| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs Honda CB 500 F: Vergleich von Charakter, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Honda CB 500 F, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren spürt: den Charakter, die Art zu beschleunigen, die Sitzposition im Alltag und das Gefühl, das sich beim Einsteigen sofort einstellt. Genau darum geht es hier – mit Blick auf Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, welche Anforderungen sie am besten erfüllen.
Grundidee der beiden Motorräder: Custom-Statement vs. vielseitiger Allrounder
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für Cruiser-Optik, massives Auftreten und einen Fahrstil, der eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ klingt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, Drehmoment und Charakter in den Vordergrund zu stellen. Wer eine Harley fährt, sucht häufig nicht nur Mobilität, sondern auch Identität.
Die Honda CB 500 F dagegen ist ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Nutzung setzt. Sie wirkt weniger wie ein Statement und mehr wie ein Werkzeug: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das sich gut für viele Situationen eignet – von der Stadt bis zu Touren am Wochenende.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Beschleunigung und Tempo anfühlen
Harley-Davidson Fat Boy: Drehmoment und „Roll-on“-Charakter
Die Fat Boy spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es nicht um hektisches Hochdrehen geht, sondern um gleichmäßiges Vorankommen. Der Cruiser-Ansatz sorgt dafür, dass sich Beschleunigung oft „satt“ anfühlt: Man kommt zügig voran, ohne ständig den Drehzahlbereich wechseln zu müssen. Das macht das Motorrad angenehm für entspannte Fahrten und für Strecken, auf denen man nicht permanent am Limit arbeitet.
Stärken liegen damit vor allem im Charakter und im ruhigen, kraftvollen Antritt. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf sportlicher Agilität liegt. Wer sehr dynamisch um die Ecke fährt oder maximale Präzision in engen Kurven erwartet, wird eher andere Motorräder bevorzugen.
Honda CB 500 F: kontrolliert, drehfreudig und gut dosierbar
Die CB 500 F wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Gasannahme und die Abstimmung zielen auf ein gut kontrollierbares Fahrverhalten. Dadurch fühlt sich das Beschleunigen oft „planbar“ an: Man kann sauber dosieren, ohne dass das Motorrad sofort in einen anderen Modus springt.
Stärken zeigt die CB 500 F besonders bei Allround-Fahrten und bei Situationen, in denen häufiges Anfahren, Rangieren oder zügiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus gefragt ist. Schwächen ergeben sich eher dort, wo der Cruiser-Ansatz der Fat Boy dominiert: Wer vor allem den massiven Custom-Charakter und das „große“ Gefühl sucht, wird bei der CB 500 F weniger emotionalen Druck verspüren.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Look vs. aufgeräumte Alltagshaltung
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt in der Ergonomie. Die Harley-Davidson Fat Boy ist typischerweise auf eine entspannte Cruiser-Haltung ausgelegt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil die Körperhaltung weniger „sportlich“ wirkt und man eher im Komfortmodus fährt. Gleichzeitig kann die Haltung in engen, häufig wechselnden Situationen weniger agil wirken.
Die Honda CB 500 F bietet dagegen eine Sitzposition, die oft als ausgewogen beschrieben wird: nicht zu extrem, nicht zu „schwer“, sondern so, dass man sich schnell zurechtfindet. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad täglich genutzt wird oder wenn unterschiedliche Fahrerinnen und Fahrer regelmäßig unterwegs sind.
Als Schwäche der CB 500 F kann sich zeigen, dass der Komfort-Charakter eines Cruisers nicht vollständig erreicht wird, wenn man genau diesen „Big Bike“-Lifestyle sucht. Umgekehrt kann die Fat Boy für manche im Alltag weniger handlich wirken, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn häufiges Rangieren nötig ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Fat Boy: souverän auf Strecke, weniger „leichtfüßig“
Die Fat Boy vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Das Motorrad wirkt wie dafür gemacht, Kilometer zu sammeln und dabei ruhig zu bleiben. In flüssigen Abschnitten kann das sehr überzeugend sein, weil das Bike nicht ständig „nacharbeitet“, sondern eher gelassen folgt.
Im Gegenzug ist das Handling in engen Passagen oft weniger spielerisch. Wer häufig in engen Kurven fährt oder sehr aktiv mit dem Motorrad arbeitet, merkt schneller, dass der Cruiser-Ansatz nicht auf maximale Wendigkeit optimiert ist.
CB 500 F: agil genug für Alltag und Tour
Die CB 500 F ist im Vergleich häufig die Maschine, die man „einfach fährt“. Das Handling wirkt unkompliziert: Man kann das Motorrad gut bewegen, ohne dass es sich wie ein großes Projekt anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn der Alltag viele Stop-and-go-Situationen oder wechselnde Streckenprofile mit sich bringt.
Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Fokus stärker auf Vielseitigkeit liegt als auf dem „schweren Cruiser-Gefühl“. Wer also vor allem das massive Auftreten und die besondere Art von Langstrecken-Comfort sucht, wird bei der CB 500 F weniger Treffer landen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Bei der Harley-Davidson Fat Boy ist das Sicherheitsgefühl oft stark mit dem Cruiser-typischen Fahrstil verknüpft: Man bremst eher ruhig und plant vorausschauend. Die Bremsleistung wirkt dann besonders stimmig, wenn man nicht ständig in hektischen Manövern unterwegs ist.
Die Honda CB 500 F punktet häufig mit einem sehr gut dosierbaren Bremsgefühl. Das ist ein Vorteil, wenn im Stadtverkehr häufiger gebremst werden muss oder wenn die Fahrweise dynamischer ausfällt. In der Praxis bedeutet das: Die CB 500 F lässt sich oft leichter in „kleine“ Situationen hineinführen, ohne dass man das Motorrad ständig neu „lesen“ muss.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Für den Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Honda CB 500 F ist in vielen Alltagsszenarien im Vorteil: Sie wirkt handlich, lässt sich leichter im Verkehr bewegen und passt gut zu Pendelstrecken oder kürzeren Fahrten.
Die Harley-Davidson Fat Boy kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf „Fahren mit Stil“ ausgelegt. Wer gerne früh losfährt, längere Strecken entspannt angeht und das Motorrad als Erlebnis sieht, wird die Fat Boy oft als passend empfinden. Wer dagegen täglich viel Rangieren, enge Parklücken oder häufige Stop-and-go-Phasen hat, könnte die CB 500 F als stressfreier erleben.
Wartung, Kosten und Langzeitgefühl: Was man typischerweise erwartet
Bei der Frage nach Wartung und Kosten geht es weniger um einzelne Posten, sondern um das Gesamtgefühl: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Alltag, wie gut lässt es sich betreiben und wie „berechenbar“ wirkt es im Betrieb. Die CB 500 F wird häufig als pragmatisch wahrgenommen – ein Motorrad, das man nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken.
Die Fat Boy steht dagegen stärker für den Custom-Lifestyle. Das kann bedeuten, dass man das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch pflegt, individualisiert oder bewusst im Stil hält. Das ist für viele ein Plus, kann aber für andere bedeuten, dass der Aufwand im Umfeld höher wirkt als bei einem eher nüchternen Allrounder.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Charakter und Auftritt: Cruiser-Feeling, das man sofort spürt.
- Entspanntes Fahren: Kraftentfaltung, die auf ruhige Fahrweise passt.
- Stabilität auf Strecke: geeignet für längere Fahrten mit Gelassenheit.
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Weniger agil: in engen, schnellen Richtungswechseln nicht die erste Wahl.
- Alltag mit viel Verkehr: kann je nach Nutzungssituation weniger leicht wirken.
Honda CB 500 F – Stärken
- Vielseitigkeit: funktioniert in vielen Alltagssituationen.
- Handlichkeit: gut zu bewegen, besonders im Stadtverkehr.
- Kontrollierbares Fahrgefühl: lässt sich meist sehr gut dosieren.
Honda CB 500 F – Schwächen
- Weniger Cruiser-Emotion: der „Big Bike“-Lifestyle kommt anders rüber.
- Fokus auf Alltag: wer maximale Custom-Performance sucht, findet sie hier nicht im Mittelpunkt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrtyp?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Fat Boy und Honda CB 500 F hängt stark davon ab, was im Vordergrund steht. Wer vor allem den Cruiser-Charakter, das massive Auftreten und ein entspanntes Fahrgefühl sucht, wird mit der Fat Boy deutlich mehr „Treffer“ landen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das täglich funktioniert, leicht zu handhaben ist und sich für unterschiedliche Streckenprofile eignet, findet in der CB 500 F oft die bessere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist das Motorrad für alle, die weniger „funktional“ fahren wollen und mehr den Cruiser-Lifestyle suchen: entspannte Kraftentfaltung, souveränes Streckengefühl und ein Auftritt, der nicht übersehen wird. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort, Charakter und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Wendigkeit.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltag, Pendeln und vielseitige Nutzung im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, lässt sich gut dosieren und passt zu Fahrern, die ein unkompliziertes Gesamtpaket möchten – ohne sich ständig auf ein bestimmtes Fahrprofil festlegen zu müssen.
Kurz gesagt: Fat Boy für den emotionalen Cruiser-Fokus, CB 500 F für den pragmatischen Allround-Alltag.