UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Harley-Davidson Fat Boy vs. BMW R 1200 GS Adventure: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die BMW R 1200 GS Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl, die Art, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt, und darum, welche Art von Touren im Fokus steht. Die Fat Boy steht für den klassischen Cruiser-Charakter: massig, präsent und mit einem entspannten Rhythmus. Die GS Adventure dagegen ist die große Reiseenduro: vielseitig, technisch aufgerüstet und gemacht für lange Strecken – auch dann, wenn der Weg nicht ganz asphaltiert bleibt.

Im Folgenden werden die Eigenschaften beider Modelle so gegenübergestellt, dass klar wird, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man Kompromisse eingeplant haben sollte. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Motorräder nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel mit dem Fahrprofil.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reiseenduro-Anspruch

Harley-Davidson Fat Boy: Stil und Gelassenheit

Die Harley-Davidson Fat Boy ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition und im gesamten Bewegungsablauf: Das Motorrad wirkt stabil, die Kraftentfaltung ist auf ein entspanntes Vorankommen ausgelegt und das Fahrgefühl ist eher „großzügig“ als hektisch. Wer gerne mit Gefühl statt mit sportlicher Härte unterwegs ist, findet hier eine stimmige Basis.

BMW R 1200 GS Adventure: Vielseitigkeit und Technik

Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Reiseplattform gedacht und bringt genau dafür die typischen Merkmale mit: eine auf lange Strecken ausgelegte Geometrie, ein Konzept für komfortables Handling und eine Ausstattung, die auf unterschiedliche Bedingungen vorbereitet. Die GS wirkt im Vergleich „funktionaler“ – aber nicht weniger emotional. Gerade auf Touren spielt die Adventure ihre Stärken aus, weil sie sich an wechselnde Streckenprofile anpasst.

Fahrkomfort und Sitzposition: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich, obwohl beide für längere Fahrten ausgelegt sind. Die Fat Boy setzt auf eine entspannte, cruiser-typische Haltung. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Vordergrund steht, sondern das ruhige Gleiten und das „Ankommen“. Gleichzeitig kann die cruisertypische Sitzposition bei sehr langen Tagen oder bei häufigem Stop-and-go weniger flexibel wirken als bei einer stärker aufrecht/variabel ausgelegten Reiseenduro.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Tourenkomfort optimiert. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf, dass auch nach vielen Kilometern noch Konzentration und Kontrolle vorhanden sind. Gerade wenn die Strecke wechselt – von Autobahn bis Landstraße – wirkt die GS als „Allrounder“. Wer häufig unterwegs ist und dabei unterschiedliche Fahrstile nutzt, bekommt hier den Vorteil eines Reiseenduro-Konzepts.

Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Fat Boy liefert ein Fahrgefühl, das stark auf Drehmoment und ein gleichmäßiges Ansprechverhalten setzt. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach aus dem Drehzahlbereich heraus vorankommt. Für dynamische Beschleunigungen ist sie ebenfalls geeignet, aber der Charakter bleibt cruiser-typisch: eher kraftvoll und souverän als spitz und aggressiv.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf einen breiten nutzbaren Bereich ausgelegt. Im Vergleich zu vielen Cruisern wirkt sie dadurch oft „pragmatischer“: Man kann sie sowohl ruhig bewegen als auch zügig fahren, ohne dass sich das Motorrad sofort in einen bestimmten Modus drängt. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist diese Abstimmung ein Plus.

Handling und Fahrverhalten: Stabilität, Agilität und Kontrolle

Beide Motorräder sind groß und wirken präsent, aber sie bewegen sich unterschiedlich. Die Fat Boy vermittelt Stabilität und Ruhe. Das Handling ist nicht darauf ausgelegt, ständig maximale Schräglagen-Performance zu liefern, sondern eher ein souveränes Vorankommen zu ermöglichen. In flüssigen Kurven fühlt sich das Motorrad oft „schwerelos“ an, wenn das Tempo passt und man die Linie sauber fährt.

Die GS Adventure ist im Vergleich stärker auf Kontrolle bei unterschiedlichen Bedingungen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie auf Lenkimpulse reagiert und wie sie sich auf langen Strecken „arbeitet“. Gerade wenn es unübersichtlich wird – etwa durch Kopfsteinpflaster, Schotterabschnitte oder wechselnde Fahrbahnqualität – spielt die Reiseenduro ihre Stärken aus.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Langstreckenkomfort

Hier wird der Unterschied besonders greifbar. Die BMW R 1200 GS Adventure ist von Haus aus auf Reisen ausgelegt. Das Konzept unterstützt lange Etappen, und die Ausstattung ist typischerweise darauf ausgerichtet, dass man auch mit Gepäck entspannt bleibt. Dazu kommt der Vorteil, dass die GS in vielen Situationen „einfach funktioniert“: Sie ist nicht nur für eine Streckenart gemacht, sondern für Touren mit Plan und auch für spontane Abstecher.

Die Harley-Davidson Fat Boy kann ebenfalls lange Strecken fahren, aber der Fokus liegt stärker auf dem Cruiser-Erlebnis. Wer mit Gepäck unterwegs ist, muss je nach Setup genauer planen, weil das Motorrad eher auf Stil und Komfort im klassischen Sinn ausgelegt ist. Dafür punktet die Fat Boy auf der Straße mit einem sehr charakteristischen Fahrgefühl: Man fährt nicht „nur von A nach B“, sondern genießt den Weg.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus

Im Vergleich der technischen Ausrichtung zeigt sich: Die BMW R 1200 GS Adventure bringt typischerweise mehr moderne Assistenz- und Komfortfunktionen mit, die das Fahren erleichtern – besonders auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen. Das kann die Konzentration entlasten und macht das Motorrad im Alltag „berechenbarer“.

Die Harley-Davidson Fat Boy steht dagegen stärker für den klassischen Ansatz. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Schwerpunkt liegt eher auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer Technik als Unterstützung sieht, aber nicht im Mittelpunkt haben möchte, findet hier oft genau die richtige Balance.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Fat Boy

  • Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-typisch souverän, mit viel Präsenz.
  • Komfort für entspannte Touren: Fokus auf Gelassenheit und angenehmes Dahingleiten.
  • Alltagswirkung: Das Motorrad macht optisch und akustisch Eindruck und bleibt dabei alltagstauglich.

Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Fat Boy

  • Weniger „Allround“ als die GS: Für sehr wechselnde Streckenprofile ist die Reiseenduro im Vorteil.
  • Touren mit viel Gepäck: Funktioniert, aber erfordert eher Planung und ein passendes Setup.
  • Agilitätsanspruch: Wer sportlich „arbeiten“ möchte, findet bei der GS oft mehr Reserven.

Stärken der BMW R 1200 GS Adventure

  • Reisetauglichkeit: Ausgelegt für lange Strecken und unterschiedliche Bedingungen.
  • Kontrolle und Vielseitigkeit: Das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Untergrund gut handhabbar.
  • Technische Unterstützung: Komfort- und Assistenzfunktionen erleichtern das Fahren.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1200 GS Adventure

  • Charakter: Wer den klassischen Cruiser-Look und das „unmittelbare“ Gefühl sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
  • Anspruch an das Setup: Für den perfekten Komfort sind Einstellungen und ggf. Zubehör wichtig.
  • Gewichts- und Größenwirkung: Für sehr enge Stadtfahrten kann das Handling subjektiv weniger „leicht“ wirken als bei kleineren Bikes.

Für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrten regelmäßig stattfindet. Die Harley-Davidson Fat Boy ist besonders passend für Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: klare Linien, viel Charakter und ein Fahrgefühl, das auf entspannte Touren und stilbewusstes Cruisen ausgelegt ist. Wer häufig Landstraßen fährt, gerne gemütlich unterwegs ist und das Motorrad vor allem wegen seines unverwechselbaren Auftretens liebt, wird mit der Fat Boy sehr zufrieden sein.

Die BMW R 1200 GS Adventure passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für viele Szenarien suchen: lange Reisen, wechselnde Strecken, unterschiedliche Wetterbedingungen und der Wunsch nach moderner Unterstützung. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, gerne flexibel plant und dabei Wert auf Komfort, Kontrolle und Ausstattung legt, findet in der GS Adventure die stimmigere Lösung.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, entspanntem Fahrgefühl und dem besonderen Stil liegt. Sie überzeugt vor allem dann, wenn Touren eher genussorientiert sind und das Motorrad als emotionales Erlebnis im Vordergrund steht. Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Entscheidung, wenn Vielseitigkeit, Langstreckenkomfort und moderne Unterstützung wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Strecke wechselt, längere Etappen anstehen oder der Anspruch an Kontrolle und Ausstattung hoch ist. Kurz gesagt: Wer vor allem „Cruisen“ will, trifft mit der Fat Boy einen klaren Treffer. Wer ein Motorrad für Reisen, Alltag und wechselnde Bedingungen sucht, bekommt mit der GS Adventure das rundere Gesamtpaket.

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