| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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BMW R 12 GS vs. Ducati Monster 1200 S: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Ducati Monster 1200 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie mit Alltag und längeren Touren umgehen und welche Art von Fahrspaß sie in den Vordergrund stellen. Die BMW R 12 GS steht für den Charakter einer Reiseenduro: stabil, souverän und auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die Ducati Monster 1200 S dagegen ist ein Naked Bike mit klarer Ansage: direkt, kompakt und mit einem Motor, der spürbar nach vorne drückt.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Eigenschaften beider Modelle miteinander eingeordnet. Dabei geht es weniger darum, „wer gewinnt“, sondern eher darum, welches Motorrad besser zu welchem Einsatz passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Naked Bike
BMW R 12 GS: Gelassenheit und Stabilität
Die BMW R 12 GS wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss. Die Sitzposition und die Art, wie sich die Maschine aufrichtet und trägt, unterstützen ein ruhiges, kontrolliertes Fahren. Gerade auf längeren Abschnitten spielt die GS ihre Stärke aus: Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Planbarkeit, ohne dabei den Spaß an zügigem Fahren zu verlieren.
Ducati Monster 1200 S: Direktheit und Spontanität
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ein Motorrad, das eher nach „kurz, knackig und mit Gefühl“ klingt. Im Vergleich zeigt sich der Fokus auf Agilität und ein unmittelbares Ansprechverhalten. Das Naked-Bike-Konzept sorgt dafür, dass sich das Motorrad sehr nah am Fahrer anfühlt: Man spürt den Motor, man spürt die Straße und man spürt, wie schnell man Tempo aufbauen oder wieder dosieren kann.
Motor und Fahrgefühl: Boxer-Souveränität vs. Ducati-Impuls
BMW: Boxer-Charakter und gleichmäßige Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar: Die BMW R 12 GS setzt auf den typischen Boxer-Charakter. Das bedeutet in der Praxis oft ein gleichmäßiges, gut dosierbares Vorankommen. Gerade im Alltag und auf gemischten Strecken ist das angenehm, weil sich das Motorrad nicht „aufdrängt“, sondern die Leistung harmonisch in Bewegung umsetzt. Für Fahrten, bei denen man entspannt cruisen möchte, ist das ein echter Vorteil.
Ducati: V2-Druck und spürbare Dynamik
Die Ducati Monster 1200 S bringt im Vergleich einen deutlich sportlicheren Impuls in den Vordergrund. Der Motor wirkt kräftig und reagiert oft direkter auf Gasbefehle. Das ist besonders dort spürbar, wo man häufig beschleunigt, überholt oder aus Kurven heraus zügig Fahrt aufnimmt. Wer gerne „mit dem Gas arbeitet“, bekommt hier ein Motorrad, das schnell belohnt.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt die Sitzposition?
GS: aufrecht, tourentauglich, entspannt
Die BMW R 12 GS punktet im Vergleich häufig mit einer Sitzposition, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die aufrechtere Haltung unterstützt den Überblick im Verkehr und macht das Motorrad alltagstauglich. Gleichzeitig ist die GS so ausgelegt, dass sie nicht nur für kurze Wege funktioniert, sondern auch für Touren, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist.
Monster: kompakt, sportlich, aber näher am „Naked“-Gefühl
Die Ducati Monster 1200 S bietet eine sportlichere, kompaktere Anmutung. Das kann im Stadtverkehr Vorteile bringen, weil das Motorrad oft handlicher wirkt und sich schnell in die gewünschte Position bringen lässt. Auf längeren Strecken kann die sportlichere Auslegung jedoch stärker spürbar werden – je nach Fahrstil und persönlicher Körpergröße.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW: souveränes Fahrverhalten auf Strecke
Im Vergleich zeigt die BMW R 12 GS ihre Stärke vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man längere Strecken konstant fahren möchte. Das Fahrwerk wirkt auf Stabilität ausgelegt: Es nimmt Unebenheiten oft kontrolliert auf und hält die Linie. In Kurven vermittelt die GS ein sicheres Gefühl, ohne dabei „träge“ zu wirken.
Ducati: präzise Rückmeldung und schnelles Umsetzen
Die Ducati Monster 1200 S wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das gerne geführt wird. Das Handling ist oft direkt, die Rückmeldung von Straße und Reifen ist präsent. Wer gerne zügig durch Kurven fährt oder in der Stadt häufig manövriert, profitiert von dieser Agilität. Gleichzeitig gilt: Je nach Untergrund und Tempo kann die sportlichere Ausrichtung stärker nach „Fahrerarbeit“ verlangen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Gefühl ausgelegt sind. Die BMW R 12 GS wirkt dabei häufig wie die Maschine, die auch bei längeren Fahrten konstant bleibt und ein ruhiges, kontrolliertes Verzögern unterstützt. Die Ducati Monster 1200 S kann beim Bremsen besonders dann überzeugen, wenn man sportlich fährt und schnelle Lastwechsel mag. Entscheidend ist am Ende, wie gut sich das Bremssystem zur eigenen Fahrweise anfühlt.
Ausstattung und Technik: Komfort-Ansatz vs. sportlicher Fokus
BMW: Reise- und Komfortgedanke
Die BMW R 12 GS steht im Vergleich für einen Technik- und Komfortansatz, der das Motorrad im Alltag und auf Touren „einfacher“ macht. Das kann sich in der Praxis darin zeigen, dass sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar fährt und man sich stärker auf die Strecke konzentrieren kann.
Ducati: sportliche Features und „Naked“-Charakter
Die Ducati Monster 1200 S setzt im Vergleich stärker auf einen sportlichen Charakter. Die Ausstattung wirkt darauf ausgelegt, das Fahrgefühl zu unterstützen: präzise Rückmeldung, dynamische Performance und ein Setup, das den Fokus auf Fahrspaß legt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein „Tourer“ anfühlt, sondern wie ein „Sportgerät“, wird hier eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 12 GS
- Touren- und Allround-Charakter: Die Maschine wirkt auf längere Strecken ausgelegt.
- Souveränes Fahrgefühl: Stabilität und Planbarkeit stehen im Vordergrund.
- Komfortorientierte Ergonomie: Sitzposition und Haltung unterstützen entspanntes Fahren.
Schwächen der BMW R 12 GS
- Weniger „Naked“-Direktheit: Wer maximale Spontanheit wie bei einem Naked Bike erwartet, könnte weniger „Gänsehaut“ bekommen.
- Auf sportliche Kurvenarbeit kommt es an: Je nach Fahrstil kann die GS weniger „leichtfüßig“ wirken als ein kompakteres Naked Bike.
Stärken der Ducati Monster 1200 S
- Direkte Dynamik: Motor und Handling wirken schnell und impulsiv.
- Agil im Alltag: Das Naked-Bike-Konzept unterstützt wendiges Fahren.
- Sportliches Fahrgefühl: Wer gerne zügig fährt, bekommt ein Motorrad, das Spaß macht.
Schwächen der Ducati Monster 1200 S
- Tourenkomfort ist nicht der Hauptfokus: Auf langen Strecken kann die sportlichere Auslegung stärker spürbar sein.
- Wetter- und Windkomfort: Ohne den Reiseenduro-Ansatz kann der Alltag auf längeren Strecken anstrengender werden.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW R 12 GS: die richtige Wahl für Vielnutzer
Die BMW R 12 GS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben abdeckt: Pendeln, Wochenendtouren und längere Strecken mit Gepäck oder einfach „einfach fahren“. Wer Wert auf Stabilität, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht aufdrängt, sondern zuverlässig funktioniert.
Ducati Monster 1200 S: die richtige Wahl für Fahrspaß im Fokus
Die Ducati Monster 1200 S richtet sich eher an Fahrer, die das Motorrad als emotionales Sportgerät erleben möchten. Wer gerne beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und im Alltag ein wendiges, direktes Bike bevorzugt, wird mit dem Monster sehr wahrscheinlich mehr „Kick“ im Alltag spüren.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze funktionieren soll: Alltag, längere Touren und ein Fahrgefühl, das vor allem durch Stabilität, Komfort und souveräne Kontrolle überzeugt. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der GS ein rundes Gesamtpaket. Die Ducati Monster 1200 S spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrspaß, Direktheit und ein spürbar sportlicher Motorcharakter im Vordergrund stehen. Das Monster passt besonders gut zu Fahrern, die gerne agil unterwegs sind, schnell reagieren möchten und das Motorrad als emotionales Naked-Bike erleben wollen. Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Monster für Dynamik, Agilität und sportliche Emotion.