| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki Versys 650 – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Ducati Multistrada V2 und der Kawasaki Versys 650 schwankt, sucht meist dasselbe: ein Motorrad, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag und auf längeren Touren gut anfühlt. Beide Modelle gehören in die Kategorie der vielseitigen Reise- und Tourenmotorräder, doch sie setzen ihre Schwerpunkte unterschiedlich. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen im direkten Vergleich – denn am Ende entscheidet das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk, Komfort und Ausstattung.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Ducati Multistrada V2 steht für sportlich-inszenierte Vielseitigkeit. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour mal dynamischer wird oder die Strecke kurvig statt gemütlich ist. Die Kawasaki Versys 650 verfolgt dagegen einen pragmatischen Ansatz: ein alltagstaugliches Tourenmotorrad, das sich leicht bewegen lässt und für viele Fahrerinnen und Fahrer eine solide Basis bietet.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede schnell. Die Multistrada V2 vermittelt typischerweise ein stärker auf Dynamik ausgelegtes Gefühl: Der Antrieb wirkt lebendig, die Gasannahme unterstützt zügiges Beschleunigen und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer häufig sportlich unterwegs ist oder gern mit dem Gas arbeitet, findet hier meist mehr „Biss“ im Fahrgefühl.
Die Versys 650 spielt ihre Stärken eher über die Alltagstauglichkeit aus. Der Motor ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt, lässt sich gut dosieren und unterstützt entspannte Touren. In Situationen mit viel Stadtverkehr oder häufigem Anfahren ist das oft ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach „sportlicher Behandlung“ verlangt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen im dynamischen Fahrgefühl und in der Bereitschaft, zügig zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt und damit nicht jedem Fahrstil entspricht, der vor allem Ruhe und Gelassenheit sucht.
- Kawasaki Versys 650: Stärken liegen in der unkomplizierten, tourentauglichen Art des Motors und der guten Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ bei sportlicher Gangart weniger ausgeprägt ist als bei der Ducati.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte ebenfalls. Die Multistrada V2 wirkt oft wie ein Motorrad, das sich für wechselnde Fahrmodi anbietet: Kurvenfahrt, zügiges Landstraßentempo und auch längere Strecken werden als zusammenhängendes Erlebnis gedacht. Das Fahrwerk unterstützt dabei das Gefühl, dass man das Motorrad „mitnehmen“ kann – besonders dann, wenn die Straße nicht nur geradeaus führt.
Die Versys 650 punktet häufig mit einem gutmütigen Charakter. Das Motorrad ist in vielen Situationen leicht zu kontrollieren, vermittelt Vertrauen und eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Tourenbike suchen, das nicht ständig „eingefordert“ werden muss. Gerade im Alltag, bei wechselnden Geschwindigkeiten oder auf weniger perfekten Straßen, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen im sportlicheren Ansprechverhalten und im kurvenorientierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik je nach Vorlieben weniger „entspannt“ wirkt als bei rein komfortorientierten Tourern.
- Kawasaki Versys 650: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem tourentauglichen Komfortgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise die sportliche Auslegung der Ducati mehr „Reserve“ vermittelt.
Elektronik und Assistenzsysteme
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Multistrada V2 setzt typischerweise auf ein Paket, das das Motorrad in verschiedenen Situationen „intelligenter“ macht: Unterstützung beim Fahren, mehr Kontrolle und ein Gefühl von moderner Abstimmung. Das kann besonders auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen helfen, weil das Motorrad stabil bleibt und der Fahrer weniger „gegensteuern“ muss.
Die Versys 650 ist meist stärker auf das Wesentliche fokussiert. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann – eher, dass sie sich auf eine klare, alltagstaugliche Bedienbarkeit konzentriert. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Vorteil, weil die Technik nicht im Vordergrund steht, sondern das Motorrad einfach funktioniert.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der modernen Elektronik und dem unterstützenden Charakter. Schwäche kann sein, dass der Funktionsumfang und die Abstimmung eher zu Fahrern passen, die Elektronik bewusst nutzen möchten.
- Kawasaki Versys 650: Stärken liegen in der unkomplizierten, praxisnahen Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass wer maximalen Elektronikkomfort sucht, bei der Ducati eher mehr „Premium-Feeling“ findet.
Komfort, Sitzposition und Windschutz
Gerade bei Touren entscheidet der Komfort über die Freude am Fahren. Die Multistrada V2 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sportliche Haltung und Reisealltag miteinander verbinden will. Das kann bedeuten, dass sie sich auf langen Strecken sehr gut „anfühlt“, wenn die Sitzposition zur eigenen Statur passt und die Ergonomie stimmt. Wer gern zügig fährt, profitiert häufig davon, dass das Motorrad nicht nur „steht“, sondern aktiv mitarbeitet.
Die Versys 650 ist häufig die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die eine entspannte, kontrollierte Sitzposition suchen. Das Motorrad ist in vielen Situationen angenehm zu fahren, besonders wenn die Tour nicht ausschließlich aus Kurven besteht, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraße und Stadtanteilen. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind dabei ein wichtiger Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „noch eine Stunde geht“ und „es zieht“ ausmachen können.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der Verbindung aus sportlichem Fahrgefühl und Reise-Anspruch. Schwäche kann sein, dass die Ergonomie je nach Körpergröße und Fahrstil nicht für jede Person gleich perfekt ist.
- Kawasaki Versys 650: Stärken liegen in der alltagstauglichen, oft entspannteren Grundhaltung. Schwäche kann sein, dass wer maximalen „Tourenluxus“ erwartet, bei der Ducati eher mehr Premium-Charakter spürt.
Wirtschaftlichkeit: Betrieb, Wartung und Alltag
Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die laufenden Kosten eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Kawasaki Versys 650 wird oft als besonders pragmatisch wahrgenommen, wenn es um Wartungs- und Betriebsthemen geht. Das kann sich in der Praxis darin äußern, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine unkomplizierte Wahl ist, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird.
Die Ducati Multistrada V2 kann dagegen stärker als „Motorrad mit Charakter“ wahrgenommen werden. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber wer auf Wirtschaftlichkeit und Planbarkeit setzt, sollte die eigenen Erwartungen an Service, Ersatzteile und Wartungsintervalle realistisch einordnen. Dafür bekommt man oft ein Gesamtpaket, das sich stärker nach „Premium“ anfühlt – vom Fahrgefühl bis zur Ausstattung.
Für wen passt welches Motorrad?
Ducati Multistrada V2: die richtige Wahl für…
Die Ducati Multistrada V2 passt besonders gut, wenn der Fokus auf dynamischem Fahrgefühl, moderner Elektronik und einem Motorrad liegt, das auch bei zügiger Fahrweise Spaß macht. Wer Touren gern abwechslungsreich fährt – mit Kurven, wechselndem Tempo und dem Wunsch nach aktiver Unterstützung – findet hier häufig die stimmigere Wahl.
Kawasaki Versys 650: die richtige Wahl für…
Die Kawasaki Versys 650 ist oft die bessere Option, wenn ein alltagstaugliches Tourenmotorrad gesucht wird, das unkompliziert bleibt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer Wert auf eine entspannte Handhabung, gute Dosierbarkeit und ein Motorrad legt, das zuverlässig „einfach funktioniert“, wird mit der Versys meist sehr zufrieden.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Dynamik, ein stärker sportlich geprägtes Fahrgefühl und eine moderne, unterstützende Elektronik erleben möchten. Sie punktet vor allem dann, wenn Touren abwechslungsreich sind und das Motorrad nicht nur bequem, sondern auch aktiv Spaß machen soll. Wer Komfort und Premium-Charakter sucht, findet in der Multistrada häufig den besseren Match.
Die Kawasaki Versys 650 empfiehlt sich vor allem für alle, die ein pragmatisches, alltagstaugliches Reise- und Tourenmotorrad suchen. Sie überzeugt durch unkomplizierte Handhabung, gute Dosierbarkeit und ein tourentaugliches Gesamtgefühl, das sich auch im gemischten Alltag bewährt. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig trägt und nicht ständig nach „sportlicher“ Interpretation verlangt, trifft mit der Versys meist die passendere Entscheidung.