| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs BMW G 650 GS: Vergleich für Alltag, Straße und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die BMW G 650 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer Cruiser mit markantem Auftritt und ein pragmatisches Reiseenduro-Konzept aufeinander. Beide Maschinen können im Alltag Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Eigenschaften harmonieren besser mit dem eigenen Fahrstil, mit den typischen Strecken und mit den Erwartungen an Komfort, Handling und Vielseitigkeit?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für Stil, Sound und ein entspanntes Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf dem „Cruisen“: gleichmäßiges Tempo, souveräne Präsenz und ein Motorcharakter, der eher zum Genießen als zum ständigen Beschleunigungs-Feuerwerk einlädt. Die BMW G 650 GS dagegen ist als alltagstaugliches Motorrad gedacht, das auch auf längeren Touren und auf weniger perfekten Straßen funktioniert. Sie wirkt funktional, leicht zu handhaben und auf Vielseitigkeit ausgelegt.
Fahrgefühl und Sitzposition: entspannter Cruiser vs aufrechte Allround-Position
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass die Fat Boy eher für eine entspannte, „breite“ Sitzhaltung gemacht ist. Das Motorrad lädt dazu ein, ruhig zu fahren und die Landschaft mitzunehmen. Die G 650 GS bietet dagegen eine aufrechtere Sitzposition, die den Blick nach vorn unterstützt und das Handling im Stadtverkehr sowie auf Landstraßen erleichtert. Wer häufig stop-and-go fährt oder öfter mal umsetzt, profitiert von der leichteren, aufgeräumteren Ergonomie der GS.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs Effizienz und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder werden mit unterschiedlichen Zielsetzungen gebaut. Die Fat Boy setzt auf einen Motorcharakter, der sich wie ein „Gleitmodus“ anfühlt: kräftig im unteren bis mittleren Bereich, mit dem Gefühl, dass das Motorrad auch ohne ständiges Nachschalten souverän vorwärtskommt. Die BMW G 650 GS zielt stärker auf gleichmäßige Fahrbarkeit und effizientes Vorankommen. Dadurch wirkt sie besonders dann stimmig, wenn Strecken gemischt sind: Stadt, Landstraße und längere Abschnitte am Stück.
Leistungsentfaltung im Vergleich: wie sich die Werte im Alltag anfühlen
Auch ohne in einzelne Zahlen abzutauchen, lässt sich der Unterschied gut beschreiben: Die Fat Boy wirkt im Alltag oft „drehmomentig“ und vermittelt das Gefühl, dass man mit wenig Aufwand viel Ruhe ins Fahren bringt. Die G 650 GS spielt ihre Stärken eher über die nutzbaren Bereiche und die kontrollierbare Beschleunigung aus. Wer häufig zügig überholt oder sportlich aus der Kurve heraus beschleunigen möchte, wird die Charakteristik der jeweiligen Maschine unterschiedlich bewerten – die Fat Boy eher als „entspannt kräftig“, die GS eher als „effizient und gut dosierbar“.
Fahrwerk und Handling: schwerer Cruiser-Flow vs agile GS-Kontrolle
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Fat Boy ist kein Motorrad, das man „spielerisch“ durch enge Passagen jagt. Sie fühlt sich am wohlsten, wenn die Strecke fließt: längere Geraden, weite Kurvenradien und ein Fahrstil, der nicht ständig Korrekturen verlangt. Dafür belohnt sie mit Stabilität und einem ruhigen, souveränen Eindruck.
Die BMW G 650 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne bewegt. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn die Straße unruhig wird, zeigt sich die Stärke des GS-Konzepts: kontrollierbar, übersichtlich und mit einem Fahrgefühl, das auch weniger geübte Fahrer schnell Vertrauen aufbauen lässt.
Bremsen und Stabilität: Vertrauen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
Im Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy vermittelt viel Standfestigkeit, besonders wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad „arbeiten“ lässt. Die G 650 GS punktet häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl an der Bremse und einer stabilen Linie, die auch auf wechselndem Untergrund hilft. Wer oft auf Landstraßen unterwegs ist, wird die Unterschiede vor allem in der Dosierbarkeit und im Fahrrhythmus merken: Cruiser-Fahrstil vs GS-Allround-Tempo.
Komfort und Alltag: lange Strecken vs häufige Wechsel
Komfort ist bei beiden Maschinen ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Fat Boy ist auf Wohlfühlmomente ausgelegt. Die Art, wie sie sich fährt, unterstützt einen entspannten Rhythmus. Das ist ideal, wenn Touren eher „genussorientiert“ sind und man Zeit mitbringt. Gleichzeitig kann die Cruiser-typische Geometrie im Alltag dann weniger ideal wirken, wenn viel Stadtverkehr, enge Parklücken oder häufiges Umsetzen ansteht.
Die BMW G 650 GS ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell an wechselnde Situationen anpasst. Die aufrechte Haltung, die handliche Wirkung und die typische GS-Vielseitigkeit machen sie besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur eine Art Strecke fahren. Wer regelmäßig pendelt, am Wochenende spontan losfährt oder auch mal eine weniger perfekte Straße in Kauf nimmt, findet in der GS oft den besseren „Alltagskompromiss“.
Windschutz, Ergonomie und Gepäck: was sich für Touren wirklich auswirkt
Beim Thema Touren entscheidet nicht nur die Sitzbank, sondern auch Windverhalten, Körperhaltung und die Frage, wie gut sich das Motorrad für Gepäck und Zubehör ausrüsten lässt. Die Fat Boy kann mit dem richtigen Setup sehr tourentauglich werden, bleibt aber stärker auf den Cruiser-Look und den entspannten Fahrstil fokussiert. Die G 650 GS ist von Haus aus stärker auf Reise ausgelegt: Zubehör, Schutz und Anpassungsmöglichkeiten passen oft leichter zu längeren Fahrten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Charakter und Präsenz: Der Cruiser-Auftritt ist ein echtes Erlebnis – optisch wie akustisch.
- Entspanntes Fahrgefühl: Geeignet für ruhige Touren und gleichmäßigen Rhythmus.
- Stabilität im Flow: Auf längeren Strecken wirkt das Motorrad souverän.
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Weniger „agil“: In engen, hektischen Situationen kann die Cruiser-typische Art weniger leicht wirken.
- Fahrstilabhängig: Wer häufig sportlich oder sehr dynamisch fährt, bewertet den Charakter möglicherweise anders.
BMW G 650 GS – Stärken
- Allround-Tauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken passen gut zusammen.
- Kontrolliertes Handling: Besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und wechselndem Untergrund.
- Reise- und Zubehörlogik: Das Konzept ist stark auf Touren ausgerichtet.
BMW G 650 GS – Schwächen
- Weniger Cruiser-Feeling: Wer vor allem Sound, Stil und „großes“ Cruiser-Gefühl sucht, wird die GS anders erleben.
- Charakter statt Emotion: Die GS wirkt funktionaler – das kann als Vorteil, aber auch als „weniger emotional“ empfunden werden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Fat Boy und BMW G 650 GS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag wirklich zählt. Die Fat Boy ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Statement anfühlt und bei Touren vor allem Ruhe, Charakter und ein entspanntes Tempo liefert. Sie ist ideal, wenn Strecken eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ geplant sind.
Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl, wenn der Alltag abwechslungsreich ist: Pendeln, spontane Ausflüge, längere Fahrten und gelegentlich auch Straßen, die nicht perfekt sind. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut, gut zu kontrollieren ist und sich für unterschiedliche Einsätze eignet, wird mit der GS oft zufriedener.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die richtige Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Charakter, Präsenz und ein entspanntes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren, fließenden Strecken aus und macht Touren zu einem Erlebnis, bei dem der Weg das Ziel ist. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, oft umsetzt, gemischte Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert an wechselnde Bedingungen anpasst, wird mit der BMW G 650 GS glücklicher. Die GS wirkt im Alltag oft „rund“ und vielseitig, während die Fat Boy eher dann überzeugt, wenn der eigene Fahrstil bewusst auf Genuss und Cruiser-Flow setzt. Kurz gesagt: Fat Boy für Stil und entspanntes Cruisen, G 650 GS für Vielseitigkeit, Kontrolle und Reise-Allround.