| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Moto Guzzi V7 III – Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Fat Boy steht für klassische Cruiser-Optik, massives Auftreten und ein Fahrgefühl, das man spürt, bevor man es versteht. Die Moto Guzzi V7 III wirkt dagegen wie ein stilvoller Alltagsbegleiter mit italienischer Handschrift: kompakt, lebendig und mit dem typischen V2-Charakter, der sich nicht verstecken muss. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket aus Stil, Komfort, Handling und Alltagstauglichkeit.
Auftritt und Design: Cruiser-Schwergewicht trifft italienische Eleganz
Die Fat Boy ist ein Statement. Die Silhouette ist breit, die Proportionen sind bewusst „cruiserhaft“, und schon im Stand wirkt das Motorrad wie ein rollender Blickfang. Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen auf klassische Linien, eine stimmige Retro-Anmutung und eine insgesamt leichtere, agilere Erscheinung. Das ist nicht nur Optik: Das Design beeinflusst auch, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt – beim Rangieren, beim Aufsteigen und beim täglichen Umgang.
Stärken der Fat Boy: Präsenz, hochwertige Cruiser-Ästhetik und ein Look, der auch nach Jahren noch zeitlos wirkt. Schwächen: Das Konzept ist weniger auf „kompakt und wendig“ ausgelegt, wodurch enge Situationen und häufiges Stop-and-go weniger entspannt sein können.
Stärken der V7 III: Retro-Charme, ausgewogene Proportionen und ein Gesamtbild, das sich gut in den Alltag einfügt. Schwächen: Wer maximale Cruiser-Wucht erwartet, bekommt eher ein „klassisch, aber leichter“ Erlebnis als ein schweres Statement.
Motor-Charakter und Fahrgefühl: Drehmoment trifft Lebendigkeit
Beide Motorräder setzen auf den typischen V2-Charakter, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Fat Boy steht für einen kraftvollen, gleichmäßigen Schub, der besonders bei entspanntem Cruisen überzeugt. Das Motorrad wirkt dabei wie ein großes, ruhiges Kraftpaket: Gas auf, Rhythmus halten, Kilometer genießen. Die V7 III dagegen spielt stärker mit dem Gefühl von „Ansprechverhalten“ und einem dynamischeren Charakter. Sie wirkt agiler, lässt sich gefühlt leichter dosieren und macht gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Tempo mehr Spaß, weil sie schneller in den richtigen Bereich kommt.
Vergleich der Stärken: Die Fat Boy punktet mit souveräner Durchzugskraft und einem entspannten Fahrstil. Die V7 III punktet mit spürbarer Agilität und einem lebendigeren Umgang mit Gas und Drehzahl.
Vergleich der Schwächen: Die Fat Boy kann bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „leichtfüßig“ wirken, weil das Cruiser-Konzept auf Stabilität und Ruhe ausgelegt ist. Die V7 III ist zwar kräftig, aber wer ausschließlich auf maximale Cruiser-„Wucht“ setzt, könnte den Fokus stärker auf die Fat Boy legen.
Handling und Alltag: Wie sich Gewicht und Geometrie bemerkbar machen
Im Alltag entscheidet das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkkonzept, Schwerpunkt und Fahrwerksabstimmung. Die Fat Boy ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Das macht sie auf längeren Strecken angenehm, weil sie geradeaus ruhig bleibt und das Fahrgefühl „groß“ wirkt. In der Stadt oder auf engen Parkplätzen kann das Gewicht und die Bauart jedoch stärker ins Bewusstsein rücken. Die V7 III fühlt sich dagegen leichter an – nicht nur optisch, sondern auch im Umgang. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr oder häufiges Rangieren auf dem Plan stehen.
Stärken der Fat Boy: ruhiges, souveränes Fahrverhalten bei konstantem Tempo. Schwächen: weniger ideal für Situationen, in denen häufiges Manövrieren und enge Gassen dominieren.
Stärken der V7 III: handlicheres Gefühl, angenehmer Alltagseinsatz. Schwächen: wer maximales „Cruiser-Schwergewicht“ sucht, wird die V7 III eher als klassisches, aber nicht überdimensioniertes Motorrad erleben.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzbank. Entscheidend ist, wie die Ergonomie zur Fahrweise passt: Sitzhöhe, Fußrastenposition, Lenkerwinkel und die Art, wie das Motorrad beim Beschleunigen und Bremsen „arbeitet“. Die Fat Boy ist klar auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt den Genussmodus, und das Motorrad lädt dazu ein, Tempo und Rhythmus zu wählen, statt ständig aktiv zu arbeiten. Die V7 III bietet ebenfalls Komfort, wirkt aber im Vergleich flexibler: Sie eignet sich häufig besser für gemischte Einsätze, bei denen auch mal zügiger gefahren wird oder die Strecke nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht.
Vergleich: Die Fat Boy ist besonders stark, wenn längere Strecken im Vordergrund stehen und ein ruhiger Fahrstil bevorzugt wird. Die V7 III ist besonders stark, wenn Komfort mit Alltagstauglichkeit und einem vielseitigen Fahrprofil kombiniert werden soll.
Bremsen und Fahrwerksgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beim Bremsen zeigt sich, wie gut ein Motorrad die Balance aus Verzögerung, Dosierbarkeit und Stabilität hinbekommt. Die Fat Boy vermittelt dabei das Gefühl, dass sie kontrolliert verzögert und dabei ihre Cruiser-typische Ruhe beibehält. Das Fahrwerk unterstützt das Konzept: stabil, vorhersehbar und auf „entspanntes Handling“ ausgelegt. Die V7 III wirkt dagegen etwas direkter im Feedback. Das kann gerade in Kurven oder bei wechselndem Untergrund ein Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „antwortet“ und sich präziser anfühlt, wenn die Linie gehalten werden soll.
Stärken der Fat Boy: souveräne Stabilität und ein ruhiges Brems- und Fahrwerksgefühl. Schwächen: weniger „sportlich-direkt“ als die V7 III, wenn man sehr aktiv fährt.
Stärken der V7 III: direkteres Feedback und agileres Fahrwerksgefühl. Schwächen: wer ausschließlich auf Cruiser-Ruhe setzt, könnte den Charakter als weniger „schwer und dominant“ empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Technik, sondern um das, was im Alltag hilft: Übersicht, Bedienbarkeit, sinnvolle Details und die Art, wie das Motorrad sich für den täglichen Gebrauch „rund“ anfühlt. Die Fat Boy spielt ihre Stärken aus, wenn es um Cruiser-typische Ausstattung und den Look geht, der auch ohne viel Zubehör wirkt. Die V7 III punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt – besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren, sondern auch für regelmäßige Fahrten genutzt wird.
Vergleich der Praxis: Die Fat Boy ist eher die Wahl für Menschen, die ihr Motorrad als Erlebnis und Stilobjekt sehen und lange Strecken genießen. Die V7 III ist eher die Wahl für Menschen, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das sich nicht „zu schade“ für den Alltag anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – klare Vorteile
- Charakter: Cruiser-typische Präsenz und ein Fahrgefühl, das auf Souveränität setzt.
- Langstrecke: besonders angenehm bei entspanntem Tempo und konstantem Rhythmus.
- Stabilität: ruhiges Handling, das Vertrauen vermittelt.
Harley-Davidson Fat Boy – mögliche Nachteile
- Alltag/Engstellen: weniger ideal, wenn häufig enge Manöver oder viel Stop-and-go anstehen.
- Aktive Fahrweise: weniger „leichtfüßig“ als die V7 III, wenn es sportlicher wird.
Moto Guzzi V7 III – klare Vorteile
- Agilität: spürbar handlicheres Gefühl und lebendiger Umgang.
- Vielseitigkeit: passt gut zu gemischten Einsätzen, nicht nur zu langen Touren.
- Feedback: direkteres Fahrwerks- und Ansprechverhalten.
Moto Guzzi V7 III – mögliche Nachteile
- Cruiser-Wucht: weniger „massiv“ als die Fat Boy, wenn genau dieser Eindruck gesucht wird.
- Fokus: eher vielseitig und klassisch, weniger auf reines Cruiser-„Schwergewicht“ ausgerichtet.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Fat Boy und V7 III hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der gewünschten Art zu fahren. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein großes, ruhiges Erlebnis anfühlt, gerne cruised und die Optik als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Harley-Davidson Fat Boy sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist besonders passend, wenn längere Strecken, souveräner Durchzug und ein stabiler Cruiser-Charakter im Vordergrund stehen.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag leicht zu handhaben ist, auf kurvigen Strecken lebendig wirkt und dabei den klassischen V2-Charakter mit italienischem Stil verbindet, trifft mit der Moto Guzzi V7 III eine sehr gute Wahl. Sie ist ideal, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und ein vielseitiges Fahrprofil wichtiger ist als maximale Cruiser-Wucht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die ein echtes Cruiser-Statement suchen: viel Präsenz, ruhige Stabilität und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Besonders auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo spielt sie ihre Stärken aus. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Situationen hat oder ein Motorrad bevorzugt, das sich lebendig und handlich anfühlt, wird mit der Moto Guzzi V7 III glücklicher. Sie wirkt vielseitiger, direkter im Feedback und passt hervorragend zu gemischten Einsätzen – von der Feierabendrunde bis zur kurvigen Landstraße. Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans mit Fokus auf Souveränität und Stil, V7 III für alle, die Agilität, Alltagstauglichkeit und italienischen Retro-Charme in einem Paket suchen.