| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Fat Boy vs Kawasaki Eliminator 500: Motorradvergleich im Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Kawasaki Eliminator 500, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassischer Cruiser-Ansatz auf einen modernen, alltagstauglichen Stil. Beide Bikes bringen ihren eigenen Charakter mit – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu den eigenen Wegen, dem Fahrstil und den Erwartungen an Komfort, Handling und Motorgefühl?
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Statement vs. unkomplizierter Alltagsbegleiter
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für Präsenz. Der Look ist bewusst groß, die Fahrkultur eher entspannt und das Motorrad wirkt wie gemacht für lange, ruhige Ausfahrten. Die Kawasaki Eliminator 500 dagegen ist als leichterer, agilerer Ansatz gedacht: kompakter, handlicher und oft die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr zählt als das reine „Show“-Gefühl.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Fat Boy spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man Zeit hat – beim Cruisen, beim entspannten Rollenlassen und bei Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist. Die Eliminator 500 punktet dagegen bei Situationen, in denen Wendigkeit, Übersicht und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Drehmoment-Vibe vs. kontrollierte Portion Leistung
Beim Motorgefühl unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf den typischen Cruiser-Charakter: Der Motor liefert spürbaren Schub aus niedrigeren Bereichen und unterstützt ein entspanntes Fahren. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach gleichmäßig beschleunigen will.
Die Kawasaki Eliminator 500 verfolgt einen anderen Ansatz: Die Leistungsentfaltung ist eher linear und lässt sich im Alltag sehr gut dosieren. Dadurch wirkt das Motorrad oft leichter zu beherrschen – gerade in Situationen, in denen häufiges Anfahren, Stop-and-go oder das Fahren mit wechselnden Geschwindigkeiten an der Tagesordnung sind.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Fat Boy: Stärken liegen im „Cruiser-Schub“ und im entspannenden Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Bauart und Größe weniger agil wirkt, wenn enge Stadtpassagen oder häufiges Rangieren anstehen.
- Eliminator 500: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und im unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass der „große Cruiser-Vibe“ nicht in gleicher Intensität vermittelt wird wie bei der Fat Boy.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Fat Boy ist auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig zwischen engen Lücken manövrieren muss. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Ansatz, wodurch sich längere Fahrten oft sehr angenehm anfühlen.
Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Das Handling ist meist leichter zu greifen, die Maschine lässt sich im Alltag schneller positionieren und vermittelt ein sicheres Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken mit vielen Abbiegungen fährt, profitiert von dieser Art von Agilität.
Was bedeutet das für den Fahrstil?
Wer gern vorausschauend fährt, mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist und das Motorrad eher „rollen lässt“, wird mit der Fat Boy sehr zufrieden sein. Wer dagegen öfter spontan unterwegs ist, häufig umsetzt, an Ampeln startet und sich über ein handliches Setup freut, findet in der Eliminator 500 oft den passenderen Begleiter.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Reichweite im Kopf und Tagesform
Komfort ist bei beiden Bikes ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Fat Boy zielt auf entspanntes Cruisen: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf der Straße liegt, unterstützen das Gefühl, dass man sich Zeit nehmen darf. Das kann auf längeren Strecken besonders angenehm sein.
Die Kawasaki Eliminator 500 punktet eher mit dem „Alltagskomfort“: Eine ergonomische Auslegung, die das Motorrad nicht unnötig sperrig wirken lässt, und ein Fahrgefühl, das auch bei kürzeren Strecken nicht anstrengend wird. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird, zählt diese Art von unkompliziertem Komfort.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
- Fat Boy: Stärken im entspannten Cruiser-Gefühl und in der Langstrecken-Anmutung. Schwäche: In sehr engen oder häufig wechselnden Situationen kann das größere Motorradgefühl mehr Aufmerksamkeit verlangen.
- Eliminator 500: Stärken in der handlichen Nutzung und im angenehmen Handling im Alltag. Schwäche: Wer vor allem den „großen Cruiser“ sucht, wird die emotionale Wirkung der Fat Boy möglicherweise stärker vermissen.
Bremsen, Sicherheit und Kontrolle
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Harley-Davidson Fat Boy vermittelt durch ihre Bauart und die Art, wie sie auf Last reagiert, ein eher ruhiges Sicherheitsgefühl – besonders, wenn man vorausschauend fährt. Die Kawasaki Eliminator 500 spielt ihre Stärken häufig in der leichten Handhabung aus: Das Motorrad lässt sich in kritischen Momenten gut positionieren, was das Sicherheitsgefühl im Stadtverkehr oft erhöht.
Beide Bikes können sicher gefahren werden – entscheidend ist, wie gut das jeweilige Setup zum eigenen Fahrstil passt. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist, profitiert oft von der leichteren Handhabung der Eliminator 500. Wer vor allem auf Landstraßen und längeren Strecken fährt, wird die Cruiser-typische Stabilität der Fat Boy besonders schätzen.
Ausstattung, Alltag und „Wofür wird das Bike genutzt?“
Im Alltag zählt mehr als nur der Motor: Sicht, Bedienbarkeit, Stauraum-Optionen und die Frage, wie gut sich das Motorrad in den eigenen Tagesablauf integrieren lässt. Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man schnell „startklar“ hat – ideal für regelmäßige Fahrten, kurze Touren und spontane Ausflüge.
Die Harley-Davidson Fat Boy ist dagegen häufig das Motorrad, das man bewusst auswählt: für Ausfahrten, bei denen das Motorrad Teil des Erlebnisses ist. Das kann bedeuten, dass man es seltener „nebenbei“ nutzt, dafür aber umso mehr genießt, wenn man unterwegs ist.
Typische Käuferprofile im Vergleich
- Fat Boy: passend für Menschen, die Cruiser-Optik, ruhiges Rollen und ein markantes Auftreten suchen.
- Eliminator 500: passend für Menschen, die ein handliches Motorrad für den Alltag möchten und dabei Wert auf unkomplizierte Beherrschbarkeit legen.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Neu vs. gebraucht, Anspruch vs. Nutzung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Anschaffungspreis vor allem die eigenen Nutzungsgewohnheiten eine Rolle. Die Harley-Davidson Fat Boy ist oft die Wahl, wenn das Motorrad langfristig als „Herzensentscheidung“ gesehen wird – mit dem Anspruch, dass das Fahrgefühl und die Optik einen großen Teil der Motivation ausmachen.
Die Kawasaki Eliminator 500 ist häufig die pragmatischere Option, wenn das Motorrad möglichst vielseitig eingesetzt werden soll: Stadt, Landstraße, kurze Touren und regelmäßige Fahrten. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich nicht „zu schade“ anfühlt, landet oft bei der Eliminator 500.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die vor allem den Cruiser-Charakter suchen: markantes Auftreten, entspanntes Fahrgefühl und ein Motor, der sich wie gemacht anfühlt für ruhiges Cruisen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad im Mittelpunkt steht – auf Landstraßen, bei längeren Touren und für Menschen, die das „Große“ nicht nur technisch, sondern auch emotional wollen.
Die Kawasaki Eliminator 500 empfiehlt sich dagegen, wenn Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen: handlich, gut dosierbar und angenehm in Situationen, in denen man häufig manövriert oder zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten wechselt. Wer ein Motorrad sucht, das regelmäßig genutzt wird und sich leicht in den Tagesablauf einfügt, findet in der Eliminator 500 meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Stil und entspanntes Rollen – Eliminator 500 für alle, die ein agiles, alltagstaugliches Motorrad bevorzugen.