| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Ducati Scrambler Full Throttle vs. Kawasaki Meguro S1: Vergleich für Scrambler-Fans
Wer sich für einen Scrambler interessiert, sucht meist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es geht um Stil, um Charakter und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anlassen, beim Rangieren, auf kurzen Strecken genauso wie auf längeren Touren. Genau hier treffen beim Vergleich Ducati Scrambler Full Throttle und Kawasaki Meguro S1 zwei unterschiedliche Interpretationen des Retro- und Scrambler-Gedankens aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut, doch im Detail zeigen sich klare Unterschiede – besonders beim Fahrgefühl, bei der Ausrichtung auf Alltag oder Tour und bei der Art, wie Motor und Fahrwerk ihre Stärken ausspielen.
Design und Gesamteindruck: Zwei Scrambler-Philosophien
Der Ducati Scrambler Full Throttle setzt auf eine markante, moderne Scrambler-Optik mit klarer Ducati-Signatur. Die Silhouette wirkt kompakt und „ready to ride“, ohne dabei zu verspielt zu sein. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen spielt stärker mit dem klassischen Retro-Vibe: Linienführung, Proportionen und die Anmutung erinnern an eine Zeit, in der Einfachheit und Charakter im Vordergrund standen. Das macht den Vergleich spannend: Während Ducati eher nach „Street-Scrambler mit Haltung“ aussieht, wirkt die Meguro S1 wie ein Stück Motorradgeschichte, das bewusst in die Gegenwart geholt wurde.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennzahlen
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder ihren eigenen Rhythmus haben. Beim Ducati Scrambler Full Throttle steht der Motorcharakter im Fokus: Er fühlt sich oft lebendig an und unterstützt eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv bewegt. Das bedeutet: Gasannahme und Drehmomententfaltung wirken so, dass man gern „mit dem Motor arbeitet“, statt nur gleichmäßig durchzuziehen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht.
Die Kawasaki Meguro S1 interpretiert den Antrieb eher als ruhigen, gleichmäßigen Begleiter. Das Motorrad wirkt dadurch häufig entspannter im Alltag: Man kann zügig fahren, ohne ständig in den „Sportmodus“ zu schalten. Gleichzeitig bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten, was gerade dann angenehm ist, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken liegen in der lebendigen Ansprechcharakteristik und dem sportlich motivierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die aktive Fahrweise mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man es ganz entspannt angehen möchte.
- Kawasaki Meguro S1: Stärken liegen in der gleichmäßigen, alltagstauglichen Art, den Motor zu nutzen. Schwäche kann sein, dass die „Punch“-Momente weniger im Vordergrund stehen als beim Ducati, wodurch sich das Motorrad für manche Fahrer weniger emotional zuspitzt.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Scrambler anfühlen
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen zwei Ausrichtungen. Der Ducati Scrambler Full Throttle vermittelt häufig das Gefühl, dass das Motorrad gern geführt wird: Man merkt, dass das Setup auf Dynamik ausgelegt ist und sich Kurvenfahrten „einfach“ anfühlen. Das kann bedeuten, dass man schneller Vertrauen aufbaut und das Motorrad zügig umsetzt, ohne dass man ständig gegen das Fahrwerk arbeiten muss.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft souveräner in der Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, ohne dass man das Motorrad ständig „nachstellen“ muss. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselndem Belag kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht sofort hektisch reagiert, sondern stabil bleibt.
Kurvenverhalten und Stabilität
Im Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und Fahrgefühl zeigt sich: Ducati spielt seine Stärken eher dort aus, wo man das Motorrad spürt und aktiv fährt. Kawasaki punktet dort, wo Konstanz wichtiger ist als maximale Agilität. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad spürbar in die Kurve nimmt, wird beim Ducati häufiger dieses direkte Feedback suchen. Wer lieber entspannt fährt und trotzdem sicher durch Kurven kommen möchte, findet in der Meguro S1 oft die passendere Basis.
Komfort und Alltag: Für welche Strecken sind die Modelle gemacht?
Scrambler werden oft für den Alltag gekauft, aber auch für Wochenendtouren. Genau deshalb lohnt der Blick auf Komfort und Praxis. Der Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Alltag häufig sportlich kompakt: Das Motorrad lädt dazu ein, kurze Strecken dynamisch zu fahren. Auf längeren Abschnitten kann die sportlichere Auslegung je nach Fahrstil spürbar werden, etwa wenn man viel im Sitzen „durchzieht“ statt regelmäßig zu variieren.
Die Kawasaki Meguro S1 bietet im Vergleich häufig eine entspanntere Sitz- und Fahrposition. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fokus auf dem „einfach losfahren“ liegt: Stadt, Landstraße, kurze Umwege – ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse den Körper ständig anpassen. Für längere Touren kann das ein echter Pluspunkt sein, weil die Müdigkeit oft langsamer einsetzt.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
- Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken liegen in der lebendigen Fahrdynamik und dem sportlich motivierten Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass der Komfort stärker vom individuellen Fahrstil abhängt und bei längeren Strecken aktives Mitfahren verlangt.
- Kawasaki Meguro S1: Stärken liegen in der alltagstauglichen Ruhe und dem entspannteren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die „sportliche Spannung“ weniger direkt wirkt als beim Ducati.
Bremsen, Elektronik und Fahrassistenz: Praxis zählt
Bei beiden Modellen ist entscheidend, wie gut sie sich im Alltag kontrollieren lassen. Der Ducati Scrambler Full Throttle wirkt häufig so, als würde er dem Fahrer ein präzises Gefühl geben: Bremsen und Ansprechverhalten unterstützen eine zügige Fahrweise, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt.
Die Kawasaki Meguro S1 punktet oft mit einem gutmütigen, berechenbaren Setup. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad auch dann sicher anfühlt, wenn man nicht permanent „auf Attacke“ fährt. Für viele Fahrer ist das genau die Art von Kontrolle, die im Alltag den Unterschied macht.
Wartung, Teile und Kaufentscheidung: Worauf es beim Scrambler wirklich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Themen eine Rolle: Servicefreundlichkeit, Verfügbarkeit von Teilen und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt. Ducati und Kawasaki haben jeweils ihre eigene Service- und Teile-Logik. In der Praxis lohnt es sich, vor dem Kauf zu prüfen, wie die Versorgungslage in der Region aussieht und wie der Wartungsplan im Alltag umgesetzt werden kann.
Gerade bei Scramblern, die oft als „Charakter-Motorrad“ genutzt werden, ist das wichtig: Wer das Motorrad regelmäßig fährt, profitiert von einem Setup, das sich unkompliziert warten lässt. Wer eher gelegentlich unterwegs ist, sollte zusätzlich auf den Zustand achten: Pflegehistorie, Verschleißteile und ob das Motorrad regelmäßig bewegt wurde.
Welches Motorrad passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Der Vergleich Ducati Scrambler Full Throttle vs. Kawasaki Meguro S1 lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide sind starke Vertreter ihrer Art, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Für wen ist der Ducati Scrambler Full Throttle die bessere Wahl?
Der Ducati Scrambler Full Throttle ist besonders interessant, wenn ein Motorrad nicht nur gut aussehen, sondern auch aktiv „mitspielen“ soll. Wer Kurven mag, gern zügig fährt und das Fahrgefühl eines Motors sucht, der sich lebendig anfühlt, wird beim Ducati häufiger dieses direkte, dynamische Erlebnis finden. Auch dann, wenn der Alltag aus vielen kurzen Fahrten besteht, kann die sportliche Ausrichtung ein Vorteil sein.
Für wen ist die Kawasaki Meguro S1 die bessere Wahl?
Die Kawasaki Meguro S1 passt besser, wenn ein Motorrad vor allem unkompliziert und stimmig sein soll. Wer eine entspannte Art zu fahren bevorzugt, Wert auf ein berechenbares Handling legt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter für Stadt und Landstraße sieht, wird mit der Meguro S1 oft zufriedener. Der Retro-Charakter ist dabei nicht nur Deko, sondern Teil des Gesamterlebnisses.
Fazit:
Der Ducati Scrambler Full Throttle überzeugt im Vergleich vor allem durch sein lebendiges Fahrgefühl und die Tendenz, eine dynamische Fahrweise zu belohnen. Wer ein Motorrad sucht, das Kurven und zügige Strecken besonders direkt unterstützt, findet im Ducati häufiger dieses „Mitreißen“ im Alltag. Gleichzeitig kann die sportlichere Auslegung je nach Fahrstil bei längeren Abschnitten mehr aktive Aufmerksamkeit verlangen.
Die Kawasaki Meguro S1 ist die stimmigere Wahl, wenn Ruhe, Berechenbarkeit und ein entspannteres Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Dynamik. Gerade für Fahrten, bei denen Komfort und Kontrolle im Vordergrund stehen, spielt die Meguro ihre Stärken aus. Wer den Retro-Charakter mag und ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein souveräner Begleiter anfühlt, wird mit der Kawasaki oft besser bedient.
Kurz gesagt: Ducati für Fahrer, die das Motorrad spürbar fordern möchten – Kawasaki für alle, die entspannt fahren und dabei trotzdem einen echten Scrambler-Charakter erleben wollen.