| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Yamaha MT-03: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Yamaha MT-03, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl, die Sitzposition, den Charakter des Motors und darum, wie sich das Bike im Alltag anfühlt. Die Fat Boy steht für Cruiser-Style, Präsenz und entspanntes Dahingleiten. Die MT-03 dagegen ist ein agiles Naked Bike, das auf Wendigkeit, Übersicht und dynamisches Fahren ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Genuss vs. Naked-Agilität
Die Harley-Davidson Fat Boy ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch spürt. Der Fokus liegt auf Komfort, einem souveränen Auftreten und einem Motorlauf, der eher nach „genießen“ klingt als nach „jagen“. Die Yamaha MT-03 ist dagegen ein Bike für alle, die schnelle Reaktionen mögen: leichtfüßig, direkt und mit einer Haltung, die den Blick nach vorn und die Hände schnell an den richtigen Stellen hat.
Wie sich die Philosophie im Alltag zeigt
Im Stadtverkehr spielt die MT-03 ihre Stärken oft besonders früh aus: Das Handling wirkt unkompliziert, das Bike lässt sich gut manövrieren und die aufrechte, aber sportlich orientierte Sitzposition unterstützt eine aktive Fahrweise. Die Fat Boy ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher nach „ruhig rollen“ an. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, merkt schneller, dass ein Cruiser mehr Gewicht und mehr „Massenträgheit“ mitbringt – dafür bietet er ein anderes Wohlgefühl, wenn es wieder flüssig wird.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Drehmoment-Feeling vs. Drehfreude
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Harley-Davidson Fat Boy steht für einen kräftigen, eher gleichmäßigen Antritt, der sich wie ein solides Fundament anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um Vortrieb zu bekommen. Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen lebendiger und drehfreudiger. Sie belohnt eine Fahrweise, bei der man mehr mit dem Gas arbeitet und die Leistung aus dem Bereich holt, in dem das Bike besonders agil wirkt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärken der Fat Boy: Der Cruiser-typische Vortrieb und das souveräne Gefühl bei gleichmäßiger Fahrt. Das Motorrad vermittelt Ruhe und vermittelt das Gefühl, dass es für längere Strecken gemacht ist, bei denen man nicht ständig den Tacho im Blick haben muss.
Schwächen der Fat Boy: Wer sehr sportlich und häufig „ruckartig“ beschleunigt, merkt, dass das Bike eher auf Gelassenheit ausgelegt ist. Außerdem kann das größere Format im dichten Verkehr weniger handlich wirken als ein leichteres Naked Bike.
Stärken der MT-03: Direkte Gasannahme, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das sich schnell „leicht“ anfühlt. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei dynamischer Stadtfahrt ist das ein echter Vorteil.
Schwächen der MT-03: Wer einen Cruiser-typischen, massiven Charakter sucht oder lange Strecken mit maximaler „Schwerpunkt-Ruhe“ bevorzugt, wird die Fat Boy eher als passender empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt vs. aktiv
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Harley-Davidson Fat Boy bietet eine eher entspannte, cruiser-typische Haltung. Das sorgt dafür, dass man längere Fahrten angenehmer durchstehen kann, weil der Körper nicht permanent in einer aktiven Fahrposition „arbeitet“. Die Yamaha MT-03 setzt auf eine aufrechte, aber sportlichere Sitzhaltung. Das unterstützt eine aktive Kontrolle über das Motorrad und macht es leichter, sich schnell an unterschiedliche Situationen anzupassen.
Komfort auf langen Strecken
Für lange Touren ist die Fat Boy oft die naheliegendere Wahl, weil das Gesamtpaket auf entspanntes Reisen ausgelegt wirkt. Die MT-03 kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie fühlt sich eher nach „Fahrspaß unterwegs“ an: weniger nach gemütlichem Gleiten, mehr nach lebendigem Vorankommen.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Harley-Davidson Fat Boy wirkt darauf ausgelegt, Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten zu vermitteln. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Straße gleichmäßig ist oder man entspannt Tempo hält. Die Yamaha MT-03 spielt ihre Stärken in der Wendigkeit aus: Sie wirkt handlicher, lässt sich leichter in die Kurve bringen und unterstützt ein zügiges, kontrolliertes Fahren.
Wie sich das in Kurven anfühlt
In Kurven kann die MT-03 durch ihre Agilität punkten. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie zügig zu wählen und den Rhythmus schnell zu finden. Die Fat Boy kann ebenfalls Kurven, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man mit mehr Ruhe und mit einem anderen Tempo unterwegs ist. Wer „Cruiser-Style“ fährt, wird das als Stärke sehen; wer maximale Kurvendynamik sucht, wird die MT-03 eher bevorzugen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Parken
Im Alltag zählt nicht nur das Fahren, sondern auch das Handling im Stand und die praktische Nutzung. Die MT-03 ist in vielen Situationen unkomplizierter: Sie wirkt leichter zu bewegen, passt sich schneller an enge Straßen an und macht das tägliche „Dazwischen“ leichter. Die Fat Boy ist dagegen ein Motorrad, das man bewusst nutzt. Sie ist weniger „unauffällig“, sondern eher ein Statement – und genau das kann im Alltag ein Plus sein, wenn man das Motorrad nicht als reines Transportmittel sieht.
Stärken im Betrieb
Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken im Betrieb. Die MT-03 punktet oft mit einem unkomplizierten Handling und einem Charakter, der das Fahren im Alltag angenehm macht. Die Fat Boy punktet mit dem Erlebnisfaktor: Sound, Look und das Gefühl, dass jede Fahrt „etwas Besonderes“ ist. Gleichzeitig sollte man bei einem Cruiser im Hinterkopf behalten, dass Größe und Gewicht im Alltag spürbarer sind.
Design und Motorrad-Identität: Präsenz vs. moderne Direktheit
Die Harley-Davidson Fat Boy ist optisch eindeutig: viel Chrom, viel Präsenz, viel „Old-School“-Charisma. Das Motorrad wirkt wie aus einer eigenen Welt, in der Stil und Charakter genauso wichtig sind wie die Technik. Die Yamaha MT-03 dagegen steht für moderne, kantige Naked-Bike-Optik. Sie wirkt frisch, dynamisch und auf „Fahren“ ausgerichtet.
Welche Optik passt zum Fahrstil?
Wer sich bei der Wahl eines Motorrads vor allem von Stil und dem Gefühl leiten lässt, ein klassisches Cruiser-Erlebnis zu fahren, wird die Fat Boy bevorzugen. Wer dagegen ein Bike sucht, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und sportlich wirkt, wird mit der MT-03 glücklicher.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage beantworten: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht? Die Fat Boy ist die Wahl für Menschen, die Cruiser-Feeling, Präsenz und entspanntes Reisen priorisieren. Die MT-03 ist die Wahl für alle, die Agilität, direkte Rückmeldung und dynamischen Fahrspaß mögen.
Typische Profile
Harley-Davidson Fat Boy: passend für Fahrer, die gern cruisen, lange Strecken genießen und ein Motorrad möchten, das sich nicht wie ein „Werkzeug“ anfühlt, sondern wie ein Erlebnis. Auch wer Wert auf Stil und Sound legt, findet hier eine starke Identität.
Yamaha MT-03: passend für Fahrer, die häufig in der Stadt unterwegs sind, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das sich leicht und lebendig anfühlt. Wer gern aktiv fährt und ein Naked Bike als Alltagsmaschine sieht, wird die MT-03 besonders attraktiv finden.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die ein Cruiser-Erlebnis suchen: entspanntes Fahren, starke Präsenz, ein Motorcharakter, der eher auf souveränes Dahingleiten setzt, und ein Gesamtgefühl, das lange Touren besonders attraktiv macht. Wer das Motorrad vor allem als Lifestyle- und Genussmaschine nutzt, wird hier sehr zufrieden sein. Die Yamaha MT-03 passt dagegen besser zu Fahrern, die Wendigkeit, direkte Rückmeldung und dynamischen Fahrspaß im Alltag priorisieren. Gerade in der Stadt und auf kurvigen Strecken wirkt das Naked-Bike-Konzept oft praktischer und lebendiger. Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans und entspannte Langstrecken, MT-03 für aktive Fahrer, die ein leicht zu handhabendes, agiles Motorrad möchten.