UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

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Harley-Davidson Fat Boy vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: einmal der klassische Cruiser-Look mit viel Drehmoment und entspannter Haltung, einmal die Reiseenduro-Philosophie mit Fokus auf Komfort, Reichweite und Alltagstauglichkeit auf langen Strecken. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede – denn beide Maschinen können auf ihre Weise begeistern, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. Reiseenduro-Anspruch

Harley-Davidson Fat Boy: Stil und Gelassenheit

Die Harley-Davidson Fat Boy steht für den typischen Cruiser-Ansatz: eine markante Optik, ein Motor, der sich vor allem über kräftige Schubkraft bemerkbar macht, und eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Wer mit dem Motorrad vor allem genießen möchte – beim Ausritt am Wochenende, auf Landstraßen oder bei längeren Touren ohne sportliche Eile – findet hier schnell den richtigen Ton.

Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Komfort für weite Wege

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen eine klare Mission: lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden noch souverän wirkt. Als Reiseenduro ist sie darauf ausgelegt, dass man nicht nur die Strecke plant, sondern auch das Drumherum – also Gepäck, Windschutz, Fahrhilfen und ein Setup, das auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird der Unterschied besonders deutlich: Die Fat Boy wirkt in der Regel wie ein „Drehmoment-Motor“ – der Antrieb zieht spürbar aus dem Drehzahlkeller und vermittelt ein entspanntes, gleichmäßiges Vorankommen. Das macht sie stark für flüssiges Fahren, bei dem man selten hektisch eingreifen muss.

Die Yamaha spielt dagegen stärker die „Touring“-Karte: Die Leistungsentfaltung ist meist so abgestimmt, dass sie auch bei längeren Autobahnabschnitten und bei konstantem Tempo angenehm bleibt. Dazu kommt das Gefühl, dass die Maschine nicht nur schnell sein will, sondern vor allem durchgehend belastbar wirkt – also auch dann noch Reserven bietet, wenn das Tempo hoch bleibt oder wenn Gepäck und Wind den Alltag fordern.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Fat Boy: souverän, aber mit Cruiser-Logik

Die Harley-Davidson Fat Boy ist in der Regel auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft „groß“ an: nicht unbedingt träge, aber eher bewusst. In Kurven geht es weniger um hektische Richtungswechsel, sondern um sauberes Einlenken und ein kontrolliertes Tempo. Wer das Motorrad als Cruiser versteht, bekommt genau das: ein Fahrgefühl, das Ruhe ausstrahlt.

Super Ténéré: präzise für lange Strecken

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist beim Handling häufig die Maschine, die man auch nach vielen Kilometern noch gern bewegt. Gerade auf wechselnden Untergründen und bei Wind kann die Reiseenduro-typische Geometrie und Abstimmung helfen, dass sich das Motorrad „auf der Linie“ anfühlt. In engen Kurven ist sie nicht zwingend die leichteste Wahl, aber sie bleibt meist gut kontrollierbar – besonders wenn man die Stärken der Maschine als Reisegerät nutzt.

Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Spaß?

Hier trennt sich die Spreu schnell: Die Fat Boy setzt auf eine Sitzposition, die eher entspannt und „laid-back“ wirkt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Genuss liegt und man nicht ständig in eine sportlich aufrechte oder stark dynamische Haltung wechseln möchte.

Die Super Ténéré ist dagegen klar auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch bei längeren Etappen weniger „arbeitet“ und mehr „fährt“. Dazu kommt oft ein besserer Windschutz-Ansatz, der gerade auf Autobahn und Landstraße spürbar wird. Wer häufig unterwegs ist und Touren plant, profitiert von dieser Touring-Logik.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen sind. Die Fat Boy punktet vor allem mit dem Cruiser-Gefühl: einfache Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtbild und ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Schwächen liegen eher dort, wo moderne Touring-Features oder ein sehr ausgeprägter Windschutz im Vordergrund stehen.

Die Yamaha ist dagegen häufig die Maschine, die man als „Werkzeug für die Reise“ betrachtet. Je nach Ausstattung und Setup wirkt sie im Alltag oft praktischer, weil sie auf Komfort, Stabilität und eine durchdachte Langstrecken-Nutzung ausgelegt ist. Gerade wenn Gepäck, wechselnde Wetterlagen oder längere Abschnitte dazugehören, spielt die Super Ténéré ihre Stärken aus.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im richtigen Moment

Beim Thema Bremsen und Fahrstabilität geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den Einsatzzweck. Die Fat Boy vermittelt oft ein direktes, gut dosierbares Gefühl – besonders in Situationen, in denen man vorausschauend fährt und das Motorrad ruhig bewegt. Die Yamaha hingegen wirkt häufig wie die stabilere Wahl, wenn es um höhere Geschwindigkeiten, längere Autobahnabschnitte und wechselnde Bedingungen geht. Das Vertrauen entsteht hier oft aus der Gesamtkonfiguration: Fahrwerk, Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad auf Last reagiert.

Reisetauglichkeit: Welche Maschine ist die bessere Tourenwahl?

Wenn man die beiden Motorräder auf ihre Reisetauglichkeit prüft, wird die Entscheidung klarer: Die Harley-Davidson Fat Boy ist stark, wenn die Reise vor allem aus schönen Strecken, entspanntem Tempo und dem passenden Lifestyle besteht. Sie ist weniger darauf optimiert, „alles“ gleichzeitig zu können – dafür ist sie in ihrem Stil sehr überzeugend.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen die Maschine, die man eher als „Allround-Reisegerät“ betrachtet. Sie eignet sich besonders, wenn die Tour aus vielen Etappen besteht, wenn Wetter und Wind eine Rolle spielen und wenn Gepäck und Komfort mitgedacht werden. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Kompromisse eingehen möchte, findet in der Super Ténéré oft die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Fat Boy

  • Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-typisch, entspannt und emotional.
  • Schub aus dem Drehzahlbereich: macht das Fahren im Alltag und auf Landstraßen angenehm.
  • Genussfaktor: das Motorrad wirkt wie gemacht für schöne Ausfahrten.

Schwächen der Harley-Davidson Fat Boy

  • Weniger Touring-Fokus: bei sehr langen Strecken und starkem Wind kann eine Reiseenduro im Vorteil sein.
  • Handling-Charakter: das Cruiser-Gefühl verlangt eher ruhige Eingriffe statt sportliche Dynamik.

Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Langstrecken-Komfort: die Maschine wirkt auf Dauerbelastung ausgelegt.
  • Stabilität und souveräne Führung: besonders bei höheren Tempi und wechselnden Bedingungen.
  • Reise-Setup: oft die bessere Wahl, wenn Gepäck und praktische Nutzung wichtig sind.

Schwächen der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Charakter: wer ausschließlich Cruiser-Feeling sucht, empfindet die Yamaha möglicherweise als „zu zweckmäßig“.
  • Agilitätsgefühl: in sehr engen Situationen kann das Reiseenduro-Format weniger „leicht“ wirken.

Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Fat Boy und Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré hängt stark davon ab, wie die eigenen Touren aussehen. Wer vor allem das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Fat Boy sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut“ bekommen. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und das Motorrad als verlässlichen Begleiter für unterschiedliche Bedingungen möchte, trifft mit der Super Ténéré meist die passendere Wahl.

Für wen eignet sich welches Motorrad besonders?

  • Harley-Davidson Fat Boy: ideal für Cruiser-Fans, die entspannt fahren, Stil lieben und Touren eher als Genussmoment sehen.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: ideal für Fahrer, die viel unterwegs sind, Komfort und Stabilität schätzen und auch bei längeren Etappen möglichst wenig Kompromisse wollen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, emotionalem Fahrgefühl und entspanntem Vorankommen liegt. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen die Strecke und das Motorradgefühl im Vordergrund stehen – und bei denen man das Tempo bewusst genießen möchte. Ihre Stärke liegt im „einfach fahren“, weniger im maximalen Touring-Komfort.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré gewinnt, wenn es um Langstrecke, Stabilität und eine Reiseauslegung geht, die auch nach vielen Stunden noch souverän wirkt. Wer häufig fährt, Gepäck und Wind mitdenkt und ein Motorrad sucht, das als verlässlicher Begleiter für unterschiedliche Bedingungen funktioniert, findet in der Super Ténéré meist die rundere Lösung.

Kurz gesagt: Genuss und Cruiser-Lifestyle sprechen eher für die Fat Boy – Touring-Komfort und Reise-Allround eher für die Super Ténéré.

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