| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. KTM 125 Duke: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die KTM 125 Duke, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren wirklich spürt: Charakter, Haltung auf der Straße, Komfortanspruch und wie gut sich das jeweilige Bike in den Alltag einfügt. Genau darum geht es hier – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die je nach Fahrstil zum Nachteil werden können.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Statement vs. agiles City-Bike
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für Cruiser-Ästhetik, entspannteres Fahrgefühl und eine Art von Motorradkultur, die man nicht nur sieht, sondern auch hört und spürt. Die KTM 125 Duke dagegen ist ein Naked Bike, das auf Wendigkeit, Direktheit und sportliche Dynamik ausgelegt ist. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Design und Sitzgefühl
Die Fat Boy setzt auf eine markante, schwere Präsenz. Das wirkt sich auch auf das Fahrgefühl aus: Man sitzt eher „drin“ im Cruiser-Stil, mit Fokus auf ruhiges Gleiten und souveränes Auftreten. Die KTM 125 Duke ist dagegen kompakter und leichter im Handling. Das merkt man besonders in engen Situationen: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und im Stadtverkehr, wo ein Motorrad oft mehr „mitdenken“ muss als nur geradeaus zu rollen.
Motorcharakter im Vergleich: Drehmoment-Vibe vs. sportliche Reaktion
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Harley-Davidson Fat Boy ist typischerweise auf ein kräftiges, gleichmäßiges Ansprechverhalten ausgelegt, das sich besonders bei entspanntem Fahren gut anfühlt. Das passt zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern eher genießt. Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken eher über Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten aus. Gerade wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder die Geschwindigkeit dynamisch zu variieren, wirkt die Duke oft wie ein Bike, das schnell auf Impulse reagiert.
Leistungsentfaltung: wie sich das im Alltag anfühlt
Die Fat Boy wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man mit einem ruhigen Rhythmus bewegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn Strecken nicht nur „schnell“, sondern auch „entspannt“ sein sollen. Die KTM 125 Duke hingegen belohnt Fahrweise, bei der man häufiger Gas gibt, die Drehzahl nutzt und das Bike aktiv einsetzt. Wer gerne sportlich fährt und in der Stadt häufig beschleunigt, findet in der Duke meist den direkteren Spaßfaktor.
Fahrwerk und Handling: souveränes Rollen vs. präzises Kurvengefühl
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie: Die Harley-Davidson Fat Boy zielt auf Stabilität und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man längere Strecken ohne ständiges Nachjustieren fahren möchte. Die KTM 125 Duke ist dagegen auf Wendigkeit und sportliche Kontrolle ausgelegt. In Kurven und beim Ausweichen im Stadtverkehr fühlt sich die Duke oft „nerviger“ im positiven Sinne an – also bereit, schnell die Linie zu wechseln.
Stärken und Schwächen im Handling
- Fat Boy: Stärke ist das souveräne, entspannte Rollen. Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei einem kompakten Naked Bike.
- Duke: Stärke ist das agile, direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche Fokus nicht jedem Komfortanspruch entspricht, besonders wenn man sehr lange Strecken in einem eher gemütlichen Tempo plant.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark“, sondern um das, was man daraus macht: Dosierbarkeit, Gefühl am Hebel und wie gut das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar bleibt. Im Vergleich wirkt die Fat Boy oft wie ein Motorrad, das sich beim Bremsen stabil anfühlt und das man mit ruhiger Hand gut in den Griff bekommt. Die KTM 125 Duke wirkt dagegen häufig etwas „sportlicher“ in der Reaktion – was in dynamischen Situationen ein Vorteil sein kann, aber auch eine Fahrweise verlangt, die zum Bike passt.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Cruiser-Genuss vs. Naked-Pragmatismus
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wie gut sitzt man auf dem Bike, wie entspannt ist das Ein- und Aussteigen, wie angenehm ist die Sitzposition bei Stop-and-Go-Verkehr und wie gut kommt man mit wechselnden Streckenprofilen zurecht. Die Harley-Davidson Fat Boy punktet typischerweise mit Cruiser-Komfort und dem Gefühl, dass man sich Zeit lassen darf. Die KTM 125 Duke punktet eher mit unkomplizierter Handhabung, direktem Fahrgefühl und einer Position, die im Stadtverkehr oft praktisch ist.
Für welche Strecken passt welches Bike?
Die Fat Boy ist besonders dann im Element, wenn es um längere Fahrten, Landstraßen und das „Cruisen“ geht. Die KTM 125 Duke ist oft die bessere Wahl, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, häufigen Richtungswechseln und Stadtverkehr besteht – also aus Situationen, in denen Wendigkeit und schnelle Reaktion wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling.
Ausstattung und Fahrbarkeit: Charakter trifft auf Alltag
Beide Motorräder haben ihren eigenen Stil, und genau das spiegelt sich in der Fahrbarkeit wider. Die Fat Boy wirkt wie ein Bike, das man bewusst fährt: mit Blick auf Stil, Sound und ein ruhiges Fahrtempo. Die KTM 125 Duke ist eher ein Motorrad, das man „einfach nutzt“ – weil es im Alltag schnell verfügbar ist und sich unkompliziert bewegt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Harley-Davidson Fat Boy: Stärke ist das Cruiser-Gefühl, die entspannte Art zu fahren und die starke Präsenz. Schwäche kann sein, dass das Bike im engen Stadtverkehr weniger flexibel wirkt und der Fokus weniger auf sportliche Agilität liegt.
- KTM 125 Duke: Stärke ist das agile Handling, die direkte Motorreaktion und die Eignung für Stadt und dynamische Fahrten. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch bei sehr langen, entspannten Touren nicht für jeden gleich gut passt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Wer ein Motorrad sucht, das vor allem Charakter ausstrahlt und sich wie ein Statement anfühlt, wird mit der Harley-Davidson Fat Boy sehr wahrscheinlich glücklich. Wer dagegen ein Bike möchte, das agil ist, schnell auf Impulse reagiert und im Alltag leicht zu bewegen bleibt, findet in der KTM 125 Duke meist die passendere Basis.
Typische Entscheidungskriterien
Im Vergleich helfen vor allem diese Fragen: Soll das Motorrad eher „entspannt“ wirken und lange Strecken genießen lassen? Oder soll es im Alltag schnell, wendig und dynamisch sein? Geht es mehr um das Gefühl von Cruiser-Ruhe oder um das sportliche, direkte Fahrverhalten? Je nachdem kippt die Entscheidung klar in eine Richtung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist das Bike für alle, die Cruiser-Feeling, souveränes Rollen und eine starke Motorrad-Identität suchen. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Komfort, Ruhe und Stil im Vordergrund stehen – und weniger zu Situationen, in denen maximale Wendigkeit im engen Stadtverkehr entscheidend ist. Die KTM 125 Duke ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, häufigen Richtungswechseln und dynamischem Fahren besteht. Ihr Vorteil liegt im agilen Handling und in der direkten Motorreaktion, die Spaß macht, sobald es schneller und kurviger wird. Wer also ein Motorrad möchte, das eher „genießt“, trifft mit der Fat Boy eine stimmige Wahl. Wer ein Bike sucht, das „mitgeht“ und schnell reagiert, wird mit der Duke deutlich mehr von seinem Fahrstil wiederfinden.