| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Ducati Multistrada V2 vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Ducati Multistrada V2 und der BMW R nineT Urban G/S schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht eine moderne, vielseitige Reise- und Tourenmaschine mit Fokus auf Fahrkomfort und Dynamik. Auf der anderen Seite bietet die BMW R nineT Urban G/S den Charme eines klassischen Retro-Konzepts, kombiniert mit einem alltagstauglichen, leicht abenteuerlichen Auftritt. Beide Motorräder können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Einsatzprofil: Tourenmaschine vs. Retro-Allrounder
Ducati Multistrada V2: Vielseitig für lange Strecken
Die Ducati Multistrada V2 ist als Allrounder gedacht, der sich auf Touren genauso wohlfühlt wie auf zügigen Feierabendrunden. Die Ausrichtung zielt klar auf ein Motorrad, das Komfort, Kontrolle und eine moderne Abstimmung mitbringt. Gerade wenn Strecken länger werden oder das Wetter wechselt, zeigt sich, dass die Multistrada V2 auf „entspannt ankommen und trotzdem Spaß haben“ ausgelegt ist.
BMW R nineT Urban G/S: Stil, Charakter und Alltagstauglichkeit
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad mit Haltung: Retro-Design, markante Proportionen und ein Fahrgefühl, das oft als „direkt“ beschrieben wird. Gleichzeitig ist sie nicht nur Show – sie ist als Urban- und Landstraßenmaschine gedacht, die sich im Alltag gut bewegen lässt. Wer gern mit dem Motorrad unterwegs ist, ohne ständig an „Reise-Setup“ denken zu müssen, findet hier eine stimmige Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 wirkt häufig wie ein Motorrad, das Leistung und Antrieb so dosiert, dass sich auch längere Fahrten angenehm gestalten. Der Motorcharakter unterstützt ein flüssiges Fahren – ideal, wenn es nicht nur um maximale Beschleunigung geht, sondern um souveräne Zwischengänge und ein harmonisches Zusammenspiel mit dem Fahrwerk.
Die BMW R nineT Urban G/S steht dagegen stärker für einen charaktervollen Antrieb, der sich in der Praxis oft „mechanischer“ anfühlen kann. Das bedeutet nicht, dass sie untermotorisiert wäre – aber die Art, wie Leistung anliegt und wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, ist typischer für ein Konzept, das mehr auf Gefühl und Direktheit setzt. Wer gern mit dem Motor arbeitet und das Motorrad „mitfahren“ lässt, wird das besonders schätzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der Ducati Multistrada V2 liegt der Schwerpunkt spürbar auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Das Motorrad vermittelt auf längeren Strecken oft ein ruhiges, berechenbares Gefühl. In Kurven hilft die Abstimmung dabei, dass sich das Motorrad zügig einlenken lässt, ohne dass man ständig nachregeln muss. Gerade bei Autobahn-Abschnitten oder welligen Landstraßen ist das ein klarer Vorteil.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken eher in der Wendigkeit und im „lebendigen“ Fahrgefühl aus. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen wirkt sie oft handlicher, weil sie sich leichter anfühlt und das Handling stärker auf unmittelbare Rückmeldung setzt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenstücken unterwegs ist, profitiert von dieser Art der Agilität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig Verzögerung liefern. Im Vergleich zeigt sich jedoch häufig ein Unterschied in der „Alltagslogik“: Die Ducati Multistrada V2 wirkt tendenziell so, als sei sie darauf optimiert, auch bei wechselnder Belastung stabil zu bleiben und das Motorrad schnell in eine kontrollierte Linie zu bringen. Die BMW R nineT Urban G/S punktet dagegen oft mit einem sehr nachvollziehbaren Bremsgefühl, das das Dosieren erleichtert – besonders dann, wenn der Verkehr dicht ist oder die Strecke unübersichtlich wird.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. kompaktere Haltung
Die Ducati Multistrada V2 ist typischerweise auf längere Fahrten ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sich die Sitzposition und die Gesamthaltung anfühlen: eher darauf, dass man nicht nach kurzer Zeit „um Position ringen“ muss. Dadurch wird die Multistrada V2 besonders interessant, wenn Touren regelmäßig auf dem Plan stehen oder wenn auch mal mehrere Stunden am Stück gefahren werden.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Vergleich oft kompakter und „direkter“. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad im Alltag schnell erreichbar sein soll. Gleichzeitig ist die Haltung eher auf ein aktives Fahren ausgelegt – wer viel im Sitzen entspannt, kann das mögen, wer gern dynamisch fährt, wird die Rückmeldung schätzen.
Ausstattung und Technik: Moderne Features vs. klassischer Fokus
Bei der Ducati Multistrada V2 steht die moderne Ausrichtung im Vordergrund. Das zeigt sich in der Art, wie die Maschine auf unterschiedliche Situationen vorbereitet ist: von Fahrmodi bis zu einer Gesamtanmutung, die auf Komfort und Kontrolle setzt. Gerade wenn das Wetter wechselt oder die Strecke nicht immer gleich anspruchsvoll ist, hilft diese „Allround-Technik“ dabei, dass das Motorrad schnell passend wirkt.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den klassischen Charakter und eine stimmige, markentypische Technikphilosophie. Das bedeutet nicht, dass sie technologisch zurückliegt – aber der Fokus liegt häufig mehr auf dem Fahrgefühl und dem Stil, der zur Maschine passt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „echtes“ Motorrad anfühlt und nicht wie ein reines Technikpaket, findet hier eine passende Balance.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Tourenorientierter Komfort: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen.
- Stabilität und Kontrolle: Gerade bei wechselnden Bedingungen vermittelt die Multistrada V2 oft ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl.
- Vielseitigkeit: Sie passt gut zu unterschiedlichen Fahrstilen – von zügig bis gemütlich.
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2
- Charakter: Wer ein besonders „klassisches“ Motorradgefühl sucht, könnte die Multistrada als zu modern oder zu „glatt“ empfinden.
- Anspruch an Setup: Für maximale Passform lohnt sich ein Blick auf Ergonomie und mögliche Anpassungen (z. B. Sitz/Handhaltung).
Stärken der BMW R nineT Urban G/S
- Retro-Charme mit Alltagstauglichkeit: Optik und Fahrgefühl passen besonders gut zu Stadt und Land.
- Agiles Handling: Sie wirkt oft leicht zu bewegen und bietet unmittelbare Rückmeldung.
- Charaktervoller Antrieb: Das Motorrad lädt dazu ein, den Motor bewusst zu nutzen.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R nineT Urban G/S
- Tourenfokus: Wer sehr lange Strecken mit maximalem Komfort priorisiert, findet bei der Multistrada V2 häufig die passendere Auslegung.
- Fahrstilabhängigkeit: Je nach Vorlieben kann das „direkte“ Gefühl mehr aktive Fahrarbeit bedeuten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren regelmäßig stattfinden, wenn Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad in vielen Situationen „einfach passt“. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, lange Strecken fährt oder sich bei wechselnden Bedingungen auf ein souveränes Gesamtpaket verlassen möchte, wird mit der Multistrada V2 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die BMW R nineT Urban G/S empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad mit Stil suchen, das im Alltag lebendig bleibt und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders viel Freude macht. Wer gern direkt und charaktervoll fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder Landstraßenabschnitte bevorzugt, findet in der R nineT Urban G/S einen stimmigen Begleiter.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und Tourentauglichkeit zählen. Sie ist die Maschine für längere Fahrten, wechselnde Bedingungen und alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die BMW R nineT Urban G/S punktet dagegen mit ihrem Retro-Charakter, dem agilen Handling und einem Fahrgefühl, das stärker auf Direktheit und Motorarbeit setzt. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, gern kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das optisch wie technisch eine klare Identität hat, liegt mit der BMW oft näher am Wunschbild. Kurz gesagt: Multistrada V2 für Touren und souveräne Vielseitigkeit, R nineT Urban G/S für Stil, Agilität und charaktervolle Fahrten.