| UVP | 19.480 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
- Richtig guter QuickShifter
- Sehr fein austarierte Maschine
- Bremst extrem gut und dosierbar
- jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
- fauchender und zugleich heiser Sound
- Vibrationen bei höheren Drehzahlen
- Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
- QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 323 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Dynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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BMW S 1000 XR vs Yamaha Tracer 7 GT – Vergleich für Reise, Alltag und Kurven
Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich „Adventure mit Touring-Anspruch“ kommen, geht es selten nur um Datenblätter. Bei der Entscheidung zählt, wie sich Leistung anfühlt, wie gut das Fahrwerk mit Tempo und Alltag klarkommt und wie stimmig das Gesamtpaket aus Ergonomie, Elektronik und Komfort wirkt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der BMW S 1000 XR und der Yamaha Tracer 7 GT: zwei Bikes mit unterschiedlichen Philosophien, die beide auf ihre Weise für längere Strecken und dynamisches Fahren gemacht sind.
Grundidee: Unterschiedliche Charaktere im Touring-Segment
Die BMW S 1000 XR steht für sportlichere Ausrichtung im Adventure-Look. Der Fokus liegt spürbar auf Dynamik, strafferem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das auch auf kurvigen Strecken sehr zielstrebig wirkt. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen wirkt wie ein „Allrounder mit Touring-Genen“: Sie ist auf Alltag, entspannte Touren und ein gutmütiges Handling ausgelegt, ohne dabei auf moderne Ausstattung zu verzichten.
Beide Modelle sind damit Kandidaten für Menschen, die nicht nur geradeaus fahren wollen. Aber: Die Art, wie sie Tempo aufnehmen und wie sie sich im Alltag „anfühlen“, unterscheidet sich deutlich.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Charakteristik. Die BMW S 1000 XR liefert die Art von Leistungsentfaltung, die man besonders bei zügigem Beschleunigen und beim Überholen spürt. Das Bike wirkt dabei wie ein „Sprint mit Touring-Deckel“: Sobald die Drehzahl anzieht, kommt die Kraft direkt und souverän. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Fahrer, die häufig dynamisch unterwegs sind und das Motorrad als aktives Werkzeug im Fahrfluss nutzen.
Die Yamaha Tracer 7 GT setzt dagegen auf einen harmonischen, alltagstauglichen Rhythmus. Die Leistungsentfaltung ist weniger „aggressiv“, dafür oft leichter zu dosieren. Das macht sie attraktiv, wenn Touren auch mal entspannt beginnen und das Motorrad über längere Zeit angenehm zu fahren sein soll. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder sich auf wechselnde Streckenprofile einstellt, profitiert von dieser gut kontrollierbaren Art.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW S 1000 XR: Stärken liegen in der spritzigen Dynamik und dem souveränen Gefühl bei zügigem Fahren. Schwäche bzw. „Kehrseite“: Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die sportliche Ausrichtung als zu „präsent“ empfinden.
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem alltagstauglichen Charakter. Schwäche bzw. „Kehrseite“: Bei sehr ambitioniertem Tempo wirkt die BMW im Vergleich klar überlegen, weil die Yamaha eher auf Ausgewogenheit als auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte umgesetzt sind. Die BMW S 1000 XR vermittelt ein Gefühl von Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und eine direkte Rückmeldung aus dem Vorderrad. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke mehr „Autobahn plus zügige Landstraße“ ist. In schnellen Kurven wirkt die BMW sehr kontrolliert, und das Motorrad lädt dazu ein, Linien sauber zu fahren.
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Vorteile eher im Bereich Alltag und mittleres Tempo aus. Das Handling wirkt leichtgängiger, und das Motorrad lässt sich in der Stadt sowie auf kurvigen Abschnitten oft spontan „umschalten“. Wer häufig zwischen Stop-and-go, Landstraße und kurzen Touren pendelt, wird die Yamaha als unkompliziert erleben.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied in der Art der Rückmeldung. Die BMW S 1000 XR wirkt im Vergleich oft „sportlicher“: Der Bremsdruck lässt sich präzise dosieren, und das Bike bleibt dabei stabil. Die Yamaha Tracer 7 GT bremst ebenfalls zuverlässig und bietet ein gut kontrollierbares Gefühl, wirkt aber im Vergleich etwas weniger auf maximale sportliche Härte getrimmt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW S 1000 XR wirkt wie ein Paket, das stark auf Performance und Sicherheit bei dynamischer Fahrweise abzielt. Das Zusammenspiel aus Motorsteuerung, Traktionsunterstützung und weiteren Systemen sorgt dafür, dass sich auch bei wechselnden Bedingungen ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl einstellt.
Die Yamaha Tracer 7 GT punktet ebenfalls mit zeitgemäßer Ausstattung. Im Vergleich wirkt sie besonders dann stark, wenn Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Die Elektronik unterstützt hier vor allem dabei, das Motorrad im Alltag leicht zu beherrschen und die Tour angenehm zu gestalten.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW S 1000 XR: Stärken in der Performance-orientierten Elektronik und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei zügiger Gangart „mitdenkt“. Schwäche: Wer Elektronik eher als „nice to have“ sieht, bekommt bei der BMW mehr Systemtiefe, als man im Alltag wirklich braucht.
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und dem unkomplizierten Handling. Schwäche: Bei maximal sportlicher Fahrweise wirkt die BMW im Gesamtpaket meist überlegen.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Touring-Alltag
Im Touring-Bereich entscheidet sich vieles an Details. Die BMW S 1000 XR ist so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Strecken eine sportlich aufrechte Haltung unterstützt. Der Windschutz und das Gesamtgefühl zielen darauf, dass man auch bei zügiger Fahrt weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Das macht die BMW besonders interessant, wenn Touren oft schneller und weiter gehen.
Die Yamaha Tracer 7 GT setzt stärker auf entspanntes Reisen. Die Sitzposition wirkt im Vergleich oft weniger „sportlich gespannt“, wodurch sie für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehmer sein kann, wenn die Tour nicht nur aus schnellen Passagen besteht. Gerade auf längeren Etappen kann das den Unterschied machen: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.
Gepäck und Alltag
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touring gedacht. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW wirkt durch ihre sportlichere Auslegung eher wie ein „Tourer mit Biss“, während die Yamaha stärker als „Tourer für jeden Tag“ wahrgenommen wird. Wer regelmäßig Gepäck transportiert und dabei vor allem Komfort und Alltagstauglichkeit priorisiert, findet in der Yamaha oft die passendere Basis. Wer dagegen häufig mit sportlicher Dynamik unterwegs ist und dabei trotzdem Tourenkomfort möchte, wird die BMW bevorzugen.
Wirtschaftlichkeit und Praxis: Wartung, Nutzung und Kaufentscheidung
Bei der Praxis zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich im Alltag „verwaltet“. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die BMW S 1000 XR ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad intensiv nutzen und den sportlichen Charakter regelmäßig abrufen. Die Yamaha Tracer 7 GT ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird – von kurzen Fahrten bis zu längeren Touren – ohne dass man ständig das Gefühl hat, „mehr Motorrad als nötig“ zu bewegen.
Auch beim Thema Kaufentscheidung spielt die Erwartungshaltung eine Rolle: Wer maximale Dynamik und eine sehr sportliche Gesamtanmutung sucht, landet eher bei der BMW. Wer ein modernes, komfortorientiertes Touring-Bike mit guter Alltagstauglichkeit möchte, wird mit der Yamaha meist zufriedener sein.
Welche Schwächen fallen im Vergleich auf?
Die BMW S 1000 XR hat als „Schwäche“ weniger ein technisches Problem als vielmehr eine Frage der Passung: Wer überwiegend gemütlich fährt oder viel in engen Stadtbereichen unterwegs ist, kann die sportliche Ausrichtung als weniger entspannend empfinden. Zudem verlangt die BMW bei sehr ruhiger Fahrweise weniger nach „Leistung“, aber sie bleibt trotzdem ein Motorrad, das sich nach Dynamik anfühlt.
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Vergleich besonders dann eingeschränkt, wenn sehr ambitionierte Fahrstile gefragt sind. Bei maximalem Tempo und sportlichen Überholmanövern spielt die BMW ihre Stärken klar aus. Die Yamaha bleibt dabei aber nicht „schlecht“, sondern eher konsequent: Sie ist auf Ausgewogenheit und Alltagstauglichkeit optimiert.
Fazit:
Die BMW S 1000 XR ist die bessere Wahl für Fahrer, die Touring mit spürbarer Dynamik verbinden möchten. Wer häufig zügig unterwegs ist, Wert auf sportliche Rückmeldung legt und ein Motorrad sucht, das bei höheren Geschwindigkeiten stabil wirkt und beim Beschleunigen souverän nach vorne geht, wird mit der BMW besonders glücklich. Die Elektronik und das Gesamtpaket unterstützen eine aktive Fahrweise, wodurch die BMW vor allem auf kurvigen Strecken und bei ambitionierten Touren ihre Stärken ausspielt.
Die Yamaha Tracer 7 GT passt dagegen besser zu Menschen, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: leicht zu beherrschen, komfortabel im Alltag und angenehm auf längeren Strecken. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gemischten Tagesetappen wechselt und dabei ein ausgewogenes Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Yamaha die stimmigere Basis. Kurz gesagt: BMW für sportlich ambitionierte Touren, Yamaha für entspanntes, alltagstaugliches Reisen.