| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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BMW R 12 GS vs Yamaha MT-07: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 12 GS und die Yamaha MT-07, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein eher komfort- und reisefokussiertes Konzept auf ein leichtes, agiles und im Alltag sehr zugängliches Motorrad. Genau diese Gegensätze machen es leicht, die Frage zu beantworten: Welches Bike passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten – und worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden?
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. Street-Allrounder
Die BMW R 12 GS steht für ein Motorrad, das auf längere Strecken, wechselnde Bedingungen und entspanntes Handling ausgelegt ist. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Komfort, Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten sind klar im Fokus. Die Yamaha MT-07 dagegen ist ein Motorrad, das vor allem im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Sie wirkt leichter, direkter und „unkomplizierter“ in der täglichen Nutzung.
Beide Modelle sind nicht nur „irgendwie“ unterschiedlich, sondern zielen auf verschiedene Prioritäten: Die BMW will vor allem Ruhe, Kontrolle und Reichweite vermitteln. Die Yamaha setzt stärker auf Agilität, spontane Beschleunigung und ein unkompliziertes Handling.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
BMW R 12 GS: souverän und tourentauglich
Der Motor der BMW R 12 GS liefert ein Fahrgefühl, das eher nach „gleichmäßigem Vorwärtsdrücken“ klingt als nach hektischem Antritt. Das passt besonders gut zu längeren Touren, bei denen man nicht ständig in den Drehzahlbereich „eingreifen“ möchte. In Kombination mit dem Gesamtkonzept wirkt die BMW wie ein Motorrad, das auch bei längerer Fahrt die Konzentration schont.
Yamaha MT-07: lebendig und direkt
Die Yamaha MT-07 ist dagegen spürbar unmittelbarer. Das Ansprechverhalten wirkt oft spontaner, und das Motorrad lädt dazu ein, Gasbefehle schnell in Bewegung umzusetzen. Gerade auf kurzen Strecken oder bei häufigen Richtungswechseln fühlt sich die MT-07 dadurch sehr agil an. Wer gerne „mit dem Motorrad spielt“, findet hier eine starke Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Die Stärke der BMW liegt darin, dass sie Leistung und Fahrruhe zu einem sehr entspannten Gesamterlebnis verbindet. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche im Alltag durch seine Ausrichtung und Größe weniger „leichtfüßig“ wirkt. Die Stärke der Yamaha ist die direkte Reaktion und das einfache Handling, das im Stadtverkehr und auf Feierabendrunden besonders überzeugt. Schwäche ist, dass sie bei sehr langen, anspruchsvollen Touren nicht ganz die gleiche Art von Komfort und Souveränität ausspielt wie die BMW.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Agilität
Bei der BMW R 12 GS ist die Sitzposition so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das Motorrad wirkt darauf optimiert, dass man nicht ständig gegen die Ergonomie arbeitet. Wer häufig unterwegs ist, merkt schnell, dass Komfort hier nicht nur „nice to have“, sondern ein echtes Kaufargument ist.
Die Yamaha MT-07 bietet dagegen eine eher sportlich-praktische Haltung. Das unterstützt ein agiles Fahrgefühl und macht das Motorrad im Alltag sehr handlich. Wer viel in der Stadt fährt oder regelmäßig enge Kurven und wechselnde Streckenprofile hat, profitiert davon. Gleichzeitig kann es sein, dass die BMW bei sehr langen Etappen die angenehmere Wahl ist, weil sie stärker auf entspannte Reise ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil ist das Motorrad wirklich?
BMW R 12 GS: Stabilität für wechselnde Bedingungen
Die BMW R 12 GS vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund ruhig bleibt. Dadurch wirkt die BMW auf längeren Strecken weniger „nervös“ und eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Yamaha MT-07: leicht, wendig, schnell umsetzbar
Die Yamaha MT-07 ist im Handling spürbar leichter zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne zügig durch den Verkehr navigieren oder auf Landstraßen schnell zwischen Kurven wechseln. Die MT-07 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern „führt“, statt es nur „zu fahren“.
Vergleich der Fahreigenschaften
Im direkten Vergleich ist die BMW klar im Vorteil, wenn es um Stabilität, Ruhe und das Gefühl geht, auch bei längeren Touren souverän zu bleiben. Die Yamaha punktet dagegen bei Wendigkeit und dem schnellen, lebendigen Fahrgefühl. Wer häufig kurze Strecken fährt und oft zwischen Situationen wechseln muss, wird die Yamaha als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken plant, findet in der BMW eher die passende Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder bringen ein Bremssystem mit, das im normalen Fahrbetrieb zuverlässig wirkt. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Bremsleistung als im Gesamtgefühl: Die BMW R 12 GS wirkt in der Kombination aus Fahrwerk, Sitzposition und Stabilität oft so, dass man Bremsmanöver als „kontrolliert“ erlebt. Die Yamaha MT-07 fühlt sich im Alltag ebenfalls sicher an, wirkt aber stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt – also auf Situationen, in denen man schnell reagieren und zügig beschleunigen möchte.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Die BMW R 12 GS ist als Motorrad für Touren und vielseitige Einsätze gedacht. Entsprechend ist das Gesamtkonzept auf längere Nutzung ausgelegt: Man merkt, dass Komfort und „Langstrecken-Denke“ im Vordergrund stehen. Dazu passt auch, dass die BMW im Alltag oft als Motorrad wahrgenommen wird, das man „einfach laufen lässt“ und bei dem man sich auf die Strecke konzentrieren kann.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das schnell einsatzbereit ist und sich im Alltag nicht in den Vordergrund drängt. Sie wirkt unkompliziert, was gerade für Pendler oder Fahrer mit begrenzter Zeit ein Vorteil ist. Außerdem ist sie häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das man gern auch mal spontan bewegt, ohne dass jede Fahrt „wie eine große Tour“ geplant sein muss.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW R 12 GS: die bessere Wahl für Tourenfahrer
Die BMW R 12 GS ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf Kontrolle verzichten möchte, findet in der BMW eine stimmige Lösung. Auch für Menschen, die ein Motorrad als „Hauptreisegerät“ sehen, wirkt die BMW überzeugend.
Yamaha MT-07: die bessere Wahl für den Alltag und kurvige Feierabendrunden
Die Yamaha MT-07 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und unkomplizierter Nutzung liegt. Wer viel in der Stadt fährt, häufig kurze Strecken unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht, wird mit der MT-07 sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht handhaben lässt und trotzdem dynamisch genug ist, um Kurvenfreude zu liefern, ist die Yamaha eine starke Option.
Fazit:
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, Stabilität und entspannter Tourentauglichkeit liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken länger werden und man ein Motorrad möchte, das ruhig, kontrolliert und souverän wirkt. Die Yamaha MT-07 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und Alltagstauglichkeit zählen: im Stadtverkehr, auf kurzen Wegen und auf kurvigen Feierabendrunden fühlt sie sich oft leichter und spontaner an. Wer ein Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sucht, landet eher bei der BMW. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell einsatzbereit ist, lebendig reagiert und unkompliziert Spaß macht, trifft mit der MT-07 die passendere Entscheidung.