| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Triumph Speed Twin 900 – welcher Cruiser oder welches Roadster-Feeling passt?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Triumph Speed Twin 900, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Start, um die Art, wie sich Leistung anfühlt, um Komfort auf längeren Strecken und darum, wie gut ein Motorrad in den Alltag passt. Genau das wird hier gegenübergestellt: Was die beiden Modelle auszeichnet, wo sie ihre Grenzen haben und für welche Fahrprofile sie besonders stimmig sind.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. modernes Roadster-Konzept
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für klassischen Cruiser-Stil: viel Präsenz, ein entspannteres Fahrgefühl und ein Motorcharakter, der eher auf Drehmoment und ruhige Kraft setzt als auf sportliche Drehzahlspitzen. Die Triumph Speed Twin 900 verfolgt dagegen ein Roadster-Konzept mit Fokus auf Agilität, Alltagstauglichkeit und einem modernen, lebendigen Antrieb. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy wirkt vor allem dann stark, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der Antrieb liefert Kraft so, dass man entspannt beschleunigen kann, ohne ständig in den Drehzahlbereich zu wechseln. Das macht sie besonders angenehm für Fahrten, bei denen der Rhythmus zählt – etwa auf Landstraßen oder bei längeren Touren.
Die Speed Twin 900 spielt ihre Stärken anders aus. Sie fühlt sich dynamischer an, wenn es um zügiges Anfahren, flüssiges Beschleunigen und das schnelle Wechseln von Tempo geht. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken wirkt das Konzept leichtfüßiger. Während die Fat Boy eher „zieht“, wirkt die Speed Twin eher „antwortet“ – und das spürt man besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen.
Stärken und Schwächen beim Fahrtempo
- Harley-Davidson Fat Boy: Stärke im entspannten Vortrieb und im souveränen Gefühl bei konstantem Tempo. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man sehr häufig aggressiv beschleunigen oder ständig den Drehzahlbereich ausnutzen möchte.
- Triumph Speed Twin 900: Stärke in der lebendigen Reaktion und im agilen Fahrstil. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrdynamik liegt und weniger auf dem klassischen Cruiser-„Roll“-Gefühl.
Fahrgefühl und Sitzposition: Cruiser-Ruhe vs. Roadster-Übersicht
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Fat Boy ist auf ein entspanntes Sitzen ausgelegt: Der Körper wirkt eher „eingebettet“, die Haltung ist weniger auf sportliche Aktivität getrimmt. Das sorgt für Komfort, wenn die Strecke länger wird oder wenn man einfach genießen möchte.
Die Speed Twin 900 bietet dagegen eine aufrechte, kontrollierte Haltung, die das Motorrad spürbar handlicher macht. Das hilft besonders, wenn häufiges Rangieren, häufiges Anpassen an Verkehrssituationen oder dynamisches Fahren gefragt ist. Man hat mehr das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Was das im Alltag bedeutet
- Fat Boy: Komfort und Gelassenheit stehen im Vordergrund. Für enge Stadtpassagen oder sehr häufiges Stop-and-go kann die Cruiser-typische Ausrichtung weniger „leicht“ wirken.
- Speed Twin 900: Gute Übersicht und Agilität. Für lange, gemütliche Fahrten kann die sportlichere Grundhaltung je nach persönlichem Empfinden weniger „entspannt“ wirken als bei einem klassischen Cruiser.
Handling und Fahrwerk: Wie sich Gewicht und Geometrie anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Fat Boy vermittelt Stabilität und Ruhe. Das ist ein Vorteil, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad „arbeiten“ lässt. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr engen Manövern kann das größere Cruiser-Gefühl jedoch weniger agil wirken als bei einem leichteren, straßenorientierten Roadster.
Die Speed Twin 900 wirkt im Vergleich wendiger und direkter. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Tempo ist das spürbar. Die Maschine lädt dazu ein, Linien aktiv zu fahren und das Tempo situativ anzupassen.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Charakter der Kontrolle unterscheidet sich. Die Fat Boy fühlt sich eher wie ein „großes“ Motorrad an, das Stabilität bietet und beim Verzögern Ruhe ausstrahlt. Die Speed Twin 900 wirkt beim Bremsen und in der Übergangsphase zwischen Bremsen und Beschleunigen oft unmittelbarer, was das Vertrauen in dynamischen Situationen stärkt.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Wo die Stärken liegen
Komfort ist nicht nur eine Frage von Sitzhöhe oder Federung. Es geht auch darum, wie gut ein Motorrad im Alltag mit unterschiedlichen Bedingungen zurechtkommt: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Wege, längere Touren. Die Fat Boy punktet hier mit dem Cruiser-Gefühl: Man sitzt entspannt, fährt gleichmäßig und genießt den Charakter. Für Touren, bei denen weniger „sportliche“ Aktivität im Vordergrund steht, passt das besonders gut.
Die Speed Twin 900 ist im Alltag oft die pragmatischere Wahl. Sie wirkt leichter zu bewegen, reagiert schnell auf wechselnde Situationen und eignet sich damit gut für Fahrten, bei denen nicht jede Strecke geplant ist. Auch für kürzere Touren oder spontane Ausfahrten ist sie häufig die passendere Option.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Fat Boy: Stärken bei entspannter Langstrecke, ruhigem Fahrstil und dem klassischen Cruiser-Charakter. Schwächen eher dort, wo maximale Wendigkeit oder sehr häufiges „sportliches“ Fahren gefragt ist.
- Speed Twin 900: Stärken bei Agilität, direkter Rückmeldung und vielseitigem Einsatz. Schwächen dort, wo man bewusst den schweren, ruhigen Cruiser-Lifestyle sucht und weniger Wert auf „spritzige“ Dynamik legt.
Design und Charakter: Warum das Motorradgefühl mitentscheidet
Bei der Harley-Davidson Fat Boy ist das Design Teil des Gesamterlebnisses. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und genau das spürt man auch beim Fahren. Der Sound, die Präsenz und die Art, wie sich das Motorrad „anfühlt“, gehören zum Konzept.
Die Triumph Speed Twin 900 setzt dagegen auf einen modernen Retro-Look. Der Charakter ist weniger „schwer und groß“, sondern eher „präzise und lebendig“. Wer ein Motorrad möchte, das sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen souverän bewegt, findet hier oft die passende Mischung.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Fat Boy ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Cruiser-Erlebnis suchen: entspanntes Fahren, viel Charakter und ein Motorrad, das auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo besonders gut wirkt. Wer gerne „genießt“, statt ständig aktiv zu arbeiten, wird hier häufig glücklich.
Die Speed Twin 900 ist die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das vielseitig bleibt: schnell im Alltag, wendig auf kurvigen Strecken und mit einem Antrieb, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt oder gerne spontan fährt, bekommt mit ihr ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Typische Entscheidungssituationen
- Wenn Touren im Vordergrund stehen: Die Fat Boy spielt ihre Stärken im entspannten Reisegefühl aus.
- Wenn abwechslungsreiche Strecken und häufiges Kurvenfahren zählen: Die Speed Twin 900 wirkt oft agiler und direkter.
- Wenn das Motorrad auch im Alltag „einfach Spaß“ machen soll: Die Speed Twin 900 passt häufig besser zu spontanen Fahrten.
- Wenn Stil, Sound und Cruiser-Charakter Priorität haben: Die Fat Boy ist die naheliegende Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist ideal für alle, die ein klassisches Cruiser-Erlebnis suchen: ruhiger Vortrieb, viel Charakter und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Genießen ausgelegt ist. Sie wirkt besonders stark, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und der Wunsch nach Präsenz im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig enge Situationen im Alltag meistert oder ein sehr direktes, agiles Handling bevorzugt, könnte die Cruiser-typische Art als weniger „leicht“ empfinden.
Die Triumph Speed Twin 900 überzeugt vor allem durch ihre Vielseitigkeit: lebendige Reaktion, gutes Handling und ein Roadster-Feeling, das in der Stadt ebenso funktioniert wie auf kurvigen Landstraßen. Sie ist die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren, schnelle Anpassung an Verkehrssituationen und ein moderner, direkter Fahrstil wichtiger sind als das klassische Cruiser-„Roll“-Gefühl.
Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans und entspannte Touren, Speed Twin 900 für alle, die ein agiles Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Strecken suchen.