| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 12 GS vs. Benelli Tornado 550 – Vergleich, Stärken und Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der BMW R 12 GS und der Benelli Tornado 550 zeigt vor allem, wie stark sich Philosophie, Zielgruppe und Fahrcharakter unterscheiden können. Beide Modelle sind für viele Situationen interessant – von der entspannten Tour bis zur dynamischen Landstraßenfahrt. Trotzdem setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte: Die BMW R 12 GS steht deutlich für Premium-Anspruch, Langstreckenkomfort und ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen moderner, direkter und oft besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich unkompliziert bewegt und dabei ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verspricht.
Grundidee im Vergleich: Premium-Reiseenduro vs. agiles Allround-Konzept
Die BMW R 12 GS ist als Reiseenduro gedacht, die auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Das merkt man nicht nur am Fahrgefühl, sondern auch daran, wie das Motorrad insgesamt „zusammenarbeitet“: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so ineinander, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt unterwegs ist. Die Benelli Tornado 550 verfolgt hingegen einen Ansatz, der stärker auf Agilität und Alltagstauglichkeit abzielt. Sie wirkt leichter in der Handhabung, lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft spontaner bewegen und kann dadurch besonders reizvoll sein, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren, sondern auch für den regelmäßigen Einsatz gedacht ist.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 12 GS liefert ein Fahrgefühl, das auf gleichmäßige Kraftentfaltung und souveräne Kontrolle ausgelegt ist. Dadurch entsteht ein ruhigeres, „erwachsenes“ Tempo – ideal, wenn lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein komfortables Reisetempo im Fokus stehen. Die Benelli Tornado 550 dagegen wirkt oft lebendiger und unmittelbarer. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Während die BMW eher auf Gelassenheit setzt, bringt die Benelli eine Portion Direktheit mit, die das Motorrad im Alltag „spritziger“ wirken lässt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Stärke der BMW liegt in der harmonischen Abstimmung und dem entspannten Durchzug über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „sportlich“ im Sinne von spontaner Reaktion wirkt, wenn man genau das sucht. Die Stärke der Benelli ist die spürbare Agilität und das unkomplizierte Handling, das viele Situationen leichter macht. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem direkten Fahrspaß liegt und weniger auf dem Premium-Gefühl einer großen Reiseenduro.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reiseenduro und Allround-Konzept. Die BMW R 12 GS zielt auf Stabilität und ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnden Untergründen. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Strecke länger wird oder die Fahrbahn nicht perfekt ist. Auch das Zusammenspiel mit der Sitzposition und der Art, wie das Motorrad in Kurven „steht“, wirkt auf Langstrecke ausgelegt.
Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken vor allem in der Wendigkeit aus. In engen Passagen, beim häufigen Richtungswechsel oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen kann sie dadurch sehr viel Spaß machen. Das Handling wirkt oft leichter und weniger „schwer zu bewegen“, was im Alltag ein echter Vorteil ist. Gleichzeitig gilt: Wer sehr viel Wert auf maximale Stabilität bei hohen Tempi und auf ein besonders „großes“ Reisegefühl legt, wird bei der BMW eher das passende Setup finden.
Kurven, Bremsen und Fahrruhe
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die Art unterscheidet sich. Die BMW wirkt dabei wie ein System, das Stabilität priorisiert und das Tempo kontrolliert aufbaut. Die Benelli fühlt sich dagegen oft so an, als würde sie schneller auf Impulse reagieren – was Kurvenfahrten dynamischer machen kann. In der Praxis bedeutet das: Die BMW ist häufig die bessere Wahl, wenn die Fahrt „entspannt schnell“ sein soll. Die Benelli ist oft die bessere Wahl, wenn „schnell und direkt“ wichtiger ist.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Ergonomie ist bei einem Vergleich entscheidend, weil sie darüber entscheidet, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach fünf Stunden. Die BMW R 12 GS ist auf eine komfortable Langstreckenhaltung ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie man sich auf dem Motorrad bewegt: Man sitzt eher „eingebettet“, kann den Körper gut entspannen und hat eine gute Basis für längere Touren. Auch die Übersicht und die Gesamtanmutung wirken auf Reise ausgelegt.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen oft alltagstauglicher im Sinne von „einfach draufsetzen und los“. Die Sitzposition kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr angenehm sein, besonders wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Umsetzen im Fokus stehen. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert häufig von der direkten Handhabung und dem unkomplizierten Charakter.
Für wen ist die Sitzhaltung besonders passend?
Die BMW passt besonders gut, wenn lange Touren, komfortables Reisen und ein ruhiges Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Die Benelli passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf kurvigen Strecken schnell ein gutes Fahrgefühl vermittelt.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie „Premium“ und „praktisch“ umgesetzt werden. Die BMW R 12 GS wirkt in der Gesamterscheinung hochwertig und auf ein rundes Fahrerlebnis getrimmt. Das merkt man nicht nur an der Verarbeitung, sondern auch daran, wie viele Details das Motorrad für längere Einsätze stimmig machen. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird hier eher glücklich.
Die Benelli Tornado 550 kann dagegen mit einem modernen Ansatz überzeugen. Sie wirkt oft als Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche fokussiert und dabei trotzdem eine attraktive Ausstattung mitbringt. Das ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „edel“ sein soll, sondern vor allem im Alltag überzeugen muss – also dort, wo man wirklich Zeit verbringt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 12 GS – Stärken
- Sehr stimmiges Gesamtpaket für Langstrecke und Reise
- Ruhiger, kontrollierter Fahrcharakter mit hoher Fahrruhe
- Vertrauen bei wechselnden Bedingungen und längeren Etappen
- Premium-Anmutung und hochwertiger Eindruck im Alltag
BMW R 12 GS – Schwächen
- Weniger „direkt sportlich“ im Gefühl als ein agiles Allround-Bike
- Wer vor allem kurze, spontane Fahrten sucht, könnte den Reise-Fokus als weniger passend empfinden
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Agiles Handling und oft sehr lebendiger Fahrcharakter
- Alltagstauglich durch unkomplizierte Handhabung
- Spannend für kurvige Strecken und dynamisches Fahren
- Attraktives Konzept, das häufig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vermittelt
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Weniger „Premium-Reisegefühl“ als bei der BMW
- Wenn maximale Langstreckenruhe und maximale Systemharmonie Priorität haben, ist die BMW oft im Vorteil
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und Fahrstil passt. Die BMW R 12 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl über viele Kilometer im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Reisen nutzt – und das auch dann noch überzeugt, wenn die Strecke anstrengender wird.
Die Benelli Tornado 550 ist besonders dann sinnvoll, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt werden soll: Stadt, Landstraße, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken. Sie kann dabei sehr viel Fahrspaß vermitteln, weil sie oft direkt reagiert und sich leicht anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „für später“ gedacht ist, sondern sofort im Alltag funktioniert, findet hier häufig eine passende Basis.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Strecken suchen und dabei Wert auf Fahrruhe, Premium-Gesamtgefühl und souveräne Kontrolle legen. Wer häufig reist, unterschiedliche Strecken fährt und ein stimmiges System aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie möchte, wird mit der BMW eher das Gefühl bekommen, „angekommen“ zu sein – auch nach vielen Stunden im Sattel.
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für den Alltag und dynamische Fahrten suchen. Wenn Kurvenfahrten, spontane Touren und ein leichtes Handling wichtiger sind als maximaler Reise-Premiumkomfort, spielt die Benelli ihre Stärken besonders gut aus. Kurz gesagt: BMW für Reise und Souveränität, Benelli für Agilität und Alltagsfreude.