| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Honda CB 1100 EX – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Fat Boy steht für massiven Cruiser-Charakter, markanten Auftritt und ein Fahrgefühl, das man spürt. Die Honda CB 1100 EX dagegen wirkt wie ein klassisches Retro-Bike: elegant, ausgewogen und mit einem Motor, der für ruhige Souveränität steht. Beide Modelle haben ihre Fans – und beide können in der Praxis überzeugen. Entscheidend ist jedoch, welche Art von Motorradstil besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee: Cruiser-Show vs. klassischer Allrounder
Die Fat Boy ist ein Motorrad, das bewusst Präsenz zeigt. Der Look ist nicht „dezent“, sondern klar auf Wirkung ausgelegt. Auch das Fahrgefühl folgt diesem Konzept: Der Motor und die Art, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert, sind stark auf ein entspanntes, kraftvolles Dahingleiten ausgelegt. Wer gerne mit Gefühl fährt, Kurven nicht als Sportaufgabe betrachtet, sondern als Teil einer Reise, wird hier schnell zuhause sein.
Die CB 1100 EX verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, ohne ständig „laut“ sein zu müssen. Der Charakter ist eher harmonisch und alltagstauglich. Das Bike vermittelt das Gefühl, dass es für viele Situationen gemacht ist: Stadtverkehr, Landstraße und auch längere Strecken. Dabei bleibt die Optik klassisch und zeitlos.
Motorcharakter im Vergleich: Drehmomentgefühl vs. souveräne Laufkultur
Beim Motor geht es bei beiden Modellen weniger um „nur Zahlen“, sondern um das, was daraus im Alltag entsteht. Die Harley-Davidson Fat Boy spielt ihre Stärken vor allem in der Art aus, wie sie Kraft bereitstellt. Der V2-Charakter sorgt für ein deutlich spürbares Drehmomentgefühl und für dieses typische „Anziehen“, das man besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder beim entspannten Cruisen wahrnimmt.
Die Honda CB 1100 EX setzt dagegen auf die typische Reihenvierzylinder-Laufkultur. Das bedeutet: gleichmäßiger Vortrieb, ein sehr gut dosierbares Ansprechverhalten und ein Motor, der sich auch bei längeren Fahrten angenehm „ruhig“ anfühlt. Wer gerne sauber durchzieht, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, wird die Art der Kraftentfaltung mögen.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Fat Boy: Stärken liegen im kraftvollen, emotionalen Drehmomentgefühl und im unverwechselbaren Sound- und Fahrstil. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf sportlich-agilem Tempo liegt, sondern stärker auf Cruiser-Rhythmus.
- CB 1100 EX: Stärken liegen in der gleichmäßigen Laufkultur, der gut kontrollierbaren Leistungsentfaltung und der Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass der „emotionale“ Vibe eines Cruisers nicht ganz so intensiv rüberkommt wie bei der Harley.
Fahrgefühl: Cruiser-Relax vs. klassisch-stabil
Das Fahrgefühl ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt. Die Fat Boy ist auf Komfort und entspannte Sitzhaltung ausgelegt. Das Motorrad wirkt in der Bewegung schwerelos genug, um lange Strecken angenehm zu machen, aber gleichzeitig so präsent, dass man es nicht wie ein sportliches Leichtgewicht behandelt. In Kurven fährt sie eher mit Ruhe und Stabilität als mit hektischer Agilität. Wer gerne „rollt“ statt „arbeitet“, wird das mögen.
Die CB 1100 EX fühlt sich dagegen oft wie ein klassisches Motorrad an, das man bewusst steuert. Die Balance wirkt ausgewogen, die Rückmeldung ist direkt und das Bike lässt sich in vielen Alltagssituationen gut bewegen. Gerade wenn der Einsatz nicht nur aus langen Autobahnabschnitten besteht, sondern auch aus wechselnden Streckenprofilen, kann die Honda ihre Stärken ausspielen.
Ergonomie und Sitzposition
Bei der Sitzposition unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Fat Boy setzt auf eine Cruiser-typische Haltung: entspannter Oberkörper, eher „breit“ und ruhig. Das ist ideal für gemütliche Fahrten, kann aber bei sehr langen Tagen oder bei häufigem Stadtverkehr je nach Körperbau weniger „leicht“ wirken.
Die CB 1100 EX bietet eine klassische, meist gut kontrollierbare Sitzposition. Das kann helfen, wenn häufig zwischen Stadt und Land gewechselt wird oder wenn man das Motorrad auch mal zügiger bewegen möchte, ohne dass es sich unpassend anfühlt.
Bremsen, Fahrwerk und Handling: Was im Alltag zählt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihren Charakter gebaut. Die Fat Boy legt den Fokus auf souveräne Stabilität und ein sicheres Gefühl bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Stil, ohne sich wie ein Sportfahrwerk anzufühlen. In der Praxis bedeutet das: ruhiges Rollen, gute Kontrolle und ein Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut.
Die CB 1100 EX wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“. Das Handling ist meist präzise genug, um Kurvenfahrten entspannt, aber kontrolliert zu gestalten. Gerade wenn die Strecke nicht nur geradeaus verläuft, sondern Kurven, Kreuzungen und wechselnde Untergründe bietet, kann die Honda im Alltag Vorteile haben.
Stärken und Schwächen im Handling
- Fat Boy: Stärken sind Stabilität, ruhiges Fahrgefühl und ein souveräner Cruiser-Flow. Schwäche kann sein, dass sie für sehr dynamisches „Ecken“ weniger gemacht ist als für entspanntes Fahren.
- CB 1100 EX: Stärken sind ausgewogene Kontrolle, gutes Handling in gemischten Situationen und ein klassisch-stabiles Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass der „schwere Cruiser-Look“ und das emotionale Fahrgefühl nicht im gleichen Maß im Vordergrund stehen.
Komfort und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber nicht identisch. Die Fat Boy ist auf das „Cruisen“ ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt als Erlebnis gesehen wird: Landstraße, Ausfahrt, längere Tour. Die Sitz- und Fahrhaltung unterstützt genau dieses Konzept.
Die CB 1100 EX ist in vielen Situationen pragmatisch. Sie eignet sich gut für den Alltag, weil sie sich nicht „zu speziell“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche, wird die Honda oft als angenehmer im Handling empfinden.
Typische Kaufkriterien: Worauf beim Vergleich achten?
Beim Vergleich Harley-Davidson Fat Boy vs. Honda CB 1100 EX lohnt es sich, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen. Entscheidend sind vor allem:
- Fahrprofil: Geht es eher um entspannte Touren oder um gemischte Strecken mit häufigen Richtungswechseln?
- Motorgefühl: Wird ein V2-Charakter mit emotionalem Antrieb bevorzugt oder eine gleichmäßige Laufkultur?
- Ergonomie: Passt die Cruiser-Haltung zur eigenen Körpergröße und zum eigenen Fahrstil?
- Wartungs- und Servicegefühl: Wie wichtig sind Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Werkstattnähe und ein unkompliziertes Gesamtpaket?
- Langstrecke vs. Alltag: Wie oft wird wirklich gefahren – und wie oft sind Stopp-and-go-Situationen dabei?
Welche Stärken bringen die Modelle wirklich auf die Straße?
Harley-Davidson Fat Boy: für wen sie besonders passt
Die Fat Boy ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Stil und Charakter mitbringt. Wer gerne mit Drehmoment und Sound fährt, wer das Cruiser-Feeling liebt und lange Strecken als Genuss betrachtet, bekommt hier ein Bike, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn die Fahrdynamik nicht im Vordergrund eines sportlichen Vergleichs steht, überzeugt die Harley durch Präsenz, Ruhe und das typische „Mit-dem-Motor-arbeiten“.
Honda CB 1100 EX: für wen sie besonders passt
Die CB 1100 EX ist ideal für alle, die ein klassisches Motorrad suchen, das vielseitig einsetzbar ist. Wenn ein ausgewogenes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale „Show“, wenn die Laufkultur des Motors gefallen soll und wenn das Bike sowohl für Alltag als auch für längere Touren taugen muss, spielt die Honda ihre Stärken aus. Gerade wer gerne kontrolliert fährt und ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der CB 1100 EX schnell zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Charakter suchen: emotionaler Motorstil, markante Optik und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Wer Touren genießt, Präsenz liebt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Harley besonders glücklich. Ihre Schwäche liegt weniger im Können als im Fokus: Wer sehr sportlich-agil fahren möchte, wird den Cruiser-Rhythmus möglicherweise als weniger passend empfinden.
Die Honda CB 1100 EX passt dagegen besser zu Fahrern, die ein klassisches, ausgewogenes Motorrad wollen: harmonische Laufkultur, gut dosierbares Fahrverhalten und ein Gesamtpaket, das sich sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken stimmig anfühlt. Wer Vielseitigkeit und kontrolliertes Fahren priorisiert, trifft mit der Honda meist die passendere Entscheidung. Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack: mehr Emotion und Cruiser-Show oder mehr klassische Ausgewogenheit und Alltagstauglichkeit.