| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 12 GS vs. BMW R 1250 GS: Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wer eine BMW GS sucht, landet schnell bei zwei Namen, die in der Szene besonders häufig fallen: die BMW R 12 GS und die BMW R 1250 GS. Beide Modelle stehen für den typischen GS-Charakter: viel Alltagstauglichkeit, ein starkes Reiseprofil und die Fähigkeit, auch abseits der perfekten Asphaltlinie souverän zu bleiben. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie Leistung, Komfort und Technik in die Praxis bringen.
Im folgenden Vergleich geht es darum, die relevanten Unterschiede herauszuarbeiten: Wie wirken sich Motor- und Leistungscharakter, Fahrwerksauslegung, Elektronik und Ergonomie auf das Fahrgefühl aus? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich je nach Einsatz – von der Feierabendrunde bis zur großen Tour?
Grundidee: Zwei GS-Generationen mit unterschiedlichem Fokus
Die BMW R 12 GS wirkt in vielen Punkten wie ein modernerer Ansatz innerhalb der GS-Welt: klarer, zeitgemäßer und häufig mit einem Fokus auf Effizienz, Alltag und ein sehr direktes Handling. Die BMW R 1250 GS dagegen steht für die bewährte „große“ GS-Philosophie, die über Jahre weiterentwickelt wurde und besonders bei Langstreckenfahrern beliebt ist.
Beide Motorräder nutzen den typischen Boxer-Charakter, aber die Art, wie die Motorleistung nutzbar gemacht wird, und wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Elektronik und Komfort abgestimmt ist, unterscheidet sich. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details.
Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich der Boxer in der Praxis anfühlt
BMW R 12 GS: moderner Antrieb mit klarer Linie
Die BMW R 12 GS setzt auf eine Motorcharakteristik, die sich oft als „harmonisch“ und gut dosierbar beschreiben lässt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich, dass die Leistung nicht nur „da ist“, sondern sich auch fein steuern lässt. Das macht das Motorrad angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird.
Auf längeren Strecken profitiert man davon, dass der Antrieb in vielen Situationen ohne ständiges Herunterschalten funktioniert. Die Stärke liegt dabei weniger in maximaler Durchzugskraft um jeden Preis, sondern in der Alltagstauglichkeit der Leistungsentfaltung.
BMW R 1250 GS: souveräner Punch für lange Distanzen
Die BMW R 1250 GS ist bekannt dafür, dass sie auf der Autobahn und bei Überlandfahrten sehr entspannt wirkt. Der Boxer liefert in typischen Reise-Situationen eine kräftige Basis, die das Motorrad auch mit Gepäck oder bei höheren Geschwindigkeiten stabil antreibt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele als „gelassen“ beschreiben: Man muss nicht ständig am Gas arbeiten, um zügig voranzukommen.
Im direkten Vergleich wirkt die R 1250 GS häufig dann im Vorteil, wenn es um Durchzug und das schnelle Aufbauen von Tempo geht – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus langen, gleichmäßigen Abschnitten.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Komfort
R 12 GS: leichtfüßigeres Gefühl im Alltag
Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken oft dort aus, wo es um Wendigkeit, präzises Einlenken und ein lebendiges Fahrgefühl geht. Auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten wirkt sie häufig „präsenter“ – als würde sie schneller auf Impulse reagieren. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht.
Auch beim Rangieren und im langsamen Tempo kann das Handling als Vorteil wirken. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurzen Touren pendelt, profitiert von dieser Art von Fahrdynamik.
R 1250 GS: stabiler Reise-Begleiter
Die BMW R 1250 GS ist im Vergleich häufig die Maschine, die auf langen Strecken besonders „ruhig“ bleibt. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert zu führen. Gerade bei hoher Laufleistung und langen Tagesetappen macht sich dieser Charakter bezahlt.
Im Offroad-ähnlichen Einsatz oder auf schlechterem Untergrund zeigt sich oft: Die R 1250 GS wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach machen lässt“, während man selbst entspannt bleibt. Das ist ein klarer Pluspunkt für Fahrer, die viel reisen und dabei nicht ständig nachjustieren möchten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Modelle sind heute nicht mehr als „nur“ mechanische Motorräder zu verstehen. Elektronik spielt eine große Rolle – von Fahrmodi über Traktionskontrolle bis hin zu Assistenzfunktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen.
Im Vergleich zeigt sich häufig ein Unterschied in der Auslegung und Abstimmung: Die R 12 GS wirkt oft wie ein Paket, das stärker auf intuitive Bedienung und moderne Interaktion setzt. Die R 1250 GS dagegen profitiert von einer sehr breiten Entwicklungsbasis und kann in der Praxis mit einem sehr gereiften Gesamtsetup überzeugen.
Wichtig ist: Je nach Ausstattung können sich die Unterschiede stärker oder schwächer zeigen. Wer gezielt vergleicht, sollte daher nicht nur auf das Modell schauen, sondern auch auf die konkrete Serien- bzw. Sonderausstattung.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder anstrengend wird. Beide GS-Modelle sind grundsätzlich auf Langstrecke ausgelegt, aber die subjektive Passform kann sich unterscheiden.
Die BMW R 12 GS wirkt in vielen Fällen wie ein Motorrad, das sich für Fahrer eignet, die eine etwas direktere Sitzposition und ein aktiveres Handling bevorzugen. Das kann besonders dann passen, wenn häufig Kurven gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal „sportlicher“ bewegt werden soll.
Die BMW R 1250 GS bietet vielen Fahrern ein sehr komfortorientiertes Gesamtgefühl. Gerade bei längeren Etappen kann das ein Vorteil sein, weil der Körper weniger „arbeiten“ muss. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Autobahnanteile hat, wird diese Eigenschaft besonders schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 12 GS
- Alltagsfreundliche Leistungsentfaltung mit gut dosierbarem Fahrgefühl.
- Agiles Handling, das auf Landstraße und in gemischtem Verkehr Spaß macht.
- Oft ein moderneres Gesamtpaket, das sich intuitiv bedienen lässt.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 12 GS
- Je nach Fahrprofil kann die „maximale Reise-Souveränität“ hinter der R 1250 GS zurückstehen, wenn es um sehr lange, gleichmäßige Hochgeschwindigkeitsabschnitte geht.
- Wer ausschließlich auf maximalen Durchzug und „große“ Reiseperformance setzt, könnte die R 1250 GS stärker im Fokus sehen.
Stärken der BMW R 1250 GS
- Sehr souveräner Reisecharakter mit starkem Durchzug und entspannter Fahrweise.
- Stabilität auf langen Strecken und ein Fahrwerk, das Unebenheiten gut wegsteckt.
- Reife Gesamtabstimmung und eine große Auswahl an verfügbaren Ausstattungen/Zubehör.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 GS
- Im Vergleich kann das Handling im Alltag weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der R 12 GS.
- Je nach Ausstattung kann das Motorrad im Handling und in der Bedienung „mehr Motorrad“ sein – besonders für Fahrer, die ein sehr direktes, kompaktes Gefühl suchen.
Für welchen Einsatz passt welches Bike?
Der beste Vergleich ist am Ende der, der zum eigenen Fahrprofil passt. Deshalb lohnt sich die Einordnung in typische Szenarien.
Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraße
Wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden, bei denen es auf Agilität, Dosierbarkeit und ein lebendiges Fahrgefühl ankommt, ist die BMW R 12 GS oft die passendere Wahl. Sie macht das Motorradfahren im Alltag besonders angenehm und wirkt dabei nicht überladen.
Reisen, lange Etappen und Autobahnanteile
Für lange Touren, bei denen Komfort, Stabilität und entspannter Durchzug wichtiger sind als maximale Agilität, spielt die BMW R 1250 GS ihre Stärken aus. Sie ist häufig die Maschine, die man nach vielen Stunden noch gerne fährt, weil sie das Tempo „einfach“ macht.
Gepäck, wechselnde Bedingungen und „einfach losfahren“
Wer oft mit Gepäck unterwegs ist oder sich nicht auf perfekte Straßenverhältnisse verlassen möchte, profitiert meist von der Reiseauslegung der R 1250 GS. Die R 12 GS kann ebenfalls ein sehr guter Reisebegleiter sein, wirkt aber in vielen Vergleichen stärker auf den Mix aus Alltag und Tour ausgelegt.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich achten?
Gerade bei GS-Modellen lohnt sich ein Blick auf die konkrete Ausstattung. Elektronik, Fahrmodi, Fahrwerksvarianten, Schutz- und Komfortpakete sowie Sitzhöhenanpassungen können den Unterschied zwischen „ähnlichen“ und „wirklich passenden“ Motorrädern ausmachen.
Beim Vergleich beider Modelle sollte daher nicht nur das Grundmodell betrachtet werden, sondern auch:
- Fahrwerk und Einstellungen (je nach Ausführung und Komfortanspruch).
- Elektronikpakete und Assistenzfunktionen.
- Ergonomie (Sitzhöhe, Sitzbank, Lenkerposition, ggf. Zubehör).
- Tourenausstattung wie Windschutz, Gepäcksysteme und Schutz.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf kurvigen Strecken lebendig wirkt und die Leistungsentfaltung sehr gut dosierbar bleibt. Wer häufig gemischte Strecken fährt und dabei ein modernes, intuitives Gesamtgefühl bevorzugt, findet in der R 12 GS oft den stimmigeren Partner.
Die BMW R 1250 GS punktet vor allem dort, wo lange Strecken, Stabilität und entspannter Durchzug im Vordergrund stehen. Für Reisen mit Gepäck, für Autobahnanteile und für Fahrer, die ein sehr gereiftes Reisepaket möchten, ist die R 1250 GS häufig die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Die R 12 GS wirkt wie die agilere Allround-GS, die R 1250 GS wie der souveräne Langstrecken-Klassiker.