| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Suzuki GS 500 – Motorradvergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Suzuki GS 500, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich das Fahren anfühlt: Welche Sitzposition passt, wie der Motor den Charakter prägt, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt und wo die Grenzen liegen. Genau das wird hier gegenübergestellt – mit Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, damit die Entscheidung am Ende nicht nur nach Optik, sondern nach Fahrpraxis fällt.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Charakter vs. alltagstaugliche Fahrbarkeit
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für einen klassischen Cruiser-Look und einen Fahrstil, der eher auf Gelassenheit und Sound setzt als auf hektische Dynamik. Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen einen pragmatischen Ansatz: Sie ist auf ein leichtes Handling, eine gut kontrollierbare Fahrbarkeit und einen Einstieg in das Motorradfahren ausgelegt. Damit treffen im Vergleich zwei Philosophien aufeinander: Genuss und Präsenz auf der einen Seite, Übersichtlichkeit und Alltagstauglichkeit auf der anderen.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Harley-Davidson Fat Boy: Drehmomentgefühl und Sound im Vordergrund
Die Fat Boy wirkt beim Anfahren und im unteren bis mittleren Drehzahlbereich besonders stimmig. Der Motorcharakter ist weniger darauf ausgelegt, ständig „hochzudrehen“, sondern eher auf ein gleichmäßiges Vorankommen. Das spürt man im Fahrgefühl: Der Cruiser vermittelt Ruhe, lässt sich im Alltag angenehm dosieren und sorgt durch seinen Klang für eine starke emotionale Komponente.
Suzuki GS 500: kontrolliert, handlich und aufgängiger
Die GS 500 ist dagegen ein Motorrad, das sich vor allem durch seine gutmütige Art auszeichnet. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, die Maschine lässt sich sauber einordnen und unterstützt ein Fahrtempo, das sich ohne Stress aufbauen lässt. Gerade wenn das Motorradfahren noch nicht zur Routine gehört oder wenn häufig in Stadt- und Landstraßenverkehr gefahren wird, spielt diese Art von Fahrbarkeit ihre Stärken aus.
Sitzposition und Ergonomie
Bei der Sitzposition trennen sich die Wege deutlich. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine entspannte Cruiser-Position: Der Oberkörper ist meist aufrechter, die Beine sind typischerweise stärker nach vorn geführt, was das Gefühl von „angekommen sein“ erzeugt. Das ist besonders dann angenehm, wenn längere Strecken im entspannten Rhythmus gefahren werden.
Die Suzuki GS 500 bietet eine eher sportlich-nüchterne Ergonomie. Dadurch wirkt sie im Handling oft direkter, weil der Fahrer mehr „im Motorrad“ sitzt statt eher „darauf“. Das kann im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln ein Vorteil sein. Gleichzeitig ist die Haltung für manche Fahrer auf längeren Touren weniger „sofaartig“ als bei einem Cruiser.
Handling im Alltag: Wendigkeit, Gewichtsempfinden und Kontrolle
Im Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy ist ein Motorrad mit viel optischer und fahrdynamischer Präsenz. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre – aber das Gewichtsempfinden und die Bauart sorgen dafür, dass man im Stand und bei langsamen Manövern bewusster agiert. Dafür belohnt sie das Fahren mit einem stabilen, ruhigen Eindruck, sobald Fahrt aufgebaut ist.
Die GS 500 wirkt im Alltag oft leichter zu „lesen“. Sie lässt sich in engen Situationen zügig positionieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade bei wechselndem Verkehr, beim Rangieren oder wenn das Motorrad häufiger allein bewegt werden muss, ist diese unkomplizierte Handhabung ein klarer Pluspunkt.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsleistung ein entscheidender Faktor – allerdings zeigt sich der Unterschied eher im Gesamteindruck. Die Fat Boy punktet mit einem stabilen Fahrgefühl, das in Kombination mit der Cruiser-Geometrie ein ruhiges Bremsen unterstützt. Die GS 500 spielt ihre Stärke im präzisen Ansprechverhalten aus: Das Motorrad lässt sich gut dosieren und unterstützt ein sportlicheres „Rein und Raus“ in Kurven.
Wer häufig zügig fährt oder viel in kurvigen Abschnitten unterwegs ist, profitiert meist von der direkten Rückmeldung der GS 500. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist und Wert auf ein souveränes, gleichmäßiges Fahrverhalten legt, findet in der Fat Boy eine stimmige Basis.
Komfort und Alltagstauglichkeit
Komfort ist beim Vergleich nicht nur eine Frage der Federung, sondern auch der Art, wie das Motorrad den Alltag „mitmacht“. Die Fat Boy ist auf den Cruiser-Alltag ausgelegt: Sie fühlt sich bei gleichmäßigem Tempo stimmig an und wirkt besonders dann passend, wenn das Motorradfahren als Erlebnis im Vordergrund steht – inklusive Sound und Stil.
Die GS 500 ist dagegen stärker auf den praktischen Alltag ausgerichtet. Sie eignet sich gut für regelmäßige Fahrten, bei denen das Motorrad schnell verfügbar sein muss und das Handling im Vordergrund steht. Auch wenn es mal hektischer wird, bleibt die Maschine meist gut beherrschbar.
Reisetauglichkeit: Wie weit kommt man – und wie fühlt es sich an?
Reisen mit einem Cruiser bedeutet oft: weniger „sportliche“ Dynamik, mehr „genussorientiertes“ Tempo. Die Fat Boy kann auf längeren Strecken angenehm wirken, weil die Sitzposition und der Charakter auf entspanntes Fahren ausgelegt sind. Allerdings hängt die Reisequalität stark davon ab, wie viel Komfortzubehör genutzt wird und wie die persönliche Sitzhaltung auf Dauer passt.
Die GS 500 kann ebenfalls für Touren genutzt werden, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man „funktional“ einsetzt. Wer längere Strecken fährt, profitiert von einer guten Fahrbarkeit und davon, dass das Motorrad auch bei wechselnder Geschwindigkeit nicht aus dem Konzept gerät. Für sehr lange Tage kann jedoch die ergonomische Ausrichtung entscheidend sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Emotionaler Charakter: Sound und Cruiser-Feeling sind ein großer Teil des Erlebnisses.
- Entspanntes Fahrkonzept: Gleichmäßiges Vorankommen liegt ihr.
- Stabiles Auftreten: Sobald Fahrt da ist, wirkt das Motorrad souverän.
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Langsame Manöver können bewussteres Handling erfordern.
- Sportliche Präzision ist nicht der Fokus – wer „aggressiv“ fahren will, muss sich darauf einstellen.
Suzuki GS 500 – Stärken
- Übersichtliches Handling: Gut kontrollierbar, besonders im Alltag.
- Direkte Fahrbarkeit: Unterstützt ein zügiges, sauberes Fahren in Kurven.
- Alltagstauglichkeit: Passt gut zu Stadt- und Landstraßenverkehr.
Suzuki GS 500 – Schwächen
- Charakter: Wer den „Cruiser-Vibe“ sucht, wird eher nicht genau das bekommen.
- Langstreckenkomfort hängt stärker von der individuellen Ergonomie ab.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, welche Art von Motorradfahren gesucht wird. Die Harley-Davidson Fat Boy ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Stil, Sound und entspanntes Cruisen wollen. Wer gern mit Gefühl unterwegs ist, weniger auf „sportliche“ Reaktion setzt und das Motorradfahren als Erlebnis zelebriert, findet in der Fat Boy eine sehr stimmige Wahl.
Die Suzuki GS 500 passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein unkompliziertes, gutmütiges und leicht zu beherrschendes Motorrad suchen. Sie eignet sich für den Einstieg, für regelmäßige Fahrten und für alle, die im Alltag Wert auf Kontrolle und einfache Handhabung legen. Auch wer gern kurvige Strecken fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung und dem kontrollierten Fahrgefühl.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich achten?
Beim Kauf sollte nicht nur das Modell im Fokus stehen, sondern auch die persönliche Nutzung. Im Vergleich zwischen Fat Boy und GS 500 lohnt es sich, folgende Punkte gegeneinander abzuwägen:
- Fahrprofil: Stadt und Landstraße sprechen oft für die GS 500, entspanntes Cruisen eher für die Fat Boy.
- Ergonomie: Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie angenehm sich längere Fahrten anfühlen.
- Fahrstil: Wer dynamisch und präzise fahren möchte, wird die GS 500 eher als „direkter“ erleben. Wer den Fokus auf ruhiges Gleiten legt, wird die Fat Boy stärker genießen.
- Alltagstauglichkeit: Rangieren, Handling und das eigene Sicherheitsgefühl im langsamen Tempo sind entscheidend.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem emotionale Präsenz, entspanntes Cruisen und einen charakterstarken Auftritt bieten soll. Sie passt besonders zu Fahrern, die weniger „sportliche“ Reaktion suchen, sondern ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl und den typischen Cruiser-Vibe genießen möchten. Wer häufig im Stadtverkehr rangiert oder sehr enge Situationen meistern muss, sollte sich darauf einstellen, dass die Fat Boy im langsamen Handling bewusster bewegt werden will.
Die Suzuki GS 500 ist die passendere Option, wenn unkomplizierte Fahrbarkeit, gute Kontrolle und ein Motorrad für den Alltag gesucht werden. Sie überzeugt durch ihre direkte Handhabung und eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig fahren, sich schnell sicher fühlen möchten und auch kurvige Strecken gern dynamisch, aber kontrolliert angehen. Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Liebhaber, GS 500 für pragmatische Alltagsfahrer.