugt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Genuss vs. kontrollierte Dynamik
Die BMW R 18 Classic punktet im Vergleich vor allem über den Motorcharakter. Sie vermittelt ein Gefühl von Kraft aus niedrigen Drehzahlen und unterstützt ein entspanntes Fahren. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken, auf denen gleichmäßiges Tempo und ruhige Gasannahme zählen. Im Gegenzug kann die „Cruiser-Logik“ weniger Spaß machen, wenn häufiges Beschleunigen aus engen Kurven oder ein sehr sportlicher Rhythmus gesucht wird.
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher in der kontrollierten Dynamik aus. Sie lässt sich in verschiedenen Fahrmodi gut dosieren und unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird. Im Vergleich wirkt sie dadurch oft als Allrounder: für flotte Landstraßenfahrten ebenso wie für längere Touren. Schwächepotenzial entsteht eher dann, wenn der Wunsch nach maximaler Cruiser-„Schwere“ und einem sehr speziellen, klassischen Motorgefühl im Vordergrund steht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt die BMW R 18 Classic ihre Stärke in der Stabilität. Gerade bei ruhigem Tempo und auf längeren Geraden fühlt sie sich souverän an. In Kurven kommt es stark darauf an, wie gefahren wird: Wer die Linie sauber plant und das Motorrad nicht „zu hektisch“ bewegt, wird mit einem angenehmen, kontrollierten Gefühl belohnt. Als Schwäche kann sich das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten bemerkbar machen, weil das Konzept mehr Masse mitbringt.
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dagegen agiler. Sie lässt sich im Alltag leichter bewegen und unterstützt einen flüssigen Fahrstil. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigem Richtungswechsel ist das ein Vorteil. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass der Fokus stärker auf Vielseitigkeit liegt: Wer ausschließlich auf „Cruiser-typische“ Ruhe und ein sehr schweres, majestätisches Fahrgefühl setzt, könnte die Tracer weniger „ikonisch“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, unterscheiden sich aber im Charakter der Bremswirkung. Die BMW R 18 Classic vermittelt im Vergleich eher das Gefühl von kontrollierter Verzögerung im cruiser-typischen Tempo. Das passt gut zu Fahrten, bei denen vorausschauendes Fahren und gleichmäßige Bremsphasen im Vordergrund stehen.
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet im Vergleich eine Bremsperformance, die sich für Touring und dynamischere Situationen besonders gut anfühlt. Gerade wenn häufiger beschleunigt und wieder verzögert wird, spielt die Tracer ihre Alltagstauglichkeit aus. Eine Schwäche ist nicht zwingend vorhanden, eher eine Frage der Erwartung: Wer eine sehr „entschleunigte“ Bremscharakteristik sucht, wird bei der Tracer weniger in diese Richtung geführt.
Ausstattung und Elektronik: Komfort-Tools vs. Cruiser-Fokus
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker als „Technik-Tourer“ positioniert. Elektronik und Komfortfunktionen unterstützen das Fahren, besonders auf längeren Strecken. Das macht sie attraktiv für alle, die nicht nur fahren, sondern auch entspannter ankommen möchten – etwa durch bessere Unterstützung im Alltag und auf Reisen.
Die BMW R 18 Classic setzt dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Ansatz. Das Motorrad wirkt dadurch weniger wie ein „Feature-Paket“, sondern mehr wie ein bewusst gestaltetes Gesamtbild. Als Schwäche kann sich ergeben, dass wer maximale Assistenzfunktionen erwartet, bei der BMW weniger „Tooling“ findet als bei der Tracer. Dafür punktet die BMW mit einer stimmigen, reduzierten Art, die viele Cruiser-Fans genau deshalb lieben.
Reisetauglichkeit: Langstrecke mit Stil vs. Langstrecke mit System
Beide Motorräder können auf Touren überzeugen – aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 18 Classic ist im Vergleich besonders stark, wenn die Reise als Genuss betrachtet wird: gleichmäßiges Tempo, ruhiges Fahrgefühl und ein Motorrad, das optisch und akustisch präsent ist. Die Schwäche liegt eher in Situationen, in denen häufiges Umplanen, viel Stadtverkehr oder sehr dynamische Etappen anstehen. Dann kann die Trägheit des Konzepts spürbarer werden.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen im Vergleich ein Motorrad für unterschiedliche Reiseprofile. Sie eignet sich gut, wenn die Tour aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Abschnitten besteht. Die Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und in der Art, wie das Motorrad mit wechselnden Anforderungen umgeht. Als Schwäche könnte man sehen, dass der „Cruiser-Style“ weniger im Mittelpunkt steht – wer genau diesen Look und dieses Fahrgefühl sucht, wird eher bei der BMW glücklich.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Pendeln im Vergleich
Für den Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Vergleich handlicher und dadurch oft angenehmer für Pendelstrecken, enge Parklücken und häufiges Anfahren. Die BMW R 18 Classic kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber das Konzept verlangt mehr Gelassenheit beim Rangieren und mehr Aufmerksamkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Auch das Thema Komfort spielt eine Rolle: Die Tracer ist als Tourer gebaut und bietet dadurch oft eine gute Balance aus Schutz, Ergonomie und Fahrbarkeit. Die BMW ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn der Tag nicht „funktional“, sondern „genussorientiert“ geplant ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 18 Classic – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit ruhigem, souveränem Fahrgefühl
- Präsenz durch klassisches Design und eine besondere Anmutung
- Genussorientierte Langstrecke mit entspannter Fahrweise
BMW R 18 Classic – Schwächen
- Weniger agil bei niedrigen Geschwindigkeiten und im dichten Stadtverkehr
- Konzept ist weniger auf „Allround-Technik“ ausgelegt
- Für sehr dynamische Fahrstile kann das Cruiser-Setup weniger passend sein
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Vielseitigkeit für Alltag, Landstraße und Touren
- Agiles Handling und gutes Gefühl bei wechselnden Strecken
- Touring-orientierte Ausstattung für Komfort und Unterstützung
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Ikone“ im Fahrgefühl und Look als die BMW
- Wer maximale Entschleunigung sucht, findet bei der Tracer eher einen aktiveren Charakter
Welche Kaufentscheidung passt? (Kurz & klar)
Im Vergleich wird schnell deutlich: Die BMW R 18 Classic ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, klassischem Stil und entspanntem Reisen liegt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Touren mit Komfort und System punktet.
Fazit:
Die BMW R 18 Classic ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad suchen, das vor allem durch seinen Cruiser-Charakter überzeugt: ruhiges, souveränes Fahren, viel Stil und ein Fahrgefühl, das auf Genuss ausgelegt ist. Wer lange Strecken entspannt erleben möchte und im Alltag nicht ständig enge Manöver oder hektische Situationen braucht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha Tracer 7 GT passt besser, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze gebraucht wird: Stadt, Landstraße und Touren sollen sich ohne großen Wechsel im Charakter anfühlen. Die Tracer spielt ihre Stärken im Vergleich besonders bei Agilität, Komfort und einer touring-orientierten Ausstattung aus. Wer ein vielseitiges Motorrad bevorzugt, das flexibel bleibt und mit Unterstützung für längere Fahrten punktet, trifft mit der Yamaha die passendere Wahl.