| UVP | 19.480 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
- Richtig guter QuickShifter
- Sehr fein austarierte Maschine
- Bremst extrem gut und dosierbar
- jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
- fauchender und zugleich heiser Sound
- Vibrationen bei höheren Drehzahlen
- Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
- QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 323 | km |
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Dynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
Fazit
Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW S 1000 XR vs BMW R 1300 R: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwischen der BMW S 1000 XR und der BMW R 1300 R schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Die eine Maschine ist klar auf Sporttouring ausgelegt, die andere auf Roadster-Feeling mit souveräner Alltags- und Reise-Eignung. Beide Modelle kommen aus dem Hause BMW und sind technisch auf hohem Niveau. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich fahren lassen, wie sie Komfort und Dynamik ausbalancieren und welche Art von Motorrad-Erlebnis im Vordergrund steht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne einzelne Kennzahlen in den Mittelpunkt zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die BMW S 1000 XR und die BMW R 1300 R im Alltag, auf Landstraßen und auf längeren Touren anfühlen.
Grundcharakter: Sporttourer vs. Roadster
Die BMW S 1000 XR ist vom Konzept her ein Motorrad, das lange Strecken mag. Die XR-typische Mischung aus sportlicher Haltung und Touring-Komfort zielt darauf ab, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommt. Das merkt man vor allem daran, wie die Maschine mit Wind, Sitzposition und Fahrbahnunebenheiten umgeht.
Die BMW R 1300 R dagegen wirkt wie ein Roadster, der bewusst nicht nur für kurze Ausfahrten gebaut ist. Sie setzt auf eine direkte, lebendige Art zu fahren. Wer gern früh in den Kurven steht, das Motorrad „spürt“ und eine weniger „verkleidete“ Fahratmosphäre bevorzugt, findet hier schnell den Draht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle sind leistungsorientiert, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die BMW S 1000 XR spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, sauberes Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller und ein souveränes Durchziehen auf der Landstraße geht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Tourenwerkzeug“, das Dynamik liefert, ohne hektisch zu werden.
Die BMW R 1300 R bringt dagegen mehr von dem Gefühl, dass das Motorrad auf Impulse reagiert. Gerade beim Anbremsen, beim Herausbeschleunigen und in Wechselpassagen wirkt die Maschine oft agiler. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur geradeaus, sondern abwechslungsreich ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW S 1000 XR: Stärken liegen in der gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsentfaltung und dem „ruhigen“ Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrer weniger „unmittelbar“ wirkt als ein Roadster – vor allem, wenn man maximale Direktheit sucht.
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der lebendigen Reaktion und dem sportlichen Roadster-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrgefühl statt auf maximalen Windschutz liegt – je nach persönlicher Größe und bevorzugter Sitzhaltung.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Die BMW S 1000 XR ist typischerweise so ausgelegt, dass die Sitzposition auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Der Fahrer sitzt meist so, dass man nicht permanent „gegen“ den Wind arbeitet und die Arme nicht zu stark verkrampfen. Das macht die XR besonders interessant, wenn häufige Touren oder längere Pendelstrecken dazugehören.
Die BMW R 1300 R bietet eine sportlichere, oft etwas freiere Haltung. Das kann sich auf kurzen Strecken sehr dynamisch anfühlen. Auf langen Fahrten hängt es stärker davon ab, wie gut die Ergonomie zur eigenen Statur passt und wie sehr man eine entspannte Windabschirmung erwartet.
Komfort vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 XR ist häufig die bessere Wahl, wenn Komfort und entspannteres Handling über viele Stunden wichtiger sind. Die BMW R 1300 R punktet, wenn die Freude am unmittelbaren Fahrgefühl im Vordergrund steht und man bereit ist, die eigene Sitzposition aktiv zu nutzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Kurve oder spontane Reaktion?
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „weich“ oder „hart“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und der Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. Die BMW S 1000 XR wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf Stabilität und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. Gerade auf welligen Landstraßen oder bei wechselndem Belag kann das ein echter Vorteil sein.
Die BMW R 1300 R spielt häufig ihre Stärken in der Agilität aus. In Kurvenwechseln und bei zügigem Kurvenfahren fühlt sich die Maschine oft „leichter“ an. Das macht sie attraktiv, wenn die Strecke kurvig ist und man gern dynamisch fährt.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die BMW S 1000 XR oft mit einem sehr kontrollierten Gesamtpaket überzeugt: Bremsen, Fahrwerk und Antrieb greifen so zusammen, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten ein sicheres Gefühl bekommt. Die BMW R 1300 R kann beim sportlichen Fahren besonders dann begeistern, wenn man gern präzise dosiert und das Motorrad direkt „mitnimmt“.
Elektronik und Assistenzsysteme: Sicherheit, ohne den Fahrspaß zu nehmen
Moderne BMW-Modelle sind in der Regel stark in der Elektronik. Im Vergleich der BMW S 1000 XR und der BMW R 1300 R zeigt sich vor allem, dass beide Motorräder dem Fahrer Unterstützung bieten, ohne das Fahrgefühl komplett zu „übernehmen“. Je nach Fahrmodus und persönlicher Einstellung kann man die Charakteristik deutlich anpassen.
Die BMW S 1000 XR ist dabei oft die Variante, die sich besonders für wechselnde Bedingungen eignet: Regen, Wind, unterschiedliche Beläge – das Motorrad bleibt dabei meist gut kalkulierbar. Die BMW R 1300 R kann ebenfalls sehr souverän sein, wirkt aber in der Wahrnehmung stärker „roadster-typisch“, also mit einem Fokus auf spürbare Rückmeldung und dynamische Abstimmung.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- BMW S 1000 XR: Stärken liegen häufig in der alltagstauglichen Unterstützung und der komfortorientierten Abstimmung. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale „Mechanik pur“ suchen, die Elektronik als etwas präsenter empfinden.
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der dynamischen Abstimmung und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei sehr langen Autobahnabschnitten je nach persönlichem Windempfinden mehr „Fahrerarbeit“ spürt.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied?
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die BMW S 1000 XR ist oft die bessere Wahl, wenn häufig Gepäck, längere Strecken oder regelmäßige Fahrten mit wechselnden Anforderungen dazugehören. Die Touring-Ausrichtung sorgt dafür, dass man sich schneller „eingewöhnt“ und weniger an Kleinigkeiten arbeiten muss.
Die BMW R 1300 R ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch im Alltag ein „Statement“ sein darf und man gern mit dem Bike unterwegs ist, ohne es ständig auf Tour zu trimmen. Sie wirkt oft leichter im Handling und passt gut zu Fahrern, die gern spontan fahren und die Strecke genießen.
Wartung, Service und Langzeitnutzung
Bei beiden Modellen gilt: BMW-typisch sind die Wartungs- und Servicekonzepte grundsätzlich gut planbar. Für die Entscheidung ist aber entscheidend, wie häufig und in welchem Einsatzprofil gefahren wird. Wer viel Langstrecke fährt, profitiert meist von der Touring-Ausrichtung der BMW S 1000 XR. Wer häufiger kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern sportlich unterwegs ist, findet in der BMW R 1300 R oft die passendere Basis.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
BMW S 1000 XR: Ideal für Tourenfahrer und Langstrecken-Fans
Die BMW S 1000 XR passt besonders gut, wenn längere Fahrten, entspannteres Handling und ein ausgewogenes Verhältnis aus Dynamik und Komfort im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, aber nicht auf jeder Fahrt „kämpfen“ möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
BMW R 1300 R: Ideal für Kurven, Direktheit und Roadster-Vibes
Die BMW R 1300 R ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: direkt, lebendig und mit einem Fahrgefühl, das man in jeder Kurve wahrnimmt. Wer gern dynamisch fährt und die Strecke als Erlebnis sieht, wird mit der Roadster-Charakteristik schnell warm.
Fazit:
Die BMW S 1000 XR ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein sportliches Tourenmotorrad suchen: Sie wirkt auf langen Strecken besonders stimmig, bietet ein komfortorientiertes Gesamtpaket und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kalkulierbar. Wer häufig unterwegs ist, gern zügig fährt, aber dabei möglichst entspannt ankommen möchte, trifft mit der XR meist die passendere Entscheidung.
Die BMW R 1300 R punktet dagegen dort, wo Direktheit und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich oft agiler an, reagiert lebendiger auf Impulse und macht Kurvenfahrten besonders intensiv. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich stärker wie ein Roadster anfühlt und auch im Alltag Lust auf spontane Ausfahrten macht, findet in der R 1300 R die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: XR für Tourenkomfort und souveräne Langstrecke, R 1300 R für spürbare Dynamik, Kurvenfreude und Roadster-Feeling.