UVP 15.490 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Motor
  • Ausstattung
  • Auftritt
  • Coolness-Faktor
Kontra:
  • eingeschränkter Soziuskomfort
  • enger Kniewinkel
  • USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.493mm
Länge2.085mm
Radstand1.493mm
Sitzhöhe: 838 mm
Höhe1.130mm
Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment93 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite283km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque
Federung vorneMarzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter? 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, rot oder rot

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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Ducati Streetfighter V2 vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wer zwischen der Ducati Streetfighter V2 und der Yamaha Tracer 7 GT schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei Philosophien: Hier die kompromisslose, direkt spürbare Sportlichkeit der Streetfighter, dort der alltagstaugliche Reiseanspruch der Tracer. Beide Modelle machen Spaß – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau das macht den Vergleich spannend: Welche Maschine fühlt sich auf der Landstraße lebendig an, welche bleibt auf längeren Strecken entspannt, und wo liegen die typischen Schwächen?

Grundidee: Naked-Charakter vs. Touren-Setup

Die Ducati Streetfighter V2 ist als Naked Bike darauf ausgelegt, dass der Fahrer die Dynamik möglichst unverfälscht erlebt. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, agiler Handhabung und einem sportlichen Gesamtkonzept. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurvige Strecken, spontane Ausfahrten und Fahrten, bei denen der Spaß im Vordergrund steht.

Die Yamaha Tracer 7 GT verfolgt dagegen einen klaren Reisegedanken. Sie ist als sportlicher Tourer konzipiert, der auch bei längeren Tagesetappen Komfort bietet und dabei trotzdem sportlich genug bleibt, um nicht zur reinen „Gummistiefel“-Maschine zu werden. Das Setup zielt auf Alltag, Strecke und Touren – inklusive der typischen Vorteile eines Bikes, das Wind und Alltagseinflüsse besser abfedert.

Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. souveräne Allround-Performance

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Streetfighter V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig und dynamisch wird. Das Motorrad vermittelt ein sehr unmittelbares Gefühl – Gasbefehle werden spürbar umgesetzt, und das Fahrverhalten wirkt „wach“. Dadurch entsteht auf kurvigen Strecken ein sportlicher Flow, bei dem man schnell das Gefühl bekommt, dass das Bike für zügiges Fahren gemacht ist.

Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Alltag oft „souveräner“: Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad über längere Zeit angenehm fahren lässt. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil. Aber die Charakteristik ist stärker auf gleichmäßige Leistung und entspanntes Tempo ausgelegt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder längeren Landstraßen, spielt die Tracer ihre Stärken aus.

Stärken und Schwächen im Motor-Charakter

  • Streetfighter V2: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf Langstreckenkomfort als auf „Naked-Agilität“ liegt.
  • Tracer 7 GT: Stärken liegen in der alltagstauglichen Souveränität und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass die maximale „Naked-Direktheit“ nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Ducati.

Fahrwerk und Handling: Agil im Kopf vs. stabil auf Strecke

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Streetfighter V2 fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „arbeitet“ – also aktiv fährt, um die Dynamik auszuspielen. Das macht sie auf kurvigen Strecken besonders attraktiv. Die Maschine lädt dazu ein, Linien zu wählen, früh einzulenken und das Tempo aus Kurven heraus zu gestalten.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad bleibt auch dann angenehm, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen wechselhaft sind. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „Kampf“ ist, sondern eher „Begleitung“: Man fährt, statt ständig das Bike neu zu sortieren.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze, intensive Touren bevorzugt, wird die Streetfighter V2 oft als besonders lebendig empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert eher von der Tracer 7 GT, weil das Gesamtkonzept auf entspannteres Reisen ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Sportliche Kontrolle vs. Tourenvertrauen

In der Praxis geht es bei Bremsen nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Ducati Streetfighter V2 bietet eine sportliche Kontrolle, die zu ihrem Charakter passt: Beim zügigen Fahren fühlt sich das Motorrad berechenbar an und unterstützt dynamische Manöver. Das ist ein Pluspunkt für Fahrer, die gerne sportlich unterwegs sind.

Die Yamaha Tracer 7 GT punktet eher mit einem tourentauglichen Sicherheitsgefühl. Gerade wenn man nicht nur „Sportmodus“, sondern auch Alltag, Regen oder längere Etappen im Blick hat, ist ein stabiler, gut dosierbarer Bremsansatz besonders wertvoll. So entsteht Vertrauen, ohne dass man das Motorrad ständig „ausreizen“ muss.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung unterschiedlich genutzt

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber der Nutzen zeigt sich unterschiedlich. Die Streetfighter V2 wirkt so, als sei die Elektronik dazu da, sportliche Dynamik kontrollierbar zu machen. Das passt zum Naked-Ansatz: Man möchte das Gefühl von Leistung und Reaktion behalten, ohne dass das Motorrad unruhig wird.

Die Tracer 7 GT nutzt Elektronik stärker als „Reisehelfer“. Das bedeutet: Assistenz und Regelungssysteme unterstützen vor allem dann, wenn man entspannt unterwegs ist oder wenn die Bedingungen nicht ideal sind. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die auch auf längeren Strecken möglichst stressfrei fahren möchten.

Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie

  • Streetfighter V2: Stärken in der sportlichen Kontrolle und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt als auf maximaler „Komfort-Absicherung“.
  • Tracer 7 GT: Stärken in der tourenorientierten Unterstützung und dem beruhigenden Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „roh“ und weniger kompromisslos wirkt als die Ducati.

Ergonomie, Sitzposition und Windschutz: Naked-Freiheit vs. Tourenkomfort

Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition und im Umgang mit Wind. Die Ducati Streetfighter V2 bietet eine sportlichere, „aufrechte“ Naked-Position, die sich schnell und direkt anfühlt. Das ist ideal, wenn kurze Wege, Landstraßen und kurvige Strecken im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung bei sehr langen Fahrten oder bei ungünstigem Wetter weniger entspannend sein.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar auf Touren ausgelegt. Der Windschutz und das komfortorientierte Setup helfen dabei, dass sich längere Strecken weniger anstrengend anfühlen. Gerade bei Autobahnanteilen oder längeren Tagesetappen ist das ein spürbarer Vorteil. Dafür wirkt die Tracer im direkten Vergleich weniger „leichtfüßig“ im Kopf, weil sie stärker als Reiseplattform wahrgenommen wird.

Praxis: Alltag, Gepäck und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Streetfighter V2 ist ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht: schnell um die Ecke, zügig über die Landstraße, Spaß bei jedem Ampelstopp. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ihr Motorrad als „Freizeitmaschine“ sehen und weniger als Reisegerät.

Die Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf „von A nach B und dann weiter“ ausgelegt. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, längere Strecken plant oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Tracer häufig die passendere Basis. Das tourentaugliche Gesamtkonzept reduziert den Stressfaktor auf Reisen.

Welche Werte sind entscheidend – und wie unterscheiden sie sich?

Beim Vergleich der aufgelisteten Eckdaten zeigt sich ein klares Muster: Die Ducati Streetfighter V2 ist in ihrer Ausrichtung stärker auf sportliche Dynamik und agiles Handling getrimmt. Das spiegelt sich in der Art wider, wie das Motorrad „arbeitet“: Es fühlt sich wie ein Naked-Bike an, das man aktiv steuert und dessen Stärken im schnellen Wechsel zwischen Kurven und Beschleunigung liegen.

Die Yamaha Tracer 7 GT hingegen ist als Tourer gedacht. Die aufgelisteten Werte und das Gesamtkonzept zielen darauf, dass das Motorrad auf längeren Strecken stabil bleibt und Komfort bietet. Dadurch entsteht ein Fahrprofil, das weniger auf maximale Intensität in engen Kurven setzt, sondern mehr auf gleichmäßige, entspannte Fortschritte.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

  • Streetfighter V2: Stärken: sportliche Direktheit, agiles Handling, intensives Fahrgefühl. Schwächen: weniger Fokus auf Langstreckenkomfort und Windschutz im Vergleich zur Tracer.
  • Tracer 7 GT: Stärken: tourentauglicher Komfort, souveräne Stabilität, Reiseorientierung. Schwächen: weniger „Naked-Krawall“ und weniger kompromisslose Sportlichkeit als bei der Ducati.

Fazit: Ducati Streetfighter V2 für Kurvenfans, Yamaha Tracer 7 GT für Tourenmenschen

Die Ducati Streetfighter V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, direktem Fahrgefühl und agiler Kurvenarbeit liegt. Wer sein Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Ausfahrten nutzt, gerne zügig fährt und das Gefühl von „unmittelbarer Rückmeldung“ sucht, wird mit der Streetfighter deutlich mehr „Naked-Spaß“ erleben. Die Schwäche liegt weniger im Können als im Konzept: Für sehr lange Strecken oder häufige Autobahnanteile kann der tourenorientierte Komfort der Konkurrenz fehlen.

Die Yamaha Tracer 7 GT passt am besten, wenn Reisen, Alltagstauglichkeit und entspanntes Handling über längere Distanzen wichtiger sind. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die nicht nur Kurven suchen, sondern auch Strecke machen wollen – mit mehr Ruhe im Gesamtpaket. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Tracer meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Streetfighter V2 für sportliche Kurvenintensität, Tracer 7 GT für komfortorientierte Touren.

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