UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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Harley-Davidson Fat Boy vs. KTM 1190 Adventure: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die KTM 1190 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie mit Alltag und längeren Touren umgehen und welche Art von Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die Fat Boy steht für massiven Cruiser-Charakter, entspannte Sitzhaltung und einen Sound, der sofort ein Gefühl von Freiheit vermittelt. Die 1190 Adventure dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: sportlich, reisetauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphalt-Route Spaß zu machen.

Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, die Stärken und Schwächen dort zu erkennen, wo sie im echten Fahralltag zählen.

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Adventure-Anspruch

Die Harley-Davidson Fat Boy ist ein klassisches Cruiser-Konzept. Der Fokus liegt auf einem souveränen Auftritt, einer ruhigen, komfortorientierten Sitzposition und einem Motorverhalten, das eher nach „entspannt beschleunigen“ als nach „aggressiv ausdrehen“ klingt und wirkt. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das sich auch im Stadtverkehr gelassen bewegt und auf längeren Strecken ein angenehmes Tempo unterstützt, findet hier eine klare Linie.

Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen den Adventure-Gedanken: Sie ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe und wechselnde Anforderungen zu meistern. Das zeigt sich im Fahrgefühl, in der Auslegung für dynamischere Manöver und in dem Anspruch, dass man nicht nur auf der perfekten Straße unterwegs sein möchte. Wer gerne plant, spontan abbiegt und auch mal eine weniger glatte Route wählt, bekommt mit der KTM eine Maschine, die dafür gemacht ist.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Fat Boy wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn das Fahren entspannt bleibt und der Motor seine Kraft gleichmäßig und „druckvoll“ abgibt. Das ist weniger ein Motorrad für das ständige Suchen nach dem nächsten Drehzahlbereich, sondern eher für ein gleichmäßiges Vorankommen mit Charakter. Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken dagegen häufig dann aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist: beim zügigen Beschleunigen, beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven und bei Situationen, in denen man flexibel reagieren möchte.

Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich. Während die Harley eher „genussorientiert“ wirkt, ist die KTM stärker auf „reaktionsorientiert“ ausgelegt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und dabei vor allem Ruhe, Sound und entspanntes Fahren sucht, wird die Fat Boy oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt, bei denen Tempo, Fahrbahnwechsel und wechselnde Streckenprofile eine Rolle spielen, findet in der KTM meist die passendere Basis.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Grenzen

Beim Fahrverhalten unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Fat Boy ist auf ein souveränes, cruiser-typisches Handling ausgelegt. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität und „Gelassenheit“. In vielen Situationen ist das ein Vorteil: lange Strecken wirken weniger anstrengend, und das Motorrad bleibt auch bei ruhiger Fahrweise berechenbar. Allerdings kann genau diese Auslegung dazu führen, dass sehr enge, schnelle Richtungswechsel nicht die Domäne sind, wenn man eine sportlich-agile Gangart erwartet.

Die KTM 1190 Adventure ist dagegen spürbar agiler und dynamischer. Das Handling ist stärker darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv bewegt und es auch in anspruchsvolleren Situationen kontrolliert. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig bedeutet mehr Agilität nicht automatisch, dass jede Fahrt „leichter“ wird: Wer eine besonders entspannte, cruisertypische Ruhe sucht, kann die KTM im Vergleich als „präsenter“ empfinden, weil sie mehr Aufmerksamkeit fordert.

Sitzposition und Komfort: Für lange Strecken unterschiedlich interpretiert

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Philosophie dahinter ist verschieden. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine Sitzposition, die auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach genießen will. Auch das Gefühl von Kontrolle und Ruhe passt zum Cruiser-Ansatz.

Die KTM 1190 Adventure bietet Komfort in einem anderen Sinn: Sie ist so konzipiert, dass man auch auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen gut zurechtkommt. Die Sitzposition und die Ergonomie sind eher auf aktives Fahren ausgelegt, was auf der einen Seite Bewegungsfreiheit und Kontrolle unterstützt, auf der anderen Seite aber bedeutet, dass man sich stärker auf die Fahrt konzentriert. Für viele ist das genau der Punkt: Adventure-Fahren soll nicht nur bequem sein, sondern auch „mitfahren“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren

Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen den Einsatzprofilen. Die Fat Boy ist besonders dann überzeugend, wenn der Fokus auf dem täglichen Fahrgefühl liegt: ankommen, durch die Stadt rollen, bei Bedarf zügig beschleunigen und dabei das Cruiser-Feeling genießen. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag bereits nach „Tour“ aussieht: längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und die Bereitschaft, auch mal eine andere Route zu nehmen.

Beide Motorräder können für längere Fahrten genutzt werden, aber sie liefern unterschiedliche Arten von Komfort. Die Harley wirkt dabei wie ein „entspanntes Zuhause auf zwei Rädern“. Die KTM ist eher wie ein „Werkzeug für viele Strecken“, das auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt geplant war.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Fat Boy: Stärken

  • Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-typisch, souverän und genussorientiert.
  • Entspannte Sitzhaltung: passt gut zu ruhigem Fahren und längeren Strecken.
  • Stimmiges Gesamtbild: wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“.

Harley-Davidson Fat Boy: Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximale Agilität: sehr dynamische Manöver sind nicht die Kernstärke.
  • Einsatzprofil: wer stark auf Adventure-Optionen und wechselnde Untergründe setzt, findet in der KTM meist mehr Passung.

KTM 1190 Adventure: Stärken

  • Vielseitigkeit: ausgelegt für unterschiedliche Strecken und Fahrstile.
  • Dynamik: unterstützt zügiges Fahren und aktives Handling.
  • Tourenorientierung: passt gut zu längeren Fahrten mit wechselnden Bedingungen.

KTM 1190 Adventure: Schwächen

  • Anspruch im Fahrgefühl: kann im Vergleich „präsenter“ wirken und mehr Aufmerksamkeit verlangen.
  • Stilfrage: wer vor allem Cruiser-Ruhe und klassisches Auftreten sucht, könnte die KTM als weniger „entspannt“ empfinden.

Welche Ausstattung und welche Richtung passt besser?

Im Vergleich wird deutlich: Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob man „mehr“ oder „weniger“ bekommt, sondern davon, welche Art von Motorrad man im Kopf hat. Die Fat Boy ist häufig die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Sound, Stil, entspannte Kilometer und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach dem nächsten Kick verlangt. Die 1190 Adventure ist dagegen oft die Wahl für Menschen, die gerne planen, aber noch lieber flexibel bleiben: Touren, Abstecher, wechselnde Straßen und ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Rolle festnageln lässt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Charakter, entspannte Sitzhaltung und ein genussorientiertes Fahrgefühl suchen. Wer häufig in ruhigerem Tempo unterwegs ist, Wert auf Stil und ein souveränes, gleichmäßiges Ansprechverhalten legt und lange Strecken möglichst entspannt genießen möchte, wird mit der Fat Boy sehr zufrieden sein. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich wie ein stimmiges Gesamtpaket anfühlt – weniger als „Sportgerät“, mehr als Motorrad zum Wohlfühlen.

Die KTM 1190 Adventure passt dagegen besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die Vielseitigkeit und Dynamik priorisieren. Wenn Touren abwechslungsreich sind, wenn die Route auch mal vom Plan abweicht und wenn aktives Handling wichtiger ist als cruisertypische Ruhe, ist die KTM im Vergleich oft die passendere Wahl. Kurz gesagt: Fat Boy für entspanntes Cruiser-Genießen, KTM 1190 Adventure für flexible Touren und mehr Fahraktivität.

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