UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

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Harley-Davidson Fat Boy vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Kawasaki Versys 1000 SE, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie sich im Alltag bewegen und welche Art von Touren sie besonders gut unterstützen. Genau das wird hier gegenübergestellt: der Fat-Boy-typische Cruiser-Charakter mit seinem markanten Auftritt und der Versys-typische Reise-Fokus mit Touring-Anspruch.

Grundidee der beiden Motorräder: Stil vs. Vielseitigkeit

Die Harley-Davidson Fat Boy steht für den klassischen Cruiser-Look: massiver Auftritt, entspannte Haltung und ein Motorgefühl, das eher nach Drehmoment und Gelassenheit klingt als nach sportlicher Spitzenleistung. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man sich Zeit nimmt – für die Fahrt, für den Sound und für den Moment.

Die Kawasaki Versys 1000 SE verfolgt dagegen eine klare Mission: Reisen und Alltagstauglichkeit in einem Paket. Die SE-Version ist dabei besonders interessant, weil sie auf Komfort und Ausstattung setzt, die auf längeren Strecken spürbar werden. Wer viel unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht nur auf eine Fahrart festlegt.

Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Werte im Alltag auswirken

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Fat Boy wirkt im Fahrbetrieb oft wie ein „Drehmoment-Motor“: Man kommt zügig voran, ohne ständig hochdrehen zu müssen. Das passt besonders gut zu entspanntem Fahren auf Landstraßen oder in der Stadt, wenn es weniger um Tempo-Spitzen und mehr um gleichmäßiges Gleiten geht.

Die Versys 1000 SE ist dagegen stärker auf Durchzug über einen breiten Bereich und auf souveräne Reiseleistung ausgelegt. Die Art, wie die Maschine beschleunigt und wie sie sich bei konstantem Tempo verhält, zielt auf lange Strecken. Gerade wenn die Route wechselt, bleibt die Versys dabei oft „bereit“: Sie nimmt Lastwechsel gelassen, ohne dass man ständig neu sortieren muss.

Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb

Harley-Davidson Fat Boy – Stärke: Das Fahrgefühl ist ruhig, präsent und sehr „direkt“. Die Maschine belohnt vorausschauendes Fahren und lässt sich angenehm dosieren. Schwäche: Wer sportlich-aggressiv fahren möchte oder häufig enge Passagen mit viel Schräglage sucht, wird den Cruiser-Ansatz spüren. Die Geometrie und die Sitzhaltung sind nicht dafür gemacht, sich wie ein sportliches Motorrad „durchzuschieben“.

Kawasaki Versys 1000 SE – Stärke: Die Vielseitigkeit. Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug für viele Situationen: Pendeln, längere Touren, zügige Landstraßenabschnitte. Schwäche: Wer vor allem den puristischen Cruiser-Charakter sucht, kann sich an der eher „funktionalen“ Ausrichtung der Versys weniger emotional abgeholt fühlen. Außerdem ist die Reiseorientierung oft mit mehr Technik und mehr Ausstattung verbunden, was den Charakter verändert.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Lounge vs. Reisehaltung

Ein entscheidender Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Fat Boy setzt auf eine entspannte, eher aufrechte Haltung. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag sehr zugänglich: kurze Wege, Stadtverkehr und gemütliche Ausfahrten lassen sich angenehm bewältigen. Die Ergonomie ist auf Komfort ausgelegt, ohne dass man sich „verkrampfen“ muss.

Die Versys 1000 SE bietet dagegen eine Reisehaltung, die oft als „aktiv entspannt“ beschrieben werden kann. Man sitzt nicht so tief wie bei manchen Sporttourern, aber auch nicht so loungeartig wie bei klassischen Cruisern. Das ist besonders relevant, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist: Die Maschine unterstützt eine Haltung, die weniger ermüdet, wenn die Strecke länger wird.

Komfort auf langen Strecken

Im Vergleich der Komfort-Aspekte (u. a. Windschutz, Sitzgefühl und Gesamtpaket) zeigt sich: Die Versys 1000 SE ist klar auf Touren ausgelegt. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen spielt das eine große Rolle. Die Fat Boy kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie fühlt sich dabei mehr wie „Cruising“ an – weniger wie „Reisebetrieb“.

Ausstattung und Elektronik: Was die SE-Version im Alltag bringt

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist als SE-Modell besonders spannend, weil sie auf Ausstattung setzt, die das Fahren leichter macht. Im Vergleich der Elektronik- und Komfort-Features zeigt sich: Die Versys ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert, statt ständig nachzujustieren. Das wirkt vor allem dann, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Fat Boy setzt dagegen stärker auf den klassischen Charakter: weniger „Assistenz“, mehr Motorradgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger Technik möchte und das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund sehen will. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Unterstützung im Alltag erwartet, findet bei der Versys eher die passende Richtung.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

Fat Boy – Stärke: klare, reduzierte Motorrad-Atmosphäre. Das Motorrad wirkt wie ein Statement, das man spürt. Schwäche: Wer Komfortfunktionen sucht, die das Fahren in jeder Situation erleichtern, wird bei der Versys eher fündig.

Versys 1000 SE – Stärke: Touring-Logik. Die Maschine ist auf längere Fahrten und wechselnde Anforderungen vorbereitet. Schwäche: Der „Technikfokus“ kann den emotionalen Fokus des Cruisers überdecken – je nachdem, wonach man beim Fahren sucht.

Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wie sich die Unterschiede bemerkbar machen

Beim Vergleich von Fahrwerk und Bremsen geht es nicht nur darum, wie stark oder wie fein die Komponenten sind, sondern wie sie sich im Zusammenspiel anfühlen. Die Fat Boy vermittelt oft ein schweres, stabiles Gefühl, das auf ruhiges Tempo und gleichmäßige Linien ausgelegt ist. Das ist auf langen Strecken angenehm, wenn man nicht ständig „arbeitet“.

Die Versys 1000 SE wirkt dagegen oft agiler im Sinne von: Sie lässt sich für ein großes Motorrad gut in den Fahrfluss integrieren. Gerade wenn die Strecke kurvig wird oder wenn man häufiger die Geschwindigkeit anpasst, zeigt sich die Reiseenduro-Logik. Die Maschine bleibt dabei kontrolliert, ohne dass man das Gefühl bekommt, man müsse sie „gegen“ ihre Bauart bewegen.

Handling im Alltag

Im Stadtverkehr kann die Fat Boy durch ihre Cruiser-typische Ruhe überzeugen, aber man spürt das Gewicht und die Bauart, wenn es eng wird. Die Versys ist ebenfalls kein Leichtgewicht, aber sie ist oft leichter zu „führen“, weil die Sitzhaltung und die Fahrwerksabstimmung auf dynamischeren Alltag ausgelegt sind. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, findet bei der Versys häufig den entspannteren Kompromiss.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die Frage stellt: Was soll das Motorrad im Alltag leisten?

Harley-Davidson Fat Boy: Ideal für…

Die Fat Boy passt besonders gut, wenn der Fokus auf Charakter, Sound und entspanntem Cruisen liegt. Wer gern gemütlich unterwegs ist, sich an der Optik und am Motorgefühl erfreut und Touren eher als Genuss betrachtet, wird mit der Fat Boy sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die weniger Wert auf maximale Assistenz und mehr Wert auf „klassisches Motorradgefühl“ legen, ist sie eine stimmige Wahl.

Kawasaki Versys 1000 SE: Ideal für…

Die Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Streckenprofile abdeckt und dabei eine Ausstattung möchte, die das Fahren erleichtert, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn man gern zügig unterwegs ist, ohne ständig die Grenzen neu zu definieren, wirkt die Versys oft wie die „vernünftige“ Reiseentscheidung.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die richtige Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Feeling suchen: entspannte Sitzposition, markanter Auftritt und ein Motorcharakter, der sich nach Gelassenheit anfühlt. Sie überzeugt besonders bei gemütlichen Touren, bei denen das Motorradlebnis im Vordergrund steht. Wer hingegen häufig lange Strecken fährt, wechselnde Bedingungen gewohnt ist und eine Maschine möchte, die mit Komfort- und Elektronik-Features den Alltag und die Reise erleichtert, trifft mit der Kawasaki Versys 1000 SE die bessere Entscheidung. Die Versys wirkt als Allrounder für Touren, weil sie Fahrkomfort und Vielseitigkeit stärker in den Mittelpunkt stellt. Kurz gesagt: Fat Boy für Genuss und Stil, Versys 1000 SE für Touren, Komfort und Flexibilität.

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