| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Triumph Street Triple RS: Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Triumph Street Triple RS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter. Um das, was sich beim Aufsteigen sofort anders anfühlt: Sitzposition, Motorgefühl, Ansprechverhalten, Sound und vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag und auf der Landstraße verhalten. Genau das schauen wir uns hier an – mit Blick auf die im Vergleich gegenübergestellten Eigenschaften beider Modelle.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. sportliche Agilität
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das eher von Ruhe, Drehmoment und Gelassenheit geprägt ist. Die Maschine wirkt wie gemacht für entspannte Ausfahrten, bei denen der Weg das Ziel ist. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist eine Sportnaked, die auf Dynamik und präzises Handling setzt. Hier steht das Kurvenfahren im Vordergrund: schnell reagieren, zügig beschleunigen und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Linien zu nutzen.
Schon in der Gegenüberstellung der typischen Eigenschaften zeigt sich: Die Fat Boy ist stärker auf Komfort und Charakter ausgelegt, während die Street Triple RS eher auf Performance und Agilität optimiert ist. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Motorcharakter und Ansprechverhalten: Drehmoment vs. sportliche Direktheit
Im Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Modelle so unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Harley-Davidson Fat Boy liefert ein Fahrgefühl, das stark vom Drehmoment und dem typischen Cruiser-Tempo lebt. Das Anfahren und das Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen wirken oft souverän und entspannt. Wer gerne gleichmäßig durch den Verkehr gleitet oder Landstraßen ohne hektische Schaltorgien fährt, wird die Art der Kraftentfaltung mögen.
Die Triumph Street Triple RS spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn es dynamischer wird. Das Ansprechverhalten wirkt im Vergleich oft unmittelbarer, und die Maschine lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Dadurch entsteht ein sportlicher Rhythmus: Gas auf, Motorrad reagiert, Linie wird gehalten, Beschleunigung kommt zügig. Wer gerne zügig unterwegs ist und Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv fährt, findet hier eine sehr direkte Verbindung zwischen Hand und Hinterrad.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Fat Boy: Stärken liegen im entspannten Durchzug und im cruiser-typischen Kraftgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Spontanität“ weniger im Fokus steht als bei einer sportlichen Naked.
- Street Triple RS: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „entschleunigt“ wirkt und man für den vollen Spaß eher die sportliche Gangart wählt.
Fahrwerk und Handling: Komfortorientiert vs. präzise Kurvenmaschine
Auch beim Fahrwerk zeigen die beiden Motorräder ihre Philosophie. Die Harley-Davidson Fat Boy vermittelt im Vergleich ein eher komfortorientiertes Setup. Das Motorrad liegt stabil auf der Straße, fühlt sich aber weniger darauf getrimmt an, jede Bewegung sofort „zurückzuspielen“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau diese Art von Stabilität und Ruhe im Alltag ein Plus.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen klar auf Agilität ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass das Handling darauf zielt, schnell in Schräglage zu kommen und die Linie mit wenig Aufwand zu halten. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Street Triple RS wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“: anbremsen, einlenken, stabilisieren, rausbeschleunigen.
Kurven und Alltag: Was fühlt sich leichter an?
Im Alltag kann die Fat Boy durch ihre entspannte Art überzeugen, während die Street Triple RS durch ihre Wendigkeit und das sportliche Fahrgefühl punktet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt, wird die Agilität der Triumph oft als Vorteil sehen. Wer dagegen lange Strecken am Stück fährt und dabei Komfort wichtiger ist als maximale Schräglagenperformance, findet in der Fat Boy eine stimmige Wahl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist im Vergleich vor allem entscheidend, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. Die Triumph Street Triple RS wirkt im sportlichen Vergleich oft wie das Motorrad, das für zügige Fahrten ausgelegt ist: Das Bremsgefühl unterstützt dynamisches Fahren und lässt sich in der Regel gut kontrollieren.
Die Harley-Davidson Fat Boy bietet ebenfalls ein sicheres Bremsverhalten, setzt aber stärker auf souveräne Verzögerung und Stabilität im Cruiser-Kontext. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, insbesondere wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- Fat Boy: Stärken liegen in der ruhigen, stabilen Verzögerung und dem cruiser-typischen Sicherheitsgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Bremsdosierung weniger im Mittelpunkt steht als bei einer RS-Version.
- Street Triple RS: Stärken liegen in der sportlichen Unterstützung beim dynamischen Fahren. Schwäche kann sein, dass man im Alltag die sportliche „Bremstendenz“ stärker spürt und dadurch bewusster dosieren muss.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt in der Ergonomie. Die Harley-Davidson Fat Boy ist typischerweise so ausgelegt, dass man aufrecht und entspannt sitzt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „in der Sporthaltung“ sein möchte. Die Maschine lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen – auch wenn die Strecke länger wird.
Die Triumph Street Triple RS bringt eine deutlich sportlichere Sitzposition mit. Das ist im Vergleich ein klarer Hinweis darauf, dass die Triumph eher für Fahrerinnen und Fahrer gedacht ist, die aktiv fahren möchten. Auf kurvigen Strecken fühlt sich die Haltung oft wie ein Vorteil an, während sie auf sehr langen, entspannten Touren für manche weniger bequem sein kann.
Ausstattung und Fahrmodi: Praxisnutzen im Vergleich
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Triumph Street Triple RS wirkt oft wie das modernere Gesamtpaket, wenn es um elektronische Unterstützung und sportliche Fahrmodi geht. Das kann helfen, das Motorrad je nach Situation anzupassen – etwa wenn die Straße weniger griffig ist oder man den Charakter der Beschleunigung variieren möchte.
Die Harley-Davidson Fat Boy punktet dagegen häufig mit einem stimmigen, klassischen Konzept. Auch wenn die Elektronik nicht im gleichen Fokus steht wie bei einer RS, kann die Fat Boy im Alltag durch ihre intuitive Bedienung und ihren klaren Charakter überzeugen.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Fat Boy: Stärken liegen im klassischen Gesamtkonzept und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass moderne Assistenz- und Einstellmöglichkeiten weniger stark im Vordergrund stehen.
- Street Triple RS: Stärken liegen in der modernen, sportlich ausgerichteten Ausstattung und der Anpassbarkeit. Schwäche kann sein, dass man die Elektronik nicht zwingend benötigt, wenn man vor allem cruiser-typisch entspannt fährt.
Design und Sound: Emotion als Teil des Fahrtests
Beim Vergleich darf man den emotionalen Faktor nicht unterschätzen. Die Harley-Davidson Fat Boy ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das man erlebt. Der Sound, die Optik und die Präsenz gehören zum Gesamterlebnis. Wer auf Ausfahrten Wert auf Atmosphäre legt, wird genau hier abgeholt.
Die Triumph Street Triple RS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sportliche Technik sichtbar macht. Auch wenn der Sound nicht identisch „Cruiser-typisch“ ist, vermittelt die Triumph ein Gefühl von Leistung und Präzision. Das Design unterstützt den Eindruck, dass das Motorrad für dynamische Fahrten gemacht ist.
Welches Motorrad passt besser? Ein Vergleich nach Fahrstil
Wenn man die im Vergleich gegenübergestellten Eigenschaften zusammenfasst, ergibt sich ein ziemlich klares Bild:
- Harley-Davidson Fat Boy ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die entspannt reisen, den Charakter mögen und ein Motorrad suchen, das sich nicht ständig nach „sportlicher Höchstleistung“ anfühlen muss.
- Triumph Street Triple RS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven aktiv fahren, agiles Handling
Typische Entscheidungssituationen
Wer häufig lange Strecken fährt, gern gleichmäßig unterwegs ist und den Cruiser-Lifestyle lebt, wird mit der Fat Boy sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Wer dagegen oft auf kurvigen Strecken unterwegs ist, gerne zügig beschleunigt und ein Motorrad sucht, das sich leicht und präzise bewegt, findet in der Street Triple RS die passendere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die richtige Wahl, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren souveränen Motorstil, die ruhige Art im Alltag und das starke emotionale Gesamtpaket aus Optik und Sound. Wer lange Touren mag und das Motorrad eher genießen als „ausreizen“ möchte, findet hier eine stimmige Maschine.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken aus, wenn Dynamik und präzises Handling wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling. Im Vergleich zeigt sich die Triumph als klare Option für sportliches Fahren: direktes Ansprechverhalten, agiles Kurvenhandling und eine Ausstattung, die das dynamische Potenzial unterstützt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, zügig unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das schnell auf Eingaben reagiert, liegt mit der Street Triple RS richtig.