| UVP | 19.480 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
- Richtig guter QuickShifter
- Sehr fein austarierte Maschine
- Bremst extrem gut und dosierbar
- jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
- fauchender und zugleich heiser Sound
- Vibrationen bei höheren Drehzahlen
- Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
- QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 323 | km |
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Dynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
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BMW S 1000 XR vs. Honda CB 1000 Hornet SP – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei 1000er-Modelle gegeneinander antreten, wird es spannend: Die BMW S 1000 XR steht für dynamische Reise-Tauglichkeit mit viel Elektronik und einem klaren Fokus auf souveränes Handling. Die Honda CB 1000 Hornet SP dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder mit sportlichem Anspruch, der sich im Alltag genauso gut anfühlt wie auf flotten Feierabendrunden. Beide Bikes sind keine „Ein-Use“-Maschinen, sondern wollen vielseitig sein – nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Fahrbetrieb bemerkbar machen und wo die Schwächen im Alltag eher ins Gewicht fallen können.
Grundcharakter: Reisefokus vs. sportlicher Allround-Ansatz
Die BMW S 1000 XR ist als sportlicher Tourer konzipiert. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken ruhig, kontrolliert und mit guter Ergonomie zu funktionieren. Gerade wenn die Route nicht nur aus Stadt und Landstraße besteht, sondern auch Autobahnanteile oder wechselnde Bedingungen mit sich bringt, spielt der XR-Charakter seine Vorteile aus.
Die Honda CB 1000 Hornet SP verfolgt einen anderen Weg: Sie bleibt näher am „agilen“ Gefühl, ohne dabei auf Komfort komplett zu verzichten. Das Hornet-Konzept zielt stärker auf ein direktes Ansprechverhalten und eine sportliche Sitzposition, die Lust auf zügiges Fahren macht. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gerne dynamisch unterwegs ist, findet hier einen sehr passenden Charakter.
Motor & Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder bewegen sich im 1000er-Bereich und liefern damit genug Reserven für Überholmanöver, zügiges Beschleunigen und entspanntes Dahingleiten. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Kraft „rüberkommt“: Die BMW S 1000 XR wirkt im Gesamtkonzept häufig wie ein Motor, der die Leistung gleichmäßig und kontrolliert in Vortrieb umsetzt. Das unterstützt ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl – besonders dann, wenn Tempo über längere Zeit konstant gehalten wird.
Die Honda CB 1000 Hornet SP steht dagegen für ein direkteres, lebendigeres Ansprechverhalten. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders Spaß machen, weil Gasbefehle schnell umgesetzt werden und das Motorrad „mitarbeitet“. Wer gerne häufig beschleunigt, bremst und wieder anzieht, bekommt hier ein sehr aktives Fahrgefühl.
Stärken und mögliche Schwächen
Stärken der BMW liegen vor allem in der kontrollierten Kraftentfaltung und dem Eindruck von Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Potenzielle Schwäche: Wer ein besonders „leichtes“ und kompromisslos sportliches Gefühl sucht, könnte die BMW im Vergleich als etwas weniger „spontan“ empfinden – sie ist eben stärker auf Touring-Flow ausgelegt.
Stärken der Honda liegen im agilen Charakter und dem sportlichen Antriebserlebnis. Potenzielle Schwäche: Bei sehr langen Strecken kann der Fokus auf Agilität dazu führen, dass man den Komfort stärker bewusst „mitfahren“ muss, statt einfach nur entspannt zu gleiten.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen den Konzepten. Die BMW S 1000 XR wirkt darauf abgestimmt, auch bei wechselndem Tempo und unterschiedlichen Straßenqualitäten eine hohe Linie zu halten. Das unterstützt Vertrauen in Kurven und beim Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, spielt die Abstimmung ihre Stärken aus.
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist im Vergleich oft „spritziger“ im Gefühl. Das bedeutet nicht, dass sie unruhig wäre – eher, dass sie schneller auf Lenkimpulse reagiert und sich dynamisch durch den Kurvenmix bewegt. Für Fahrer, die gerne zügig kurvenfahren und das Motorrad als Werkzeug nutzen, ist das ein klarer Vorteil.
Bremsen & Fahrstabilität
Beide Bikes sind auf sportliche Nutzung ausgelegt. In der Praxis zeigt sich jedoch: Die BMW punktet häufig mit einem sehr berechenbaren Gesamtpaket aus Verzögerung und Stabilität, während die Honda durch ihre direkte Rückmeldung beim Bremsen und Umlenken besonders „handlich“ wirkt. Wer häufig hart bremst und schnell wieder beschleunigt, wird beim Hornet-Konzept eher das Gefühl von unmittelbarer Kontrolle mögen.
Elektronik & Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema. Die BMW S 1000 XR setzt dabei stark auf ein fein abgestimmtes System aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisieren und die Leistungsentfaltung „glätten“. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Grip oder Beladung variieren.
Die Honda CB 1000 Hornet SP bringt ebenfalls moderne Elektronik mit und zielt darauf, die sportliche Performance nutzbar zu machen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird. Gerade im Alltag kann das bedeuten: weniger Nachdenken, mehr Fahren. Die Abstimmung wirkt dabei oft so, dass sie das sportliche Potenzial unterstützt, ohne den Charakter zu verlieren.
Stärken und mögliche Schwächen
BMW-Stärke: Elektronik als Sicherheitsnetz und als Komfortfaktor über längere Strecken. Potenzielle Schwäche: Wer maximale Einfachheit ohne viele Einstellmöglichkeiten bevorzugt, könnte die BMW als „mehr System“ empfinden.
Honda-Stärke: Elektronik, die den sportlichen Charakter unterstützt und das Motorrad schnell „einsatzbereit“ macht. Potenzielle Schwäche: Wer sehr lange Touren mit konstantem Rhythmus fährt, könnte die BMW als noch einen Tick „touriger“ erleben.
Komfort & Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Im Komfortbereich trennt sich die Spreu vom Konzept. Die BMW S 1000 XR ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtempfinden: Windschutz, Sitzposition und das ruhige Fahrgefühl tragen dazu bei, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Für Pendler mit längeren Anfahrten oder für Wochenendtouren ist das ein echter Pluspunkt.
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist ergonomisch sportlicher. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil die Körperhaltung aktiv unterstützt und das Motorrad „direkt“ wirkt. Bei sehr langen Etappen kann es jedoch sein, dass man häufiger Pausen einplant oder die eigene Sitzposition bewusster anpasst.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad im Mix aus Stop-and-go, Landstraßen und gelegentlichen Autobahnabschnitten bewegt. Die BMW S 1000 XR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um entspanntes Gleiten, stabile Fahrweise und ein souveränes Gesamtgefühl geht. Das macht sie zu einer guten Wahl für Fahrer, die häufig gemischte Strecken fahren und dabei nicht ständig „arbeiten“ wollen.
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist dagegen besonders attraktiv, wenn die Fahrt öfter aus Kurven, kurzen Beschleunigungsphasen und spontanen Manövern besteht. In der Stadt kann das direkte Handling Spaß machen, während die sportliche Auslegung auf der Landstraße schnell zu einem „Ich will noch eine Runde“-Gefühl führt.
Stärken und mögliche Schwächen im Alltag
BMW: Stärke in ruhiger Langstrecken-Performance und in einem sehr kontrollierten Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Wer ein besonders leichtes, „nacktes“ Handling ohne Touring-Charakter erwartet, könnte die BMW als etwas „erwachsener“ erleben.
Honda: Stärke in Agilität, direkter Rückmeldung und sportlicher Alltagstauglichkeit. Mögliche Schwäche: Bei sehr langen Fahrten kann der sportlichere Fokus weniger „entspannt“ wirken als bei der BMW.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW S 1000 XR und Honda CB 1000 Hornet SP hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
BMW S 1000 XR – ideal für…
… Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf ein souveränes Gesamtpaket legen und Elektronik sowie Fahrstabilität als Komfortfaktor sehen. Wer Touren plant, auch bei wechselnden Bedingungen, und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der BMW sehr glücklich.
Honda CB 1000 Hornet SP – ideal für…
… Fahrer, die ein agiles Motorrad suchen, das schnell auf Lenkimpulse reagiert und sportliche Dynamik im Alltag liefert. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, findet im Hornet-Konzept eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die BMW S 1000 XR ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touring-Qualitäten liegt: ruhiges Fahrgefühl, stabile Linie und Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen souverän macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die längere Strecken mögen, gemischte Routen fahren und dabei nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten wollen. Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet dagegen mit Agilität und direktem Antriebserlebnis: Sie fühlt sich lebendig an, macht Kurven und schnelle Manöver besonders attraktiv und passt hervorragend zu Fahrern, die oft kürzer unterwegs sind oder gerne dynamisch fahren. Wer ein sportliches Allround-Bike mit klarer Handschrift sucht, findet im Hornet die passendere Richtung. Insgesamt gilt: BMW für die entspannte, souveräne Langstrecke, Honda für den aktiven, sportlichen Fahrstil im Alltag.